Intel SSD 600p im Test: Die günstigste NVMe-SSD schlägt SATA nur knapp 5/6

Michael Günsch 132 Kommentare

Detailbetrachtungen

Neuzustand und Leistungsabfall

Zur Überprüfung der Leistungsbeständigkeit dient der Benchmark AS SSD. Mit diesem werden Transferraten und Zugriffszeiten der SSDs zunächst im leeren Auslieferungszustand und im späteren Verlauf nach normaler Nutzung mit installiertem System sowie nach starker Nutzung und fast vollständiger Befüllung überprüft. Details zu diesem Vorgehen und den vorbereitenden Maßnahmen liefert der Artikel „So testet ComputerBase SSDs“.

AS SSD – Intel SSD 600p 512 GB
Neuzustand
(ohne Daten)
Normalzustand
(35 GB belegt)
Stark genutzt
(10 GB frei)
∆ Neuzustand
zu Stark genutzt
Sequenzielles Lesen 1188 1185 1186 0 %
Sequenzielles Schreiben 544 539 505 -7 %
4K Lesen 36 35 35 -3 %
4K Schreiben 156 149 150 -4 %
4K 64Thrd Lesen 499 499 499 0 %
4K 64Thrd Schreiben 440 405 401 -9 %
Werte in MB/s

Für eine NVMe-SSD ist die Leistung zwar gering aber auch nicht klein zu kriegen: Selbst im simulierten Extremfall (Stark genutzt) verliert die Intel SSD 600p so gut wie keine Leistung.

Leistungsbeständigkeit

IOPS im Zeitverlauf als Windows-Systemlaufwerk

Für etwa 30 Sekunden erreicht die 600p rund 110.000 bis 120.000 IOPS, danach fällt die Leistung auf etwa 30.000 IOPS mit starken Schwankungen ab. Acht Minuten später kann auch dieses Niveau nicht mehr gehalten werden und die Leistung schwankt zwischen wenigen Tausend und 25.000 IOPS. NVMe-SSDs wie Intel SSD 750, Samsung 960 Pro oder Zotac Sonix spielen hier in einer anderen Liga und liefern eine insgesamt deutlich höhere und beständigere Leistung. Für das anvisierte Einsatzgebiet der Client-SSDs spielt das Szenario aber keine Rolle.

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