RX 550 und GT 1030 im Test: GPUs für Dota 2 oder Overwatch und UHD-YouTube 2/5

Wolfgang Andermahr 212 Kommentare

Die Gainward GeForce GT 1030 SilentFX im Detail

Gainward hat derzeit eine einzige GeForce GT 1030 im Portfolio: Die passiv gekühlte GeForce GT 1030 SilentFX. Ab 81 Euro ist die Grafikkarte lieferbar, womit die GeForce GT 1030 SilentFX genauso teuer wie die Probanden anderer Hersteller ist.

Die Gainward GeForce GT 1030 SilentFX ist mit einer Länge von 15 Zentimetern zwar sehr kurz, dafür aber höher: Modelle anderer Hersteller kommen im Low-Profile-Format. Ein Grund ist der Kühler aus Aluminium.

Gainward lässt die GeForce GT 1030 SilentFX mit einem Basis-Takt von 1.228 MHz und einem durchschnittlichen Turbo von 1.468 MHz arbeiten und hält sich damit an die Referenzvorgaben von Nvidia. Maximal taktet die Grafikkarte mit 1.709 MHz. In Spielen liegen zwischen 1.607 bis 1.670 MHz an. Der 2.048 MB große GDDR5-Speicher stammt von Micron und wird mit 3.000 MHz angesteuert.

Anzumerken ist die Bestückung mit Monitoranschlüssen: Mit einem Single-Link-DVI und einem HDMI-2.0b-Anschluss fällt sie minimalistisch aus. Auf einen DisplayPort-Anschluss wird verzichtet. Das hat den Nachteil, dass ältere Ultra-HD-Monitore ohne HDMI 2.0 nicht in der vollen Auflösung mit 60 Hz angesteuert werden können.

Gainward GeForce GT 1030 SilentFX
Merkmal Ausprägung
Karte PCB-Design Eigenentwicklung
Länge 14,5 cm
Stromversorgung Nur über PCIe-Slot
Kühler Design Eigener Kühler, 2 Slot
Kühlkörper Alu-Kern, Alu-Radiator
Lüfter Nicht vorhanden
Takt
(Stromsparmodus)
GPU-Basis 1.228 (300 MHz)
GPU-Maximum 1.670 MHz
Speicher 3.000 MHz (300 MHz)
Speichergröße 2.048 MB GDDR5
Anschlüsse 1 x Single-Link-DVI
1 x HDMI 2.0b

Die Sapphire Radeon RX 550 Pulse im Detail

Sapphire schickt die Radeon RX 550 Pulse ins Rennen – und zwar zwei Mal. Ein Mal mit einem 2.048 MB großen Speicher und ein Mal mit den doppelten 4.096 MB. ComputerBase hat die Vier-Gigabyte-Version im Test. Diese ist derzeit ab 100 Euro erhältlich, während die Zwei-Gigabyte-Variante ab 86 Euro den Besitzer wechselt. Beide Versionen gehören damit zu den günstigsten Modellen ihrer Art.

Die Sapphire Radeon RX 550 Pulse kommt mit einem kurzen PCB in voller Höhe daher. Das Kühlsystem ist einfach gestrickt. Es gibt einen Kühlkörper aus Aluminium, den ein im Durchmesser 85 Millimeter großer Axial-Lüfter ziert. Bei niedrigen Temperaturen hält der Lüfter für einen lautlosen Betrieb an, was ungewöhnlich für eine so günstige Grafikkarte ist.

Die Sapphire-Grafikkarte ist leicht übertaktet

Sapphire taktet die Radeon RX 550 Pulse mit 1.206 MHz bei einer Spannung von 1,05 Volt. Das ist leicht höher als AMDs Referenzangaben vorsehen, wobei das Plus an Frequenz mit 23 MHz aber gering ausfällt. Der 4.096 MB große Speicher taktet dagegen mit den gewöhnlichen 3.500 MHz. In Spielen arbeitet die Grafikkarte auch nach längerer Last durchweg mit der vollen Frequenz und taktet zu keiner Zeit herunter.

Die Sapphire Radeon RX 550 Pulse lässt sich mittels Dual-Link-DVI, HDMI 2.0b oder DisplayPort 1.4 an einem Monitor betreiben. Damit sind alle wichtigen Anschlüsse vorhanden. Einen PCIe-Stromanschluss benötigt auch diese Grafikkarte nicht.

Sapphire Radeon RX 550 Pulse
Merkmal Ausprägung
Karte PCB-Design Eigenentwicklung
Länge 16,0 cm
Stromversorgung Nur über PCIe-Slot
Kühler Design Eigener Kühler, 2 Slot
Kühlkörper Alu-Kern, Alu-Radiator
Lüfter 1 x 85 mm (axial)
Lüfter abgeschaltet (2D) Ja
Anlaufdrehzahl 1.000 Umdr.
Zieltemperatur
nach Treiber (einstellbar)
74 °C
Takt
(Stromsparmodus)
GPU-Basis 1.206 MHz (214 MHz)
Speicher 3.500 MHz (300 MHz)
Speichergröße 4.096 MB GDDR5
Anschlüsse 1 x Dual-Link-DVI
1 x HDMI 2.0b
1 x DisplayPort 1.4

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