Assassin's Creed Origins: Neues Setting verspricht größere Änderungen

Max Doll 66 Kommentare
Assassin's Creed Origins: Neues Setting verspricht größere Änderungen
Bild: Ubisoft

Das neue Assassin's Creed spielt im Ägypten des Altertums und soll einen „völligen Neuanfang“ für die Serie markieren. Die zahlreichen und durchaus wesentlichen Änderungen werden bislang aber nicht gezeigt, sondern nur beschrieben – Videomaterial zeigt klassische Assassinen-Tätigkeiten.

Die Vorstellung des nächsten Assassin's Creed hat zuvorderst alte Gerüchte bestätigt: Origins spielt im alten Ägypten. Der Wechsel der Epoche von der Moderne ins Altertum des ptolemäischen Reiches (ab 330 v. Chr.) soll laut Ubisoft mit einem „völligen Neuanfang“ für die Serie einhergehen.

Statt um Gadgets und „seltsame Technologien“ solle es nun um „Götter, Mysterien und Freiheit“ gehen, verkündet der Publisher. Im Trailer ist davon jedoch nichts zu sehen, gezeigt werden Szenen, die abzüglich des Settings aus anderen Serienteilen stammen könnten.

Eingesetzt wird nun ein Adler als Drone, der in gewissem Sinne die Minimap ersetzt. Die Kleinkarte wird gestrichen, stattdessen werden Spieler lediglich Marker in der Welt setzen können, die grobe Orientierung ermöglichen. Der Entfall eines zentimetergenauen „GPS“ soll den Spielspaß steigern, weil der den Blick auf die Welt selbst fördert. Das gilt auch für den Wechsel der Aufgabenstruktur. Quests können nun jederzeit begonnen und nach Lust und Laune gewechselt werden – wie in normalen Open-World-Spielen. Dies gebe Spielern mehr Freiraum bei der Erledigung von Aufgaben, schreibt Ubisoft.

Realere Welt trifft neues Kampfsystem

Hier soll eine weitere Neuerung ins Spiel kommen: Die Welt hat einen Tagesablauf, bei Nacht sind etwa weniger Wachen, aber mehr Banditen unterwegs, NPCs sind zu bestimmten Uhrzeiten an unterschiedlichen Orten zu finden. Geändert wird außerdem das Kampfsystem, das sich nicht mehr nur auf Konterangriffe verlässt. Der neue Held nutzt Combo-Angriffe, Ausweichrollen und Parieren sowie verschiedene Arten von Schwertern, Schilden und Speeren. Ihm stehen außerdem verschiedene Arten von Bögen, darunter ein „Shotgun-Bogen“ sowie eine Variante, die Gegner zu Boden wirft, zur Verfügung. Ein Adrenalin-Balken erlaubt darüber hinaus Spezialangriffe.

Es wird die Option zur Verbesserung der Assassinen-Ausrüstung in verschiedenen Levelstufen geben. Weitere Werkzeuge (Gadgets) erlauben das Zähmen von Tieren, außerdem stehen Bomben, Fallen und unter anderem Schlafpfeile zur Verfügung. Der Spielstil kann über drei Fertigkeitsbäume spezialisiert werden. Jäger nutzen Bögen und schleichen, Kämpfer begeben sich in den Nahkampf, Seher manipulieren ihre Umgebung und Gegenüber.

Erscheinen wird Assassin's Creed Origins am 27. Oktober für die Xbox One, PlayStation 4 und Windows-PCs. Besonders große Fans der Serie können zudem eine stark limitierte, rund 800 Euro teure Sonderversion des Spiels erwerben, die unter anderem eine 73 cm große Kunstharz-Figur enthält – und einen neuen Spitzenwert für teure Sammlerausgaben setzt.