Linux-Notebooks im Test: Tuxedo InfinityBook Pro 13 im Alltag 4/4

Ferdinand Thommes 47 Kommentare

Fazit

Kein anderer Hersteller hat sich in Deutschland so der Linux-Plattform bei der Zusammenstellung von PCs und Notebooks verschrieben wie Tuxedo Computers. Das beginnt bei der Anpassung des BIOS und setzt sich mit der eigens angepassten Tuxedo-Xubuntu-Distribution über die Treiberbereitstellung bis hin zum FAI-Stick fort, der ein problemloses Testen verschiedener Distributionen erlaubt.

Linux-freundlich umgesetzt

Das getestete Notebook InfinityBook Pro 13 v2 bringt diese Anpassungen gut zur Geltung. Einschalten und loslegen heißt die umgesetzte Devise, denn es funktionierte alles auf Anhieb. Die Technik war zum Testzeitpunkt mit Kaby-Lake-CPU noch auf dem aktuellen Stand, ein Nachfolger mit Kaby-Lake-Refresh und doppelt so vielen Kernen wurde bisher noch nicht angekündigt. Allenfalls was die Haptik angeht, könnte das Touchpad besser sein. Die Oberseite des Notebooks ist ein wahrer Magnet für Fingerabdrücke. Was bei anderen Oberflächen nicht so sehr stört, ließ beim optisch gelungenen Finish der matten Aluminiumoberfläche stets den Wunsch zum Griff nach dem mitgelieferten Reinigungstuch aufkommen.

Mit guter Tastatur und inklusive Tux

Die Tastatur – ansonsten oft ein Manko bei Notebooks und für Vielschreiber ein Ausschlusskriterium – weiß zu gefallen. Trotz kurzem Hub gefiel der gute Anschlag. Zudem lässt sich die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur in fünf Stufen regeln. Der Tux auf der Windows-Taste ist dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i.

Der Preis für das Tuxedo InfinityBook Pro 13 v2 liegt mit 1.049 Euro in der Grundausstattung mit 8 GB RAM und 500 GB großer HDD auf vergleichbarem Niveau mit anderen hochwertigen Notebooks dieser Leistungsklasse. Er geht insbesondere auch wegen der Zusatzleistungen zur Linux-Kompatibilität in Ordnung. Linux-Freunden, die gut durchdachte Funktionen sowie guten Support zu schätzen wissen, sei das InfinityBook 13 Pro empfohlen.

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