GeForce GTX 1070 Ti im Test: Leise Custom Designs von Asus und Inno3D im Vergleich 4/7

Wolfgang Andermahr 143 Kommentare

Lautstärke & Kühlung

Wie laut werden die Grafikkarten

Beide Partnerkarten der GeForce GTX 1070 Ti bleiben leise unter Last. Die Asus GeForce GTX 1070 Ti Strix kommt auf 34,5 Dezibel, was aus einem geschlossenen Gehäuse hörbar ist, aber auch in leisen Spielszenen zu keiner Zeit stört. Die Lüfterdrehzahl liegt bei geringen 1.330 Umdrehungen in der Minute. Kaum ein von ComputerBase bisher getestetes Modell mit GP104-GPU war leiser.

Die Inno3D GeForce GTX 1070 Ti iChill X3 ist mit 37,5 Dezibel ein Stück lauter, aber immer noch als leise zu kategorisieren. Obwohl die Lüfterdrehzahl mit 1.460 Umdrehungen nicht viel höher als bei dem Modell von Asus liegt, ist der Unterschied zur Asus deutlich wahrnehmbar.

Dafür konnte die GeForce GTX 1070 Ti iChill X3 den kompletten Test ohne elektronische Störgeräusche absolvieren, nur wer das Ohr direkt an die Grafikkarte hält, hört ein leises Zirpen. Drehen die Lüfter, ließen sich zwar auch bei der GeForce GTX 1070 Ti Strix keine Störgeräusche mehr wahrnehmen. Standen diese jedoch still und wurde eine 3D-Anwendung gestartet, machte sich aus dem geschlossenen Gehäuse ein leises Zirpen bemerkbar.

Wie heiß werden die Grafikkarten

Beide Grafikkarten bleiben kühl unter Last. Die GPU der Inno3D GeForce GTX 1070 Ti iChill X3 erhitzt sich in einem geschlossenen Gehäuse auf gerade einmal 68 Grad Celsius, die Asus GeForce GTX 1070 Ti Strix kommt gar auf noch geringere 64 Grad. Damit sind die Reserven für warme Sommertag oder für das Übertakten hoch, oder die Drehzahl wird weiter gesenkt, um den Geräuschpegel zu senken.

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