GeForce GTX 1070 Ti im Test: Leise Custom Designs von Asus und Inno3D im Vergleich 6/7

Wolfgang Andermahr 143 Kommentare

Übertaktbarkeit

Die GeForce GTX 1070 Ti lässt sich ordentlich übertakten. So ermöglicht die Asus GeForce GTX 1070 Ti Strix einen zusätzlichen Takt von 205 MHz, was einer Basis-Frequenz von 1.812 MHz entspricht. Bei vollem Power Target arbeitet die GPU dann je nach Spiel zwischen 2.038 MHz und 2.063 MHz. Der Speicher macht zusätzliche 327 MHz (4.331 MHz) mit, bevor es zu ersten Grafikfehlern kommt. Je nach Spiel steigt die Geschwindigkeit um zehn bis zwölf Prozent.

Die Inno3D GeForce GTX 1070 Ti iChill X3 lässt sich genauso gut übertakten. Zwar lässt sich die GP104-GPU „nur“ um 176 MHz auf 1.783 MHz beschleunigen (2.000 MHz bis 2.025 MHz liegen in Spielen an). Dafür geht der Speicher mit einem Plus von 374 MHz (4.378 MHz) etwas besser. Die Performance verbessert sich um zehn bis elf Prozent.

Übertaktbarkeit
  • Battlefield 1:
    • Asus 1070 Ti Strix – Übertaktet (1.812/4.331)
      94,9
    • Inno3D 1070 Ti iChill X2 – Übertaktet (1.783/4.378)
      93,6
    • Asus 1070 Ti Strix – OC-Mode
      87,8
    • Asus 1070 Ti Strix – Standard (1.607/4.004)
      85,0
    • Inno3D 1070 Ti iChill X2 – Standard (1.607/4.004)
      85,0
  • Deus Ex: Mankind Divided:
    • Asus 1070 Ti Strix – Übertaktet (1.812/4.331)
      58,6
    • Inno3D 1070 Ti iChill X2 – Übertaktet (1.783/4.378)
      58,4
    • Asus 1070 Ti Strix – OC-Mode
      55,1
    • Asus 1070 Ti Strix – Standard (1.607/4.004)
      53,2
    • Inno3D 1070 Ti iChill X2 – Standard (1.607/4.004)
      53,1
  • The Witcher 3:
    • Inno3D 1070 Ti iChill X2 – Übertaktet (1.783/4.378)
      62,9
    • Asus 1070 Ti Strix – Übertaktet (1.812/4.331)
      62,7
    • Asus 1070 Ti Strix – OC-Mode
      57,5
    • Asus 1070 Ti Strix – Standard (1.607/4.004)
      57,2
    • Inno3D 1070 Ti iChill X2 – Standard (1.607/4.004)
      56,6

Die Asus GeForce GTX 1070 Ti Strix (Advanced Edition) bietet eine Möglichkeit, die Grafikkarte zu übertakten, ohne dass man selbst das Limit ausloten muss. Das Asus-Tool GPU Tweak II bietet ein „OC-Profil“ für die neue Grafikkarte. Ist dieses aktiviert, steigert sich der GPU-Takt um 76 MHz auf 1.683 MHz. Die Performance steigt dadurch um ein bis vier Prozent an. Der Nutzen ist also deutlich geringer als per manuellem Übertakten, dafür kostet die Methode jedoch kaum Zeit, keine Geduld und ist von jedermann durchzuführen.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Nvidia sieht für die GeForce GTX 1070 Ti eine unverbindliche Preisempfehlung von 469 Euro vor. Für den Preis lässt sich direkt bei Nvidia eine Founders Edition kaufen. Es wird jedoch auch erste Partnerkarten für diesen Preis im Handel geben, dann aber einfache Versionen ohne besonders potente Kühlsysteme. Die Leistung dürfte allerdings immer dieselbe sein, Temperatur-Probleme hatte schon bei der GeForce GTX 1080 eigentlich nur die Founders Edition.

Preisliste (Stand 2.11.2017)
Angaben in Euro
    • Asus GTX 1070 Ti Strix
      529
      Hinweis: UVP
    • Inno3D GTX 1070 Ti iChill X3
      529
      Hinweis: UVP
    • Nvidia GeForce GTX 1080 FE
      498
      Hinweis: Marktpreis
    • AMD Radeon RX Vega 56
      479
      Hinweis: Marktpreis
    • Asus GeForce GTX 1070 Strix
      469
      Hinweis: Marktpreis
    • Nvidia GeForce GTX 1070 Ti FE
      469
      Hinweis: UVP
    • Nvidia GeForce GTX 1070 FE
      419
      Hinweis: Marktpreis

Die getestete Asus GeForce GTX 1070 Ti Strix sowie die Inno3D GeForce GTX 1070 Ti iChill X3 ist jeweils ab 529 Euro gelistet. Das scheint für höherwertige Modelle ein üblicher Preis zu sein. Einige wenige Kosten etwas weniger, andere dagegen mehr.

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