Nvidia GeForce GTX 1050 (Ti) im Test: Mittelklasse-GPU mit 2, 3 und 4 GB Speicher im Vergleich 3/4

Wolfgang Andermahr 105 Kommentare

Lautstärke & Kühlung

Unter Windows arbeitet die Gigabyte GeForce GTX 1050 3 GB Windforce OC absolut lautlos, weil sie die zwei Lüfter anhält. Doch auch unter Last ändert sich daran nicht viel. Die Lüftersteuerung legt zwar etwa 1.350 Umdrehungen in der Minute an, doch die Grafikkarte ist so selbst in Spielen kaum zu hören, was der Messwert von nur 30,5 Dezibel untermauert.

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Lautstärke – Windows-Desktop
Angaben in dB(A)
  • 3.840 × 2.160, 60 Hz:
    • Asus Radeon RX Vega 64 Strix
      28,0
    • PowerColor RX Vega 56 Red Devil
      28,0
    • Sapphire Radeon RX 580 Nitro+
      28,0
    • MSI Radeon R9 390 Gaming 8G
      28,0
    • Asus Radeon R9 380 Strix
      28,0
    • Asus GeForce GTX 1080 Ti Strix
      28,0
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      28,0
    • Asus GeForce GTX 1070 Ti Strix
      28,0
    • Asus GeForce GTX 1060 Strix
      28,0
    • Gigabyte GTX 1050 3 GB WF OC
      28,0
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
      28,0
    • Asus GeForce GTX 960 Strix
      28,0
    • AMD Radeon RX Vega 64
      28,5
    • AMD Radeon RX Vega 56
      28,5
    • Asus GeForce GTX 1070 Strix
      28,5
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Ti FE
      29,0
    • Nvidia GeForce GTX 1070 FE
      29,0
    • Nvidia GeForce GTX 1060 FE
      30,0
    • Nvidia GeForce GTX 1080 FE
      33,0
    • AMD Radeon R9 Fury X
      34,5
      Hinweis: Störendes Fiepen

Da die GeForce GTX 1050 3 GB Windforce OC nur kaum hörbare elektronische Störgeräusche von sich gibt, ist sie problemlos für Silent-Rechner geeignet. Man muss schon sehr genau hinhören, um die Lüfter aus einem geschlossenen Gehäuse ausmachen zu können.

Die Gigabyte GeForce GTX 1050 3 GB Windforce OC bleibt dabei trotzdem durchweg sehr kühl. Beim Spielen wird die GPU nicht wärmer als 64 Grad Celsius und auch die Kartenrückseite bleibt mit 53 Grad auf niedrigem Niveau. Selbst in schlecht belüfteten Gehäusen ist nicht mit Problemen zu rechnen.

Messung der Leistungsaufnahme

Die Leistungsaufnahme der Gigabyte GeForce GTX 1050 3 GB Windforce OC fällt dementsprechend niedrig aus. Auf dem Windows-Desktop benötigt die Grafikkarte gerade einmal sechs Watt und damit genauso viel wie die zwei anderen Modelle der GeForce GTX 1050. Keine andere Grafikkarte braucht weniger Energie.

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Leistungsaufnahme der Grafikkarte – Windows-Desktop
Angaben in Watt (W)
  • 3.840 × 2.160, 60 Hz:
    • Nvidia GeForce GTX 1050 Ti
      6
    • Gigabyte GTX 1050 3 GB WF OC
      6
    • Nvidia GeForce GTX 1050
      6
    • Asus GeForce GTX 1070 Strix
      7
    • Asus GeForce GTX 1060 Strix
      7
    • Nvidia GeForce GTX 1060 FE
      7
    • Asus GeForce GTX 1070 Ti Strix
      8
    • Nvidia GeForce GTX 1070 FE
      8
    • AMD Radeon RX 560
      9
    • Nvidia GeForce GTX 1080 FE
      9
    • Nvidia GeForce GTX 1080 Ti FE
      10
    • Asus GeForce GTX 960 Strix
      10
    • AMD Radeon RX Vega 64
      12
    • AMD Radeon RX Vega 56
      12
    • Asus GeForce GTX 1080 Ti Strix
      13
    • MSI GeForce GTX 1080 Gaming X
      13
    • PowerColor RX Vega 56 Red Devil
      14
    • Sapphire Radeon RX 580 Nitro+
      14
    • MSI GeForce GTX 970 Gaming 4G
      14
    • Asus Radeon RX Vega 64 Strix
      15
    • MSI Radeon R9 390 Gaming 8G
      19
    • Asus Radeon R9 380 Strix
      19
    • AMD Radeon R9 Fury X
      24

Der Stromhunger in Spielen

Doch auch in Spielen hält sich die GeForce GTX 1050 3 GB Windforce OC vornehm zurück. Im Durchschnitt konsumiert der Rechenkünstler 58 Watt. Das ist genauso viel wie bei der GeForce GTX 1050 und 1 Watt mehr als bei der GeForce GTX 1050 Ti (was im Bereich der Messungenauigkeit liegt). Die identischen Ergebnisse sind wenig verwunderlich, da alle drei Grafikkarten dieselbe TDP aufweisen und durchweg ins „Power Target“ laufen.

Performance pro Watt

Die GeForce GTX 1050 bietet ein gutes Performance-pro-Watt-Verhältnis. Und wen wundert es: Auch da platziert sich die Grafikkarte genau zwischen der normalen GeForce GTX 1050 und der GeForce GTX 1050 Ti, wobei letztere vorne liegt.

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