Samsung Portable SSD X5 im Test: Externe NVMe-SSD mit TB3-Turbo im Sportwagen-Design

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Daniel Albers et al. 79 Kommentare

Benchmarks

Das ComputerBase-Testsystem für SSD unterstützt kein Thunderbolt 3. Aus diesen Grund wurde für diesen Test auf ein aktuelles Razer Blade 15 (Test) zurückgegriffen. Nachteil: Das Notebook bietet nur 16 GB RAM, weshalb die für die Kopiertests genutzte RAM-Disk (Schreiben aus oder in die RAM-Disk) nicht 24 sondern nur 10 GB groß gewählt werden konnte. Alle aktuellen Updates wurden installiert.

Neue Vergleichswerte in den Kopiertests

Vergleichswerte aus anderen SSD-Tests können deshalb in dieser Kategorie nicht herangezogen werden, stattdessen wurden neue Vergleichswerte mit der internen NVMe-SSD im Razer Blade 15 (Samsung PM981, die OEM-Version der Samsung SSD 970 Pro (Test)) und einer im externen Gehäuse Silverstone MS09 (Test) untergebrachten SATA-SSD (Intel SSD 530 240 GB (Test)) erstellt. Ältere Modelle der T-Serie standen ComputerBase leider nicht mehr zur Verfügung.

CrystalDiskMark

Beim sequentiellen Lesezugriffen sortiert sich die X5 mit 2,4 GB/s im unteren Bereich der NVMe-SSDs ein. Beim 4K Q8T8 platziert sich die SSD im Mittelfeld und ist ungefähr gleich auf mit der Samsung 960 Pro. Die Ergebnisse des 4K Q32T1 Tests scheinen aufgrund von Caching-Effekten nicht korrekt zu sein und sollten ignoriert werden. Im 4K Q1T1 platziert sich die X5 knapp vor den SATA-SSDs der 850 Serie.

Die Ergebnisse des Schreibtests zeigen ein ähnliches Bild. Beim sequentiellen Q32T1 ordnet sich die X5 erneut im unteren Bereich der NVMe-SSDs ein. Beim wahlfreien 4K Q8T8 platziert sich die SSD beim Lesen erneut hinter der Samsung 960 Pro aber diesmal mit deutlicheren Abstand. Beim 4K Q32T1 ist der Ausreißer nicht so extrem, da dieser ebenfalls ohne schlüssige Erklärung erfolgt, gilt auch hier, dass dieser aus der Bewertung ausgeschlossen werden sollte. Bei den 4K Q1T1 sortiert sich die X5 überraschend weit hinten ein.

Beim Testfeld muss aber bedacht werden, dass sich die Portable X5 Mitbewerbern stellen musste, die alle intern gebencht wurden.

Kopieren (Schreiben/Lesen)

Die Kopiertests bestätigen das gute Abschneiden im CrystalDiskMark, wobei auch in diesem Fall anzumerken ist, dass die Samsung Portable SSD X5 selbst nach mehrmaligem Durchlaufen der Tests auch noch nicht in kritische Temperaturregionen vorstößt. Bis auf das Schreiben der Testdateien zeigt das externe Laufwerk so eine Leistung über dem Niveau der internen Samsung PM981 im Razer Blade 15.

Die ältere Intel SSD mit SATA über USB 3.1 Gen2 hat gegen beide Vertreter keine Chance. Und auch eine Samsung Portable T5 mit maximal 540 MB/s beim sequentiellen Lesen müsste sich deutlich geschlagen geben.

Kopieren von Dateien (Lesen)
Angaben in Sekunden
  • 1 x 10 GB:
    • Samsung Portable X5 1.000 GB
      6,7
    • Samsung PM981 512 GB
      9,4
    • Intel SSD 530 240 GB
      28,1
  • 10 GB Rise of the Tomb Raider (Steam-Ordner):
    • Samsung Portable X5 1.000 GB
      8,2
    • Samsung PM981 512 GB
      10,0
    • Intel SSD 530 240 GB
      29,1
Kopieren von Dateien (Schreiben)
Angaben in Sekunden
  • 1 x 10 GB:
    • Samsung Portable X5 1.000 GB
      8,5
    • Samsung PM981 512 GB
      5,3
    • Intel SSD 530 240 GB
      44,5
  • 10 GB Rise of the Tomb Raider (Steam-Ordner):
    • Samsung Portable X5 1.000 GB
      9,9
    • Samsung PM981 512 GB
      6,6
    • Intel SSD 530 240 GB
      53,8
Kopieren von Dateien (Schreiben/Lesen)
Angaben in Sekunden
  • 1 x 10 GB:
    • Samsung Portable X5 1.000 GB
      11,1
    • Samsung PM981 512 GB
      11,7
    • Intel SSD 530 240 GB
      56,6
  • 10 GB Rise of the Tomb Raider (Steam-Ordner):
    • Samsung Portable X5 1.000 GB
      11,5
    • Samsung PM981 512 GB
      13,2
    • Intel SSD 530 240 GB
      75,4

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