Samsung Portable SSD X5 im Test: Externe NVMe-SSD mit TB3-Turbo im Sportwagen-Design

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Daniel Albers et al. 79 Kommentare

Fazit

Auf Basis von NVMe und Thunderbolt 3 positioniert Samsung die Portable SSD X5 bei der Leistung erfolgreich über der T-Serie, deren aktuelles Modell Samsung SSD Portable T5 (Test) auf Basis von mSATA und USB 3.1 Gen2 keine Chance gegen den Neuling hat. Der zeigt im Test eine Leistung auf dem Niveau langsamerer interner NVMe-SSD. Die schnellsten internen Laufwerke dieser Art spielen aber nichtsdestoweniger noch einmal in einer ganz anderen Leistungsliga – obwohl sie deutlich günstiger sind.

Drosseln nicht ausgeschlossen

Trotz großem Gehäuse, das Platz für das bekannte M.2-Format und vor allem den großen Kühler beinhaltet, ist auch die SSD der X5 nicht vor temperaturbedingten Schutzmaßnahmen gefeit. Wer die SSD über längere Zeit stark fordert, der muss also auch in diesem Fall mit Leistungseinbußen rechnen. Dagegen helfen auch die hohen Preise für das Laufwerk nicht.

Während die X5 sich im Netzbetrieb des Razer Blade 15 als absolut stabil und problemlos erwies, traten beim Betrieb im Akkumodus unter Last Ausfälle auf oder das Laufwerk wurde beim Anstecken nicht erkannt. ComputerBase steht mit beiden Herstellern im Kontakt, um die Ursache für dieses Problem zu identifizieren.

Die Samsung Portable SSD X5 wird über TB3 angeschlossen
Die Samsung Portable SSD X5 wird über TB3 angeschlossen

Preise und Verfügbarkeit, T-Serie lebt weiter

Die Samsung Portable X5 wird ab dem 3. September im globalen Handel verfügbar sein. Aktuell steht zur Einordnung nur die unverbindliche Preisempfehlung von Samsung zur Verfügung und noch keine Preise vom Handel.

Samsung Portable X5
250 GB 500 GB 1.000 GB 2.000 GB
Preis (UVP) 419,90 € 729,90 € 1439,90 €
Samsung Portable T5
250 GB 500 GB 1.000 GB 2.000 GB
Preis im Handel 100 € 145 € 259 € 569 €

Wird die unverbindliche Preisempfehlung der Portable X5 mit den Preis der Samsung Portable SSD T5 verglichen, so wird der Preisaufschlag ersichtlich, der für die zusätzliche Performance zu bezahlen ist. Weil die T-Serie von der X-Serie allerdings nicht ersetzt werden wird, sondern weiter läuft, kann jeder Interessent ganz in Ruhe selber entscheiden, welches Modell seinen Ansprüchen besser gerecht wird.

Wie es mit der T-Serie weiter geht, kann bisher nur spekuliert werden. Denkbar ist allerdings, dass Samsung auch hier auf NVMe wechselt – allerdings nur mit zwei PCIe-Lanes, die dann über USB 3.1 Gen2 zum Host geführt werden. Die Serie würde sich die maximale Kompatibilität, die die X-Serie geopfert hat, so beibehalten. Und entsprechende Controller gibt es bereits.

ComputerBase hat die Portable SSD X5 leihweise von Samsung unter NDA zum Testen erhalten. Die einzige Vorgabe war der Veröffentlichungstermin. Eine Einflussnahme auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand ebenfalls nicht.

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