GeForce RTX 2080 im Test: 11 Custom Designs im Benchmark-Vergleich

Wolfgang Andermahr 212 Kommentare
GeForce RTX 2080 im Test: 11 Custom Designs im Benchmark-Vergleich

tl;dr: ComputerBase testet elf verschiedene Custom Designs der Nvidia GeForce RTX 2080 und klärt, welche Partnerkarte die beste ist. Mit dabei sind Modelle von Asus, Gainward, Gigabyte, Inno3D, MSI, Palit und Zotac sowie eine Founders Edition. Bei der Leistung ist der Unterschied nicht groß, in anderen Punkten hingegen schon.

11 Partnerkarten vs. die Founders Edition

Nvidias neue Generation GeForce RTX wird von Spielern weiterhin kritisch beäugt, auch Battlefield V als erster Titel mit Raytracing-Unterstützung konnte daran zuletzt nichts ändern. Doch mit dem Ausverkauf von GeForce GTX 1080 und GeForce GTX 1080 Ti bleibt Kunden mittlerweile gar keine Wahl mehr: Wer eine der schnellsten GPUs für Spiele sein Eigen nennen will, muss zur GeForce RTX greifen. Und mit einem Preis von unter 1.000 Euro und dem Leistungsniveau des alten Spitzenreiters GeForce GTX 1080 Ti ist die „Non-Ti-Version“ für viele Interessenten dabei die erste Wahl. Doch welches Modell empfiehlt sich besonders? Oder darf es am Ende nicht sogar die Founders Edition sein?

Nvidia hat diese Generation eine völlig überarbeitete Founders Edition auf den Markt gebracht, die zweifelsohne alle bisherigen „Referenzdesigns“ übertrifft. Es gibt aber wie gewohnt auch Partnerkarten von zahlreichen Herstellern und die Preise schwanken von 750 bis fast 1.000 Euro stark.

11 Partnerkarten und die Founders Edition sind im Test

ComputerBase hat in diesem Round-up gleich elf verschiedene Partnerkarten getestet, hinzu kommt der direkte Vergleich mit Nvidias Founders Edition. Mit dabei sind Grafikkarten von Asus, Gainward, Gigabyte, Inno3D, MSI, Palit und Zotac. Die Auswahl ist dabei sehr unterschiedlich: Sowohl Einsteiger- als auch Mittelklasse- und Premium-Modelle sind im Test vertreten.

ComputerBase dankt dem Systemintegrator MIFcom für die Bereitstellung der Modelle Asus GeForce RTX Dual OC, Gainward GeForce RTX 2080 Phoenix GS, Gigabyte GeForce RTX 2080 WindForce OC, Inno3D GeForce RTX 2080 X2 OC, Palit GeForce RTX 2080 GamingPro OC und Palit GeForce RTX 2080 Super JetStream. Die restlichen Kandidaten wurden von den Herstellern selbst zur Verfügung gestellt.

Die Kontrahenten

Folgende Kontrahenten müssen sich diesem Vergleichstest stellen:

  • Asus GeForce RTX 2080 Dual OC
  • Asus GeForce RTX 2080 Strix OC
  • Gainward GeForce RTX 2080 Phoenix GS
  • Gigabyte GeForce RTX 2080 WindForce OC
  • Gigabyte GeForce RTX 2080 Gaming OC
  • Gigabyte GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme
  • Inno3D GeForce RTX 2080 X2 OC
  • MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio
  • Palit GeForce RTX 2080 GamingPro OC
  • Palit GeForce RTX 2080 Super JetStream
  • Zotac GeForce RTX 2080 AMP
  • Nvidia GeForce RTX 2080 Founders Edition

ComputerBase hatte bis jetzt ausschließlich die Nvidia GeForce RTX 2080 Founders Edition im Test. Entsprechend mussten sich alle restlichen zehn Modelle zum ersten Mal in den Disziplinen Performance, Lautstärke, Temperatur und Leistungsaufnahme stellen.

Garantie im Vergleich

Alle in dem Artikel vertretenen Partnerkarten bieten eine Garantie von mindestens zwei Jahren ohne zusätzliche Kosten. Bei fast allen Herstellern wird ein Garantiefall über den Händler abgewickelt. Eine lobenswerte Ausnahme gibt es jedoch: Zotac ermöglicht ebenso die Abwicklung über den Hersteller selbst. Zudem lässt sich der Garantiezeitraum bei dem Unternehmen von zwei auf fünf Jahre verlängern. Dazu muss die Grafikkarte online registriert werden.

Auch bei Gigabyte kann die Garantie verlängert werden. Das gilt aber nur für die GeForce RTX 2080 Gaming OC und das Flaggschiff GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme. Anstatt drei Jahre sind nach Online-Registrierung dann vier Jahre abgesichert. Die Gigabyte GeForce RTX 2080 WindForce OC bietet die Möglichkeit dagegen nicht. Dort verweilt die Garantie bei drei Jahren.

So lange bieten die Hersteller Garantie
Hersteller Zeitraum Optional verlängerbar Abwicklung
Asus 3 Jahre - Händler
Gainward 3 Jahre Händler
Gigabyte 3 Jahre1 4 Jahre nach Registrierung2 Händler
Inno3D 2 Jahre Händler
MSI 3 Jahre1 Händler
Palit 3 Jahre Händler
Zotac 2 Jahre (Gewährleistung) 5 Jahre nach Registrierung3 Händler + Hersteller
1 Ab Herstellungsdatum; 2 Gilt nur für die Modelle Gaming OC und Xtreme Aorus;3 Gilt nur ohne Kühlerwechsel

Spezifikationen im Vergleich

Alle Modelle im Test sind mit mindestens 27 cm Länge vergleichsweise lang. Die MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio kommt gar auf enorme 33 cm bei einer Breite von 14 cm – sie ist die größte Grafikkarte, die es je in die Redaktion geschafft hat. Beim Gewicht sind die Unterschiede im Testfeld noch gravierender. Die Gigabyte GeForce RTX 2080 WindForce OC ist mit 877 Gramm ein regelrechtes Fliegengewicht. Die MSI-Grafikkarte kommt dagegen auf 1.538 Gramm.

Bei den Stromanschlüssen gibt es zwei verschiedene Varianten. Die meisten Modelle haben einen Acht-Pin- und einen Sechs-Pin-Stromstecker. Die drei Premium-Modelle Asus GeForce RTX 2080 Strix OC, Gigabyte GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme sowie MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio und die Oberklasse-Version Palit GeForce RTX 2080 Super JetStream setzen dagegen auf zwei Acht-Pin-Stecker.

Modell Länge Breite 6-Pin 8-Pin Gewicht
Asus RTX 2080 Dual OC 27,0 cm 11,0 cm 1 × 1 × 1.419 g
Asus RTX 2080 Strix OC 30,0 cm 13,0 cm 2 × 1.139 g
Gainward RTX 2080 Phoenix GS 29,0 cm 11,0 cm 1 × 973 g
Gigabyte RTX 2080 WindForce OC 28,0 cm 11,5 cm 1 × 877 g
Gigabyte RTX 2080 Gaming OC 29,0 cm 11,5 cm 1 × 1 × 987 g
Gigabyte RTX 2080 Aorus Xtreme 29,5 cm 13,5 cm 2 × 1.360 g
Inno3D RTX 2080 X2 OC 27,0 cm 11,0 cm 1 × 1 × 1.060 g
MSI RTX 2080 Gaming X Trio 33,0 cm 14,0 cm 2 × 1.538 g
Palit RTX 2080 GamingPro OC 29,5 cm 11,0 cm 1 × 1 × 943 g
Palit RTX 2080 Super JetStream 29,5 cm 13,0 cm 2 × 1.352 g
Zotac RTX 2080 AMP 31,0 cm 11,0 cm 1 × 1 × 1.164 g
Nvidia RTX 2080 Founders Edition 27,0 cm 11,5 cm 1 × 1 × 1.274 g

Bei der Pascal-Generation schalteten bei fast allen Partnerkarten die Lüfter bei niedrigen Temperaturen ab. Bei dem Turing-Nachfolger ist das interessanterweise nicht mehr so. So lassen die Gainward GeForce RTX 2080 Phoenix GS, die Palit GeForce RTX 2080 GamingPro OC, die Palit GeForce RTX 2080 Super JetStream und die Zotac GeForce RTX 2080 AMP die Lüfter auch unter Windows laufen. Die Asus GeForce RTX 2080 Strix OC schaltet die Lüfter nur mit dem Quiet-BIOS aus. Mit dem werkseitig aktivierten Performance-BIOS bleiben sie aktiv.

Zwei Grafikkarten haben unterschiedlich große Lüfter

Mindestens zwei, manchmal aber auch drei Lüfter werden verbaut. Die Gainward- und die MSI-Karte setzen gar auf unterschiedlich große Ventilatoren. Bei der GeForce RTX 2080 Phoenix GS ist einer 75 mm und die zwei anderen 85 mm groß. Bei der GeForce RTX 2080 Gaming X Trio kommt einer auf 85 mm, die zwei anderen auf 95 mm. Die Gigabyte GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme bietet „am meisten Lüfter“, zumindest was die Fläche angeht: Drei 95 mm breite Axial-Exemplare werden verbaut.

Modell belegte Slots Kühler Lüfter Lüfter anhalten (2D)
(Anlaufdrehzahl)
Asus RTX 2080 Dual OC 3 4 Heatpipes
Alu-Radiator
2 × 85 mm (axial) ja
900 UpM
Asus RTX 2080 Strix OC 3 5 Heatpipes
Alu-Radiator
3 × 85 mm (axial) ja (Quiet-BIOS)
850 UpM
Gainward RTX 2080 Phoenix GS 2 5 Heatpipes
Alu-Radiator
1 × 75 mm (axial)
2 × 85 mm (axial)
nein
Gigabyte RTX 2080 WindForce OC 2 6 Heatpipes
Alu-Radiator
3 × 75 mm (axial) ja
1.250 UpM
Gigabyte RTX 2080 Gaming OC 3 6 Heatpipes
Alu-Radiator
3 × 85 mm (axial) ja
1.000 UpM
Gigabyte RTX 2080 Aorus Xtreme 3 6 Heatpipes
Alu-Radiator
3 × 95 mm (axial) ja
1.100 UpM
Inno3D RTX 2080 X2 OC 2 Alu-Radiator 2 × 85 mm (axial) ja
850 UpM
MSI RTX 2080 Gaming X Trio 3 6 Heatpipes
Alu-Radiator
1 × 85 mm (axial)
2 × 95 mm (axial)
ja
950 UpM
Palit RTX 2080 GamingPro OC 2 5 Heatpipes
Alu-Radiator
2 × 85 mm (axial) nein
Palit RTX 2080 Super JetStream 3 5 Heatpipes
Alu-Radiator
2 × 95 mm (axial) nein
Zotac RTX 2080 AMP 3 5 Heatpipes
Alu-Radiator
3 × 85 mm (axial) nein
Nvidia RTX 2080 Founders Edition 2 Vapor-Chamber
Alu-Radiator
2 × 85 mm (axial) nein

Auch bei der Turing-Generation sagen die angegebenen Taktraten nur wenig aus (wie hoch die 3D-Beschleuniger in Spielen tatsächlich takten, klärt ein späterer Abschnitt). Den offiziellen Angaben zufolge arbeiten die Gigabyte GeForce RTX 2080 WindForce OC und die Inno3D GeForce RTX 2080 X2 OC mit 1.785 MHz beziehungsweise 1.755 MHz langsamer als Nvidias Founders Edition, die mit 1.800 MHz angegeben ist. Alle anderen Partnerkarten takten dagegen höher.

Den höchsten Takt hat die Gigabyte GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme mit 1.890 MHz, gefolgt von der MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio mit 1.867 MHz. Die Asus GeForce RTX 2080 Strix OC erreicht ebenfalls 1.890 MHz, wobei dazu aber manuell der „OC-Mode“ im Asus-Tool GPU Tweak II aktiviert werden muss.

Der Speichertakt wird auf fast allen Grafikkarten mit den werkseitigen 7.000 MHz angesteuert. Einzig Gigabyte übertaktet die GDDR6-Module auf der GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme leicht auf 7.072 MHz. Die MSI GeForce RTX 2080 Gaming X OC ist eine weitere Ausnahme, wenn per Hand der „OC-Mode“ aktiviert wird. Dann wird der Speicher um 140 MHz übertaktet.

Die meisten Karten sind sich beim Power Target einig

Die meisten der getesteten Grafikkarten dürfen im Betrieb maximal 225 Watt aufnehmen. Das sind 10 Watt mehr als Nvidias Referenzangaben und genauso viel wie bei der Founders Edition. Die Asus GeForce RTX 2080 Strix OC und die Palit GeForce RTX 2080 Super JetStream dürfen sich mit 245 Watt ein wenig mehr genehmigen, die MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio hat mit 260 Watt einen noch etwas größeren Spielraum. Gigabyte lässt für die GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme gar 275 Watt zu. Auch manuell lässt sich die Gigabyte-Grafikkarte mit bis zu 350 Watt am deutlichsten erweitern. Die Asus GeForce RTX 2080 Strix OC folgt mit 307 Watt. Alle anderen Grafikkarten bleiben bei unter 300 Watt, auch die ansonsten ziemlich extreme MSI GeForce RTX 2080 Gaming X. Damit erreicht Nvidias Founders Edition mit 280 Watt den vierten Platz in Sachen Flexibilität bei der Leistungsaufnahme.

Modell GPU-Boost Maximaltakt Speichertakt Standard-TDP Maximale TDP
Asus RTX 2080 Dual OC 1.800 MHz 1.950 MHz 7.000 MHz 225 Watt 270 Watt
Asus RTX 2080 Strix OC 1.860 MHz
1.890 MHz (OC-Mode)
1.965 MHz
1.995 MHz (OC-Mode)
7.000 MHz 245 Watt
270 Watt (OC-Mode)
307 Watt
Gainward RTX 2080 Phoenix GS 1.815 MHz 1.995 MHz 7.000 MHz 225 Watt 255 Watt
Gigabyte RTX 2080 WindForce OC 1.785 MHz 1.935 MHz 7.000 MHz 225 Watt 245 Watt
Gigabyte RTX 2080 Gaming OC 1.815 MHz 1.995 MHz 7.000 MHz 225 Watt 245 Watt
Gigabyte RTX 2080 Aorus Xtreme 1.890 MHz 2.025 MHz 7.072 MHz 275 Watt 350 Watt
Inno3D RTX 2080 X2 OC 1.755 MHz 1.965 MHz 7.000 MHz 225 Watt 250 Watt
MSI RTX 2080 Gaming X Trio 1.867 MHz
1.875 MHz (OC-Mode)
2.010 MHz
2.020 MHz (OC-Mode)
7.000 MHz
7.140 MHz (OC-Mode)
260 Watt 285 Watt
Palit RTX 2080 GamingPro OC 1.815 MHz 1.980 MHz 7.000 MHz 225 Watt 255 Watt
Palit RTX 2080 Super JetStream 1.860 MHz 1.995 MHz 7.000 MHz 245 Watt 275 Watt
Zotac RTX 2080 AMP 1.830 MHz 1.995 MHz 7.000 MHz 225 Watt 250 Watt
Nvidia RTX 2080 Founders Edition 1.800 MHz 1.965 MHz 7.000 MHz 225 Watt 280 Watt

RGB spielt im Jahr 2018 eine immer größere Rolle

Die RGB-Beleuchtung auf Grafikkarten hat vor drei Jahren als Gimmick angefangen, mittlerweile setzen viele Grafikkarten auf eine – bei der GeForce RTX 2080 beinahe jedes Modell. Einzig die Asus GeForce RTX 2080 Dual verzichtet darauf. Die RGB-Implementierung sieht allerdings unterschiedlich gut aus.

Eine ausgewachsene RGB-Beleuchtung im Testfeld haben die Asus GeForce RTX 2080 Strix OC, die Gigabyte GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme und die MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Tro – und damit die Premium-Modelle. Die Palit GeForce RTX 2080 Super JetStream hat zwar wortwörtlich eine große Beleuchtung, bietet jedoch nur feste Farbübergänge, was optisch weniger ansprechend ist.

Der Asus-Beschleuniger vertraut auf die identische Beleuchtung wie bei der Vorgängergeneration, die damit eher zurückhaltend ausfällt. MSI fährt dagegen schwerere Geschütze auf und hat die RGB-Beleuchtung deutlich umgebaut. Die Lichtershow der Gigabyte GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme spielt aber noch einmal auf einem völlig anderen Niveau. Auf der Grafikkarte leuchten unter anderem die Lüfter selber – und zwar bei allen drei Ventilatoren jeweils ein Lüfterblatt. Drehen sie sich, wirkt das so, als würde der ganze äußere Bereich der Lüfter leuchten. In Verbindung mit zahlreichen einstellbaren Effekten mutet dies optisch neuartig und auch beeindruckend an. Allerdings funktioniert der Effekt natürlich nur, wenn das Gehäuse die Hardware zur Show stellt – und man einen überaus bunten PC überhaupt haben möchte.

Modell Simple Beleuchtung
kein RGB
Simple Beleuchtung
RGB
Komplexe Beleuchtung
RGB
Asus RTX 2080 Dual OC
Asus RTX 2080 Strix OC
Gainward RTX 2080 Phoenix GS
(nur feste Übergänge)
Gigabyte RTX 2080 WindForce OC
Gigabyte RTX 2080 Gaming OC
Gigabyte RTX 2080 Aorus Xtreme
Inno3D RTX 2080 X2 OC
MSI RTX 2080 Gaming X Trio
Palit RTX 2080 GamingPro OC
(nur feste Übergänge)
Palit RTX 2080 Super JetStream
(nur feste Übergänge)
Zotac RTX 2080 AMP
Nvidia RTX 2080 Founders Edition

Jeder Hersteller bietet eine eigene Software für die Grafikkarten an

Bei jeder getesteten Grafikkarte lässt sich die RGB-Beleuchtung auch abschalten. Das ist in den herstellereigenen Tools möglich. Teils hinterlassen diese optisch und funktional einen guten Eindruck (Zotac), teils aber auch einen ziemlich schlechten. Wer für die Farbgebung beim „Thunder Master“ von Palit verantwortlich gewesen ist, muss 40 Jahre in der Vergangenheit leben oder farbenblind sein.

Drei DisplayPort-, ein HDMI- und ein VirtualLink-Ausgang – das findet man meistens auf einer GeForce RTX 2080 vor. Die Asus GeForce RTX 2080 Strix OC weicht davon ab und bietet nur zwei Mal DisplayPort, dafür aber zwei Mal HDMI und ein Mal VirtualLink. Gigabyte geht bei der GeForce RTX 2080 Aorus Xtreme dann aufs Ganze: Neben drei Mal DisplayPort gibt es drei Mal HDMI und einen VirtualLink.

Der Standard entspricht auf jeder Grafikkarte DisplayPort 1.4 inklusive Kompression und HDMI 2.0b. VirtualLink wird als USB-Typ-C-Anschluss ausgegeben, sodass an diesen auch andere Typ-C-Geräte angeschlossen werden können.

Modell DisplayPort (1.4) HDMI (2.0b) VirtualLink
Asus RTX 2080 Dual OC 3 × 1 × 1 ×
Asus RTX 2080 Strix OC 2 × 2 × 1 ×
Gainward RTX 2080 Phoenix GS 3 × 1 × 1 ×
Gigabyte RTX 2080 WindForce OC 3 × 1 × 1 ×
Gigabyte RTX 2080 Gaming OC 3 × 1 × 1 ×
Gigabyte RTX 2080 Aorus Xtreme 3 × 3 × 1 ×
Inno3D RTX 2080 X2 OC 3 × 1 × 1 ×
MSI RTX 2080 Gaming X Trio 3 × 1 × 1 ×
Palit RTX 2080 GamingPro OC 3 × 1 × 1 ×
Palit RTX 2080 Super JetStream 3 × 1 × 1 ×
Zotac RTX 2080 AMP 3 × 1 × 1 ×
Nvidia RTX 2080 Founders Edition 3 × 1 × 1 ×

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