Transcend ESD250C: 7,5 mm flache externe SSD mit USB 3.1 Typ C

Michael Günsch 11 Kommentare
Transcend ESD250C: 7,5 mm flache externe SSD mit USB 3.1 Typ C
Bild: Transcend

Auf eine externe SSD mit Thunderbolt-Schnittstelle lässt Transcend ein Modell mit USB 3.1 folgen. In dem 7,5 mm flachen und zwölf Zentimeter langen Aluminiumgehäuse der ESD250C steckt eine M.2-SATA-SSD. Daten sollen sequenziell mit bis zu 520 MB/s übertragen werden. 240 GB bis 960 GB Speichervolumen wird geboten.

Die ESD250C ist nicht sehr kurz, aber besonders flach

Bei Abmessungen von 120,16 mm × 33,6 mm × 7,5 mm (L×B×H) bringt es die Transcend ESD250C laut Hersteller auf ein Gewicht von 47 Gramm. Viele externe SSDs mit Aluminium-Gehäuse liegen im Bereich von 50 Gramm; TrekStors neuer i.Gear SSD-Stick Prime wiegt dank Magnesiumlegierung aber nur etwa halb so viel. Der Neuling von Transcend ist nicht besonders kurz, aber schmal und vor allem sehr dünn.

USB 3.1 Gen 2 limitiert SATA-SSD nicht

Während die interne Schnittstelle SATA lautet, kommt extern USB 3.1 Gen 2 mit 10 Gbit/s zum Einsatz. Dadurch wird die SATA-SSD nicht ausgebremst und soll Werte von 520 MB/s beim Lesen und 460 MB/s beim Schreiben erreichen. Die Leistungsangaben gelten für das größte Modell mit 960 GB und via UASP. Bei den kleineren Versionen mit 240 GB und 480 GB könnte die Schreibrate niedriger ausfallen, was der Hersteller zumindest andeutet:

Die Geschwindigkeit kann abhängig von der Host-Hardware, Software, Verwendung und Speicherkapazität variieren.

Transcend ESD250C Portable SSD
Transcend ESD250C Portable SSD
Transcend ESD250C Portable SSD
Transcend ESD250C Portable SSD (Bild: Transcend)

Zum Controller macht Transcend keine Angaben. Beim Speicher soll es sich um nicht näher spezifizierten 3D-NAND handeln.

Anschlusskabel mit USB Typ C oder Typ A

Die ESD250C besitzt eine USB-Typ-C-Buchse und wird per Kabel an den Computer angeschlossen. Dabei liefert der Hersteller zwei Kabel zur Erweiterung der Kompatibilität mit: einmal mit Steckertyp C sowie einmal mit Steckertyp A am anderen Ende. Das Laufwerk könne sowohl mit Windows-PCs (ab Windows 7) als auch Macs (ab macOS X 10) oder Mobilgeräten (via USB OTG) verwendet werden. Es wird im Dateisystem exFAT ausgeliefert, weshalb für Betriebssysteme, die lediglich FAT32 unterstützen, eine vorherige Formatierung nötig ist.

Der Hersteller legt dem Massenspeicher die sogenannte Transcend Elite Software bei, die Funktionen zu Backup, Verschlüsselung und Synchronisierung von Daten auf externen SSDs bietet. Die Software steht allerdings ohnehin für jedermann frei zum Download zur Verfügung.

Preise und Verfügbarkeit

Zu Preisen ab 66 Euro (240 GB) und 105 Euro (480 GB) steht die Transcend ESD250C Portable SSD bereits im Handel. Zum 960-GB-Modell liegen noch keine Daten vor.

Externe SSDs mit USB 3.0 alias USB 3.1 Gen 1 mit 5 Gbit/s sind noch etwas günstiger, aber auch etwas langsamer. Ein Beispiel hierfür ist die Adata SD600 (Test), die bis zu 440 MB/s erreicht. Wer auf Transferraten von bis zu 2.800 MB/s wert legt, wird bei Thunderbolt-SSDs wie der Samsung Portable SSD X5 (Test) fündig, die aber pro Gigabyte gut das Doppelte kosten.