Wochenrück- und Ausblick: Schnelle SSDs, Smartphones und Bildschirme

Nicolas La Rocco 6 Kommentare
Wochenrück- und Ausblick: Schnelle SSDs, Smartphones und Bildschirme
Bild: Samsung

ComputerBase blickt auf sieben Tage voller News und Tests zurück und gibt einen kurzen Ausblick auf die kommende Woche. Im Fokus der Leser standen diese Woche Samsungs neue SSDs der Serie 970 Evo Plus, Asus' Gaming-Smartphone ROG Phone und ein Monitor von BenQ mit hoher Bildwiederholfrequenz und modernen Anschlüssen.

Samsungs SSD Evo 970 Plus (Test) ist der direkte Nachfolger der bereits sehr guten SSD Evo 970. Mit dem Wechsel zur neuen Generation findet ein Umstieg auf die fünfte Generation von Samsungs V-NAND samt neuem Phoenix-Controller statt. Obwohl nur zehn Monate zwischen der aktuellen und letzten Generation liegen, punktet die SSD mit durch die Bank besseren Benchmarks. Die Spanne reicht je nach Messung von einem kleinen Vorsprung bis hin zu 700 MB/s höheren Transferraten. Die Verbesserungen betreffen alle Bereiche der SSD: das Lesen und Schreiben sowie die IOPS.

Gaming-Smartphone mit viel Zubehör

Um Schnelligkeit geht es auch Asus beim ROG Phone (Test), das für mobile Spieler entwickelt wurde, die ihrem Smartphones maximale Leistung abverlangen. Im Test setzt sich das Smartphone dann allerdings nicht primär über seine Leistung ab, da andere Smartphones mit Qualcomm Snapdragon 845 gleich schnell sind und das iPhone Xs Max sogar noch mehr FPS rendert, sondern Asus punktet über das Komplettpaket inklusive umfangreichem Zubehör, das es bei anderen Anbieter nicht gibt. Darunter zum Beispiel ein Lüfter, Dock oder Gamepad.

Schneller Monitor für Spiele und Bildbearbeitung

Schnelles Spielen ist auch mit dem BenQ EX3203R (Test) möglich, der Spielern eine maximale Bildwiederholfrequenz von 144 Hz bietet. Die Unterstützung von FreeSync 2 HDR samt LFC spricht ebenso für die Ausrichtung an Gamer. Der Monitor punktet dank VA-Panel aber auch mit einer sehr guten Farbwiedergabe und ist dadurch zum Beispiel für die Bearbeitung von Fotos geeignet. Abzüge gibt es hingegen für den nicht überzeugenden Standfuß sowie die nicht optimale Ausleuchtung des Bildschirms.

Auch bei den Tagesmeldungen standen Monitore im Fokus, hier allerdings nicht auf spezifische Geräte bezogen, sondern in einem Vergleich von OLED und LCD hinsichtlich der Reaktionszeit. Dank eines Messverfahrens von Blur Busters, das eine Videokamera mit besonders langsamer Zeitlupe voraussetzt, lassen sich die Unterschiede beider Panel-Typen deutlich aufzeigen. Während bei LCDs die Flüssigkristalle für den Farbwechsel neu ausgerichtet werden müssen, was die Reaktionszeit verlangsamt, ist dies bei den selbst leuchtenden organischen Leuchtdioden nicht notwendig.

In der kommenden Woche beschäftigt sich die Redaktion mit schnellen Grafikkarten für Notebooks, mehr zu diesem Thema kann allerdings noch nicht verraten werden.