Corsair One i160 im Test: Der technisch perfekte Gaming-Turm für 4.000 Euro

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Jan-Frederik Timm 147 Kommentare

Testergebnisse Benchmarks

Die nachfolgenden Benchmarks wurden mit einem vollständig aktualisierten „Windows 10 Version 1809“ vor dem Patchday März 2019 durchgeführt. Als Treiber war der GeForce 419.35 WHQL installiert. Weitere Anpassungen wurden am System nicht vorgenommen. FPS und Frametimes wurden mit OCAT gemessen.

Leistung in Anwendungen

Mit dem auf 95 Watt Verbrauch gedeckelten Core i9-9900K erreicht der Corsair One i160 in Anwendungen genau die Leistung, die zu erwarten war. Im Schnitt fehlen ihm damit 8 Prozent auf einen Core i9-9900K, der immer mit maximalem Turbo operiert, dafür aber auch fast 140 Watt verbraucht. Das Vorjahresmodell mit auf 95 Watt gedeckeltem Core i7-8700K wird im Schnitt über den Parcours um 31 Prozent übertroffen, im Single-Core-Durchlauf im Cinebench R15 sind es hingegen nur 3 Prozent Vorsprung.

Leistung in Spielen

Ein vergleichbarer Abstand zwischen den Generationen zeigt sich auch in Spielen: In The Witcher 3 (Ultra HD, maximale Details ohne Hairworks) liegt der Corsair One i160 um 33 und 29 Prozent in den FPS respektive Frametimes vor dem schnellsten Vorjahresmodell.

The Witcher 3 – 3.840 × 2.160
  • FPS, Durchschnitt:
    • One i160 (9900K, RTX 2080 Ti)
      69,0
    • One Elite (8700K, GTX 1080 Ti)
      52,0
  • 99th Percentile (Frametimes in FPS):
    • One i160 (9900K, RTX 2080 Ti)
      55,2
    • One Elite (8700K, GTX 1080 Ti)
      42,7

Dass um die 30 Prozent mehr FPS auch in anderen Spielen anliegen würden, zeigt der Vergleich des Corsair One i160 mit GPUs im Standard-Grafikkarten-Testsystem mit Core i7-8700K auf 4,7 GHz: Die Leistung einer GeForce GTX 2080 Ti Founders Edition wird ohne Ausnahme erreicht oder sogar leicht übertroffen. Das verwundert nicht: Unter Dauerlast erreicht die TU102-GPU mit ihrem Budget von 260 Watt Taktraten, wie sie von der Founders Edition mit derselben TDP bekannt sind. Die GPU-Temperatur wird vom Kühlsystem dabei auf 61 Grad gehalten – das ist wenig.

Leistung der Laufwerke

Corsair verbaut in allen drei aktuellen Corsair One eine NVMe-SSD mit einer Anbindung über vier PCIe-Lanes nach Standard 3.0. Im Corsair One i160 ist sie wie im Corsair One i140 offiziell „480 GB“ groß. Corsair bewirbt die mindestens gelieferte unformatierte Kapazität, sie kann je nach gerade verwendeter SSD aber auch größer ausfallen. Zum Einsatz im Testmuster kommt zum Beispiel die Samsung PM961 im M.2-Format mit maximalen Lese- und Schreibraten von 2.800 respektive 1.600 MB/s. Diese Werte werden im CrystalDiskMark 6 beim Lesen übertroffen und beim Schreiben nicht ganz erreicht. Ihre unformatierte Kapazität beträgt 512 GB (formatiert 476 GB).

Als HDD wird in allen drei Systemen eine 2 TB große 2,5-Zoll-Festplatte vom Typ Seagate BarraCuda Compute eingesetzt. Sie fällt vor allem durch das extrem geringe Betriebsgeräusch auf: Nur bei Zugriffen kann man sie ganz leise aus dem Rechner heraushören.

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