GOG Galaxy 2.0: All-in-One-Client bündelt Spiele von PC und Konsole

Max Doll 84 Kommentare
GOG Galaxy 2.0: All-in-One-Client bündelt Spiele von PC und Konsole
Bild: CD Projekt

CD Projekt arbeitet an der zweiten Version des Galaxy-Clients für den Spiele-Shop GOG. Dieser soll nicht mehr nur für die eigene Plattform nutzbar sein: Der Publisher kündigt nicht weniger als eine All-in-One-Lösung an, die Spiele und Freundeslisten über mehrere Plattformen hinweg bündelt.

Damit hat das Unternehmen einen aktuellen Bedarf korrekt ermittelt. Durch die wachsende Anzahl Launcher und Shops steigt die Anzahl der Clients in gleichem Maße. Eine Spielesammlung verteilt sich folglich potentiell auf immer mehr unterschiedliche Programme. Hier eine Lösung anzubieten, würde Galaxy zum unverzichtbaren Helfer machen, der vom Konkurrenzkampf der anderen profitiert.

Hier soll Galaxy 2.0 ansetzen. Der Client kann mit anderen Plattformen verknüpft werden und dadurch Spiele in eine einheitliche Bibliothek importieren, die CD Projekt als „Hauptsammlung“ bezeichnet. Aus ihr heraus können Spiele installiert und gestartet werden. Explizit wird dabei von verschiedenen Plattformen auf dem PC und von Konsolen gesprochen.

Was alles unterstützt wird, schreibt CD Projekt allerdings noch nirgends. In den FAQ wird lediglich erwähnt, dass es eine Mischung aus offiziellen und inoffiziellen Open-Source-Integrationen geben wird. Letztere Variante scheint eine Absicherung zu sein, falls ein Plattformanbieter den Client nicht unterstützen möchte – in diesem Fall soll die Community einspringen.

Freunde werden gebündelt

Auch Freunde werden importiert, was es erlaubt, auch Aktivitäten und Online-Status von Bekannten anzuzeigen und mit ihnen zu chatten, „egal auf welcher Plattform sie sind“. Persönliche Daten, versichert CD Projekt in diesem Zusammenhang, würden nicht mit Dritten geteilt und könnten mit einem einzigen Klick von den Servern gelöscht werden. Ebenfalls zusammengeführt werden gesammelte Erfolge.

Die Bibliothek kann darüber hinaus den eigenen (visuellen) Wünschen angepasst werden. Dazu lassen sich eigene Bilder und Hintergründe einbinden, aber auch Ansichten anpassen. Änderungen werden in der Cloud gespeichert und so synchronisiert.

Erst Beta, dann Release

Über die Landing Page für Galaxy 2.0 können sich Interessierte ab sofort für einen geschlossenen Beta-Test bewerben. Einen Termin oder Zeitplan gibt es allerdings noch nicht.