Seagate FireCuda 510 SSD im Test: Fazit

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Daniel Albers 143 Kommentare

Die FireCuda 510 SSD ist nicht die erste Serie, die eine NVMe-SSD mit 2.000 GB umfasst, aber die erste ihrer Art im Test der Redaktion. Laut den von Seagate zur Verfügung gestellten Datenblättern liegt die 1-TB-Variante auf demselben oder einem leicht höheren Leistungsniveau. Eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit, die mit der Vergrößerung der Kapazität in der identischen Serie bisher oft einherging, ist in diesem Fall also nicht gegeben. Zum einen limitiert das Interface mit PCIe 3.0 x4 eine deutliche Steigerung der Datenrate, zum anderen scheint der Controller mit 2 TB Speicherplatz an seine Leistungsgrenze zu stoßen.

Aber wo ist jetzt die FireCuda 510 SSD mit 2 TB einzuordnen? Im Mittelfeld der bisher getesteten M.2-Laufwerke mit NVMe-Protokoll, und zwar ohne gravierende Ausreißer. Positiv hervorzuheben ist die Betriebstemperatur, die die SSD erst spät zum Drosseln zwingt. Bis dahin sind Hunderte von Gigabyte geschrieben worden. In Privat-PCs mit vernünftiger Kühlung sollte die Temperatur deshalb nie ein Problem darstellen.

Die Seagate FireCuda 510 SSD mit 2 TB im Test
Die Seagate FireCuda 510 SSD mit 2 TB im Test

Auf der Suche nach der schnellsten NVMe-SSD ist man bei der FireCuda 510 SSD somit nicht gut aufgehoben. Alle anderen finden in der Serie hingegen zwei sehr schnelle NVMe-SSDs mit 1 oder 2 TB Kapazität ohne gravierende Schwäche und mit gutem Temperaturverhalten sowie fünf Jahren Garantie. Stimmt der Preis, kann die FireCuda-510-SSD-Serie beispielsweise als Alternative zur Samsung 970 Evo (Test) oder 970 Evo Plus (Test) also ebenfalls mit in Erwägung gezogen werden. Das Problem: Offizielle Preise oder erste handfeste Marktpreise gibt es noch nicht.

Die ersten Preise der FireCuda 510 SSD sind zwar schon im Preisvergleich zu finden, es sind aber noch zu wenig Angebote verfügbar, um eine handfeste Aussage über die Kosten pro GB treffen zu können.

Stellt sich am Ende noch die Frage nach der besonderen Eignung für Spieler. Doch auch in diesem Fall gilt: Ob BarraCuda oder FireCuda, den Unterschied werden „Gamer“ nicht merken.

ComputerBase hat die FireCuda 510 SSD von Seagate leihweise zum Testen erhalten. Das Muster wurde unter NDA zur Verfügung gestellt. Die einzige Vorgabe war der frühstmögliche Veröffentlichungszeitpunkt. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.

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