One Vision und Galaxy A50 im Test: Akkus in groß und größer

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Mahir Kulalic 101 Kommentare

Die Energiespeicher beider Modelle sind in Anbetracht der Ausstattung vergleichsweise groß. Der Akku des One Vision bietet eine Nennladung von 3.500 mAh, das Galaxy A50 weitere 500 mAh mehr. Zusammen mit den vergleichsweise sparsamen Mittelklasse-Prozessoren aus 10-nm-Fertigung schicken sich beide Smartphones auf dem Papier an, eine lange Akkulaufzeit zu bieten. Im Alltag gelingt dies vor allem dem Galaxy A50. Es bietet einen niedrigeren Standby-Verbrauch und wartet zudem mit einem größeren Akku auf. Je nach Nutzungsweise spielt das AMOLED-Display seine Stärken zusätzlich aus, wovon die Akkulaufzeit profitiert. Das One Vision hingegen bietet eine vergleichsweise durchschnittliche Laufzeit im Alltag. Foto- oder Spiele-Sessions kosten spürbar mehr Energie als bei Samsungs Modell. Einen Arbeitstag schaffen beide Smartphones problemlos, darüber hinaus ist aber eher auf das Galaxy A50 Verlass. Beide Probanden unterstützen schnelles Aufladen. Im Lieferumfang des Motorola One Vision befindet sich das „TurboPower“ genannte Schnellladenetzteil, auch dem Galaxy A50 liegt eines bei.

Galaxy A50 mit deutlich mehr Laufzeit

In den Laufzeitmessungen bestätigt sich der aus dem Alltag gewonnene Eindruck. Das Motorola One Vision schafft im PCMark, der verschiedene Szenarien wie Bild- und Textverarbeitung, Videos schauen und im Netz surfen simuliert, rund neun Stunden, während beim Galaxy A50 fast zwölf Stunden auf der Uhr stehen und dadurch um ein paar Minuten selbst das Galaxy S10+ überholt wird. Im YouTube-Test spiegeln sich die Ergebnisse ebenfalls wider. Das One Vision läuft rund zehn Stunden, bevor es wieder ans Netz muss, während das Galaxy A50 fast 50 Prozent und damit viereinhalb Stunden länger läuft.

Gleichstand bei den Anschlüssen

Im Hinblick auf die Anschlussausstattung herrscht Gleichstand. Beide Smartphones bieten einen 3,5-mm-Klinkenanschluss, USB 2.0 Typ C für Strom und Daten sowie einen Mono-Lautsprecher. Der bei beiden Geräten 128 GB große interne Speicher ist zudem per microSD-Karte erweiterbar. Beide Modelle gibt es als Dual-SIM-Variante. In diesem Fall setzt das One Vision auf einen Hybridschacht, der den Nutzer vor die Wahl einer zweiten SIM- oder einer microSD-Karte stellt, während Samsung einen dedizierten Speicherkartenschacht anbietet.

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