Ryzen 5 3600X & 7 3800X im Test: Fazit und Empfehlung

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Volker Rißka 509 Kommentare

Ein ganz ehrliches Urteil: Ryzen 5 3600X und Ryzen 7 3800X sind zwei Prozessoren, die eigentlich keiner braucht. Deshalb standen sie schon von vornherein auf verlorenem Posten (und wurden mit Absicht von AMD nicht zum Start bedacht). Es sind keinesfalls schlechte CPUs, da sie noch viele Intel-Gegenspieler in Schach halten. Doch die jeweils kleineren Vertreter in ihrer Sparte aus selbem Hause sind im Gesamtpaket einfach besser, dabei (viel) günstiger und deutlich effizienter. Sie graben den größeren Modellen deshalb in fast allen Punkten das Wasser ab. Außer bei der Leistung, denn die zwei bieten davon etwas mehr, bei deutlich höherer Leistungsaufnahme. Exakt deshalb werden sie am Ende noch einige Käufer finden.

Klar im Schatten von 3600, 3700X und 3900X: 3600X und 3800X
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Drei von fünf Matisse sind empfehlenswert

Am Ende der kompletten Testreihe mit allen AMD Ryzen 3000 und viel gesammelter Erfahrung in den vergangenen vier Wochen steht heute komplett die Empfehlung aus dem ersten Ryzen-3000-Test: Wer Budget-orientiert kauft, greift zum AMD Ryzen 5 3600. Die schon gehobene Mittelklasse wird mit acht Kernen und damit auch einer gewissen Zukunftssicherheit extrem gut vom AMD Ryzen 7 3700X abgedeckt, der der ComputerBase-Redaktion von allen CPUs der neuen Serie am besten gefällt. Darüber thront natürlich noch der AMD Ryzen 9 3900X als erste Zwölf-Kern-Lösung in diesem Marktumfeld, der jedem kleinen Workstation-Prozessor Paroli bietet und so einzigartig für Anwendungen aufgestellt ist.

Drei Ryzen 3000 sind empfehlenswert
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