Internet Explorer Download

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Internet Explorer ist der veraltete Browser von Microsoft. Neuen Browsern ist er in puncto Funktionsumfang, Performance und Sicherheit chancenlos unterlegen. Man nutzt ihn häufig nur noch einmalig, um nach der Windows-Installation einen anderen Browser herunterzuladen.

Nur der aktuelle Internet Explorer 11 („IE11“) wird von Microsoft noch mit Sicherheits-Patches versorgt. Windows 10 enthält standardmäßig zusätzlich zu IE11 auch Microsofts Nachfolger Edge, der wie der Rest des Betriebssystems automatisch aktualisiert wird und technisch auf der Höhe der Zeit ist.

Internet Explorer 11 – Oberfläche
Internet Explorer 11 – Oberfläche

Nutzer von Windows 7 und 8 können Microsoft Edge nachträglich installieren oder anstelle des Internet Explorer einen anderen Browser, wie zum Beispiel Google Chrome oder Mozilla Firefox nutzen. Unabhängig davon sollten auch Updates für den Internet Explorer immer installiert werden, da andere Apps teilweise auf dessen Rendering Engine zurückgreifen.

Für Entwickler stellt Microsoft Virtual Machine Images mit IE8-11 zum Download bereit, um jenen die zeitraubende Suche nach Workarounds für Bugs in alten IE-Versionen ein klein wenig zu erleichtern.

Internet Explorer 7 unterstützte erstmals Tabbed-Browsing – nachdem dies in anderen Browser seit Jahren Standard war – und enthielt einen Phishing-Schutz. Eine Neuerung in Internet Explorer 8 war der „InPrivate“-Modus, der Chronik und Cookies nach dem Schließen des Browser-Fensters löscht. Internet Explorer 9–11 brachten insbesondere für Web-Entwickler einige langersehnte Verbesserungen – und erschienen allesamt nicht mehr für Windows XP.

Internet Explorer hatte eine bewegte Vergangenheit

Internet Explorer (kurz „IE“ oder „MSIE“) ist in verschiedenen Versionen fester Bestandteil der Windows-Betriebssysteme, was ihn Anfang der 2000er Jahre zum meistgenutzten Browser machte – Ende 2001 nutzten über 90% der ComputerBase-Leser den Internet Explorer.

Nach dem Sieg im sogenannten Browserkrieg und der Veröffentlichung des Internet Explorer 6 im Jahr 2001 löste Microsoft jedoch dessen Entwickler-Team auf. In den folgenden Jahren machten andere Browser große Fortschritte – allen voran die „Mozilla Suite“ (heute: SeaMonkey) und „Mozilla Firebird“ (heute: Mozilla Firefox). In Konsequenz dessen fiel Internet Explorer sowohl bei Nutzern als auch bei Entwicklern aufgrund des nicht mehr zeitgemäßgen Funktionsumfangs, wegen eines fahrlässigen Umgangs mit Sicherheitslücken sowie infolge unvollständig und fehlerhaft umgesetzter Web-Standards zunehmend in Ungnade.

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