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News 300 Foxconn-Mitarbeiter drohten mit Massenselbstmord

Hauptsache Apple Produkte bleiben billig in der Produktion. Und werden für hunderte von €/$ in EU/USA verkauft.
 
Planet_Nerd schrieb:

Seit wann gehts hier um Apple? Und seit wann machen nur die das? Text nicht gelesen? Dell, Microsoft uvm. sind auch dabei und selbst wenn nicht direkt bei Foxconn produziert wird: Ein Produkt wo made in china draufsteht ist in den meisten Fällen mit niedrigen Gehältern und nicht so tollen Arbeitsbedingungen verbunden. Als ob dein PC jetzt made in west germany wäre :rolleyes:
 
Ganz einfach, weil Apple einer der Hauptkunden ist. Und die drängen auf diese Löhne bzw korrespondierenden Kostenstrukturen.
 
Pitt_G. schrieb:
Also ich finds politisch nicht korrekt das XBOX ICON bei so einer Negativ Schalgzeile zu verwenden, Apple wird auch genannt, aber da sag ich mal nix weiter zu, sonst wird gleich wieder gelöscht,
Foxconn hat doch garantiert ein eigenes Label/Schriftzug

es wird deswegen erwehnt weil es die Produktionsstätte für die xBox war.
 
GrinderFX schrieb:
Was die Leute hier mit der Statistik sagen möchten ist, dass es auch andere Gründe haben kann für die Selbstmordversuche, denn bei so wenigen gesehen auf die Menge der Menschen kann es auch familiäre oder andere Gründe haben und muss nichts mit der Arbeit zutun haben!

Die Rate ist so niedrig weil die Leute auf der einen Seite keine Zeit wegen der vielen Arbeit und auf der anderen wegen des geringen Verdienst kein Geld für Accessoires haben um sich umzubringen ......
 
Planet_Nerd schrieb:
Ganz einfach, weil Apple einer der Hauptkunden ist. Und die drängen auf diese Löhne bzw korrespondierenden Kostenstrukturen.

Und andere Unternehmen machen das natürlich nicht. Die lassen ganz alleine wegen der netten Kultur dort produzieren.

Die Unternehmen müssen gemeinsam dagegen vorgehen wenn sie schon in der Öffentlichkeit einen vom Zaun brechen. Einen von "Ja wir schauen uns das mal an" bringt gar nichts.
 
Euer Statistik- und Relationsgelaber in allen Ehren, aber wenn sich jemand aufgrund von Arbeitsbedingungen bei seinem Arbeitgeber das Leben nehmen möchte, ist das eine völlig andere Welt, als wenn es jemand aus Liebeskummer oder anderen Seelischen Gebrechen tut!

Man kann auch kostendeckend und zeitgleich wettbewerbsfähig in Deutschland produzieren. Einige Hersteller haben bereits erkannt, dass es keinen Sinn macht, Teile quer durch die Welt zu Schiffen, dafür Zoll, Einfuhr und Transport zu zahlen, in Fernorst montieren zu lassen und sie dann wieder zurück zu holen um abermals Zoll, Einfuhr und Transport zu zahlen.

Macht euch selbst mal Gedanken statt den Geistigen Dünn.....s nachzuplappern den Jobs einst losgelassen hat. Das der Mann nicht alle Nadeln an der Tanne hatte gilt ja gewissermaßen als bewiesen, seitdem man seine Biographie lesen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Planet_Nerd schrieb:
Ganz einfach, weil Apple einer der Hauptkunden ist. Und die drängen auf diese Löhne bzw korrespondierenden Kostenstrukturen.

Unfug, selbst wenn Apple und alle anderen 5-10$ mehr zahlen würde, Mitarbeiter hätten davon nichts, einzig die Foxconn Gewinne steigen.
 
computerfouler schrieb:
Durch Weiterentwicklung und Automatisierung werden aber immer billigere Preise möglich. Und da große, weit entwickelte Konzerne aus dem Ausland in China investieren, gilt das auch und gerade dort. Dadurch verlagert sich übrigens auch der Großteil der Arbeitskräfte in den (deutlich angenehmeren) Dienstleistungssektor.


Wo fehlt denn die Kaufkraft? Ich dachte, Billigproduktion sei nicht mehr möglich, also müssen die ehemals 'Billiglohangestellten' ja nun gut bezahlt werden.

Die billigeren Preise -> ja, aber nur in der Produktion. Wenn man zum Beispiel belibiege Markenartiekl nimmt -> ist das ein anderer Kostenfaktor für Endkunden und trotzdem ist es eine "Billigproduktion". Der Gewinn geht ja größtenteils in anderen Schichten "verloren" und nicht an die Mitarbeiter oder zugunsten der Endkunden.

Kapitalistisches System ist ja so aufgebaut, dass es nur dann funktionieren kann, wenn man jemanden "ausbeuten" kann. Irgendwann erreicht es halt ihren Höhepunkt und dann geht es mit Absturz nach unten (das was wir gerade erleben).

Was du gerade nicht verstehst, dass das Geld der Kaufkraft fehlt, letztendlich die gleichen Mitarbeiter und Dienstleister (davon lebt der Rest).

Ich bestreite deine aussage nicht, ich ergänze nur, da das Problem sehr vielschichtig ist.
Man muss nicht mit rosa brille auf jedes System gucken.
Kommunismus wäre zum Beispiel unmöglich umsetzbar -> da es immer sich ein gieriger Typ findet, der Kohle ohne Ende kassieren will...

Persönlich bin ich nicht geizig und kaufe halt die Sachen, die ich mir leisten kann. Das Problem ist aber, dass mir schon es ein Problem bereitet zum Beispiel Möbel/Anziehsachen zu kaufen. Es hängt nicht an den Preisen, es hängt am Einkommen. Das muss man auch unterscheiden. Fürs Essen, Trinken ab und zu Elektrokram reichts aus. Aber am WE auszugehen -> das kann ich nur dann beschränkt usw. (Ist jetzt nur ein Beispiel)
 
Zuletzt bearbeitet:
Die brutale Wahrheit ist eben dass es noch Sklaven auf dieser Welt gibt die für unseren Wohlstand sorgen. Wir haben sie nur aus unserem Blickfeld entfernt.

Ich bewundere die Leute dort die den Mut aufbringen organisierten Widerstand zu leisten, das ist der einzige Weg. Die verzweifelten Einzelselbstmorde bringen leider nicht viel :(
 
Die VR China ist bei Weitem kein "Billiglohnland" mehr. Eigentlich ist sie mittlerweile einer der teureren ernsthaften Produktionsstandorte im asiatischen Raum.
In anderen Ländern wäre eine Produktion wesentlich günstiger und dort würde man sich auch an Grundsätze menschenwürdiger Arbeitsbedingungen, sowie an Umweltstandards halten (welche eben Auswirkungen auf die Gesundheit der dort ansässigen Menschen haben). Warum wird also nicht dort produziert? Weil die VR China eine bereits vollständige und auf Massenproduktion ausgerichtete Infrastruktur bieten kann mit gewaltigen Fabrikenstädten, Transportrouten, Hochseehäfen und vielem mehr.
Da kann z.B. Indonesien nicht mithalten, obwohl handwerkliche Erzeugnisse (also die eigentliche Arbeitsleistung) von dort schon seit langer Zeit einen sehr guten Ruf haben, aber eben nur in geringen Stückzahlen verfügbar sind. Und solange unsere Politiker x-mal im Jahr nach Peking fliegen, um dort die Hand nach Blutdollars (Begriff angelehnt an Blutdiamanten) auszustrecken und die VR China auch noch als rechtmäßige Vertretung des chinesischen Volkes anerkennen, wird sich an diesen Missständen auch nichts ändern.

Die Moral von der Geschicht': Es ist nicht immer das pöse Foxconn oder die pösen Chinesen, es sind wir selbst.

PS: Der Glaube, dass Produkte bei menschenwürdiger Produktion unbezahlbar wären, ist schlichtweg naiv.
 
Was sollen den 300 Selbstmorde bringen?
Politischer Druck von außen? Da ists ja sinnvoller das Verwaltungsgebäude zu verbrennen. Mit 300 Leuten(die bereit zu sterben sind???) zündet sich Foxconn sicher super an. Aber die kenn nichts anderes als Unterdrückung, wirklich traurig.

Wie wollten die eigentlich Selbstmord begehen? ungünstig in die aufgespannten Auffangnetze springen?
 
gerryka schrieb:
wohl auch 'Geiz ist Geil' ... und den Arbeitnehmern Hungerlöhne zahlen.

Abgesehen davon sind 14 Selbstmorde (wenn auch sehr tragisch) unter 1,2 Millionen Menschen... wahrscheinlich dem Durchschnitt entsprechend??

Edit: Hab gerade auf Wikipedia gesehen, 20 pro 100.000 ist in China ca. der Schnitt... wenn auch nach möglicherweise geschönten oder ungenauen Angaben.
Was bist du denn für ein zynisches und menschenverachtendes a Loch, dass du die Selbsttötung von Menschen mit Statistiken erklärst??

Das sind die Auswirkungen, wenn weiße
reiche Kids Monitore, Tablets und generell Hardware hauptsache billig wollen.
Bloß nicht 5 Jahre mit der Hardware leben können. Hauptsache schneller, geiler, billiger.
Solange nur ein paar Schlitzaugen sterben,die sich lt Statistik eh gern selbst abmurksen - who cares?
 
gerryka schrieb:
Das will er sicher nicht, aber vllt. mal die Klickgeilen Schlagzeilen aufzeigen.

nun, bei ...ca 1,3Mrd.(nicht Mio.!) Chinesen, wären 300 Selbstmorde wirklich unbedenklich. So makaber das auch klingen mag.
Bezogen auf 1,2Mio. Mitarbeiter wäre es zwar erheblich tragischer, aber weltweit betrachtet immer noch unbedenklich. Es gibt Länder da hats gar kein Foxconn und dennoch gehen wöchentlich mehr Menschen über'n Jordan. Und das ist übrigens auch ein Ergebnis unseres Wohlstands.

Das ist keine Klickhascherei, sondern es sind einfach bloß Tatsachen die man eben aus Bequemlichkeit gerne ausblendet.
 
Solange nur ein paar Schlitzaugen sterben,die sich lt Statistik eh gern selbst abmurksen - who cares?

Selbstmordrate in Deutschland ist die Selbe wie in China. Leider geraten in einem Kapitalistischen System immer Leute unter Druck. Das Arbeiter allerdings mit Massenselbstmord drohen müssen um eine Gewerkschaft gründen zu dürfen ist absolut ungeheuerlich.

Quelle:
Wikipedia Selbstmordstatistik
 
Oktanius schrieb:
Anstatt das XBox360 Logo hätte man das Pressebild nehmen sollen:

topelement.jpg


http://www.20min.ch/digital/webpage/story/Angestellte-drohen-mit-Massen-Suizid-19207863

Hast du die Bildunterschrift gelesen ?

Im vergangenen Mai protestierten Foxconn-Sympathisanten vor einem Geschäft eines Apple Premium Resellers in Hongkong.

Hat eben rein GAR NICHTS mit der derzeitigen Situation zu tun. Dieses Bild bei diesem Ereignis zu verwenden ist einfach nur unseriös und beruht wahrscheinlich auf Klickgeilheit.
 
Bio-Apfel schrieb:
Das sind die Auswirkungen, wenn weiße
reiche Kids Monitore, Tablets und generell Hardware hauptsache billig wollen.
Bloß nicht 5 Jahre mit der Hardware leben können. Hauptsache schneller, geiler, billiger.

Das ist Quatsch, weil sobald die Nachfrage sinkt, brauchen die Fabriken weniger Mitarbeiter.
Dann steigt auch der Preis der Ware, weil diese weniger ausgeliefert werden müsste.
Dann steigt vllcht zwar das Gehalt bei den Übriggebliebenen in der Fabrik, Massen wären aber entlassen.
Dann gäbe es noch mehr Tote...
 
Lol wie hier manche wieder Bashen müssen :) und mit Müll um sich werfen.
Ist in einer Diktatur nun mal so (sorry aber entspricht halt den Tatsachen, China, NordKorea ...) ... müssen die Arbeiten mal etwas gegen ihre Regierung tun und besser gesagt diese stürzen und eine Demokratie einführen. Schaut euch mal die Deutsche Geschichte an mit dem Mittelalter etc. wie dort die Mitarbeiter arbeiten mussten und unter welchen Bedingungen, da ist das noch nen Zuckerschlecken...
Nur hier in der Westlichen Welt hat man daraus gelernt, sich dagegen Aufgelehnt, man ist dafür eingestanden und hat schlussendlich eine Demokratie eingeführt, auch wenn dies gedauert hat. Wenn man gar nicht "anfängt" wird es nie etwas, dieser Prozess steht in China wenn überhaupt erst am Anfang und solange es den meisten Chinesen egal ist wie und unter was für einer Regierung sie leben, wird da so schnell auch nichts passieren.
 
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