Test Arctic MC001-DVDS im Test: Multimedial mit SSD und ohne Lüfter

lohnt in der tat nicht für weniger Geld gibt es besseres und für mehr Geld was schnelleres
 
Ich halte einen Atom für einen richtig guten HTPC für etwas zu schwach. Brazos allerdings auch.

Sobald man in eine Situation kommt, in der die GPU-Beschleunigung nicht oder nur schlecht funktioniert, ist man aufgeschmissen. Z.B. mit alten Videostreams im Netz oder generell alten/exotischen Videoformaten. Das muss dann noch nicht mal besonders hochauflösend sein.

Ich habe derzeit einen Athlon II Neo Dualcore in meinem HTPC und der kommt in besagten Situationen schon ganz schön ins Schwitzen, bzw. ist auch schon mal komplett überfordert. Und das mit etwas mehr Leistung als die besten Atoms oder Bobcat-APUs.

Sobald bei modernen/unterstützten Formaten die GPU mithelfen kann ist natürlich alles in Butter und auch FullHD ist kein Problem.

Bei meinem nächsten HTPC würde ich also doch etwas Größeres nehmen, mit i3 oder besser Trinity-APU (bzw. dem entsprechenden Nachfolger).
 
Ich dachte, die Atoms wären schon längst zerfallen, nachdem Brazos doch recht überzeugend rüberkommt? Und dann noch die Kombination eines Atoms mit ner AMD-GPU (gut, die muss sein, wegen Grafikleistung/GPU-Beschleunigung) schreit doch geradezu nach Brazos.

Ich versteh sowas nicht.

Mittleweile sollte es doch auch den Trinity mit 17W geben (für OEMs), oder noch nicht?

@ Herdware

Sowas spielt doch eher nur eine Rolle, wenns ums Fernsehen geht? Sprich, wenn ARD usw. in HD senden?
 
Ich finde die Zotac Z-Box mit Blu Ray irgendwie viel attraktiver...gut das Ding hat keine SSD überzeugt dafür mehr in so ziemlich allem anderen.
 
da sind ja die Zotac Zboxen besser mit den AMD E450 und dafür so viel geld verlangen das ist frech für alte Atom CPU Technik die nicht mal Speedstep können
 
Kleiner Fehler im Fazit:
... lassen das Gerät für die UVP von 99 Euro aber schlicht deutlich zu teuer ....

sollte wohl eher
UVP von 599 Euro sein.
 
Wollt auch schon schreiben, für 99 Euro wäre das Ding sicher ein Renner, aber so... 600 Euro,
ach du liebe Zeit!

Was man sich für das Geld schon für hammerharte HTPCs mit richtig schicken 19" Gehäusen (z.B. Antec Fusion) zusammenbauen kann... und dann so einen Müll hier dem Kunden andrehen wollen, ich glaub's nicht!

Cya, Mäxl
 
Hm musste erst lesen, ob der Test wirklich aktuell ist. Also sieht wirklich super aus und die Ausstattung wäre vor 3 Jahren sogar top gewesen....

Das ist wirklich nur noch Resteverwertung.

Dann doch lieber Antec ISK110...

Oder ein Netbook...


AMD!NOW! schrieb:
https://www.computerbase.de/preisvergleich/730976

würde gern mal wissen wie arctic gegen dieses Produkt konkurrieren will!?


Das wäre in etwa der Preis (Maximal +/- 30), den ich für das Gerät samt SSD erwartet hätte...
 
Zuletzt bearbeitet:
UnKnOwN_86 schrieb:
Kleiner Fehler im Fazit:
... lassen das Gerät für die UVP von 99 Euro aber schlicht deutlich zu teuer ....

sollte wohl eher
UVP von 599 Euro sein.

Das stimmt schon so, weil sich die 99,- Euro auf das Audio Relay beziehen (siehe S.1 unten). Die UVP des MC001 in der getesteten Ausstattung liegt bei 530 goldenen Münzen ;)

Edith sagt @grail
Das getestete MC001 hing maximal 5 Sekunden beim BIOS-Screen, danach wurde das OS ohne weitere Verzögerung geladen. Das ist deutlich fixer als beispielsweise die meisten Desktop-Mainboards. Da lief wohl irgendetwas verkehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

ich hatte mir den Arctic MC001 auch bestellt, habe ihn aber nach ein paar Tagen wieder zurückgeschickt, weil ich mit ihm total unzufrieden war.

Vorteile:
- Lautlos
- relativ schickes Gehäuse

Nachteile:
- Langsam: Ich hatte eine SSD eingebaut, aber der PC hat länger im BIOS getrödelt als Windows zum Booten gebraucht hat. Konnte ich auch nicht schneller machen, da das Bios sehr eingeschränkte Funktionalität hatte.
- Das WLAN hat nicht funktioniert. Ich hab es nicht zum laufen gebracht. Treibersuche auf der Herstellerseite war kompliziert und ich hab es in 2 Tagen einfach nicht hingekriegt. Inzwischen glaube ich dass es ein Hardwareschaden war. Der Arctic Support konnte mir auch nicht weiterhelfen.

Ich hatte davor ein Jahr lang ein Shuttle XS35GT der ersten Generation und war damit zufrieden. Ich habe ihn nur verkauft weil ich eine schneller CPU wollte und eine Gigabit Netzwerkkarte. Der Shuttle hatte nur 100Mbit und Gigabit Netzwerk macht schon ein Unterschied, vor allem da die meisten Festplatten inzwischen locker 400-500 Mbit hinkriegen.

Nachdem ich den Arctic MC001 zurückgeschickt habe, habe ich mich für einen Mac Mini entschieden. Damals gab es die neue Shuttle Barebones XS35GT V2 und V3 noch nicht.

In den Mac habe ich die SSD OCZ Agility 3 mit 60 Gigabyte eingebaut und das Gesamtsystem bootet innerhalb von 15 Sekunden. Das ist kürzer als der olle Arctic MC001 im Bios vertrödelt hat. Mögen zwar einige als nebensächlich betrachten, mir war es aber wichtig. Das Apple BIOS ist einfach viel schneller als alle PC BIOSe weil sie nicht so viel Hardware unterstützen müssen wie Windows Computer. Die können es sicht leisten Teile aus dem BIOS einfach rauszuschmeißen.
Desweiteren ist der Mac Mini viel schneller. Es ist ein riesiger Unterschied zwischen einer Atom CPU und dem Intel i5. Hätte es selbst nicht gedacht, aber es ist ein riesiger Unterschied. Alleine schon Video Seiten mit Flash ruckeln nicht mehr, weil der Atom Prozessor total überfordert ist. Das gilt übrigens auch für die neuen Atom CPUs. Ein Intel i5 hat damit überhaupt keine Probleme.

Desweiteren ist der Mac Mini zwar aktiv gekühlt, aber ich höre ihn nicht. Selbst wenn ich 1080p Videos anschaue und der Sound aus ist. Das gilt aber nur wenn man eine SSD einbaut. Die Kühlung hat Apple im Griff. Es ist auch ein besseres Gefühl wenn man weiß das ein PC nicht überhitzen kann weil er aktiv gekühlt ist und im Notfall der Lüfter hochdrehen kann. Was der Mac Mini allerdings nur bei irgendwelchen Betriebssystem Updates macht. Ich hatte das noch nie bei Flash Videos, Full HD Videos oder in XBMC.

Ich bereue es nicht von dem Shuttle XS35GT auf den Mac Mini umgestiegen zu sein. Ich bin heilfroh den Arctic wieder zurückgeschickt zu haben. Arctic hat einfach keine Erfahrung mit der Herstellung von Computern. Arctic baut gute Lüfter. Nicht mehr und nicht weniger. Aber Arctic hat keine Erfahrung mit dem BIOS, Treibern und etc. Ich würde auch kein Auto von Bosch kaufen nur weil Bosch gute Autoteile produziert.

Wenn ihr Apple nicht mögt, würde ich euch eher den neuen Shuttle XS35GTA V3 empfehlen. Shuttle hat mehr Erfahrung mit der Herstellung von PCs als Arctic. Und ich war hochzufrieden mit dem Vor-Vorgänger Shuttle XS35GT V1.

Wenn ihr allerdings Apple mögt und auch mehr Geld habt, dann holt euch einen Apple Mac Mini. Den kriegt ihr für 550 Euro mit einer Apple Remote Fernbedienung für 19 Euro und holt euch dann noch eine SSD für 60 Euro. Ich bin mit dieser Kombi und Mac OS X mit XBMC hochzufrieden.

Als Fazit: Holt euch kein Arctic MC001. Es gibt bessere Alternativen.
 
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AMD!NOW! schrieb:
https://www.computerbase.de/preisvergleich/730976

würde gern mal wissen wie arctic gegen dieses Produkt konkurrieren will!?

So: http://www.arctic.ac/en/p/living/entertainment-center/571/mc101-a10.html

Klar, ist wesentlich teurer (600 €), aber mit entsprechendem Mehrwert. Die Barebone-Variante ohne Windows und Platte kostet bei gleichem Prozesser und Speicher 407 Euro. Selbst der A8 Barebone (345 Euro) dürfte dem Atom hinsichtlich Leistung deutlich überlegen sein. Ok, FB muss man dazu kaufen. Muss aber kein Nachteil sein, dann kann man einer seiner Wahl nehmen. Oder man nutzt sein Smartphone, vorausgesetzt, die kostenlose Remote-App taugt was.

Zurück zum MC101 - das bietet im Vergleich zum Lenovo

  • Besseres/schöneres Gehäuse
  • A10/A8-Prozessor statt Atom
  • 1TB statt 320GB HDD
  • 2 zusätzliche HDD verbaubar (1 x 2,5 und 1 x mPCIe)
  • Windows statt FreeDos
  • Inklusive DVB-T
  • 8GB statt 2GB RAM
  • Mehr Anschlüsse etc.

Ich dachte schon, CB hätte jenes Teil getestet, zumal da ein A10 drin ist, das wäre doch mal echt interessant gewesen. Stattdessen wird Atom-Auslaufware getestet.

BTW: Habe ich das jetzt überlesen, oder ist man bei CB tatsächlich nicht auf die Idee gekommen, mal die Remote-App zu testen, die auch für das MC001 kostenlos zur Verfügung gestellt wird? Wäre interessant zu wissen, ob die App was taugt und ob man sein Apple oder Android-Phone damit tatsächlich zum vollwertigen FB-Ersatz machen kann. Vielleicht lässt sich das nachtesten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Remote-App findet sich samt Screenshots auf Seite 1, wo auch der Funktionsumfang beschrieben wird. Das Teil ersetzt Fernbedienung und auf Wunsch auch Maus & Tastatur.
 
Schließe mich den Posts von Ball_Lightning und Balikon an. Denn das getestete Stück hoffnungslos veralteter und überteuerter Hardware ist... [ohne weiteres Kommentar]. Derjenige der es kauft, ist halt selber schuld!

@ ComputerBase

Wenn ihr MC101 testet, dann wenns geht bitte die A10 Variante oder evtl. gleich MC101 Barebone (A10) mit einem i.d. Praxis sinnvollen SSD (z.B. Crucial m4 (stromsparender als Konkurrenz)), denn die komplette Version ist ein wenig... überteuert!
 
Sorry, habe ich überlesen.

Aber ganz ehrlich: Das ist doch nur ein Hinweis, dass es sowas gibt. Es steht aber nichts geschrieben, wie gut die App auf dem Handy funktioniert, oder ob sie träge ist, ob sie gut strukturiert ist, wie gut das MC001 darauf reagiert. Schlicht, ob die App brauchbar ist oder
man doch eher auf eine FB zugreifen sollte. Das meinte ich mit "testen".
So, wie Ihr es bei der Steuerung des Relais zumindest einzeilig getan habt, wobei Ihr auch Details, warum es denn nun "nicht mehr als eine nette Dreingabe" ist, schuldig bleibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Balikon schrieb:
So: http://www.arctic.ac/en/p/living/entertainment-center/571/mc101-a10.html

Klar, ist wesentlich teurer (600 €), aber mit entsprechendem Mehrwert. Die Barebone-Variante ohne Windows und Platte kostet bei gleichem Prozesser und Speicher 407 Euro. Selbst der A8 Barebone (345 Euro) dürfte dem Atom hinsichtlich Leistung deutlich überlegen sein. Ok, FB muss man dazu kaufen. Muss aber kein Nachteil sein, dann kann man einer seiner Wahl nehmen. Oder man nutzt sein Smartphone, vorausgesetzt, die kostenlose Remote-App taugt was.

Zurück zum MC101 - das bietet im Vergleich zum Lenovo

  • Besseres/schöneres Gehäuse
  • A10/A8-Prozessor statt Atom
  • 1TB statt 320GB HDD
  • 2 zusätzliche HDD verbaubar (1 x 2,5 und 1 x mPCIe)
  • Windows statt FreeDos
  • Inklusive DVB-T
  • 8GB statt 2GB RAM
  • Mehr Anschlüsse etc.

Ich dachte schon, CB hätte jenes Teil getestet, zumal da ein A10 drin ist, das wäre doch mal echt interessant gewesen. Stattdessen wird Atom-Auslaufware getestet.

BTW: Habe ich das jetzt überlesen, oder ist man bei CB tatsächlich nicht auf die Idee gekommen, mal die Remote-App zu testen, die auch für das MC001 kostenlos zur Verfügung gestellt wird? Wäre interessant zu wissen, ob die App was taugt und ob man sein Apple oder Android-Phone damit tatsächlich zum vollwertigen FB-Ersatz machen kann. Vielleicht lässt sich das nachtesten.

Das A10-Dings wäre auf jedenfall schonmal eine deutliche Steigerung. Aber eben mit 719$ dann wirklich ausser Reichweite für die meisten Käufer.

Klar, es bietet mehr als das Lenovo, kostet aber auch gleich das doppelte, aber auf jedenfall bessers P/L als das hier getestete. Da müsste aber mindestens noch eine 128GB SSD verbaut sein. Dann käme es hin. Und eben: Mit nem Antec ISK110 würde man günstige wegkommen, auch wenn mans selber zusammenschrauben muss.

Für den Preis gibt es eben schon Mittelklassenotebooks.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für das Feedback! Ob die App träge ist oÄ hängt auch von der Hardwareausstattung des verwendeten Handys ab. Im Test ist nichts negatives aufgefallen, deshalb wurde nichts erwähnt - man nicht immer schreiben, was alles im Sinne der Norm funktioniert. Wie die App strukturiert ist, lässt sich hingegen den beigefügten Screenshots entnehmen.

"Nur eine nette Dreingabe" sind im Prinzip beide Steuerungen, weil aufgrund der eingeschränkten Kompatibilität (iOS, Android), der Vorrausetzung von WLAN und eines Smartphones überhaupt nicht jeder davon profitieren kann. Ergo: Dreingabe und entsprechend kurze Abhandlung. Zumindest war das mein Gedankengang.
 
Das mit den Kompatibilitäten und Systemvoraussetzungen lasse ich nicht gelten. Gerade hier auf CB tummeln sich doch weitgehend technikaffine Leute rum, die meist mit zeitgemäßer Hardware ausgestattet sind.
Welches Smartphone der letzten 3 Jahre hat eigentlich kein W-Lan? Wie hoch war gleich nochmal der Anteil von Win7Phone am Markt? Irgendwie um die 3%, liege ich da richtig? Dann deckt die App mit iOS und Android etwa 90% aller Smartphone-Nutzer ab, wenn man noch an Symbian, Meego und Bada denkt.
Was anderes wäre es, wenn es die App ausschließlich für iOS oder Android gäbe. Die fehlende Unterstützung für Win7Phone ist sicher kritikwürdig. Allerdings würde ich an Arctics stelle auch überlegen, ob ich Geld investiere, um eine App für ein OS zu entwickeln, das kaum jemand nutzt. Sprich, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein W7P-Nutzer mein Produkt kauft.

Für einen Großteil der Leser, denke ich, wären ein paar Zeilen mehr sicher von Nutzen gewesen. Wenn Du schreibst, das Euch nichts Negatives aufgefallen ist, hätte man diese Info zusammen mit dem genutzten Smartphone angeben können. "Auf unserem XXX von XXX lief die App einwandfrei und ließ sich flüssig und intuitiv bedienen." Das ist ein Satz und schon kann man sich an der Info, welches Smartphone genutzt wurde ableiten, wie es denn auf auf dem eigenen laufen könnte.
Ich meine, eigentlich sollte ein Test doch alle Features, die ein Produkt zu bieten hat, ausführlich beleuchten, insbesondere, da hier keine FB mitgeliefert ist, und so die App zunächst einmal die einzige Möglichkeit darstellt, das Gerät zu bedienen.
 
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iOS und Android decken nicht 90% des Marktes ab, z.B.: Klick. Die "Rand"-OS sind insofern auch interessant, als das sich solch ein System eben auch an anspruchslose Nutzer richtet, die eine leise Multimedia/Office-Station suchen - nicht nur die "CB-Zielgruppe", also technikaffine User jüngeren Alters mit aktueller Hardware. Das diese ihr - wie auch immer aus welchem Grund gekauftes Handy - einfach integrieren können, muss angesichts der UVP (530 Euro!) einfach drin sein. Zumal sich die App sicher ohne weiteres auf andere Produkte anpassen lässt. WLAN meint eher den Router, denn der wird benötigt. Entsprechende Modelle werden nicht von jedem Provider herausgegeben bzw. sind nicht immer Standardausstattung.

Unrecht hast du an der Stelle aber nicht, weshalb ich den Absatz mit der Info gerade bezüglich des genutzten Smartphones noch einmal überarbeitet habe ;)
 
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