1. #1
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    Post Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Die in der letzten Woche von US-Präsident Barack Obama ankündigten Gespräche über eine Freihandelszone zwischen den USA und Europa wurden zwar tendenziell positiv aufgenommen, Netzaktivisten reagierten allerdings skeptisch auf die Pläne.

    Zur News: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA
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  3. #2
    Lt. Commander
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Dirk Müller hatte auch hierzu das Thema angesprochen, halte es für erwähnenswert. Er sieht es ebenfalls aus Sicht des Verbraucherschutzes für gefährlich, da sollte man wachsam sein.

    Freihenadelszone Drik Müller
    Geändert von Crystal (17.02.2013 um 16:02 Uhr)
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  4. #3
    Lt. Commander
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Können wir ACTA (und ähnliches) nicht mal "ad acta legen"

    Also prinzipiell fände ich es so eine Freihandelszone gut, wenn es bedeuten würde das Zölle etc entfallen bei Bestellung in den USA.
    Warum sollte sich die EU auf das niedrigere Level an Datenschutz der USA begeben. Das kann doch getrennt von einer Freihandelszone reguliert werden. (damit meine ich, eine Freihandelszone muss ja nicht zwangsläufig mit schlechteren Datenschutz in EU daher kommen)

  5. #4
    Fleet Admiral
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Die sogenannte Freihandelzone birgt noch mehr Risiken die im Artikel überhaupt nicht beleuchtet wurden , Dirk Müller Mr. Dax hat das sehr gut erklärt.

    Verbraucherschutz vs. Freihandelszone - Dirk Müller Mr. DAX 14.02.2013


    Das in Punkto Netzpolitik Alter Wein in Neuen Schläuchen über ein neues Abkommen eingeführt werden soll ist ja auch nichts neues , das haben die Lobbyisten in Brüssel schon mehrmals versucht über immer neue Abkommen.
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  6. #5
    Commander
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Wenn dann Pakete aus den USA komplett am Zoll vorbeigehen wäre das genial und absolut super! Bei uns gibt es unendliche viele total sinnlose und nutzlose Verbote und Einschränkungen, die den Verbraucher bevormunden und benachteiligen, unter anderem im Lebensmittel- und Verkehrsbereich. Soll doch jeder selbst entscheiden wie er lebt und was er konsumiert.

    Endlich bei Amazon.com und tausenden anderen US-Onlineshops mit unserem 1A-Wechselkurs grenzenlos einkaufen, und die ganzen US-Streamingportale ohne Sperren nutzen, das wäre doch einfach nur genial. Evtl. bedeutet ein solches Abkommen sogar die Aufhebung aller DVD- BlueRay, Konsolen- Shop- Regionalsperren, wenn man das Abkommen richtig und vernünftig gestaltet.

    Auch für den deutschen Export wäre ein solches Abkommen Top und (die zu erwartende massive und preisgünstige) Konkurrenz belebt das Geschäft und steigert die Qualität, insbesondere im deutschen Medienbereich. Auch wenn in einigen Bereichen die Europäische Wirtschaft derzeit chancenlos ist kann sich durch ein solches Abkommen jeder auf seine Stärken konzentrieren und die Schwächen des Partners ausgleichen.

    Aber was gar nicht geht ist das Anklagen europäischer Internetnutzer nach amerikanischem Recht, bzw. Auslieferungs- und andere Abkommen zur Rechtsdurchsetzung schon bei minimalen Urheberrechtsverstößen.
    Geändert von etking (17.02.2013 um 16:50 Uhr)

  7. #6
    Fleet Admiral
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Bei uns gibt es unendliche viele total sinnlose und nutzlose Verbote und Einschränkungen, die den Verbraucher bevormunden und benachteiligen, unter anderem im Lebensmittel- und Verkehrsbereich.
    Keine Chlorhühner und Monsanto Fraß in Deutschland, was für eine Bevormundung.. Soso !?
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  8. #7
    Lt. Commander
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Zitat Zitat von etking Beitrag anzeigen
    Wenn dann Pakete aus den USA komplett am Zoll vorbeigehen wäre das genial und absolut super! .
    Interessant. Im Video darüber, wird mit langfristiger Sichtweise, dem Gesundheits- und Konsumentenschutz argumentiert. Keine Zeile später schreibt der Erste, wie schön es wäre, nutzlose Konsumgüter ein paar wenige Euro billiger zu bekommen...
    Geändert von unique28 (17.02.2013 um 17:15 Uhr)

  9. #8
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Das ist der Sinn und Zweck des ganzen EU Konstrukts, Angleichung bzw. Globalisierung nach amerikanischem Standard. Und falls die Kommission und die Parlamentarier nicht mitspielen schickt man halt die Rating Agenturen in den Kampf, also quasi Erpressung.

  10. #9
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    komisch ... in absolut jeder News die das Wort USA beinhaltet, ist irgendwas Negatives inklusive (nicht nur CB). Gibts denn auch Positives aus den USA oder ist das jetzt der Weltbösewicht Nr. 1? Schon ironisch: das mal freieste Land in der Menschheitsgeschichte ist nun der böseste Ober-Imperialist...

  11. #10
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Erstmal das Urheberrecht Europweit regeln, damit z.B Amazon Prime auch grenzübergreifend funktioniert...
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  12. #11
    Commander
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Zitat Zitat von etking Beitrag anzeigen
    ... Evtl. bedeutet ein solches Abkommen sogar die Aufhebung aller DVD- BlueRay, Konsolen- Shop- Regionalsperren, wenn man das Abkommen richtig und vernünftig gestaltet. ...
    Da muss ich echt mal lachen, was haben absichtliche technische Sperren mit Zöllen zu tun?

    Neben den digitalen werden auch noch eine Menge andere Regeln des Polizeistaats mit rüberschwappen, dann wird es gar nicht mehr möglich sein den Dreck in der Nahrung zu vermeiden.
    Noch ein Grund die EU zu verlassen.

  13. #12
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Eine Freihandelszone wäre ein unglaublicher Meilenstein und würde die Menschen auf der Erde näher zusammenbringen. US Politiker träumen davon, Freiheit ist eben alles, aberob es die Politiker bei uns auch wollen, ist natürlich die Frage. Ich denke wir sind da weitaus pessimistischer.

  14. #13
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Es geht dabei auch nicht um den Meilenstein Freiheit , es geht schlicht nur um wirtschaftliche Interessen von dubiosen Konzernen deren Produkte hier in Europa zweifelhaft sind und unsere Errungenschaften zunichte machen.
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  15. #14
    Commander
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Zitat Zitat von estros Beitrag anzeigen
    Eine Freihandelszone wäre ein unglaublicher Meilenstein und würde die Menschen auf der Erde näher zusammenbringen. ...
    Die Freiheit des einen ist mitunter die Kette des anderen. Gerade in so einem Zusammenhang ist der Begriff Freiheit schon unanständig. Das hat absolut gar nichts mit Freiheit zu tun. Das ein Produkt 10% günstiger wird ist wirklich keine neue Freiheit.
    Dazu passt nochmal obiges Beispiel zu den Regionalcodes von Datenträgern. Es ist eben auch ohne eine solche Zone problemlos möglich die auf der ganzen Welt einzukaufen. Weil das dem Hersteller aber nicht gefällt baut er Regionalcodes ein.

    Die USA und Europa sind zusammen ~10% der Erdbevölkerung, nicht immer so übertreiben.

  16. #15
    Lt. Commander
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Bei einigen Kommentaren denkt man sich wirklich das sich so manch einer einen neuen Weltkrieg herbeiwünscht. Schlagt mal euer Geschichtsbuch auf:

    Dem europäischen Bürger ging es in den letzten 2000 Jahren niemals so gut wie heute, jedes Jahrhundert haben sich die Staaten auf die Fresse gegeben und dabei unzählige Tote in Kauf genommen. Mord und Totschlag an allen Ecken und Enden. Mit Schwertern, Lanzen und Kanonen war das ja vielleicht noch relativ "romantisch", aber im Zeitalter der ABC-Waffen und Drohnenkriegsführung wollt ihr ganz sicher keinen Krieg miterleben. Die Industriestaaten der Welt sind so krass bewaffnet, dass ein neuer Weltkrieg in der totalen Massenvernichtung enden würde.

    Ein paar Verschwörungstheoretiker, die beim Thema "Kalter Krieg" im Geschichtsunterricht offensichtlich gepennt haben, haben nichts anderes als ihr dämliches Internet im Kopf. Digital Unterhaltung scheint offensichtlich wichtiger zu sein, als ein Bündniss zwischen den Staaten dieser Erde. Den Menschen geht es mittlerweile viel zu gut, denn nur so kann man sich diese absurden Verschwörungtheorien erklären.

    Zieht nach Russland, China oder Nordkorea wenn es euch hier nicht passt. Nur zu eurer Information: Die Menschen flüchten aus anderen Ländern zu uns weil es bei denen so unerträglich ist. Die kommen aus Südamerika, Arabien und Asien zu uns weil dort echte Diktatoren herrschen und die knallen euch eine Kugel in den Kopf bevor ihr "fairer Prozess" sagen könnt. Bei manchen hier herrscht anscheinend der totale Realitätsverlust und die checken das einfach nicht.

    Selbstverständlich gibt es bei uns auch viele Lobyistenarschlöcher die für die Konzerne Politik machen, aber wer zwingt euch verdammt noch mal dazu deren Bullshit zu kaufen? Niemand braucht einen Mercedes Benz, Coca Cola, ein Smartphone, die tägliche Bildzeitung oder ein C&A T-Shirt. Wenn euch die Unternehmensstrategie der Konzerne nicht gefällt, dann lasst den Schrott in den Regalen liegen und hört auf euch zu beschweren. Aber das könnt ihr nicht, nicht wahr? Deswegen lasst ihr auch keine Gelegenheit aus um heuchlerischerweise gegen diese Konzerne zu schimpfem. Ihr wollt euer Gewissen reinwaschen, damit ihr nicht auf die Konsumbremse steigen müsst. So schiebt ihr den schwarzen Peter weiter und entzieht euch selbst der Verantwortung, frei nach dem Motto "die Drogen sind schuld das ich süchtig bin".

    Ergänzung vom 17.02.2013 19:17 Uhr: Hört euch zum Beispiel mal an was dieser kluge Mann zu sagen hat:



    Die Menschheit muss endlich mal zusammenrücken anstatt überall nur eine Verschwörung gegen den persönlichen Vorteil zu sehen.

  17. #16
    Cadet 4th Year
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Für wen hat eine Freihandelszone die größten Vorteile und wer bezahlt diese immer? Danke.

  18. #17
    Lieutenant
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Zitat Zitat von nanoworks Beitrag anzeigen
    Bei einigen Kommentaren denkt man sich wirklich das sich so manch einer einen neuen Weltkrieg herbeiwünscht. Schlagt mal euer Geschichtsbuch auf:

    [...]

    Die Menschheit muss endlich mal zusammenrücken anstatt überall nur eine Verschwörung gegen den persönlichen Vorteil zu sehen.
    Schonmal die letzten 10 Jahre mitbekommen was die Amerikaner "The Land of The Free" so macht?

    Man kann eigene US-Bürger töten ohne Prozess, pech wenn du halt wie ein Terrorist aussiehst. Bevor du noch irgendwas weiter laberst wegen China, Russland oder was weiß ich informiere dich erstmal über unsere Freunde.

    Zitat aus einem Spiegel Artikel: "Jeder Amerikaner hat das Recht zu wissen, wann seine Regierung ihn töten darf", sagte der demokratische Senator Ron Wyden der "Washington Post"

    Die USA sind den Russen und den Chinesen wohl zuvor gekommen (Asien hat ein Handelsabkommen unterzeichnet unter Ausschluss von den USA, die USA wollten eins in Asien unter Ausschluss von China...), nachdem die ganze Welt anfängt die Amis zu boykottieren. Niemand will ihr GenFood (Bolivien, Venezuela, Argentinen etc..) und ihr Öl oder ihre Güter in US-Dollar abrechnen, weil niemand was zu verschenken hat und schon gar nicht an einem Staat der den Frieden & Demokratie verkündigt aber Terror und Diktaturen stärkt.


    Zitat Zitat von majokin Beitrag anzeigen
    Für wen hat eine Freihandelszone die größten Vorteile und wer bezahlt diese immer? Danke.
    Sieht leider so aus, für uns Europäer oder besser gesagt Deutsche entstehen mehr Nachteile. Ich sehe keinen Sinn unnütze Güter zu kaufen. Ich denke nicht das die USA sowas wie unseren TÜV befürworten würden.

    Im Endeffekt würde es wohl unsere Bauern am härtesten Treffen, in den USA gibt es quasi keine kleinen und abhängigen Bauern mehr. Selbst wenn man die Wahl hätte billig GenFood oder normales Essen, ich würde es furchtbar finden wenn sozial schwache Menschen zu diesem unnötigem Essen greifen müssen.
    Oder ihre Massentierhaltung, oder...
    Geändert von Z-FX (17.02.2013 um 22:10 Uhr)

  19. #18
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Zitat Zitat von nanoworks Beitrag anzeigen
    Bei einigen Kommentaren denkt man sich wirklich das sich so manch einer einen neuen Weltkrieg herbeiwünscht. Schlagt mal euer Geschichtsbuch auf:

    Dem europäischen Bürger ging es in den letzten 2000 Jahren niemals so gut wie heute, jedes Jahrhundert haben sich die Staaten auf die Fresse gegeben und dabei unzählige Tote in Kauf genommen. Mord und Totschlag an allen Ecken und Enden. Mit Schwertern, Lanzen und Kanonen war das ja vielleicht noch relativ "romantisch", aber im Zeitalter der ABC-Waffen und Drohnenkriegsführung wollt ihr ganz sicher keinen Krieg miterleben. Die Industriestaaten der Welt sind so krass bewaffnet, dass ein neuer Weltkrieg in der totalen Massenvernichtung enden würde
    Genau deshalb ist ein Weltkrieg auch Utopie, die hochgerüsteten Staaten bilden doch eh eine in weiten Teilen kulturelle und wirtschaftliche Allianz. Hightech Waffen sind im Grunde nur ein Schutz damit es den Ressourcen im eigenen Hoheitsgebiet nicht an den Kragen geht. Ohne diese Waffen stehen Länder mit wertvollen ressourcen ständig von allen Seiten unter Beschuss.

    Ein paar Verschwörungstheoretiker, die beim Thema "Kalter Krieg" im Geschichtsunterricht offensichtlich gepennt haben, haben nichts anderes als ihr dämliches Internet im Kopf. Digital Unterhaltung scheint offensichtlich wichtiger zu sein, als ein Bündniss zwischen den Staaten dieser Erde. Den Menschen geht es mittlerweile viel zu gut, denn nur so kann man sich diese absurden Verschwörungtheorien erklären.
    Das Bündnis existiert doch schon längst, die "Freihandelszone mit den USA" ist Neusprech, und bedeutet eigentlich nur dass einheimische Unternehmen durch global Player jeglicher Coloeur verdrängt werden, und somit eine Qualitätssicherung aka kennzeichnungspflicht für bestimmte Produkte bestehen bleibt. Dadurch dass die Massenmedien inkl. Werbung und die staatliche Bildung die Masse eben voll im Griff hat, und auch nur der Sendezeit bekommt der am meisten zahlt, macht die Masse auch nicht von ihren demokratischen Möglichkeiten (zb. Konsumverzicht bestimmter Güter) gebrauch, bzw. wird obendrauf finanziell so belastet dass sie sich auch nichts anderes leisten kann als diesen Müll. Die Demokratie wird eben untergraben.

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    Die meisten Ausländer wollen hier arbeiten da sie selbst mit einer Drecksarbeit 3 x soviel verdienen wie mit einem durschnitts Job in ihrem Land. Die Leute dort werden auch mit US Sitcoms, Apple Werbung und und und im TV zugeballert und viele wollen diesen Lifestyle dann natürlich auch. Mainstream Medien können sehr manipulativ sein. Oder sie gehen nach einem jahr zurück und machen 2 jahre Urlaub. Wer in diesen Ländern nicht dem westlichen Konsumwahn verfällt der kann dort auch gut über die Runden kommen, die einheimische Küche ist in den meisten Fällen sogar noch viel besser als das was der Durschnittsdeutsche in sich hineienstopft. Politische Flüchtlinge sind die Ausnahme. Meiner Meinung nach soll jeder dort leben und arbeiten wo er will und kann.

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    Das Zauberwort heißt Marketing und besteht zu 99% aus Psychologie bzw. Verhaltensforschung. Gutes Marketing triggert menschliche Instinkte, und sofern sich die Menschen sich dessen nicht bewusst sind und Propaganda erkennen, kann man ihnen kaum einen Vorwurf machen. Eher den Multiplikatoren des Marketings wie dem mangelhaften Bildungssystem. Zukünftige Marktteilnehmer bekommen auf Handelsschulen oder im Studium Einblicke die der Rest eben nicht bekommt wenn er sich nicht selbst darum bemüht.

    Aaaaber, hier mit der Freihandelszone geht es um etwas ganz anderes, nämlich zb. darum dass genetisch veränderte Lebensmittel nicht mehr gekennzeichnet sind, dir also auch kein bewusstes Konsumieren weiterhilft. Du könntest höchstens kategorisch ausschließen im Supermarkt einzukaufen. Doch wer kann sich das schon auf Dauer leisten

    Ergänzung vom 17.02.2013 19:17 Uhr: Hört euch zum Beispiel mal an was dieser kluge Mann zu sagen hat:

    Die Menschheit muss endlich mal zusammenrücken anstatt überall nur eine Verschwörung gegen den persönlichen Vorteil zu sehen.


    Michiu Kaku bewirkt mit seinen reden jedoch genau das Gegenteil von dem was er möchte, er verstärkt den "Terrorismus" also Wiederstand gegen die Globalisation da es im Grunde nur Wasser auf die Mühlen der VT ler ist, und diejenigen die er ansprechen will eh nicht wissen was zb. die Kardashev Skala ist.

    Hier, das ist viel interessanter als das Geschwätz von Kaku:

    Geändert von Mr.Wifi (17.02.2013 um 23:55 Uhr)

  20. #19
    Cadet 3rd Year
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    Zitat Zitat von etking Beitrag anzeigen
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    Naja, die 19% Einfuhrumsatzsteuer fallen trotzdem an, die wird der Zoll immer noch einziehen. Es werden nur keine Zölle mehr erhoben.

  21. #20
    Cadet 4th Year
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    AW: Netzaktivisten skeptisch über Freihandelszone mit den USA

    bei der Nutzer auf beiden Seiten des Atlantiks freien Zugang zu den digitalen Märkten der anderen Seite bekommen, ist eine große Chance
    So ein Unsinn. Der Binnenmarkt bezieht sich schon in Europa nicht auf digitale Ware (IP-Sperren in Shops, Musikvertriebsrechte etc.) - warum sollte sich das hier ändern.....

    @etking: Trotz Binnenmarkt ist die einfuhr von Canabis aus den Niederlanden verboten..... (soviel zum Ende von verboten)

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