1. #1
    Lieutenant
    Dabei seit
    Nov 2009
    Beiträge
    525

    [Review] Icy Box Big City Vibes

    1. Einleitung
    2. Verpackung und Lieferumfang
    3. Spezifikationen
    4. Detailbetrachtung
    5. Der erste Eindruck
    6. Der Kopfhörer im dauertest
    a. Spiele
    b. Filme
    c. Musik
    d. Voice-Chat
    7. Abschirmung
    8. Fazit

    1. Einleitung

    Zunächst möchte ich mich bei Computerbase und bei Raidsonic bedanken, die durch die Organisation des Lesertests dieses Review erst möglich machen.


    2. Verpackung und Lieferumfang

    Das Gerät kommt in einer eher kleineren Verpackung. Dennoch sind Die Kopfhörer gut geschützt vor etwaigen Zwischenfällen beim Transport.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Verpakcung.jpg 
Hits:	131 
Größe:	300,6 KB 
ID:	342905Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	verpackung.jpg 
Hits:	104 
Größe:	365,2 KB 
ID:	342906
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Zubehör.jpg 
Hits:	137 
Größe:	186,3 KB 
ID:	342904
    Der Lieferumfang umfasst eine Transportbox, ein ca. 1,2m langes Steckkabel für den Anschluss der Kopfhörer, ein Verlängerungskabel mit ca. 2m Länge, einen 3. Mm auf 6,25mm klinge Adapter zum Stecken, und eine Adapter von 3,5mm auf „Flugzeug“ Stecker. Dazu kommen noch ein Microfaserreinigunstuch und eine kurze Bedienungsanleitung die in Englisch und in Deutsch verfügbar ist.
    Das gesamte Zubehör liegt in einer separaten box bei. Dabei sind die Kabel nicht wie sonst üblich mit einem Draht verdrillt sondern mit einem doppelseitigen Klettverschlussstreifen gesichert. Die Kopfhörer sind in der Tarnspotbox gut geschützt, und können so ohne Probleme transportiert werden.


    3. Spezifikationen

    Raidsonic gibt für den IB-Hph2 folgende Technische Daten an:
    Impedanz: 32 Ohm
    Empfindlichkeit: 110db
    Übertragungsbereich: 20Hz-20kHz
    Bauart der Kopfhörer: Over-Ear
    Kopfhörer Typ: Noise cancelling
    Abschirmung: -10dB ~ -18dB




    4. Detailbetrachtung

    Die Kopfhörer sind Weitestgehend aus Plastik gefertigt, wobei sensible stellen mit Metall verstärkt werden. Alle stellen wurden sauber mit Klavierlack überzogen, und verleihen dem gerät einen edlen und Hochwertigen Eindruck. Zum Glück hat der Hersteller mitgedacht und dem gerät ein Mikrofaserreinugungstuch beigelegt, um die nicht vermeidbaren Fingerabdrücke auf dem klavierlack wirksam bekämpfen zu können.
    Bei der Polsterung wird ein Leder Imitat eingesetzt, welches durchaus weich und angenehm zu tragen ist. Zu erwähnen ist allerdings dass der Raum für die Ohren relativ klein ist. Dies gilt sowohl im Durchmesser, als auch bei der Tiefe, somit kann es für Nutzer mit größeren oder Abstehenden Ohren Probleme bei der Passform kommen, und es kann zu unbequemen Druckstellen kommen.
    Die Kabel sind alle sauber eigefasst, und sind auch nicht allzu Dünn, allerdings ist der Knickschutz etwas zu hart und zu kurz. Dass lässt die Anschlüsse zwar deutlich besser aussehen, allerdings ist die Frage wie gut das Abknicken des Kabels unterbunden werden kann (zumindest bei mir ist die Verbindung zwischen Klinkenstecker und Kabel immer die Schwachstelle)
    Am linken Seitenteil befindet sich zum einen die 3.5mm Klinkenbuchse für die Verbindung mit dem Audiowiedergabe gerät. Ebenfalls auf der linken Seite ist das Batteriefach untergebracht, dazu musst das IcyBox logo abgeschraubt werden. Die geht erstaunlich einfach und die Verschlusskappe sitzt sehr gut und wackelt nicht.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Batteriefach.jpg 
Hits:	146 
Größe:	441,3 KB 
ID:	342907
    An der rechten Seite hingegen findet sich der An-/Ausschalter und das IcyBox logo ist als Stummschalter ausgeführt.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	Einschalter+Stummschlater.jpg 
Hits:	124 
Größe:	284,0 KB 
ID:	342908
    Der Anschalter ist etwas gewöhnungbedürftig und macht einen etwas wackeligen Eindruck. Es gibt auch nicht wirklich ein haptisches Feedback, ob nun geschaltet wurde oder nicht. Ebenfalls etwas billig wirkt der Stummschalter.



    5. Der erste Eindruck

    Vor dem starten, mussten zunächst einmal die 2 beiliegenden AAA Batterien in das Batteriefach eingelegt werden, da die Kopfhörer ansonsten nicht funktionstüchtig sind. Dies ist der Active Noise Cancellation Funktion geschuldet. Des Weiteren muss das Kabel noch mit dem Kopfhörer und dem Ausgabegerät verbunden werden. Sehr erfreulich ist hier, dass auch auf der Headset Seite auf einen Normierten 3.5mm Anschluss gesetzt wird, und somit das Kabel bei Kabelbruch durch ein beliebiges ersetzt werden kann, und nicht auf ein Herstellerspezifisches zurückgegriffen werden muss.
    Beim ersten aufsetzten und einschalten fällt zunächst auf dass der Kopfhörer für einen geschlossenen recht schlecht isoliert (da sind die von mir Verwendeten ATH-M50s deutlich überlegen). Dies relativiert sich etwas wenn man die Kopfhörer einschaltet und dass ANC aktiviert wird, allerdings ist daran ein gut wahrnehmbares Rauschen gekoppelt.


    6. Soundtest

    Als Konkurrenten treten an:

    Von Audiotechnicka der ATH-M50s. ca. 150€
    Geschlossener Kopfhörer mit starker Bassbetonung

    Ultimate Ears 700 ca. 90€
    Sehr linear spielende Inears, die mit den Schaumstoffaufsätzen extrem gut abschirmen

    Spiele:

    In spielen gibt der Kopfhörer einen ganz gutes Bild ab.
    Dabei geht er mit ordentlich Bässen zu werke, wobei diese etwas undifferenziert im Vergleich zu den UE700 oder dem ATH-M50s sind, und lässt leider ebenfalls die höhen stark zischen. Die Mitten werden leider zu leise wiedergegeben, und somit wird die Ortung von schritten erschwert, und stimmen wirken entweder extrem Tief oder recht schrill.
    Dies ist in Sprachszenen äußerst nervig, Actionszenen sind aber dennoch ein Genuss mit den Hörern.

    Musik (Hiphop und Pop) :

    Der Kopfhörer spielt sehr beengt, und die Bühne ist eher klein.
    Die Abstimmung ist sehr Basslästig, wodurch die mitten eher ins Hintertreffen geraten. Insgesamt macht der Kopfhörer auch bei Musik eine gute Figur (sofern man diese Art der Abstimmung mag), allerdings sind die Bässe recht undifferenziert. Hier wurde eindeutig auf Masse statt Klasse gesetzt.

    Filme (der Diktator und Departed):

    Hier kann wie schon bei den Spielen der Kopfhörer bei Action Szenen dank der Basslastigen Ausrichtung Punkten, da aber in Filmen auch viele Dialoge stattfinden werden hier die Scharfen höhen, und die fehlenden mitten als besonders nervig. Ebenfalls ist in leisen Szenen das hohe Grundrauschen störend.


    Voice-Chat:

    Hier tritt ebenfalls wieder das Problem der Zischenden S laute auf, und das erhöhte Grundrauschen mindert ebenfalls den Spaß an der Sache.




    7. Abschirmung

    Die Passive Abschirmung ist, wie bereits die Herstellerangaben vermuten lassen, nicht gerade die beste. Hier können Inears und andere geschlossene Kopfhörer Deutlich mehr bieten.
    Leisere Schallquellen, wie ein unter Volllast laufender Laptop, werden zwar gut ausgeschlossen, wenn man sich allerdings von den Kopfhörern erhofft in einem Zug/Flugzeug absolute Ruhe zu haben wird man enttäuscht werden.
    Auch mit Active Noise Cancellation wird dies etwas besser. Man merkt deutlich, dass Tiefere Frequenzen herausgefiltert werden, auf höhere Frequenzen hat es allerdings wenig Einfluss. Unterm Strich kann man sich aber leider nicht von anderen Passiven Kopfhörern absetzen.




    8. Tragekomfort

    Die Kopfhörer an sich sind relativ angenehm zu tragen, da die Poster relativ weich sind.
    Allerdings haben sie einen recht hohen anpressdruck, weshalb sie sich zum Teil richtig „festsaugen“ und beim absetzten ein unterdrück entsteht.
    Ein weiteres Problem bei der Passform sehe ich darin, dass die ohrschalen relativ klein (oval mit ca. 4.5cm*4cm) und recht flach (ca. 1,5cm) gehalten sind. Dadurch wird bei mir stets ein leichter Druck auf die Ohren ausgeübt, wodurch nach ein paar Stunden die Ohren zu schmerzen beginnen.






    9. Fazit

    Alles in allem sind die Kopfhörer vom klanglichen Aspekt relativ gut (hat zumindest meine Erwartungen an diese „Design-Produkt“ übertroffen), auch wenn sie sich nicht mit den von mir gewählten Konkurrenten mithalten kann.
    Dennoch ist er für Leute die bei einem Kopfhörer hauptsächlich nach design kaufen und etwas gehobener Anspruch an den Klang haben dennoch interessant, auch wenn man bessere alternativen bekommt.


    Positiv:
    - Leicht
    - Angenehm zu tragen (wenn man kleine Ohren hat)
    - Schallisolierung
    - Viel Zubehör

    Negativ:
    - Höhen zischen stark
    - Batterien werden zum betrieb benötigt
    - Preis/Leistung

  2. Anzeige
    Logge dich ein, um diese Anzeige nicht zu sehen.
  3. #2
    Rear Admiral
    Dabei seit
    Jul 2010
    Beiträge
    5.958

    [Review] AW: Icy Box Big City Vibes

    Danke für deinen Test. Klavierlack, mäßiger Sound, Verarbeitung bei einigen Details verbesserungswürdig. Deine Klassifizierung als "Designprodukt" trifft es wohl ganz gut.

    Wie ist eigentlich das Gewicht mit den beiden Batterien im Vergleich zum ATH-M50?

  4. #3
    Lt. Commander
    Dabei seit
    Apr 2004
    Beiträge
    1.616

    [Review] AW: Icy Box Big City Vibes

    Ich finde dein Fazit liest sich schlussendlich positiver, als die Klangbeschreibungen direkt . Kann aber auch gut an meiner persönlichen Erwartungshaltung an die KH liegen, dass ich es negativer interpretiere, als du es meintest.

    Alles in Allem klingt der KH nach deinem Review, wie ich es schon im Bewerbungsthread vermutet habe. Danke für das Review.

  5. #4
    Lieutenant
    Ersteller dieses Themas

    Dabei seit
    Nov 2009
    Beiträge
    525

    [Review] AW: Icy Box Big City Vibes

    @Knecht_Ruprecht:

    Durch die batterien ist der kopfhörer zwar etwas schwerer als der ATH-M50. Allerdings ist er auch nach längerem Benutzen (hatte ihn mehrmals 4h+ am stück auf) nicht störend schwer, und man merkt das mehrgewicht eigentlich nicht.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Forum-Layout: Feste Breite / Flexible Breite