Test Android Auto und CarPlay im Test: Google & Apple als Beifahrer im Skoda Rapid Spaceback

Nun ja,
ihr testet zwei CarPlay Systeme macht dabei aber sehr auffällig Werbung für Skoda, ich denke dennoch, dass es dem Aufwand gerecht wird. Vorige Kritik wurde in diesem Satz relativiert.

Tante Edit:
Schöner Test, und er zeigt auch, dass beide Hersteller noch keine ideale Lösung bieten, was auch vermessen wäre. Selbst die Fahrzeughersteller bieten kein perfektes Setup trotz jahrelanger Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Immerhin hat Skoda das Fahrzeug für 3 Wochen zur Verfügung gestellt - ein bisschen Werbung darf da schon sein - sie ist ja nicht übertrieben und die beiden Smartphone Systeme stehen im Fokus und nicht das Auto.

Finde den Test super, sieht man gut dass beide Hersteller (Apple und Google) noch an ihren Systemen arbeiten müssen (und auch das Potential haben) um den Druck auf die oft überteuerten Lösungen der Autohersteller erhöhen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben dafür gezahlt. Jede Menge Sprit und die Überführung des Fahrzeuges. Vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen.

Es ist Skoda geworden, weil die die ersten waren, die ein Fahrzeug bereitstellen konnten. Das, was du als Werbung bezeichnest, ist für Interessenten vor allem eins: Eine Hilfestellung bei der Recherche nach der richtigen Ausstattungsvariante, um die Systeme nutzen zu können. Die Tabelle da am Anfang hat Stunden an Zeit gefressen, die sich der ein oder andere Leser jetzt sparen könnte.
 
Guter Test und überhaupt der erste objektive und technisch kompetent verifizierte Beitrag zu den beiden Systemen.

Zum Fabia:
War immer hässlich, wird es immer sein. Und Grün geht gar nicht!
 
Habe meine Aussage daraufhin verändert.
Nun Skoda ist nicht unbedingt mein Fall, aber die grundsätzliche Idee ist ja gut, auch wenn es mir graust, Google bzw. Apple oder Microsoft (wenn sie es planen) ins Auto zu lassen, da bleibe ich doch irgendwie lieber bei einem geschlossenen System der Hersteller.
 
So ganz unkritisch würde ich das Fazit nicht formulieren. Ob es überhaupt gut ist das Smartphone und damit v.a. Google mit dem Innenleben des Autos zu koppeln ist mehr als fraglich. Unterstützt man dies wird Google eben auch die Macht haben immer mehr an die Fahrzeugdaten ranzukommen.
Schwarzmalerei hin oder her, es fehlt schlichtweg ein offenes System. Wer jetzt CarPlay oder Android Auto hat, wird weder Windows Phone, Firefox OS oder ggf. eine Lösung rund um here benutzen können. Und ein Auto lebt i.d.R. länger als die 2-3 Jahre Smartphone.
Wer dann auch noch meint, dass Google ja ein Softwareupdate nachliefern kann - klar, deswegen stehen massenhaft Android <4.3 Geräte in den Regalen der Geschäfte, die offen wie ein Scheunentor sind und nie ein Update bekommen werden. Und selbst wenn - wer sagt, dass Google die Plattform nicht einfach weiter einmauert und unfreier gestaltet? Unser Zweitwagen ist noch sehr gut erhalten und jetzt über 10 Jahre alt - damals gab es noch gar keine Smartphones. Wer weiß was Google & Co in 12 Jahren fabrizieren? Unser Erstwagen ist auch älter als Android.
Vorstellbar wäre auch, dass Google nicht mehr so dominant ist und bösere Wege geht für mehr Umsatz oder noch dominanter wird und alles diktieren kann.
Da werden dann Werbetafeln an den Straßen gekauft oder das Routing führt automatisch an Werbepartnern vorbei anstatt die kürzeste/beste Strecke zu nutzen. Schon heute kann keiner mehr nachweisen inwiefern die Suchergebnisse manipuliert werden, jedenfalls steht Google mit den eigenen Diensten immer oben und den Aktienmarkt kann man auch vorhersagen (tun sie aber nicht weil verboten). Wer meint, dass hier alles nur zum Besten des Kunden geschieht ist blauäugig und die Dienste sind nicht so schlecht, aber in der Masse ist es heute schon für manche ein Problem sich von Google zu lösen dank Android, Chrome, GMail & Co.

Insofern sei es mal dahingestellt ob sich die Investition lohnt. Sie könnte nämlich auch der erste Spatenstich zur Beerdigung der heutigen Freiheit der Autofahrer und -industrie sein. In meinen Augen lassen sich hier die Autohersteller auf ein Spiel mit dem Teufel ein, denn sie geben die Kontrolle über die Daten auf - leider. Man kann nur hoffen, dass mit here eine europäische und auch offene Alternative geschaffen wird. Das darf allerdings bezweifelt werden wenn man sich die bisherige Praxis vieler Hersteller anschaut: Abzocke mit Kartenupdates durch Deals mit Naviherstellern.

Ich für meinen Teil nutze mein Smartphone ohne die vielen Google Dienste; es startet automatisch durch einen NFC Sticker in der Halterung here und eine weitere App, die mir z..B. Stau oder Gefahren meldet (und natürlich keine Blitzer weil ordnungswidrig...). Das funktioniert seit Jahren problemlos und wenn es nicht mehr funktioniert habe ich keinen ungepatchten Elektromüll fest im Auto eingebaut. Außerdem ist es austauschbar.

PS: Ich bashe hier Google weil a) verdient und b) ich mich damit mehr auskenne. Vieles ist - ggf. leicht abgeändert - auf Apple übertragbar. Da beißt die Maus kein Faden ab.

Ansonsten ist der der Test schon OK wobei ich bisher v.a. immer über CarPlay Kinderkrankheiten gelesen habe und ich wohl - wenn ich müsste - zu Android tendieren würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ naiv

Als ob Apple keine Daten sammelt. Von denen wird es nur nicht so offensichtlich betrieben...

@ Test

Schöner, recht ausführlicher und anscheinend neutraler Artikel vom "Apple Redakteur". Obwohl ich kein Carplay nutze, habe ich die Google Navigation schon oft genutzt, um nach Feierabend zu checken, wie der Verkehr auf meinen zwei unterschiedlichen Heimwegen ist. Hat mich schon einige Male schneller ans Ziel gebracht. Nützlich sind aber auch lokale Radiosender, die innerstädtische Staus ansagen. Erst letzten Montag wäre ich ohne diese Info bei einer 14km Heimstrecke 3h auf der Bahn gewesen wegen einer Vollsperrung ;)

Abgesehen von der Datensammelei, die sicher BEIDE Hersteller betreiben, ist es zu wünschen, das alle Autos in Zukunft die Einbindung der Smartphones erlauben. Dann können die Navis noch besser den Verkehr "regeln". Gerade Ortsfremde sorgen doch häufig für unverhältnismässig viele Spurwechsel, obwohl man in deren Autos Navis aktiv sehen kann ;)
 
Was mich eigentlich mehr interessiert ist, wie lange wird von Apple oder Google garantiert das bei wechselnden Smartphones in laufe der Zeit noch von Auto unterstützt werden,weil man kauft sich doch eher öfters ein neues Handy als ein Auto!
Ich persönlich halte generell wenig von den Spielereien, den die Augen gehören auf die Straße, jede zusätzliche Ablenkung kann man sehr schnell ein gefährliches Spiel mit seinem Leben und der Anderen Spielen.
Navi Geräte sind oft besser als die Smartphones und mit freisprechanlage via Bluetooth telefonieren selbst die Playlist kann man über Bluetooth abspielen. Also was bringt mir das, außer das ich Google und Apple noch mehr Daten in den Rachen werfe.
 
"Apple redakteur".

Ein ganz kleinwenig "mehr" recherchieren, dann weisst du dass dieser Redakteur ein Langzeit Google und Android Nutzer ist, der meist objektiv berichtet. Der Fehler liegt wohl an dir selbst, dass du nichts positives über Apple vertragen kannst, selbst wenn objektiv berichtet wird. Das sieht nach einem ernsten Krankheitsbild aus. Würde einen Arztbesuch empfehlen, bevor das schlimmer wird.

@Nicolas La Rocco

Schöner Test. Ich bin mit Siri in deutsch auf dem Smartphone nicht so zufrieden. Bei mir käme nur eine nachrüstung (pioneer) im Auto in Frage und das ist wohl das Geld nicht Wert. Mal sehen. Vielleicht kommen die nächsten billig Android Radios mit Carplay support . Werde demnächst ja auch einen Abstecher ins Androidlager machen, da Apple ausgedient hat bei mir.
 
Mann sollte zum Tesla wechseln, das ist was los und tanken/laden ist GRATIS.

Cau Adas
 
Und was soll das Ganze bringen? Etwa die Unfallhäufigkeit erhöhen weil sich die Menschen in den Autos von dem ganzen Crap ablenken lassen?

Da müssen aber Apple und Google noch sehr viel lernen!
 
Ob nach 20. Jahren das CarPlay noch aktualisiert wird? Würde als Autohersteller lieber in Wasserstoffantrieb oder Elekromotorenentwicklung investieren als in so ein Entertaiment System, die so sowie so nach paar Jahren ständig verändern.
 
Don Kamillentee schrieb:
Als ob Apple keine Daten sammelt. Von denen wird es nur nicht so offensichtlich betrieben...

Tun sie nicht... Deshalb hat sich Porsche ja für CarPlay only entschieden, eben weil Apple nicht so viel bzw. keine Daten will.

@aklaa

Wasserstoff Fahrzeuge sind real und können gekauft werden. Sowohl bei Mercedes (B-Klasse), Hyundai (ix 35), Honda (FCX) und anderen Herstellern. Das größte Problem ist also bei weitem nicht der/die Hersteller sondern die Infrastruktur.

@daddel_lars

Bei den Nachrüstset von Pioneer läuft das über die Antenne zumindest der Telefonteil, alles andere (Internet) läuft über das Smartphone
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung zu #16)
Vielleicht habe ich es überlesen, aber ist die Verbindung mit einer Außenantenne nun obligatorisch? Oder muss ich trotz toller Nutzeroberfläche damit leben, dass das Smartphone mit voller Sendeleistung durch das Autoblech strahlen muss?

Gibt es einen Adapter zur Verbindung von Funktionen und Antenne?
 
Der günstigste Skoda Rapid Spaceback kostet in der Basisvariante 15.590 Euro, das Soundsystem Bolero wird allerdings erst ab dem mindestens 18.770 Euro teuren Modell Joy angeboten und kostet dort 470 Euro Aufpreis.

Laut eurer Tabelle kann man das Soundsystem schon ab dem "Spaceback Ambition" dazukaufen!
 
Also ich find Android Auto super.
Dann braucht man z.b. nicht mehr für tausende Euro das command online nehmen, sondern es reicht ein Smartphone-Paket für um die 300€.
 
Nennt mich meinetwegen alt und paranoid aber ICH WILL DAS NICHT IM AUTO.

Schon garnicht mit potentiellen Zugriff auf kritische Systeme wie dem Boardcomputer in Verbindung mit Steuergeräten.

Die Karren stecken jetzt schon voll mit Elektronik, so daß man teilweise nicht mal mehr einen Reifen selbst wechseln kann ohne neue Sensoren einzubauen (Stichwort: Reifendrucküberwachung).
Die Dinger sind schon nachweislich zu Hacken, genausp wie Sensoren für ABS und ESP.

In der Vergangenheit wurden diverse Module mit dem Steuergerät vernetzt, so daß es passieren konnte, dass wenn das Türschloss defekt, war, man das Auto nicht mehr starten konnte.
Da gibt es noch weitere unsinnige Beispiele.......

Jetzt darf Ottonormal-Fahrer demnächst nicht nur zur Werkstatt sondern auch noch zum IT-Support.

Neee, Danke
 
Sehr schöner Test, gab es in dieser Form bisher noch bei keiner großer Seite, Daumen nach oben dafür.

Finde den Fabia 3 übrigens recht hübsch, deutlich schöner als der Vorgänger und habe mir deswegen und auch aufgrund von AndroidAuto einen zugelegt. Zusammen mit dem 81kw und DSG ist das ein super Stadtauto und auch für längere Strecken durchaus geeignet.

Dass Googlemaps (noch?) nicht intelligent Routen lernt ist schade, aber wird bestimmt noch kommen. Allerdings relativiert sich dies durch die "Traffic" Anzeige auf der Karte. Gerade wenn man ortskundig ist, ist es dann ein Kinderspiel das zu umfahren. Traffic verbrauch hält sich sehr in Grenzen, Hamburg kann man komplett innerhalb von 2-3 Minuten offline abspeichern, somit verbrauche ich nur noch für Suchanfragen und bei Überland-/Autobahnfahrten Traffic, komme mit 1GB im Monat locker aus.

Ansonsten gefällt auch die Vernetzung mit dem Kalender, wenn man beruflich unterwegs ist, kann man vorher seine Termine mit Ort anlegen und hat die verschiedenen Ziele direkt als Map auf dem Homescreen und kann direkt die Navigation starten, empfinde ich als extremen Zugewinn an Komfort.

Was noch zu erwähnen bleibt, es sollte ein ausreichend performantes Smartphone sein, ein Moto G LTE (1. Gen) wurde bei mir sehr warm und lief nicht immer 100% flüssig, mit einem Z3 compact hingegen läuft es hervorragend.
 
Zurück
Oben