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  1. #1
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    Post Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Zum Start der neuen Xeon-Familie alias Broadwell-EP hat ComputerBase Intels Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara besucht. An das Gebäude angeschlossen ist eines von 60 Data Centern, die Intel unter anderem für neue Chip-Designs betreibt.

    Zum Bericht: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara
    Gruß,
    Volker


    I’d rather be lucky than good.
    (Match Point)

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  3. #2
    Admiral
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Schon beeindruckend, was Intel da an Rechenleistung hat. Ich frage mich, was die dort berechnen um solch ein Rechenzentrum auszulasten. Klar rechnen die Chip-Design aber ist das so aufwendig und was müssen die Leute auf dem Kasten haben, die eine Software dafür schreiben.
    CPU: 8700K@4,8Ghz. MB: Asus ROG MAXIMUS X HERORAM: Corsair Dominator Platinum 2 x 8GB 3200GPU: EVGA GeForce GTX 1070 FTWKühlung: Corsair H115i

  4. #3
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    naja ich kann dir mit meinen bescheidwnen kenntnissen azsm c-praktikum auch ein programm schreiben, das das dung für die nächsten jahrtausende auslastet, irgendwas mit primzahlen geht immer xS

  5. #4
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    die eigentliche Software stammt von Firmen wie Cadence (die haben Mentor aufgekauft), Synopsys & Co.
    Da reden wir auch über Kosten im Millionen Bereich nur für die Lizenzen (pro Jahr!).

    die meiste Rechenleistung wird für die sogenannten "Regression Runs" gebraucht. Dabei wird eine Schaltung mit "zufälligen" Eingangsdaten simuliert und das simulierte Ergebnis mit dem erwarteten verglichen. Das ganze kann man quasi beliebig lange/oft laufen lassen und je mehr man das macht, desto sicherer kann man sein, dass die Schaltung das tut was man will.

    Verwaltet wird das von einer Load-Balancing" Software (oft . Der Ingenieur schaufelt seine Jobs in die Netbatch queue und das System verteilt das dann auf die Maschinen.

    Alle "normalen" Server müssen über das gesamte Jahr (365 Tage, 24 Stunden am Tag) mit >90% ausgelastet sein, sonst werden keine neuen bewilligt...
    Mac: MBPr15 (late 2013) 16GB 512GB SSD, MBA13 (mid 2011), Mini (late 2012) 16GB 1TB+250GB Fusion
    Tablet: Sony VAIO Duo 13, iPad
    HTPC: NUC i5 Haswell in Akasa Passiv Gehäuse
    Gaming: i7 4790k, Asus Z97A, GTX970

  6. #5
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Simulationen sind sehr wichtig bei der Entwicklung derart komplexer Chips wie Intel sie herstellt. Nicht nur ihre Funktion muss klar sein sondern auch die physikalischen Eigenschaften werden meist simuliert bevor man mit echten, teuren Chips Versuche macht.

    So lassen sich viele Probleme bereits erkennen bevor man viel Geld aufwendet um das Produkt erstmals zu fertigen. DA ist so ein Rechenzentrum fast ein Schnäppchen dagegen.

    Man bedenke das z.B. für einen Chip die ganzen Litho-Masken hergestellt werden müssen und unter Umständen Teile von Prozessen überprüft und geändert werden sollten. Das kostet richtig dick Geld.

    Habe solche Simulationen schon für Automotive Chips gesehen während meiner Ausbildung in Halbleiterei. Ziemlich interessant, vor allem weil man einige der Probleme in der Simulation echt nie gesehen hätte.
    Speed ||| ESD? WTF?!
    Intel i7 4790K | AMD R9 390 OC | ASRock Z97 Extreme 4 | 24GB Mushkin | Be Quiet Dark Power Pro 650W
    Intel i5 4300U | Intel HD4400 | Microsoft Surface Pro 3 | 4GB | Used @ hot days
    AMD 240e | AMD HD4200 | Asus M4A785TD-V EVO | 6GB Mixed RAM | Corsair CX400 | Laborratte
    AMD 250 | NV GTS450 | Asus M3A78-CM | 4GB DDR2 | Corsair CX400 | Lian Li PC-A05
    AMD Phenom 1090T BE | ATi HD3450 | Asus Crosshair III | 4GB DDR3 | Nitrox 750W | Restekiste

  7. #6
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Der Warnhinweis ist das beste

  8. #7
    Commander
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Ich frage mich, was die dort berechnen um solch ein Rechenzentrum auszulasten.
    Angesichts der Tatsache, dass bald der Zen vor der Tür steht, muss Intel wieder Geschäftspraktiken (so z.B. wie damals zu A64-Zeiten) evaluieren, um den Mittbewerber zu schädigen, ohne zu schnell mit den Gesetzen in Konflikt zu geraten. Das bedarf schon Einiges an Rechenleistung...
    Ab und an wird das Datacenter auch an Nvidia vermietet.

    naja ich kann dir mit meinen bescheidwnen kenntnissen azsm c-praktikum auch ein programm schreiben, das das dung für die nächsten jahrtausende auslastet, irgendwas mit primzahlen geht immer xS
    Oder Pi...

    Die Racks mit den Computern sind an einem Rechenzentrum eigentlich das Uninteressanteste, interessant ist da die ganze Peripherie wie Stromversorgung / USV, Feuerlöschanlage, Kühlung, Datensicherung usw., war auch mal in einem (kleinerem, mit Worten aus der News ausgedrückt: "0,5-Megawatt-Klasse") Rechenzentrum drin (Privatführung über Kontakte vom Bekannten).

    Edit:
    Zitat Zitat von Crossfire Sebi Beitrag anzeigen
    Der Warnhinweis ist das beste
    Insbesonders, wenn man mal auf das Typenschild schaut. 208 V (zwischen Phasen, 120 V gegen Erde) Ami-Drehstrom ist lächerlich im Gegensatz zu dem, was bei uns aus der "roten Steckdose" kommt (400 V zwischen Phasen, 230 V gegen Erde).
    Geändert von Vindoriel (02.04.2016 um 15:16 Uhr)

  9. #8
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    DAS nenne ich aufgeräumt. Wenn ich mir so manch anderes Datacenter so ansehe....

    Und danke für den Bericht, denke einige hier sehen sowas mal zum ersten von innen.... Vielleicht gibt in der Zukunft weniger Leute die 100k für einen Server für einen Aprilscherz halten

  10. #9
    Ensign
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Zitat Zitat von oldmanhunting Beitrag anzeigen
    Schon beeindruckend, was Intel da an Rechenleistung hat. Ich frage mich, was die dort berechnen um solch ein Rechenzentrum auszulasten. Klar rechnen die Chip-Design aber ist das so aufwendig und was müssen die Leute auf dem Kasten haben, die eine Software dafür schreiben.
    Du glaubst nicht, wie lange man an ein paar Transistoren simulieren kann.

    Ich selbst habe für 65nm und rund 2k Transistoren schnell mal auch >24h simuliert auf nem 24Core System. Und das waren nur einige billige Transientensimulationen über ein paar ausgewählte Corners...

    Und das waren jetzt noch keine MonteCarlo-Simulationen für die Optimierung der Schaltung und zur Bestimmung des Yield usw. Da hätte ich schnell auch mal 100 Server für mehr als einen Tag belegt. Und für die neuen Nodes <32nm ist das alles noch viel viel schlimmer, weil du auch noch Elektromigration, Temperatur, Stress usw simulieren muss/willst.

    Wie aber schon angeklungen ist, war/sind die Server an sich aber nicht mal das Problem. Die nötigen Core-Lizenzen sind ein viel viel größeres Problem! Die sind wirklich teuer, nicht die Server an sich oder deren Unterhalt.

  11. #10
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Hat AMD auch solche Serverfarmen zum Optimieren ihren Chips oder mieten die sich wo ein? Kann mir nicht vorstellen das die genug Geld haben um selbst welche zu halten.

  12. #11
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    kühlung made in murica. schön die hitze wegblasen!
    Für alle Grafikkarten Fanboys, damit ihr nicht immer ohne Hintergrundwissen Argumentieren müsst

    http://www.tomshardware.de/geforce-g...241646-13.html

  13. #12
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Denn unter 60 Grad Fahrenheit (15,5 Grad Celsius) sollten die Server nicht arbeiten, als Maximum werden 95 Grad Fahrenheit (35 Grad) spezifiziert.
    Hat jemand hierzu mehr Hintergründe? Was passiert Unerwünschtes unter 60° F?

  14. #13
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Zitat Zitat von Proxy One Beitrag anzeigen
    Hat jemand hierzu mehr Hintergründe? Was passiert Unerwünschtes unter 60° F?
    Gefahr dass sich Kondenswasser bildet!
    die Luft ist zwar sehr trocken, aber zu trocken sollte sie auch wieder nicht werden, weil dann die Gefahr von statischen Aufladungen droht.
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  15. #14
    Lt. Commander
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Zitat Zitat von Vindoriel Beitrag anzeigen
    Insbesonders, wenn man mal auf das Typenschild schaut. 208 V (zwischen Phasen, 120 V gegen Erde) Ami-Drehstrom ist lächerlich im Gegensatz zu dem, was bei uns aus der "roten Steckdose" kommt (400 V zwischen Phasen, 230 V gegen Erde).
    Ob 208 oder 400 V ist doch egal. Bei 20 Ampere bist du Tot und das 100%ig!

  16. #15
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    @NeverNice, da geht es ja nicht um die Gefahr. Bei 208V brauchst du höhere Ströme für die gleiche Leistung, was seine eigenen Probleme mitbringt.
    AKG K701 zu verkaufen | Nexus 5X zu verkaufen
    Desktop: i7-5820K @4Ghz | Noctua NH-D14 | CoolerMaster 690 II | Straight Power E10 500W | G.Skill 32GB 2400MHz | ASUS X99-A | ASUS ROG Matrix R9 290X
    LG 27UD88-W 4k + LG W2363D 120Hz + Samsung UE46EH5200 | 512GB 850 Evo SSD + diverse HDDs | DT880 & ATH-M50x + Magnat Quantum 603 @Pioneer A-109 @Asus Xonar DX

    Mobil: OnePlus 3T + Surface Pro 3 | i5 | 256GB SSD | 8GB RAM

  17. #16
    Admiral
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Zitat Zitat von Intenso84 Beitrag anzeigen
    Hat AMD auch solche Serverfarmen zum Optimieren ihren Chips oder mieten die sich wo ein? Kann mir nicht vorstellen das die genug Geld haben um selbst welche zu halten.
    http://news.synopsys.com/AMD-and-Syn...IP-Partnership

    Dieser Deal betrifft speziell 14/16 und 10 nm FinFet und die ersten Produkte 2016, somit auch Zen oder Polaris.
    <= pipip

  18. #17
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    die riesen Dinger hätt ich gerne bei mir im Wohnzimmer...dann hätsch erstmal für 20 Jahre ausgesorgt.....

    wieviel Filme kann ich auf xxBP speichern...in HD Qualität....

  19. #18
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Zitat Zitat von Intenso84 Beitrag anzeigen
    Hat AMD auch solche Serverfarmen zum Optimieren ihren Chips oder mieten die sich wo ein? Kann mir nicht vorstellen das die genug Geld haben um selbst welche zu halten.
    ich kann mir nicht vorstellen, dass AMD sich irgendwo "einmietet". Sie müssten ja ihre "Technik" bis ins allerletzte Details außer Haus geben!

    Nur mal so als Beispiele wie das bei Intel gehandhabt wird: da gibt es spezielle Garantie Verträge mit den Server/NAS Herstellern/Lieferanten (Dell, HP, IBM, EMC, NetApp) damit im (Aus)Fall die HDDs nicht zurück gegeben werden müssen. Eine einmal genutzte HDD darf niemals Intel verlassen, nur nach speziellen Regeln zerstört!
    Wenn Backups extern gelagert werden (einige müssen unbedingt mindestens 30 Miles (50km) entfernt gelagert werden), dann nur mit speziellen Security Firmen und in versiegelten Behältern. Inzwischen macht man aber immer mehr Dis2Disk Backups zu einer anderen Site, natürlich auch wieder nur über verschlüsselte VPN Verbindungen.

    Wie gesagt, da kann ich mir kaum vorstellen, dass AMD eine "komplette (Nach) Bau-Anleitung" in fremde Hände gibt.
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  20. #19
    Admiral
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Mickey Mouse
    http://www.pcgameshardware.de/CPU-Ha...-Boot-1136866/
    Im Falle von AMD sieht der Deal vor, dass Synopsys AMD in mehreren Bereichen unterstützt. Dazu gehört Zugang zu geistigem Eigentum in den Schwerpunkten Interface, Memory Compiler, Logic Library und Analog-Technik für den Finfet-Prozess. Im Gegenzug bekommt Synopsys Zugang zu Fachwissen von AMD und übernimmt ein Team von rund 150 AMD-Ingenieuren, um sie in der Forschung und Entwicklung einzusetzen.
    420 bis 450 Millionen US-Dollar soll AMD dadurch alleine in diesem Jahr sparen.
    <= pipip

  21. #20
    Commodore
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    AW: Intel: Einblicke in das Data Center Santa Clara

    Fachwissen ist nicht dasselbe wie Details über zukünftige Produkte!
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