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News Day One Patches: Indie-Entwickler verteidigt Updates am Erscheinungstag

Wir wissen doch eigentlich alle wofür es Day-1 Patches gibt, oder? Kopierschutz Mechanismus? ;) Sollen sie, besser das als kostenpflichtige DLCs.. das ist die wahre Seuche.
 
Knecht_Ruprecht schrieb:
[Edit]
Spiele sind komplexer geworden, das stimmt. Die Teams die an den Spielen arbeiten sind aber auch größer geworden.

Damit steigt aber auch der Koordinationsaufwand. Außerdem sind Indie-Studios meist recht klein. NMS hat mit vier Mann begonnen, inzwischen sind es grade ein mal 15 Leute bei Hello Games, die für NMS zuständig sind.
 
AAS schrieb:
Wieso das Schweizer Wappen auf dem Artikelbild???

Das ist kein Wappen, sondern ein Erste-Hilfe-Set/Verbandstasche. Man erkennt den Reisverschluss, Pflaster und Klebeband. Eine Verbandstasche als Synonym für einen Softwareflicken.

@topic:
Stellenweise können mich Day One Patches schon nerven, vor allem wenn sie relativ groß sind. Aber das ist nun nichts, was mich so sehr stört, dass ich dem Spiel komplett den Laufpass geben würde. Genervt bin ich dann meist nur, weil ich das Spiel erst updaten muss und sich das Losspielen dann doch noch ein klein wenig verzögert.

Ansonsten sind sie mir relativ egal.
 
AbstaubBaer schrieb:
No Man's Sky hat einmal mehr Kritik an großen und umfangreichen Day-One-Patches aufkommen lassen. Warum die Praxis, Spiele bereits zum Veröffentlichungstag mit einem umfangreichen Update zu versehen, Sinn ergibt, hat nun einer der beiden Gründer und Mitarbeiter des Indie-Studios Vlambeer (u. a. Luftrausers) erläutert.

Danke für den Einblick, finde sehr interessant den Standpunkt der Entwickler zu lesen und kann ihn nun auch besser verstehen.
Ich finde riesige Day-One-Patches auch nervig (hatte bis letztes Jahr nur 8 MBit/s zur Verfügung, da konnte ein großer Patchdownload schon mal einen halben Tag dauern) aber noch schlimmer fände ich ein Spiel das halbfertig auf den Markt geworfen wird, weil Deadlines auslaufen (ein Nebeneffekt unserer immer schneller getakteten Welt), und sich dann gar keiner mehr drum kümmert.
 
AAS schrieb:
Wieso das Schweizer Wappen auf dem Artikelbild???

Das ist leider ein unglücklich gewählter Ausschnitt aus dem verlinkten Originalbild:
16800384582_b7528920b8_k.jpg


Zum Thema:

Ein zum vollen Kaufpreis verkauftes Produkt jeglicher Art hat schlicht und ergreifend fertig zu sein. Das gilt für Hard- und Software.
Das es mittlerweile üblich ist halbfertige Produkte zu verkaufen, die dann beim Kunden erst reifen sollen, entschuldigt ein solches Verhalten in keinster Weise.
Die Ausrede der Entwickler ist einfach lächerlich. Ein unfertiges Produkt ist mängelbehaftet. Ich habe das Gefühl, daß mindestens jedes zweite Produkt das updatebar ist, einfach als Beta-Produkt dem Kunden verkauft wird.
Das Problem dabei ist, daß die Masse der Leute das mit sich machen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Knecht_Ruprecht schrieb:
Ich sehe das anders. Ich habe die Erwartungshaltung, dass ein Spiel am Veröffentlichungstag spielbar und weitgehend fertig erscheint. Nur in der Spielesoftwareindustrie kann man es sich überhaupt erlauben solche unfertigen Produkte überhaupt auf den Markt zu bringen. In keiner anderen Branche wird das akzeptiert, zumindest wüßte ich keine. Ich bestelle deswegen schon seit Jahren keine Spiele mehr vor und kaufe auch nichts mehr zum Release. Warum soll ich für ein unfertiges Produkt den vollen Preis bezahlen?

Das typische Gewäsch von jemanden der keine Ahnung hat und nicht bemerkt hat, dass es Soft- und Hardware mittlerweile so komplex rund um den Erdball in rauen Mengen genutzt wird, dass selten etwas auf Anhieb funktionieren kann. Für alles gibt es mittlerweile einen Patch oder eine Firmware...

Mir gehen diese Typen einfach nur auf den Geist, die sich wegen Day 1 Patches aufregen. Mir war das schon vorher klar, denn von aufwendigen Konsolen Zertifizierungen wurde schon öfters berichtet. Es gab schon Publisher die haben trotz gravierender Fehler gar keine Patches herausgebracht. Ist dies vielleicht besser?

Selbst mit der langsamsten DSL Verbindung hat jeder mittlerweile eine Flatrate und schon täglich zwei Schachteln Zigaretten zu verqualmen regen sich die meisten auf wenn mal ein Rechner über Nacht etwas herunterlädt. Da merkt man wie verwöhnt der Spieler-Kindergarten ist.

Die größten Motzer kaufen sich das Spiel (siehe auch oben der Beitrag) erst wenn es in der Grabbelkiste für 10 EUR liegt, oder wenn der 10. Test vorliegt. Die sollen gerne bleiben wo der Pfeffer wächst, denn mit solchen Leuten funktioniert auf Dauer keine freie Marktwirtschaft mit Vollbeschäftigung und guter Bezahlung!

Statt sich zu freuen, dass sich mal ein Indie Entwickler was traut (kein 10. Teil von irgendetwas) und auch noch einen längeren Patchsupport verspricht gibt es nur regelmässig eins in die Fresse. Das Studio tut mir wirklich stellenweise leid.
 
Zuletzt bearbeitet:
Knecht_Ruprecht schrieb:
Ich sehe das anders. Ich habe die Erwartungshaltung, dass ein Spiel am Veröffentlichungstag spielbar und weitgehend fertig erscheint. Nur in der Spielesoftwareindustrie kann man es sich überhaupt erlauben solche unfertigen Produkte überhaupt auf den Markt zu bringen. In keiner anderen Branche wird das akzeptiert, zumindest wüßte ich keine. Ich bestelle deswegen schon seit Jahren keine Spiele mehr vor und kaufe auch nichts mehr zum Release. Warum soll ich für ein unfertiges Produkt den vollen Preis bezahlen?
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Nur gut, dass Du anscheinend noch nie die Problemdatenbank eines Automobilherstellers beim Start eines neuen Modells gesehen hast 😂😂😂. Allein mit den Softwarefehlerlisten könntest Du Wände tapezieren. Lass Dir sagen, dass es auch in anderen Branchen gang und gebe ist. Ich persönlich möchte deshalb nie die eines Flugzeugherstellers sehen.
 
Der Sinn hinter Day One Patches? Das Spiel ist so wie es auf den Markt kommt nicht fertig, häufig genug durch den Druck von Publishern.
Häufiger sind die Probleme durchaus gravierend, bin ich der Einzige den sowas stört? Man kauft ja auch kein Auto mit drei Rädern.

@Postman:
Anders herum wird ein Schuh draus. Wenn die Qualität stimmt, kann man zuschlagen, wenn nicht, wird eben gewartet und dann auf dem Grabbeltisch gekauft.
Sollte eigentlich eine logische Schlussfolgerung sein.

Wer gute Arbeit abliefert und wer sich damit einen guten Namen macht, kann höhere Preise verlangen und gleichzeitig seine Mitarbeiter vernünftig bezahlen. Der Rest fliegt eben mit halbgaren Sachen zu Recht aufs Maul. Vollbeschäftigung und grundsätzlich gute Bezahlung sind eine Utopie, propagiert von Menschen die teilweise ihre "Qualifikationen" durch Betrug erlangt haben und gleichzeitig nie wirklich arbeiten mussten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja, Termindruck, straffer Zeitplan, Komplexität usw ist ja alles nachvollziehbar. Trotzdem wird das langsam zur Gewohnheit und Zeitverzug und Day One Patch mit einkalkuliert.
Der Patch ist halt von der Notfall-Option zur Gewohnheit geworden. So weit ...so schlecht.
Das fatale daran ist, dass schlechte Gewohnheiten im Laufe der Zeit auf die Spitze getrieben werden, oder auch seltsame Blüten treiben.

Ich erinnere hier mal an den 15 GB Patch der Halo MCC.
343 dürfte ja mit dem Zertifizierungsprozess bestens vertraut gewesen sein, und an halbherziger Kooperation seitens MS hat es wohl auch kaum gelegen. Persönlich glaube ich eher, dass man die Gelegenheit gleich genutzt hat um einen Datenträger zu sparen., für ein paar Cent.
Das ganze war nur erträglich weil die Xbox das im Hintergrund geladen hat und man wenigstens schon vorher spielen konnte.
 
@Pruritus

Nur das bei MCC nicht alle Daten auf die DVD passten ;) Somit war ein Download dieser größere nicht vermeidbar. Auf Wechsel eines Datenträgers hätte ich persönlich auch absolut keine Lust gehabt, da lad ich lieber ein paar GB runter und alles läuft.
 
Postman, wenn du diese Entwicklung begrüßt, darfst du den Entwicklern gerne für unfertige Produkte den vollen Preis bezahlen. Da bin ich schmerzfrei. Ich sehe das eben mehr wie Vooodoo_Freak. Wenn die Qualität passt, darf es auch was kosten, da zahle ich auch später noch gerne den Vollpreis. Die Downloadgrößen habe ich nicht bemängelt, für die verfügbare Bandbreite kann der Entwickler nun wirklich nichts. Deine Definition von freier Marktwirtschaft finde ich auch befremdlich. Der Konsument soll gefälligst neue Produkte sofort kaufen, egal wie deren Zustand ist? Was hat das mit freier Marktwirtschaft zu tun?
 
als eine möglichkeit schon vor fertigstellung des spiels umsatz zu generieren und eine gebräuchliche form des kopierschutzes...
leider bedenken die firmen dabei nicht, daß sich der ehrliche spieker höchst verarscht vorkommen muß, wenn er nix anderes als eine beta für sein gutes geld angedreht bekommt...firmen die sowas machen kommen bei mir auf die schwarze liste...leider ist die schon extrem land, weil es mittlerweile alle tun...
 
Vor 15 Jahren lag der Schwerpunkt in der Spieleindustrie noch bei den Spielen selbst. Heute beim Money generieren. Das ist nunmal das krankhafte an der neuen Zeit.

Und dass Spiele früher nicht komplex waren braucht auch keiner zu behaupten, sie waren komplex. Metal Gear Solid 2 zb kam raus und war fix und fertig. Da gab es keine Auflösungsprobleme oder Bugs. Was heute abgeht ist das gleiche wie in jedem anderen Beruf. Von oben wird Druck ausgeübt und am Ende kommt Mist dabei raus.

Mich wundert das alles nicht mehr.
 
Vor 15 Jahren mussten die Studios genauso wie heute ihre Rechnungen und Mitarbeiter bezahlen.

Keiner arbeitet gerne umsonst.

Ich kann keine Tendenz erkennen das Spiele schlechter geworden sind.

DLC wurden früher in ein dickes Addon gepackt und gesammelt für 30 Euro verkauft.

Heute kauft man einen Season Pass der das gleiche beinhaltet.

Natürlich kann ich mich an Games erinnern die ohne dem ersten Patch nicht mal starten wollten.
 
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