Test Alphacool Eisbrecher im Test: Radiator mit Netzgewebe für mehr Kühlleistung

Thomas B. schrieb:
Ein Grund hierfür sind die sehr häufig eingesetzten PVC-Schläuche. Das Material wird bei steigenden Temperaturen immer weicher, so dass in engen Biegeradien die Gefahr von knickenden Schläuchen besteht. Sollten Schläuche schlecht auf den Anschlüssen befestigt sein, könnte sich zudem ein Schlauch von seiner Tülle lösen – Überschwemmung im PC inklusive. Ferner gilt, dass sich Weichmacher umso schneller aus den Schläuchen lösen, je höher die Temperatur ist. Schließlich sollte noch erwähnt werden, dass manche Pumpen nur bis zu einer Wassertemperatur von 35 °C zugelassen sind – höhere Temperaturen sorgen zwar nicht für den sofortigen Ausfall, können aber die Alterung der Pumpen beschleunigen.

Erstmal eines vorweg, insgesamt ein recht brauchbarer Test.

Mit den Schläuchen, dass die sehr weich werden wenn die Wassertemperatur über 40°C steigt kann ich so unterschreiben.

Zwei Sachen die mich aber stutzig machen sind:
Der Weichmacher in den Schläuchen wird durch warmes Wasser gelöst? Woher hast du das?

Meines Wissens löst sich der Weichmacher in erster Linie durch die Zusatzmittel die wohl fast jeder, aus Angst, in das Wasser mit beimischt und durch UV Strahlen, also wenn die Schläuche direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt werden.

Die andere Sache ist, welche Pumpen wären das genau die nur bis zu 35° C Wassertemperatur betrieben werden dürfen? Ich meine, wenn du schon sowas schreibst, dann Liste doch bitte auf um welche Pumpen es sich genau handelt denn die gängigen Pumpen fallen da nicht drunter. Denn Pumpen die nur bis 35°C Wassertemperatur betrieben werden dürfen sind für eine WaKü nicht geeignet.

Hier mal ein Auszug von Aquacomputer zur Aquastream:
"die Pumpe hält auch problemlos 70°C aus, aber ob das dann gut für dein System ist, ist eine andere Frage.
Wenn du die Pumpe für eine Wasserkühlung im PC einsetzten willst, wirst du mit der Wassertemperatur nie in Bereiche erreichen die der Pumpe auch nur ansatzweise etwas anhaben können."

Quelle
 
Zuletzt bearbeitet:
Egal ob Zusätze oder nicht. Die Weichmacher lösen sich aus den Schläuchen. Je höher die Wassertemperatur, desto schneller geht es.
Vernünftig verschlaucht / entsprechenden Schlauch Durchmesser/Wandstärke des Schlauchs ist das kein Problem.
 
Er bezieht sich da sicher auf die Angabe von Eheim(aquastream ist eine Eheim 1046) bei denen steht, so weit ich weiß, diese 35°C im Datenblatt.
Das kommt daher, das die Eheim eigentlich Aquariumpumpen sind und da hat man solche Temperaturen erst recht nicht, daher wurden die ursprünglich nicht höher spezifiziert.

Die DDC ist die einzige (vernünftige) Pumpe, die speziell für (PC-)WaKü entwickelt wurde.
Die D5 ist ursprünglich eine Heizungspumpe und die Eheim eben für Aquarien.

Maximaltemperaturen laut (ursprünglichem) Hersteller:
aquastream bis 35°C
DDC bis 60°C
D5 bis 95°C

Das die aquastream bei WaKü typischen Temperaturen bis 45-50°C nicht gleich schaden nimmt sollte eigentlich klar sein.
Was soll da auch schon passieren? Die Dichtungen Kunststoffe und Keramikteile, die mit dem Wasser in Berührung kommen, halten alle deutlich mehr aus.

bzgl. des Schlauchs ist es, so weit ich weis, schon so, das höhere Temperaturen das auswaschen der Weichmacher beschleunigt, vor allem in Verbindung mit den üblichen, glykolhaltigen, Flüssigkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Narbennarr schrieb:

Wodurch man bei 0,9°C bei 600 U/min, 0,7°C bei 800 U/min, 0,4°C bei 1200 U/min, ... festhalten kann, dass die +20-40€ (120mm, 240mm, 360mm) gegenüber den Alphacool XT Nexxos Radiatoren für die LED und den rechteckigen Alurahmen bezahlt werden. Ohne das Marketingeblubber zur Kühlleistung also den Moddingmarkt ansprechen sollen.
 
Schaby schrieb:
Erstmal eines vorweg, insgesamt ein recht brauchbarer Test.

Danke für das Kompliment ;)

Deine Fragen wurden ja bereits von anderen Lesern beantwortet: Die Eheim sind Aquarium-Pumpen und daher nur bis 35°C vom Hersteller zugelassen. Generell laufen alle Reaktionen schneller ab, je wärmer es ist.

Die Ergebnisse von Thermalbench haben mich auch gewundert - mein Test deckt aber auch nur die in der Methodik beschriebene Testsituation ab, die Radiatoren können sich unter anderen Bedingungen natürlich auch anders verhalten.
 
Nein, die Aquastream kann laut Datenblatt bis 120°C heiß werden, da schaltet sie sich automatisch ab. Von 35°C steht da nichts. Die 35°C ist ein Gerücht und wer meinen Beitrag gelesen hat, da sagt ein Mitarbeiter von Aquacomputer (die Entwickler der Aquastream) das die Pumpe Problemlos 70°C Wassertemperatur verträgt.

Deswegen, es gibt wohl keine Wakü-Pumpe die "nur" 35 Grad verträgt.

Allerdings gibt es einige Pumpen die durch das Wasser gekühlt und/oder "geschmiert" werden. Ich glaube die Laing darf nur 60°C? warm werden.

Und das der Weichmacher durch warmes Wasser gelöst wird glaube ich nicht. Es mag sein das die Kombie Zusatz und warmes Wasser das fördert, aber Weichmacher ist generell nicht wasserlöslich.
 
Jau, das waren 100°C:

Die Aquastream XT besitzt eine Übertemperatursicherung,
so dass bei zu hoher Last automatisch eine Abschaltung erfolgt, um
Schäden an der Pumpe zu vermeiden. Ab einer Elektroniktemperatur von ca. 80
°C wird die Leistung an der Leistungselektronik auf 100 % gesetzt, um die interne
Verlustleistung zu minimieren. Steigt die Temperatur dennoch weiter, so wird ab einer
Temperatur von ca. 100 °C die Leistung auf 0 % gesetzt und der Ausgang somit
ausgeschaltet.

Desweiteren gibt es laut Datenblatt nur noch eine Anzeige die sich auf die Umgebungstemperatur bezieht:

Umgebungstemperatur: 10 bis 40 °C (nicht kondensierend)
 
Die 100°C die du meinst beziehen sich auf die Elektronik, die für den Lüfterausgang zuständig ist, nicht aber auf den wasserführenden Teil der Pumpe.
Ein ähnlicher Absatz steht auch in der Anleitung zum aquaero 5, da beide mit analogen Wandlern arbeiten, die eben war/heiß werden.
Einfach ausgedrückt wird da die Spannung, die nicht bei den Lüftern ankommt, in Wärme umgewandelt, daher empfiehlt sich beim 5er aquaero auch der Passivkühler.

Das aquaero 6 und der poweradjust 3 arbeiten digital, da ist keine Kühlung nötig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Narbennarr schrieb:
Die nutzen auch die in diesem Fall passenderen Lüfter. Man kann nicht mit einem einzigen Referenzlüfter dicke, dünne und was weis ich noch für Radiatoren testen. Nicht jeder Aufbau braucht statischen Druck, dafür andere um so mehr. ;)

Ich wünschte mir endlich mal ein Review, von wem auch immer, welches das berücksichtigen und von beiden Charakteristiken jeweils einen typischen Vertreter nützen würde. Ich habe auch Radiatoren, wo der Noctua grandios versagt, obwohl es ein guter Lüfter ist. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Spattel
Ich weis. Dennoch bestätigt ein Mitarbeiter das 70°C Wassertemperatur für die Aquastream kein Problem darstellt... und auch die 50°C Medientemperatur sind mehr als 35°C.

Ich habe eine Pumpe gefunden wo 35°C die "max. Systemtemperatur" genannt wird und das ist die Innovatek HPPS Plus. Die Frage lautet aber, bedeutet Systemtemperatur=Wassertemperatur?

Aber lass uns hier mal einen Strich drunter ziehen.

Denn viel wichtiger ist, das die Schläuche bei zunehmender Temperatur "weich" werden und dann recht schnell knicken können und dann garkein Durchfluss mehr vorhanden ist (hab ich selber schon gehabt).

Das fand ich halt richtig gut in dem Test und halt warum Aluminiumradiatoren schlecht sind. Es fehlt nur noch das Kupferradiatoren die Wärme schneller an die Luft abgeben und eine viel höhere Lebenserwartung haben. Ist aber eher eine AiO Sache, denn nur dort werden noch Alu-Radiatoren angeboten.
 
Zurück
Oben