Windows 7 beschäftigt eine HDD so sehr das der ganze Rechner lahm liegt

RSI-Neuling

Lieutenant
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Feb. 2005
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619
Hallo.
Ich habe Windows 7 erst ganz neu wieder Installiert, das Problem war früher schon da, aber mit der anderen Platte (die ist vermutlich noch etwas langsamer) hängt das System nochmehr.

Mein System:
Intel C2Q Q8200
2x2 GB PC 6400
Asus P5Q-EM Board
Onboard Grafik
23" Monitor über HDMI angeschlossen.
500GB SATA II von Hitatchi
Windows 7 64 Ultimate

Seit dem letzten Update (würde sogar sagen das es SP1 war) ist die HDD dauer beschäftigt, ich sehe aber nichts unter CPU Auslastung im Task Manager.

Ich habe also keine Ahnung was meine Festplatte dauerhaft am belasten ist.

Das schlimme daran, wenn sie heftig knattert, dann legt es den ganzen Rechner lahm, dann geht hier Sekunden weiße überhaupt nichts mehr.

Das nervt nur noch (hatte meine Festplatte davor leider verloren weil ich sauer war um dem Rechner kräftig eine von der Seite gegeben hatte, seither hatte die davorige Platte Ihren Dienst verweigert (zurecht, aber das Problem bestand da schon).

Ich benötige also leider Hilfe.

Und ich bin eine blutiger Anfänger was Diagnosen angeht.

Andy
 
Hallo Andy,

die Festplatte ist mit großer Wahrscheinlichkeit defekt (oder auf dem Weg dorthin).

Beste Grüße und ein gutes neues Jahr,
Jones
 
resmon und nachsehen welcher Prozess welche Daten nutzt.
Typisch: AV Software, .net Compiler, CompatTelRunner
 
Hallo Andy, im Internet findest Du jede Menge Diagnose-Tools. Nur bezweifle ich, dass Dich das weiter bringt. Dein System ist, sagen wir höflich, nicht gerade ein Kraftprotz. Mit einer HDD bremst du unnötig dein System aus, vor allem da es heutzutage günstige SSD mit derselben Kapazität gibt. Mit deinem Board holst Du dann vielleicht nicht alles aus der SSD raus, aber der Unterschied wird wie Tag und Nacht sein. Glaube mir.
 
Verabschiede dich von dieser Festplatte, diese wird defekt sein.
Kauf dir eine SSD und die Kiste rennt wieder wie sau ;)
 
Mache das was HominiLupus sagt und werfe einen besonderen Blick auf die Auslastung, die von svchost.exe ausgeht.

Zusätzlich den Zustand der Festplatte mit CrystalDiskInfo auslesen.

Den Leuten, die hier blind geraten empfehlen einfach eine SSD zu kaufen, kann ich nur gute Besserung wünschen, sorry. :rolleyes:
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn Dir eine 512 GB SSD zu teuer ist, kannst du alternativ eine 64 GB SSD + eine neue 500 GB HDD kaufen (ca. 50 + 30 €). Auf die SSD das OS drauf und die größeren Dateimengen auf die HDD. Ist immer noch wesentlich schneller, wie auf den Tod deiner jetzigen HDD zu warten ;-)
Ergänzung ()

Den Leuten, die hier blind geraten empfehlen einfach eine SSD zu kaufen, kann ich nur gute Besserung wünschen, sorry. :rolleyes:

Und wieso das, Rollauge ?
 
Lass mal CrystalDiskInfo laufen - falls machbar - und poste bitte die Werte.
 
Sorry, aber wenn man die Platte schon deutlich ausm Rechner raushört,
dann ist das ein guter Hinweis darauf, dass die demnächst zum großen
Manitou gehen könnte. Daten sichern und Windows auf ne SSD ist in
keinem Fall ein schlechter Ratschlag, sondern vielleicht das einzig Sinn-
volle für so eine fast 10 Jahre alte Rumpelkiste (abgesehn vom Neukauf).

Der Prozess, der W7 nach der Neuinstallation gern in die Knie zwingt,
ist natürlich ein svchost, in vielen Fällen hängt hier das Windows Update.

Wenn man auf Windows 10 aktualisiert, was inoffiziell immer noch geht
mit einem W7 Key, kann dir W10 im Taskmanager sehr komfortabel
anzeigen, welche Prozesse die Platte lahmlegen. Zur einfachen Diagnostik
ist das sehr viel bequemer als W7. Bei einer SSD können auch mehrere
Prozesse angreifen, die schockt das nicht. Also selbst wenn die HDD
nicht schrott ist, kann das Problem mit der Auslastung mit einer SSD
in den Griff bekommen werden. Falls die Platte sich doch nicht als defekt
herausstellen sollte, kann man sie immer noch als Zusatzlaufwerk nutzen.
Die Basis fürs Betriebsystem sollte sie aber nicht mehr darstellen in Zukunft.
 
Steffmann45 schrieb:
Und wieso das, Rollauge ?

Weil Du per se davon ausgehst, dass die Ursache des Problems hardwareseitig liegt. Das ist jedoch nur geraten und (noch) nicht bestätigt. Dementsprechend ergibt es keinen Sinn jemandem einfach zum Kauf anderer Hardware zu raten, wenn das Problem auch softwareseitig liegen kann. Dann ist die Kohle für die Katz und das Problem immer noch nicht gelöst. SSDs sind schneller als HDDs, ja, insbesondere aufgrund deren Zugriffszeiten. Eine funktionierende 5.400 rpm HDD ist allerdings trotzdem nicht so langsam, dass die den kompletten reibungslosen Betrieb eines PCs lahmlegt.

Darum abwarten. Im Falle eines Hardwaredefekts ergibt es hier Sinn die HDD gegen eine SSD zu tauschen, natürlich. Aber definitiv nicht einfach so aus Jucks und mal sehen was passiert.

borizb schrieb:
Sorry, aber wenn man die Platte schon deutlich ausm Rechner raushört,
dann ist das ein guter Hinweis darauf, dass die demnächst zum großen
Manitou gehen könnte.

Ein Hinweis ist kein Beweis. Außerdem kann Du das per Ferndiagnose schlecht feststellen. Es kommt nicht selten vor, dass Leute das normale Arbeits-/Dauergeräusch einer HDD beschreiben, weil sie permanent unter Volllast steht, der technikaffine User direkt von einem nahenden Headcrash ausgeht.

Noch dazu warum ich das sage:

Selbiges Problem vor kurzem bei einem Freund gehabt: steinaltes Lenovo Thinkpad von ca. 2007 rum, frisch formatiert und Windows 7 32-bit drauf. Gerät läuft massiv langsam, sodass sich selbst der Explorer verabschiedet á la "Keine Rückmeldung". Was war es? Ein Bug in Windows Update (svchost.exe), wo irgendwelche Updates manuell installiert werden mussten. Problem gelöst. Hättet ihr da etwa auch direkt eine SSD empfohlen?

-- (unter mir)

Steffmann45 schrieb:
Wenn die Festplatte solche Geräusche von sich gibt, dann kann ich dir aus 30 Jahren Erfahrung sagen, jepp, das ist hardwareseitig. Das hat mit dem OS nichts zu tun.

Eben. Aber mal ehrlich, hast Du selber noch eine HDD für das OS am Start ? Ich glaube nicht, und das hat nochmal welchen Grund ?

Deine erste Aussage diskreditiert Dich meiner Meinung nach selber. Ich würde Dir die Aussage unweigerlich glauben, wenn Du das Gerät persönlich begutachtet hättest, aber nicht per Ferndiagnose aus dem Internet. Du würdest nach 30 Jahren Berufserfahrung auch wissen müssen wie brandgefährlich Ferndiagnosen sind.

Zum zweiten Punkt: Natürlich ist es sinnvoll eine HDD durch eine SSD zu ersetzen zwecks Performancesteigerung. Es ist in diesem Szenario hier aber eben ggbf. eine unnötige Ausgabe (weil es u.U. ein Softwareproblem ist) - oder kennst Du die Finanzlage des TE?
 
Zuletzt bearbeitet:
frizzmaster schrieb:
Weil Du per se davon ausgehst, dass die Ursache des Problems hardwareseitig liegt.
Wenn die Festplatte solche Geräusche von sich gibt, dann kann ich dir aus 30 Jahren Erfahrung sagen, jepp, das ist hardwareseitig. Das hat mit dem OS nichts zu tun.
frizzmaster schrieb:
Dann ist die Kohle für die Katz und das Problem immer noch nicht gelöst. SSDs sind schneller als HDDs, ja, insbesondere aufgrund deren Zugriffszeiten. Eine funktionierende 5.400 rpm HDD ist allerdings trotzdem nicht so lahm, dass die den kompletten reibungslosen Betrieb eines PCs lahmlegt.
Eben. Aber mal ehrlich, hast Du selber noch eine HDD für das OS am Start ? Ich glaube nicht, und das hat nochmal welchen Grund ?
Das Geld schmeißt er nicht zum Fenster raus, das ist gut investiert und er wird glücklich mit dem Resultat sein. Das ist sicher.
 
Eine SSD bringt bei alten Systemen oft noch was. Habe meinem 12" Asus F9 Subnotebook mit AMD Turion X2 64 Bit Prozessor auch noch eine 120 GB Sandisk SSD gegönnt. Der installiert grade nebenbei Win 10 Updates nach der Cleaninstallation. Hehehe.
 
frizzmaster schrieb:
Deine erste Aussage diskreditiert Dich meiner Meinung nach selber. Ich würde Dir die Aussage unweigerlich glauben, wenn Du das Gerät persönlich begutachtet hättest, aber nicht per Ferndiagnose aus dem Internet. Du würdest nach 30 Jahren Berufserfahrung auch wissen müssen wie brandgefährlich Ferndiagnosen sind.
Na ja, ob mich das jetzt diskreditiert, wenn ich ihm einen Tipp gebe, sein System 5mal so schnell wie vorher, und das mit wenigen finanziellen Mitteln zu machen, hmm. Aber klar, kann sein, dass das wenn sie heftig knattert, dann legt es den ganzen Rechner lahm wirklich nur auf eine Permanentbelastung hindeutet. Aber sorry, es klang jetzt nicht so, als sei er einer, der erst seit nem Jahr einen Rechner hat. Und wenn ich früher die Festplatten knattern hörte, war spätestens 2 Monate später Ende Gelände.

frizzmaster schrieb:
oder kennst Du die Finanzlage des TE?
Selbstverständlich. Ich weiß von jedem hier, was er verdient. Sonst wäre ich doch hier nicht angemeldet oder ? Spaß beiseite. Ja klar, es gibt auch Menschen für die 80 € zuviel sind. Die Aufgabe hier war aber, einen möglichst guten Lösungsvorschlag für sein Problem zu liefern. Ansonsten müsste man ja permanent fragen: Kannst Du dir meine Lösungsvorschläge eigentlich zeitlich und finanziell leisten ? Denn auch Zeit ist ein Faktor oder nicht ? Vielleicht ist er ja alleinerziehender Vater und hat keine Zeit, endlos Diagnosetools laufen zu lassen und die Ergebnisse im Forum zu besprechen. Vielleicht braucht er einfach einen funktionierenden Rechner. Für 80 Öcken.
Ergänzung ()

WTF ? QUOTE ???
 
Frizzmaster hat vollkommen Recht. Ihr versteht ihn nur nicht. :rolleyes:
Er stimmt doch zu, daß eine SSD eine gute Investition ist, was ja auch gar keine Frage ist. Aber darum geht es dem TE doch überhaupt nicht! Ihr geht nicht wirklich auf dessen Frage ein!

Wenn ihr einen sich anbahnenden Festplatte-Defekt vermutet, was ja durchaus sein kann, dann ist die einzig korrekte Empfehlung, dem TE diese Vermutung mitzuteilen und euch die Bestätigung dadurch einzuholen, daß ihr dem TE bittet, ein CrystalDiskInfo-Screenshot der von Platte zu machen. Erst wenn sich eure Vermutung bestätigt, könnt ihr die SSD-Empfehlung aussprechen. Sonst ist das ein Schuss ins Blaue und sonst nichts.

Man stelle sich vor, der TE holt sich eine SSD, klont die HDD auf die SSD und startet Windows, und dann ist die SSD am Dauerrödeln, weil das ursprüngliche Problem vielleicht doch bei einem Windows-Update-Hänger ist. Daß man dieses Risko der blinden Ferndiagnose nicht eingeht, weiß man aber eigentlich auch nach viel weniger als 20 Jahren Berufserfahrung.... :freak:


Steffmann45 schrieb:
[...]
Ergänzung ()

WTF ? QUOTE ???
Nach 20 Jahren Berufserfahrung müsste man auch sowas erkennen: Es fehlt der Slash im schließenden QUOTE-Tag. ;)


Also, @RSI-Neuling: Bitte ein Screenshot von CrystalDIskInfo von der Platte. Dann sind wir alle viel schlauer als vorher. :)
 
Erstmal die Platte prüfen, aber für mich klingt das ganz nach dem typischen Windows 7 installations Bug...Windows arbeitet sich zu Tode ohne neue Updates zu finden und der Rechner ist auf HDDs nahezu unbenutzbar.
Eine SSD würde diesen Flaschenhals eliminieren aber das Problem nicht lösen.
Es gibt eine Reihe Anleitungen im Internet, welche Updates man manuell installieren muss um diesen Wahnsinn zu stoppen und wieder normal updates zu bekommen. Es gibt auch inoffizielle Updatepackete, die dir sämtliche Updates installieren. Sowas hab ich das letzte Mal benutzt, weil es nur ein paar stunden dauert und nicht ganze Tage^^. Ich möchte aber darauf hinweisen, das man da einem Programm von einer dritten Seite installationsrechte gibt, und sowas tendenziell gefährlich ist(Viren und so). War für mich aber der einzige Weg, weil die Zeit drängte, und die Versuche mit den empfohlenen Microsoftupdates aus diversen Hilfestellungen den Rechner nicht mehr starten ließen.

Also es spricht nix gegen eine SSD...wirkt Wunder...aber ansonsten gebe ich frizzmaster recht. Zugriffsgeräusche sind kein Beweis für einen Defekt, es kann auch einfach die 100%ige Auslastung sein...und in deiner Situation ist das auch wahrscheinlicher.

Edit: Danke Wolfsrabe....ich war nur nicht schnell genug^^
 
Da ich in absehbarer ZEit ohnehin vor hatte mir eine SSD zu kaufen, wird dies wohl doch jetzt schon geschehen müssen.

Danke für eure Hilfe, ich werde bei der Neuinstallation mal das Inet durchforsten welche Updates ich per Hand lade, evtl. hilft mir das ja schon weiter.

2 Fragen habe ich aber noch zu dem alten System, weil mir reicht der Rechner vollkommen.
Aktuell benutze ich die Onboardgrafik, und ja, auch wenn die nicht wirklich Leistung hat, so würde ich gerne wissen was dem Rechner mehr bringt (vor allem in Bezug auf Grafik"Leistung". Mehr CPU Takt oder mehr Ram Takt?

Dazu noch die Frage, ich habe hier jeweils 2x2 GB mit 10000 Mhz und mit 10666 Mhz liegen.
Ist es besser 8GB mit 10000 laufen zu lassen oder dann sogar besser 4 GB auf 10666?

Die 2. Frage wäre, ich habe hier noch eine HD 6450 rum liegen die mit Windows 10 nicht richtig zum laufen zu bewegen war (der Rechner in meiner Signatur).
Die ist ja sicherlich etwas Leistungsstärker als die Onboard Lösung, oder?
Wenn ja, dann lohnt es sicher vermutlich auf jeden fall mehr CPU Takt und 8 GB Ram, oder?

Vielen dank.

Andy

PS: Ich habe nicht vor Geld zu Investieren für etwas was ich nicht nutze und erst recht nicht ausreize.
Ich spiele gelegentlich COD 1 ansonsten werden nur Office Anwendungen gemacht für Steuer, Internet und ab und an ein Video.
 
10666MHz wäre der mit Abstand schnellste RAM der Welt ;). Ich denke du meinst 1066(im DDR2 Bereich ein schneller RAM). Ich finde es recht komisch, das der andere RAM 1000MHz haben soll, das ist keine gängige Abstufung. Aber besser 8gb RAM als lumpige 66 MHz mehr Geschwindigkeit.

Die Grafikleistung wird sich nur durch eine dedizierte Grafikkarte spürbar verbessern lassen. Wenn du so eine hast, kann es je nach Spiel und den gewählten Einstellungen zu einem CPU Limit kommen und dann würde dir mehr CPU Takt was bringen, aber ob du sowas hast, zeigt dieser Test und kann dir keiner von uns beantworten:
https://www.computerbase.de/forum/threads/limitiert-cpu-xyz-die-graka-abc.818979/

Die HD 6450 gibt es scheinbar in stark unterschiedlichen Speicherbestückungen und damit auch in deutlich unterschiedlichen Leistungen, aber ja die wäre sicherlich besser als deine integrierte.
Obwohl sie natürlich auch seht langsam ist, aber deine Anforderungen klingen ja auch nicht sehr hoch;).

Was hat die Karte denn für Probleme gemacht? Eigentlich sehe ich keine Grund warum sie nicht mit Win 10 zusammenarbeiten sollte...obwohl ich mich da jetzt auch nicht unbedingt super mit auskenne....aber es gibt ja für viele alte PCs Win10 kompatibilität und die Karte hat immerhin DX11.
 
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