Test HP Elite X3 im Test: Das Smartphone als Office-PC‑Ersatz im Alltag

xexex schrieb:
Die Probleme eurer IT sind letztlich selbstgemacht. Firmenrelevante Anwendungen gehören in die Public oder Private Cloud, dann ist es auch irrelevant womit man drauf zugreift und was mit den Endnutzergeräten passiert. Alles andere ist Datenschutztechnisch ein Ritt auf der Messers Schneide. Wie heißt es so schön, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Das betrifft einzelne Personen genauso wie Unternehmen.

Warum versuchst du dein RDP jetzt hier so vehement zu verteidigen? Schon einmal daran gedacht, dass es vielleicht für unterschiedliche Geschäftsfelder unterschiedliche Lösungen gibt? Kann sein, dass für euren Vertrieb nur billige Tablets angeschafft werden weil eure MA sowieso laufend die Hardware verbummeln (dann macht der Hinweis mit dem Verlust der Hardware wohl auch wieder Sinn). Die gesamte UB und WP Branche arbeitet mit Laptops aus nämlichen Gründen, sowohl Festplatten als auch der komplette Kontakt zum Mandanten ist vollständig verschlüsselt. Aber wenn xexex vom Computerbase Forum sagt, dass wir unsere IT in die Cloud verfrachten sollen, dann arbeitet wohl die komplette Branche mit veralteten Methoden. Kann ja mal die Jungs vom IT Consulting anhauen, was die davon denken.
 
derNils schrieb:
Warum versuchst du dein RDP jetzt hier so vehement zu verteidigen? .... Aber wenn xexex vom Computerbase Forum sagt, dass wir unsere IT in die Cloud verfrachten sollen, dann arbeitet wohl die komplette Branche mit veralteten Methoden. Kann ja mal die Jungs vom IT Consulting anhauen, was die davon denken.

Das macht er bei allem, was von Microsoft kommt.

Lustig finde ich daran immer, dass die MS-Fans bei gescheiterten Produkten niemals einen Fehler bei Microsoft sehen (wollen). Stattdessen wird den Kunden die Schuld in die Schuhe geschoben, weil sie "das Konzept nicht verstanden" hätten. Oder die Arbeitsweise der Kunden wird einfach für "veraltet" erklärt. Die Welt war noch nicht so weit. Oder die böse Lügenpresse hat alles "runtergeschrieben". Ach ja, Apps darf man auch nicht verlangen. Man soll wie in der DDR mit dem zufrieden sein, was im Regal liegt. Schuhe in braun oder schwarz müssen reichen, das sind doch schon zwei Farben! :D

Bei der Totgeburt Win10mobil ist das aber nicht sicher.
Oho, vermutlich wirst du gleich beschimpft. Es gibt zwar wirklich keine Geräte zu kaufen (bis auf das hier und ein Acer), und der Marktanteil liegt bei 0, aber sagen darf man sowas nicht. Sonst hast du das Konzept nicht verstanden ;)
 
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derNils schrieb:
Warum versuchst du dein RDP jetzt hier so vehement zu verteidigen?

Wieso versuchst du es vehement schlecht zu reden?

Der Punkt ist simpel. Ich habe jahrelange Erfahrung in diesem Umfeld und habe Heimarbeitsplätze schon zu Zeit angebunden als GPRS noch als hochmodern galt und Citrix das Mass der Dinge war. Zu der Zeit war Internet noch in Kanzleien oder diversen Unternehmen schwarze Magie und ein Internet PC mit einer Fritz!Card in vielen kleinen Büros das Mass der Dinge.

Das war vor nicht einmal 15 Jahren und manche Unternehmen sind scheinbar noch immer irgendwo in dieser Zeit stehen geblieben. Leider ist die Zeit dadurch nicht selbst stehen geblieben und einige dieser ehemaligen Kunden gibt es schon lange nicht mehr.

Umgekehrt kann ich heutzutage aber genau beobachten, wie weit ein guter Schnitt an Unternehmen bereits ist und wie viele Unternehmen noch in der Steinzeit festhängen. Derzeit fallen jedoch viele alte Zöpfe ab. Klassische Telefonielösungen sind so ein Beispiel, aber auch physikalische Serverinstallationen, veraltete Bürostrukturen oder eben auch klassische Endgerätelösungen. Die Strukturen fallen nie von heute auf morgen, wichtig ist heutzutage aber bereits da zu sein, wo andere irgendwann hinmüssen.

Erst dieses Jahr wurden zum Beispiel auch die Datenschutzrichtlinien verschärft.
http://www.it-business.de/gobd-die-galgenfrist-laeuft-a-543576/
Da würden solche Lösungen die ihr einsetzt vermutlich komplett durchfallen, aber das ist nur ein Beispiel von vielen. Das Problem ist, dass viele sich darüber keine Gedanken machen bis der Tag x eintritt. Der beste Beispiel ist die Ransomware Welle die letztes Jahr angefangen hat, was glaubst du wieviel Schaden sie an solchen Lösungen verursacht hat die du bevorzugst?

Dabei ist mir auch absolut klar, was du durch deine Aussagen bestätigst, dass Lösungen wie die im Artikel vorgestellte noch einige Jahre brauchen werden bis sie sich auf dem Markt etablieren können. Dafür IST die Infrastruktur noch nicht ganz soweit und dafür ist noch lange nicht alles in der Cloud. Das heißt aber auch nicht, dass diese Lösungen derzeit unbrauchbar sind. Vor allem aber gibt es bereits Unternehmenskunden die schon lange auf Azure, AWS, Office 365 und co. setzen und es werden jeden Tag mehr.

Zwischen einem modernen Microsoft Büro und einer Beamtenstube liegen auch mindestens 10 Jahre Entwicklungsunterschied. Dabei ist aber eines sicher - wir werden nicht zurück zu der alten Beamtenstube zurückkehren, die Frage ist also nur wann die anderen nachziehen. Ich gönne jedem sein Glück mit einem alten Notebook und bin aber meinerseits glücklich jederzeit von Zuhause arbeiten zu können oder mit einem Tablet zum Kunden fahren zu können - ohne die ganzen Altlasten.
 
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xexex schrieb:
heutzutage aber bereits da zu sein, wo andere irgendwann hinmüssen.

Windows Mobile sollte eigentlich 20 % (und mehr) Marktanteil erreichen, stattdessen hat es 0 %.

Wenn es hier genauso läuft, und danach sieht es aus, bin ich lieber nicht da, "wo andere hinmüssen".
 
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Kann mir mal wer erklären, was dieses "Konzept" nun anders macht als eine klassische VDI Lösung, die es seit Jahren schon zu haben gibt und das ohne zwangsweise Herstellerbindung des (Client) Gerätes, ohne zwangsweise Bindung an HP Diensten in ihrer eigenen "Cloud" (da rollen sich mir aus Unternehmenssicht schon die Fußnägel hoch, Cloud für definierte Sachen OK, Cloud für ALLES? -> bestimmt nicht) und ohne dass mich der Spaß pro User für den Service mit diversen Restritktionen und Bindungen noch pro Monat oder Jahr Geld kostet?

Ich versteh irgendwie nicht, was daran nun wirklich "neu" sein soll?
Eine VDI Lösung, oder von mir aus noch älter, eine Terminal Server Lösung (gern auch mit Remote Apps) kann doch effektiv exakt das gleiche!? Und noch viel mehr, wenn man es will...

Denn was man hier scheinbar mal komplett unter den Tisch fallen lässt -> wie kommen denn die Daten IN die HP Cloud? Und von dor wieder raus? Wer spielt Mailserver? Wer spielt WaWi System? Wer spielt Collaborationplattform? Wer spielt Fileserver? Wer garantiert für Sicherheit? Wer regelt Zugriffe?

Aus meiner Sicht KANN das Konzept mit diesen Restriktionen doch überhaupt nur dort aufgehen, wo man wirklich ALLES in die HP Cloud kippt. Dann connecte ich mein Device dort hin und habe Access auf eben alles, was für das jeweilige Unternehmen notwendig ist. Inkl. Mails, inkl. Fileablagen, inkl. WaWi usw. usf.
Nur bietet das die Cloud? Ich sehe das irgendwie so in der Art nicht... Und wenn doch auf welcher Basis??
Auch interessant bei dem Thema, wie laufen die Backups? Wer sichert die Daten? Und wohin?


Das wirkt irgendwie so wie ein Produkt, was eine Schnittstelle zu einer Cloud hat, aber nirgends definiert ist, was das Dingens kann...
Denn eine RemoteApp Terminal Server Lösung kann man effektiv ÜBERALL Betreiben, wo man einen Server stehen hat, der die notwendige Software drauf hat. Ob das in der (einer) Cloud ist, oder OnPremise -> völlig egal. Auch in quasi Sicher mit der notwendigen Absicherung davor. (bspw. über ne VPN Einwahl)
So ein Konzept ist gut und schön, aber NEU ist daran irgendwie nix -> und es gibt derartige Konzepte schon seit Monaten und Jahren, andere Hersteller, andere Marken, andere Aufbauten, andere Geräte usw. usf. Durchgesetzt scheint sich mir dabei absolut keins der Produkte zu haben...
 
cruse schrieb:
kenn ich, man findet sie auch unter dem namen "PG" - Programmiergerät. Für RS232 gibt's USB Adapter (ja ich weiß...) und für die kosten von so nem "PG" kann man sich 5-10 billig lappis holen - locker ! (siemens will mindestens 4000€ sehn, panasonic "nur" 3500 ...)
Klar das da der einkauf nein sagt - außer man kauft gleich ein "bundle" wo die die PGs eine von abertausenden Positionen sind

für die kohle würd ich eher meinen lappi mit mehreren schichten panzertape überziehen ^^
Ihr wisst aber schon, dass HP seit jeher die ProBook 650er Serie mit nativem seriellen Port anbietet? Grad neu in der 3. Generation mit KabyLake vorgestellt. 2. Generation mit Skylake wird zwecks Win7 Support bis mitte 2018 parallel geführt. Die Dinger haben wie gesagt RS232, Numblock, DVD Brenner, matte Displays, Docking Stations und bestehen aus Alu und Kunststoff. Das perfekte Programmierer Ding für all jene die Legacy Support brauchen. Kostet ab ca. 700-800 netto.
Sorry ich weiß, offtopic. Aber ich denk die brauchen die Info wenns nicht weiter 4k pro Gerät investieren wollen :-D
 
fdsonne schrieb:
Denn was man hier scheinbar mal komplett unter den Tisch fallen lässt -> wie kommen denn die Daten IN die HP Cloud? Und von dor wieder raus? Wer spielt Mailserver? Wer spielt WaWi System? Wer spielt Collaborationplattform? Wer spielt Fileserver? Wer garantiert für Sicherheit? Wer regelt Zugriffe?

So zum Beispiel
http://www.cio.de/a/allianz-hp-loest-fujitsu-ab,2676027
http://www.computerwoche.de/a/was-analysten-zur-it-service-hochzeit-des-jahres-sagen,3229312

Oder vereinfach ausgedrückt in dem man seine EDV oder Teile davon outsourced. Die Infrastrukturserver landen dabei bei vielen Unternehmen schon seit langer Zeit auf Plattformen wie AWS oder Azure. Für einzelne (Spezial)Anwendungen bietet HP nun eine eigene Lösung, was vermutlich auch davon beeinflusst wird, dass Microsoft die eigene Lösung zum Ende dieses Jahres einstellt.
https://blogs.technet.microsoft.com...016/08/12/application-remoting-and-the-cloud/

HP ist einer der größeren Dienstleister im IT Sektor und solche Geräte wurden letztlich vor allem mit Blick auf die eigenen Kunden entwickelt. Das Elite x3 sollte ursprünglich gar nicht an Privatkunden verkauft werden.

Einiger deiner Fragen werden außerdem hier beantwortet.
http://support.hp.com/de-de/document/c05263516

HP ist hier letztendlich einer von vielen. Können dafür aber eigene Geräte und somit eine Lösung aus einer Hand anbieten. Im Gegensatz zu deinen Ausführungen wollen viele Unternehmen genau DAS. Eine Lösung komplett in der Hand eines Partners der den kompletten Support, Wartung und Pflege dafür übernimmt.
 
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Leute, ganz ruhig. Es gibt keinen Grund sich hier gegenseitig die Augen auszukratzen.

Wenn ich eines in den vielen Jahren in der IT-Branche gelernt habe, dass ist es die Tatsache, dass es oft mehrere Lösungen für ein Problem gibt und es nur sehr selten DEN goldenen Weg gibt. Dafür unterscheiden sich Anwendungs- und Anwender-Szenarien zu sehr, als das man immer mit ein und dem selben Konzept um die Ecke kommen kann und es gibt sowohl für klassische Fat-Client-Infrastrukturen, typische RDS/VDI-Konzepte mit Thin-/Zero-Clients sowie diversen mobilen Geräten (Notebooks, Tablet, Rugged Devices, Smartphone) je nach Einsatzzweck Argumente dafür oder dagegen und oft lassen sich komplette Landschaften auch schlicht nicht in ein einheitliches homogenes System zusammenfassen.

Eine Sachbearbeiterin in der Buchhaltung oder Personalabteilung hat andere Anforderungen, als der Entwicklungsingeneur im Maschinenbau oder Produktionsleitung, der wiederum andere Anforderungen hat, als der Frontline-Vertriebler oder Manager, der von 40 Arbeitsstunden in der Woche 39,5 im Außendienst unterwegs ist.

Die hier gezeigt Lösung von HP deckt ein bestimmtes Anwendungsszenario ab. Jemand der heute auf einer lokalen Workstation sein CATIA auf drei 4K-Monitoren laufen hat, wird nicht morgen mit einem HP Elite X3 rumlaufen, nur um seine geliebte Anwendung plötzlich auf einem wutzeligen Display-Dock über eine mit 15 FPS gestreamte Cloud-Applikation präsentiert zu bekommen.

Soviel dazu.

___

Zum Produkt selbst:

Man merkt, dass wir uns hinsichtlich dieser X-in-1-Geräte immer noch in den Kinderschuhen befinden. Es ist die 1,5. Generation. Für den Preis (650 €) erwarte ich beim Lapdock keine Zeilen über ein schlechtes Touchpad, immerhin ist das Gerät nix andere als Display-Panel in einem Gehäuse samt Tastatur und ein paar nach außen geführte USB-Anschlüsse. Für den Preis erwarte ich da gerade von HP perfekte Qualität. Was passiert eigentlich, wenn ich telefonieren möchte und ich das Gerät gerade im Desktop-Dock stecken habe oder per USB aufgrund der besseren Signalqualität mit dem LapDock verbunden habe? Realisitisch gesehen brauche ich zu dem Produkt auch zwingend ein drahtloses Headset, sonst geht immer nur eins von beiden. Kann ich telefonieren und bin gleichzeitig online (mit einem Gerät). Bei Tethering ist das ja meistens nicht so ohne weiteres drin. Wäre sonst kacke, wenn mit jemand anruft und die Applikationen frieren ein.

Ansonsten: Mit dem ganzen Gedöns (HP Elite X3, Desktop-Dock, Lap-Dock + HP Cloud) geht man natürlich einen Vendor-Lock der übelsten Sorte ein. Gerade bei Windows 10 Mobile wäre ich da doch aktuell noch etwas vorsichtig. Interoperabilität muss gewährleistet sein, auch über mehrere Generationen und ggf. sogar Hersteller hinweg. Sonst kann man in ein paar Jahren zusehen, wie HP fröhlich an der Preisschraube dreht. Jemand der sowas in der IT-Leitung ohne zwingende Notwendigkeit durchwinkt, gehört m.E. :headshot:

Vielleicht bin ich da aber auch ein gebranntes Kind. Bei meinem (mittlerweile ehemaligen Arbeitgeber) wurden vor etwa 4-5 Jahren europaweit alle Blackberrys, so im Bereich 10.000 Geräte aufwärts... (die übrigens in Verbindung mit Blackberry Enterprise die bis heute einzig brauchbare MDM-Lösung haben) gegen Nokia/Microsoft Windows Phones samt Lotus Traveler & Airwatch getauscht haben. Und heute? Darf sich das Unternehmen praktisch erneut um eine neue Mobile Device Strategie gedanken machen, denn was nach Lumia x50 kommt, weiß man praktisch nicht. Alle Geräte mittelfristig auf ein mögliches High-End "Surface Phone" austauschen, sprengt vermutlich jeglichen Rahmen. Das war so mit Sicherheit nicht der Plan, allein die Rüstkosten für die ganze erneute Umstellung samt Validierung, Beschaffung, Deployment & Schulung gehen vermutlich locker in siebenstellige Regionen.
 
xexex schrieb:
HP ist hier letztendlich einer von vielen. Können dafür aber eigene Geräte und somit eine Lösung aus einer Hand anbieten. Im Gegensatz zu deinen Ausführungen wollen viele Unternehmen genau DAS. Eine Lösung komplett in der Hand eines Partners der den kompletten Support, Wartung und Pflege dafür übernimmt.

Richtig, genau DAS wollen die Unternehmen (zumindest viele oder wenigstens einige)
Nur deckt genau DAS die Lösung doch nicht ab?
Die Lösung ist das Access Device für einen nicht näher spezifizierten Pool von Anwendunge... Und setzt vorraus, dass alles, was du über das Access Device nutzen willst auch in der HP Cloud verfügbar ist/gemacht werden kann oder du mit den popligen Apps auf dem Device offline arbeiten kannst -> und hier wirds eben problematisch. Mir bringt es absolut gar nix, wenn ich nun das Exchange O365 E3 Abo bei MS nutze und damit den Exchange public bei MS, zusammen mit einem Sharepoint public bei MS und vllt noch einen Lync, wenn die WaWi in der HP Cloud irgendwie Zugriff auf irgendwelche Thematiken aus der MS Cloud will/braucht... Vllt laufen dann Teile meines Systems noch bei Dritten Dienstleistern und alles braucht irgendwie eine Connection untereinander. Es ist damit eben NICHT alles in einer Hand ;)

Es gibt im Unternehmensbereich eine ganze Menge Dienstleister, viele davon können sogar recht viel gleichzeitig abdecken. Aber bei so ziemlich keinem davon bekommst du ALLES. Gibts einfach nicht... Oder kannst du Beispiele benennen?

Die Lösung ist eben nur ein neuer Ansatz, wie wir ihn nun schon in x-facher Ausführung kennen. MS bietet glaube ich sowas in Ansatzweise ähnlicher Form ab, da lizensierst du bspw. einen MA-Arbeitsplatz, bekommst die Lizenzen, die Mailinfrastruktur, Sharepoint bei Bedarf, Lync für die Communication usw. usf. Dazu noch ein Surface 4 Pro im aktuellen Ansatz oder ein Surface Book für nen Betrag xx im Monat pro Nase -> kannst die Azure Cloud natürlich zubuchen und eine RemoteApp/TerminalServer/VDI Lösung darin hosten inkl. allem Schnickschnack (wofür du dir ggf. nen Dienstleister holst, wenn du es nicht selbst kannst)
Auch Dritte bieten ähnliche Lösungen, meist dann aber ohne das Access Device...
 
fdsonne schrieb:
Es gibt im Unternehmensbereich eine ganze Menge Dienstleister, viele davon können sogar recht viel gleichzeitig abdecken. Aber bei so ziemlich keinem davon bekommst du ALLES. Gibts einfach nicht... Oder kannst du Beispiele benennen?

Der einfachste Beispiel?

Microsoft.

Hier bekommst du ab dem Office 365 Enterprise E5 Plan praktisch alles an Infrastruktur gestellt. Dazu kannst du noch Dynamics oder Salesforce hinzufügen und natürlich zig weitere Services von der Datensicherung bis zu Malware Abwehr. Das ist dann aber letztlich auch erst er Anfang weil du mit Microsoft Azure ein beliebiges Szenario auch selbst abbilden kannst.

Darum geht es aber nicht, weil Microsoft kein Dienstleister ist!

HP ist ein Dienstleister und bietet von Endgeräten, Storage, Netzwerk bis zum Endkundensupport alles aus "einer Hand". Aus einer Hand darfst du hier aber nicht wörtlich nehmen, da auch HP logischerweise Sachen zukauft, das ist ein Vorgang das praktisch jedes Unternehmen macht. HP hat Erfahrung mit Azure, AWS und auch SAP neben der eigenen Dienste natürlich. Für dich als Kunde ist nur eines entscheidend, die Lösung funktioniert und du bist glücklich oder sie geht nicht und dann ist HP dafür zuständig OHNE das sich 2 darüber streiten wer Schuld ist. HP sichert dir schlichtweg eine Verfügbarkeit und Reaktionszeit zu und du kannst dich entspannt zurücklehnen oder sie verklagen.

Wie so eine Lösung aussehen würde?

Das meiste ist oben schon genannt. HP schlägt den Rollout von einer HP Elite x3 Lösung vor, leistet den Support und die Konfiguration der Geräte für den Kunden. Im Hintergrund werkelt eine Office365 Lösung von Microsoft, als WaWi kommt eine Cloudbasierte SAP zum Einsatz und spezielle Geschäftsanwendungen kommen in das HP Workplace. Daten werden in der Azure Cloud gesichert worüber entsprechender Speicherplatz, SQL Datenbanken, Web Server und BizTalk Services bereitgestellt werden.

Für den Kunden ist der einzige Ansprechpartner HP und eine eigene EDV Abteilung wird nicht benötigt. Die Kosten eigenes Personal für so eine Lösung entsprechend zu schulen würde mit Sicherheit einige Millionen kosten. Der Kunde spart letztlich Zeit und Geld und HP spart sich jede Menge Aufwand durch eine standardisierte Plattform mit der Elite x3 Lösung. Am Ende zählt die hohe Verfügbarkeit und Geräte können ohne grosses Aufwand bereitgestellt werden, ebenso leicht können defekte Geräte ausgetauscht werden. Für solche Vorgänge "verschwendet" die IT sonst unendlich viel Zeit beim Einsatz von Thick Clients.

Ist das eine Lösung für jedermann? Nein! Aber es ist eine Lösung auf die Unternehmen gerne zurückgreifen. Nichts anderes mache ich in einem Systemhaus mit einer wesentlich kleineren Belegschaft aber seit Jahren. Eigene IT Abteilungen verursachen häufig unkalkulierbare Kosten und hängen an alten Strukturen fest die dann einem Unternehmen schnell zum Verhängnis werden können. Die IT Welt ist heutzutage so komplex geworden, dass Schulungen und eine ständige Weiterentwicklung der Mitarbeiter notwendig ist. Das kostet aber Geld, was ein Unternehmen nicht ausgeben möchte oder Zeit die die Mitarbeiter nicht aufwenden wollen. Dann stagniert die Infrastruktur und das Unternehmen verliert den Anschluss.

Es gibt aber auch bei den Dienstleistern genauso schwarze Schafe und vermutlich noch viel mehr Techniker, die auf dem Stand von Jahr 2000 sind. Das ist natürlich ein Problem, das es in jeder Branche gibt.

Ein wichtiger Aspekt ist jedoch. Solche Lösungen stehen heutzutage nicht nur Großunternehmen zur Verfügung, die sich die für solch umfangreiche Implementierungen auch früher die nötige Serverlandschaft hätten leisten können, sondern dank Cloud und Virtualisierung praktisch jedem Unternehmen. Das vereinfacht die Geschäftsprozesse erheblich, bringt gleichzeitig aber viele Systemhäuser in Problemsituationen. Geld wird schon lange nicht mehr durch Kistenschieben verdient sondern durch Dienstleistung, Consulting und Prozessentwicklung. Im gleichen Schritt macht es aber solche Lösungen erst für den Mittelstand interessant wodurch der Weg in die Cloud geebnet wurde und da befinden wir uns erst am Anfang.

Manchmal brauchen die Firmen aber auch erst einen Schubs von Außen. Weil die Telekom gerade ISDN abschafft, sterben endlich veraltete TK Anlagen und werden durch Cloudbasierte oder lokal installierte SIP Lösungen ersetzt. Weil immer mehr Softwareprodukte nur noch als Mietmodell vorliegen verlagern sich die Lösungen immer mehr in die Cloud und werden dort als SaaS angeboten. Am Ende werden Geräte wie die Chromebooks oder das im Artikel genannte Gerät keine Sonderlösung sein sondern die klassischen Geräte ersetzen. Bei der derzeitigen Geschwindigkeit dürfte es aber noch gut 10-20 Jahre dauern. Das was wir bisher gesehen haben, sind nur die ersten Schritte um das Revier schon mal abzustecken und wir sind auf dem Stand eines XP Tablets aus dem Jahr 2000. Da hat man sowas ebenfalls noch als ein Exot angesehen.
 
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Ist wirklich ein schönes Gerät (hab eins vor mir liegen mit Lapdock). Leider ist mir persönlich das X3 zu groß.. hab relativ kleine Hände und bin deswegen hauptsächlich mit meinem Lumia 950 unterwegs (also falls ich nicht grade lust auf ios oder android hab)
Ob sich so etwas durchsetzt wird allerdings nur Microsoft mit den App entwicklern entscheiden können... Bei uns ist es leider so das die leute auch ihre Handys für private Sachen nutzen dürfen, da kommt schon mal öfter die frage warum es kein Snapchat kann... schon will das Gerät keiner mehr haben. Das könnte man ja noch wegdiskutieren mit -> Du sollst damit ja auch arbeiten!
Noch trauriger ist es aber das Microsoft selbst es ja schon nicht hinbekommt zum Beispiel Skype for Business als UWP anzubieten damit es auch continuum fähig ist.

RDP ist eine super Lösung die wir auch nutzen allerdings funktioniert das mit den unified communication apps (skype for business, jabber usw. überhaupt nicht gut -> schlechte tonqualiät usw.
 
Fred_EM schrieb:
Für Unternehmen ist das X3 sicherlich ein interessantes Gerät.
Bei den Preisen ist es sicherlich absolut uninteressant.

Surface (oder Surface ähnliches) Gerät und gut ist.
Hat null Nachteile gegenüber dieser Smartphone-Lösung und 1001 Vorteile.

Smartphone als PC-Ersatz klingt ja erstmal interessant.
Aber dieses Produkt kann das absolut nicht leisten.
 
Simon schrieb:
Was passiert eigentlich, wenn ich telefonieren möchte und ich das Gerät gerade im Desktop-Dock stecken habe oder per USB aufgrund der besseren Signalqualität mit dem LapDock verbunden habe? Realisitisch gesehen brauche ich zu dem Produkt auch zwingend ein drahtloses Headset, sonst geht immer nur eins von beiden. Kann ich telefonieren und bin gleichzeitig online (mit einem Gerät). Bei Tethering ist das ja meistens nicht so ohne weiteres drin. Wäre sonst kacke, wenn mit jemand anruft und die Applikationen frieren ein.

Während der Benutzung von Continuum ist das Smartphone komplett benutzbar. Klassisches Multitasking halt. Und ja, du kannst telefonieren und gleichzeitig online sein. Können das IPhone und Android Geräte mittlerweile? Mein Galaxy Note 1 konnte es nämlich nicht.

In der Hinsicht ist die Lösung von Microsoft besser. Da hängt das Telefon nur an einem USB-C Kabel und kann zum telefonieren in die Hand und ans Ohr genommen werden. Mit HPs Dockingstation wird's da schon schwieriger...

Ich empfehle jedem, den es interessiert, mal Continuum zu testen. Es ist nämlich besser, als es in den Reviews dargestellt wird.

UltraWurst schrieb:
Surface (oder Surface ähnliches) Gerät und gut ist.
Hat null Nachteile gegenüber dieser Smartphone-Lösung und 1001 Vorteile.

Jein. Der Nachteil liegt darin, dass du deine Daten ständig synchron halten musst, entweder selbst per Hand, oder über diverse Software geregelt.

maedball schrieb:
Ist wirklich ein schönes Gerät (hab eins vor mir liegen mit Lapdock). Leider ist mir persönlich das X3 zu groß.. hab relativ kleine Hände und bin deswegen hauptsächlich mit meinem Lumia 950 unterwegs (also falls ich nicht grade lust auf ios oder android hab)

Funktioniert Continuum auch mit Lumia 950 und HP Lapdock?
 
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Raucherdackel! schrieb:
Und ja, du kannst telefonieren und gleichzeitig online sein. Können das IPhone und Android Geräte mittlerweile? Mein Galaxy Note 1 konnte es nämlich nicht.

Diese Woche erst auf einem iPhone während eines Telefonats ein Bild in einem Messenger verschickt.
 
Raucherdackel! schrieb:
Und ja, du kannst telefonieren und gleichzeitig online sein. Können das IPhone und Android Geräte mittlerweile? Mein Galaxy Note 1 konnte es nämlich nicht.

Das "Problem" ist ein anderes. Telefonie läuft heutzutage noch immer großenteils über 2G und VoLTE ist bei weitem noch nicht bei jedem Provider für jedes Gerät verfügbar.

Bei einem Gerät mit nur einer SIM Karte oder bei der Nutzung der gleichen Karte für Telefonie und Daten schaltet das Telefon auf 2G zurück was für Applikationsstreaming nicht gerade förderlich ist.
 
@xexex

Auch wenn ich dir in manchen Punkten zustimmen kann, klingt dein Text doch ein wenig wie eine 1:1 kopierte Marketingbroschüre.

Es ist immer ein Ping-Pong-Spiel. Mal raten alle zu Outsourcing, mal raten alle zu Insourcing. Hauptsache irgendwas wird gemacht.

Einfach blind jeden Monat einen Betrag X an Anbieter Y zu bezahlen und sich ohne Rücksicht auf Verluste in Abhängigkeiten und Lock-Ins zu stürzen, war in der IT selten eine gute Idee.

Das es viele Umgebungen gibt, die aufgrund verkrusteter Strukturen mal ein Update notwendig haben, ist unbestritten und Abo-basierte Abrechnungsmodelle haben sicherlich auch Vorteile.

Aber sobald es beispielsweise aufgrund einer groben SLA-Verletzung zu einer Klage kommt, ist es schon zu spät. Wenn die Produktion für zwei Tage stillsteht, helfen auch anschließende Gerichtsprozesse wenig, wenn das Unternehmen im Zweifelsfall dadurch schon in Schieflage geraten ist.

Ich vergleiche das immer gerne mit einem Motorradfahrer, der seine Vorfahrt gegen ein Pkw erzwingt und anschließend Hals abwärts gelähmt ist. Er mag dann zwar juristisch Recht bekommen und Anspruch auf Schmerzensgeld haben, sein restlichen Leben sich aber nichtmal aus eigener Kraft den Hintern abzuputzen oder auch nur an der Nase zu kratzen, ist es dann am Ende wohl nicht wert gewesen...
 
demoness schrieb:
Der Vorteil ist, dass du nur 1 Device hast.

Nun so ein Gerät würde natürlich sehr von Vorteil sein, und zwar in vielen Situationen. Doch warum das mit einer Cloudanbindung realisiert werden soll erschließt sich mir absolut nicht. Software auf Cloud-Basis bietet keinerlei Vorteile für den Nutzer. Die Vorteile sind einzig und allein auf Seiten des Anbieters. Es geht doch nur um so eine Art "Des Kaisers neue Kleider" der IT-Branche. Bei den anfallenden Kosten und den erhaltenen Leistungen spricht wirklich absolut gar nichts dafür, abgesehen natürlich von Marketing-Floskeln.

Wenn einem Handy-Apps ausreichen, dann wäre ein reiner Display-Dock wie hier gezeigt, eigentlich eine super Idee, die so ähnlich ja bereits schon mehrfach aufgegriffen wurde. Einfach als Display-Ersatz, mehr Batterie-Leistung, vielleicht noch mit einer SATA / NVMe Anbindung für SSDs. Aber so?
 
Simon schrieb:
Es ist immer ein Ping-Pong-Spiel. Mal raten alle zu Outsourcing, mal raten alle zu Insourcing. Hauptsache irgendwas wird gemacht.

In meinen Augen der "beste" Weg? Eine interne IT die sich um Endanwenderproblemchen kümmert und die Verwaltung der komplexen Strukturen an ein externes Haus mit entsprechenden Fachwissen abgibt. Das funktioniert aber bei größeren Unternehmen nur bedingt.

Simon schrieb:
Aber sobald es beispielsweise aufgrund einer groben SLA-Verletzung zu einer Klage kommt, ist es schon zu spät. Wenn die Produktion für zwei Tage stillsteht, helfen auch anschließende Gerichtsprozesse wenig, wenn das Unternehmen im Zweifelsfall dadurch schon in Schieflage geraten ist.

Wenn ein wichtiger Server ausfällt weil der Aushilfsadmin versagt hat oder alle Daten verschlüsselt sind und die Datensicherung schon lange nicht mehr funktioniert, bist du froh wenn du vielleicht jemanden wenigstens auf Schadensersatz verklagen kannst. Auf jeden Fall bist du aber froh jemanden zu haben, der sich mit nötigen Fachwissen, um möglichst schnelle Wiederaufnahme der Arbeit kümmert.

Das ist nicht das Problem einer externen IT. Das ist ein allgemeines Problem, der dir sowohl bei einer externen als auch bei einer internen IT passieren kann und manchmal auch gar nicht an der IT liegt.

Es gibt Kunden die wollen keine Überwachung der Datensicherung und beklagen sich darüber irgendwann alle Daten verloren zu haben. Es gibt Kunden die kriegen wochenlang Angebote eine defekte Festplatte im Raid System auszutauschen und warten solange bis es zu spät ist. Und es gibt auch Kunden die haben ein "sicheres" System speichern ihre "wichtigen" Daten aber auf dem Desktop von ihrem Notebook und wundern sich wenn sie am Ende alles verlieren.

Das schlimme daran ist, es sind nicht nur vereinzelte Ausnahmen.

Es gibt gute Gründe wieso die Entwicklung seit Jahren in Richtung Terminal Server und zentraler Datenhaltung, Datensicherung außer Haus oder in die Cloud und Virtualisierung liegt. Man erschlägt damit sehr viele Fehlerquellen und letztlich Fälle, die zu der von dir genanntem Produktionsausfall durch die EDV führen. Die Dummheit der Menschen ist unendlich, wichtig ist sich darauf einstellen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso schafft es kein Hersteller eine x86 CPU in ein Smartphone zu bauen? Das sollte doch mittlerweile zu bewerkstelligen sein... ?

Muss doch auch kein i7 sein. Da reicht auch ein Atom...
 
@über mir:

Das hab ich mich gerade auch gefragt. Hatte Intel das nicht eingestellt, weil die das nicht mit ihren 4G Modems hinbekommen haben? Und wenn ja: könnte man nicht ein externen Modem nehmen?
 
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