News Autonomes Fahren: Intel übernimmt Mobileye für rund 15 Mrd. US-Dollar

Ozmog schrieb:
Nur ob's die Politik versaut aufgrund rechtlicher Probleme bei der Haftung, muss sich noch zeigen. Und dann wird es teures Spielzeug für die Oberklasse und fristet eine kleine Nische neben den manuellen Individualverkehr.

Wenn man sich auf eines verlassen kann dann dass die Politik Dinge die in größtem Interesse von Lobbys wie Automobilindustrie und Logistik sind auch zeitnah praxistauglich durchboxt.

Wäre ein völlig anderes Thema wenns um das Interesse der Bürger ginge.

Die Speditionen sitzen schon sabbernd in den Startlöchern und warten auf den Tag an dem man keine teuren Fahrer mehr braucht die teuren Lenkzeitbeschränkungen unterliegen.
 
Nicht nur Speditionen, eigentlich alle Mobilitätsdienstleister.
Taxiunternehmen haben gar keine andere Wahl, als auch mit aufzuspringen, denn sonst kann man mit anderen Firmen, die an autonomen on-demand-Lösungen arbeiten, preislich nicht mehr mithalten.
Zu diesen Firmen zählen (und ja, die Autohersteller arbeiten nicht nur am Fahrzeug selber, sondern auch am on-demand-Service):
-Uber
-Lyft
-GM
-BMW
-Daimler
-Volkswagen
-Tesla
-Baidu

und noch viele weitere kleine und große Firmen.

CleverShuttle (http://clevershuttle.org/) ist heute schon günstiger als jedes Taxi und zwar nur durch Elektroantrieb und geteilte Routen von Passagieren. Wenn man jetzt den Fahrer auch noch entfernt wird das spotbillig und so schnell kann man gar nicht schauen, wie nahezu jeder solche Services nutzt.
 
Klar da gibts noch so einiges, die Logistikbranche ist nur das gewichtigste Beispiel bei dem es vermutlich um die meiste Kohle geht.

Für Carsharing (da verschmilzt die Grenze zwischen Taxi und Carsharing dann) wird es natürlich DAS Killerfeature welches dem Ganzen zum Durchbruch verhilft.

Bei uns wurde Car2Go nach einigen Jahren eingestellt da nicht wirtschaftlich - mit dem autonomen Auto erledigen sich auf einen Schlag fast alle Schwachstellen des Konzepts.
- Nix mit "oh der nächste Smart steht 1km weit weg", ein klick und die App sagt "ich hol dich in 2min ab"
- keine Probleme mit "wo darf ich das Auto stehen lassen"
- keine Probleme mit Fahrten aus dem Nutzungsgebiet heraus
- keine Probleme weil die Autos fahrerisch misshandelt werden
- kein Personal das Autos aus Gebieten wo sie nicht gebraucht werden wieder zurück in unterbesetze Zonen bringt
- keine nicht aufgeladenen Autos (macht es auch selbst)
- automatische strategisch schlaue verteilung der freien Fahrzeuge inkl der Möglichkeit auf Events oder zyklische Spitzen zu reagieren

Was in der Folge natürlich zu viel effizienterer Auslastung bei gleichzeit geringeren Kosten und größerer Atraktivität führt.
 
Die Tabelle oben ist absoluter Unsinn, denn Sie geht von einem Strommix für Elektroautos aus, der so nicht existent ist !

Wenn wir den gesamten heute ökologisch erzeugten Strom in unsere vorhandenen Stromnetze stecken, dann bleibt auf völlig unabsehbare Zeit, kein Ökostrom fürs Töfftöff übrig, sei den wir erzeugen den ins Töfftöff fließenden Strom weiter konventionell für unseren sonstigen Strombedarf. Es ist aber Schwachsinn, sauberen Strom, den man auf einfach Art für unseren sonstigen Energiebdarf nutzen kann, für eine Technologie wie die der Elektromobilität zu nutzen, die hinten und vorne nach wie vor unzulänglich, unpraktisch und in hohem Maße ineffizient ist und die gottseidank von den Autofahrern trotz der üppigen Förderprämie unserer blauäugigen Politiker nach wie vor und hoffentlich weiterhin abgelehtn wird.

Bis wir irgendwann man am Sankt Nimmerleinstag so viel Ökostrom erzeugen, dass wir unseren sonstigen Energiebedarf damit decken können, bleibt ein Elektroauto eine Umweltsau - da beißt keine Maus keinen Faden ab !

Bis dahin sind hochentwickelte und hocheffiziente Verbrennungsmotoren in unserer Antriebstechnik die ökologischere Wahl - von Ausnahmen man abgesehen, wie bei Stadtbussen oder Lieferfahrzeugen (z.B. Post etc.) und ähnlichem Einsatz in Ballungsräumen - aber selbst da ist ein Antrieb mit Gas/Erdgas die wesentlich sinnvollere Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte erkläre mir, warum Elektroautos ineffizient sind. Etwaige Behauptungen bitte mit wissenschaftlich belastbaren Quellen belegen.
 
NoD.sunrise schrieb:
Das ist nur eine Frage der Zeit, warts ab.

Ja klar, wenn einmal unser gesamter sonstiger Energiebedarf durch ökologisch erzeugten Strom gedeckt sein wird, dann könnte es sinnvoll sein, zusätzlich ökonomisch erzeugten Strom vielleicht für Mobilität zu benutzen, falls bis dahin auch ein effizienter mobiler Stromspeicher entwickelt sein könnte - aber erst dann und nur dann ! Ansonsten sind die Chancen viel größer, dass bis dahin eine andere effizientere mobile Antriebsart noch entwickelt werden wird, beispielsweise der Wasserstoffantrieb !

Und ich prophezeihe Dir: wir beide werden das nicht mehr erleben, dass unser ganzer Energiebedarf einmal von ökologisch erzeugtem Strom gedeckt werden wird, nicht in Deutschland und schon gar nicht weltweit - Du wirst das nicht erleben und ich auch nicht - dazu brauche ich nicht einmal erst zu wissen, wie alt Du bist !!!


Triversity schrieb:
Bitte erkläre mir, warum Elektroautos ineffizient sind. Etwaige Behauptungen bitte mit wissenschaftlich belastbaren Quellen belegen.

Nun, Elektroautos sind schon und vor allem einmal durch ihre geringe Reichweite und die umständliche und langwierige und unökonomische Wiederaufladung und das enorme Gewicht der Batterien und deren unökologische Produktion völlig ineffizient ! Und Du solltest die mangelnde Effizienz des Gesamtproduktes Auto nicht mit einer möglichen Effizienz des Antriebsaggregates verwechseln ! Nur weil in einem völlig ineffizienten Auto ein möglicherweise für sich alleine betrachtet effizienter Antrieb steckt, macht das das Gesamtpaket noch lange nicht und schon gar nicht eo ipso effizient !

Verzeih mir bitte, wenn ich dabei Deinem Wunsch nicht nachkomme und mir die Mühe nicht mache, für diese Aussagen wissenschaftlich belastbaren Quellen zu zitieren - denn um das zu kapieren, da reicht schon der Gesunde Menschenverstand aus, den Du hoffentlich auch besitzst !

Dazu kommt natürlich noch der Umweltfaktor: Da der bis heute und auf absehbare Zeit für Mobilität nicht vorhandene Ökostrom, weil der bis jetzt erzeugte saubere Strom für unseren sonstigen Energiebedarf sinnvoller und effizienter eingesetzt werden kann, nicht zur Verfügung steht, müsste der Strom, den man für die Elektromobilität heute und in naher Zukunft einsetzt, aus fossilien Rohstoffen erzeugt werden, was ebenfalls Schwachsinn ist, weil diese fossilien Rohstoffe (Öl + Gas) viel effizienter genutzt werden, wenn sie direkt im Verbrennungsmotor verbrannt werden, anstatt daraus unter großen Wirkungsgradverlusten erst mal Strom für Elektromobilität zu erzeugen !
 
Zuletzt bearbeitet:
Komisch, da habe ich in meinem Ingenieurstudium wohl nur Müll erlernt. :rolleyes:

Und nein, verzeih ich dir nicht, denn du verbreitest hier abstruseste Behauptungen ohne jegliches physikalisches Grundverständnis.

Aber das schöne ist ja, Elektroautos werden sich (sehr bald) durchsetzen, ob du daran glaubst oder nicht. :)

edit:
Global_plug-in_car_sales_since_2011.png
 
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Triversity schrieb:
Es gibt Elektromotoren mit Wirkungsgraden von 97%. Sehr ineffizient. Ein Elektromotor ist effizienter, ist kleiner, hat ein höheres Drehmoment welches dauerhaft anliegt, hat keinen Leistungsabfall im Gebirge, produziert keinerlei Emissionen und hat viel weniger mechanische Bauteile. Sehr unterlegen.

Natürlich, wenn Du nur den Motor an sich betrachtest, ist ein Elektromotor schon eine schöne Sache, was den Stromverbrauch betrifft, aber nur mit ökologisch erzeugtem Strom - den es eben auf absehbare Zeit nicht für Mobilität geben wird; betrachte man aber den gesamten Komplex der Mobilität mit allen seinen Facetten, dann ist ein mit Elektromotor angetriebenes Fahrzeug eben völlig ineffizient (siehe #66) - da nutzt es Dir auch gar nix, dass der Motor (angeblich) im Gebirge keinen Leistungsabfall haben soll, was sowohl physikalisch nicht stimmt als auch in dieser Diskussion ein geradezu an den Haaren herbeigezogenes sinnfreies Argument ist ! Außgerechnet Du, der Du mir mangelnde physikalische Kenntisse vorwirfst, hasst offensichtlich noch nix vom Energieerhaltungsgesetz der Physik gehört ! [/QUOTE]


Triversity schrieb:
Dir ist bewusst, dass Wasserstoffautos ca. 3x so viel Strom für die gleiche Strecke brauchen, als BEVs? Ist schon witzig, dass du BEVs als ineffizient ansiehst, dann aber an eine viel ineffizientere Technologie glaubst. Selbst ein einst so Wasserstoffversessener Dieter Zetsche hat schon längst eingeräumt, dass H2 nicht die Zukunft ist. Zumindest nicht für PKWs.

Ist das Dein ganzes "wissenschaftliches Argument" gegen den Wassertsoffantrieb, dass ein "wasserstoffversessener Dieter Zetsche" nicht mehr auf Wasserstoff als Zukunftstechnologie setzt ???

Zetsche ist Vorstandsvorsitzender von Daimer Benz und also solcher kann er keine Technologie weiterentwickeln, für die die Polititk (derzeit) nicht die Voraussetzungen schafft, sondern voll und ganz auf die Förderung der Elektromobilität setzt. Zetsche muss seinen Konzern an den wirtschaftlichen Möglichkeiten orientieren, um profitabel zu bleiben, und da unsere blauäugigen Politiker sich nun mal offensichtlich für die Elektromobilität entschieden haben, bleibt auch Daimler-Benz nix anderes übrig, als da mitzumachen ! Bedauerlicher Weise !

Denn es ist einfach falsch, dass man mit Wasserstoffantrieb dreimal soviel Strom benötigt für die gleiche Strecke wie BEVs; zu dieser Behauptung könnte man allenfalls dann kommen - was aber auch nicht richtig ist -, wenn man völlig losgelöst von allen Begleitumständen nur den reinen Verbrauch für eine festgelegte Fahrtstrecke betrachtet - was aber Unsinn ist, denn man muss alle Faktoren berücksichtigen, die dazu benötigt werden, damit der Motor sich schließlich dreht und das Gefährt sich bewegt !

Aber selbst wenn: Wasserstoff kann in den großen Wüstengebieten unserer Erde erzeugt werden ohne Rücksicht darauf, wieviel Energie dazu benörigt wird, denn Energie ist dort im Übermaß praktisch unerschöpflich vorhanden. Und Wasserstoff kann nach seiner Erzeugung überall leicht gespeichert und überall dorthin transportiert werden, wo man ihn braucht ! Und am Ende kommt beim Wasserstoffantrieb hinten eben nur Wasser heraus und auch sonst nirgendwo etwas anderes, wie zum Beispiel der Dreck aus den Schloten der Kraftwerke, die heute (noch) den Strom für die Elektromobilität erzeugen müssen !

Und außerdem könnte man mit eben auf einfache Weise überall speicherbaremWasserstoff Grundlasten in der Enegieversorgung bedienen, was Windenergie kaum bis nicht und Photovoltaik überhaupt nicht kann !

Wenn aber die Politik in ihrer Verblendung die Voraussetzungen nicht schafft, dass in einer künftigen Welt die Wasserstofftechnologie die Zukunft unserer Energieversorgung sein kann, dann kämpfen eben selbst Leute, wie Zetsche, der diese Vorteile sehr wohl kennt, auf verlorenen Posten ! [/QUOTE]

Triversity schrieb:
Lithium ist ein sehr häufiges Element. Abgesehen davon ist Lithium noch nicht mal das häufigste Element in einem Akku. Selbst im riesigen Tesla Akku sind nur ~20kg drin.

Natürlich ist Lithium ein häufiges Element, das sagt aber nichts über dessen wirtschaftliche und ökologische Erschließbarkeit aus; wirtschaftlich und ökologisch ist eben nur ein kleiner Teil sinnvoll erschließbar, und dieser reicht - ich wiederhole mich - nicht einmal dazu, alleine die in Deutschland betriebenen Fahrzeuge mit entsprechenden Batterien auszustatten, vom gegebnenfalls weltweiten Bedarf einmal ganz abgesehen ! Wasserstofftanks für unsere Fahrzeuge wären hingegen praktisch unbegrenzt auf einfache Weise produzierbar und mit Wasserstoff könnten sogar fast alle Verbrennungsmotoren heute schon betrieben werden !


Triversity schrieb:
Ich frag mich immer wieder, warum Leute wie du so viel Mist verbreiten können und dann noch so überzeugt davon sind. Hättest du in der Schule in Physik aufgepasst, würdest du realisieren, dass deine Behauptungen den Grundlagen der Physik widersprechen.

Und ich frage mich immer, warum Leute, die so einen Schwachsinn erzählen, wie Du oben, dann auch immer noch gleich andere beleidigen müssen !
 
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Triversity schrieb:
Komisch, da habe ich in meinem Ingenieurstudium wohl nur Müll erlernt. :rolleyes:

Und nein, verzeih ich dir nicht, denn du verbreitest hier abstruseste Behauptungen ohne jegliches physikalisches Grundverständnis.

Aber das schöne ist ja, Elektroautos werden sich (sehr bald) durchsetzen, ob du daran glaubst oder nicht. :)

Genau deswegen verkneife ich mir mir mittlerweile ausführliche Darlegungen, was alles an dem "gesunden Menschenverstand" falsch ist, der aber immer von von Personen wie de la Cruz eingefordert wird. Das kostet zu viel Zeit und zu viele Nerven.

Wirkunsgrade sind da nur ein Stichwort unter mehreren. Das beginnt dann schon mit den Märchen, die die Autolobby vehment verbreitet hat, d.h. 42% Wirkunsgrad bei Dieseln und so ein Käse.
 
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NoD.sunrise schrieb:
Ich rede vom autonomen fahren und deine Antwort darauf dreht sich einzig um stromerzeugung? Alles klar. Nachts ist es kälter als draußen!

Nein, meine These war, dass die Unsummen, die in autonomes Autofahren investiert werden, zunächst sinnvoller jetzt in viel wichtigere Entwicklungen gesteckt werden müsste, und dabei sind wir dann zu Elektromobilität gekommen, die für aber nach den derzeitigen und zukünftigen Gegebenheiten auch (noch) keinen Sinn macht ! Wenn das aber bestrittn wird, muss man ja auch dazu Stellung nehmen !

Eisbrecher99 schrieb:
Genau deswegen verkneife ich mir mir mittlerweile ausführliche Darlegungen, was alles an dem "gesunden Menschenverstand" falsch ist, der aber immer von von Personen wie de la Cruz eingefordert wird. Das kostet zu viel Zeit und zu viele Nerven.

Wirkunsgrade sind da nur ein Stichwort unter mehreren. Das beginnt dann schon mit den Märchen, die die Autolobby vehment verbreitet hat, d.h. 42% Wirkunsgrad bei Dieseln und so ein Käse.


Mit Wirkungsgraden hat die ganze Geschichte überhaupt nix zu tun, denn an der Tatsache, dass es auf unabsehbare Zeit den ökologisch erzeugten Strom nicht geben wird, um Elektroautos zu betreiben, und dass darüberhinaus auch die zahlreichen anderen Probleme mit Elektromobilität nicht zeitnah oder überhaupt nicht angemessen zu lösen sind, machen die Diskussion über Wirkungsgrade obsolet !



@ Triversity: Leider hilft Dir Dein schönes Ingenieurstudium auch nicht dabei, zu erklären, wo der Strom für Elektroautos herkommen soll ! Wenn Du davon träumst, dass sich das Elektrouto dennoch kurzfristig durchsetzen möge, dann fang mal an Pferde zu züchten, die kannst Du ja dann vor Dein Elektromobil spannen !

:schaf::schaf::schaf:
 
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Hmm... De la Cruz unterstelle bitte niemanden, dass er keine Ahnung von Physik hat, wenn du es scheinbar selbst nicht ganz begriffen hast.
Warum haben wohl Verbrennungsmotoren im Gebirge einen Leistungsabfall und E-Motoren nicht? Stichwort Luftdruck in großen Höhen.... Vielleich kommst du selbst drauf.

Die Herstellung von Wasserstoff mittels Elektrolyse funktioniert tatsächlich relativ effizient, die Verbrennung in einem Ottomotor ist allerdings insgesamt ineffizienter als über Brennstoffzelle plus E-Motor, wo wir wieder bei Elektromobilität wären (wobei der Akku durch Tank und Brennstoffzelle ersetzt wird). Der Transport von der Wüste bis hier muss dann auch noch mit abgerechnet werden. Solarzellen wachsen natürlich auch nicht auf Bäumen und amortisieren sich nach bestenfalls 0,5 Jahre (nicht hier in Deutschland) bei einer Nutzungsdauer von ca 30 Jahren, das ist schonmal nicht schlecht. Bleibt noch der Abfall bei der Produktion entsteht.
Druckgastanks sind zwar schon relativ sicher, aber ein Restrisiko bleibt (mit heutiger Akkutechnologie ebenfalls). Dazu hat Wasserstoff nur ein fünftel der Energiedichte wie beispielsweise Erdgas bei gleichem Druck auf das Volumen bezogen. Verflüssigt ist es dann nahe an Erdgas unter Druck, aber Wasserstoff braucht schon extrem niedrige Temperaturen, um den Aggregatzustand zu wechseln. Natürlich immer noch deutlich höher als heutige Akkus.
Brennstoffzellen dürften nicht gerade billig sein und halten auch nicht ewig, alternativ ist auch eine Verwendung als "Kraftwerk" möglich um gleich mehrere Elektroautos zu versorgen.
Wasserstoff bleibt eine interessante Technologie, die nicht in irgend welchen Schubladen verschwinden sollte, allerdings ist sie auch nicht der reinen Elektromobilität haushoch überlegen, sondern hat auch ihre Pros und Contras.


Die Angaben bezüglich Wirkungsgrade von Verbrennungsmotoren stellen nur den besten Wert dar, also unter idealer gleichmäßiger Last (quasi sweetspot). Das ist aber im Straßenverkehr kaum zu erreichen. Stattdessen schwankt die Effizienz zwischen 0 und Maximalwert. Deshalb ist es auch effizienter, den Sprit in Kraftwerken zu verheizen und dann über Akkumulatoren E-Motoren zu betreiben. Gleiches gilt übrigens auch für Wasserstoff, nur die Brennstoffzelle kommt in die Nähe von Kraftwerken und mit weiterer Entwicklung wohl auch noch etwas darüber.

Und wieder vom Thema abgedriftet, jetzt ist aber schluss mit Elektromobilität...

Noch vergessen: Die geschätzte förderbare Menge von Lithium beträgt schlappe 14 Mio. Tonnen. Bisher werden nur gut ein viertel der Fördermenge in der Akkuproduktion eingesetzt Tendenz steigend.
 
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de la Cruz schrieb:
Nein, meine These war, dass die Unsummen, die in autonomes Autofahren investiert werden, zunächst sinnvoller jetzt in viel wichtigere Entwicklungen gesteckt werden müsste

Ach bitte - als ob durch das eine etwas anderes ausgebremst würde, das Gegenteil ist der Fall die Entwicklung in diesem Bereich pusht auch die Entwicklung in damit verbundenen Bereichen.
 
NoD.sunrise schrieb:
Ach bitte - als ob durch das eine etwas anderes ausgebremst würde, das Gegenteil ist der Fall die Entwicklung in diesem Bereich pusht auch die Entwicklung in damit verbundenen Bereichen.


Ja klar, aber es ist eine Entwicklung, die heute relativ sinnfrei ist, weil sich autonomes Fahren weder kurz- noch mittelfristig in der Praxis sinnvoll umsetzen lässt; warum, darauf wurde vorab ausführlich hingewiesen. Deshalb bleibt es vorerst eine Geldverschwendung, autonomes Fahren forciert zu entwickeln.

Viel sinnvoller wären diese Ressourcen eben auf Gebieten einzusetzen, die sinnvoller und vor allem wichtiger wären, nämlich beispielsweise die Entwicklung schadstoffarmer oder -freier Antriebstechnik für unsere Mobilität; wenn man mit diesen Forschungen dem Ziel nähergekommen sein wird oder es erreicht hätte, wäre immer noch Zeit, über die Entwicklung von autonomen Fahren nachzdenken.

Und dass sich aus der (noch sinnlosen) Entwicklung des autonomen Fahrens Pusheffekte für andere Bereiche ergeben, ist da kein akzeptables Argument, denn diese oder ähnliche Effekte ergeben sich genauso, wenn man andere, sinnvollere Entwicklung vorantreibt, die dann auch ihrerseits nutzbringend wären !

Ozmog schrieb:
Hmm... De la Cruz unterstelle bitte niemanden, dass er keine Ahnung von Physik hat, wenn du es scheinbar selbst nicht ganz begriffen hast. Warum haben wohl Verbrennungsmotoren im Gebirge einen Leistungsabfall und E-Motoren nicht? Stichwort Luftdruck in großen Höhen.... Vielleich kommst du selbst drauf.

Also, wenn ich das "scheinbar" nicht begriffen haben sollte, dann hätte ich das in Wahrheit ja doch begriffen und täte nur so, als wäre es anders ! Siehst Du, ich unterstelle Dir ja auch nicht, dass Du anscheinend keinen korrekten Umgang mit der Semantik der deutschen Sprache hast, und genauso wenig möchte ich, dass man mir beleidigend vorwirft, dass ich keine Ahnung von Physik hätte, nur weil ich möglicherweise in einem physikalischen Aspekt einmal geirrt haben könnte !

Und es ist richtig, dass ich bei meiner Argumentation nicht auf den sinkenden Luftdruck bei zunehmender Höhe argumentiert habe, obwohl man den ja durch entsprechende Aufladung kompensieren könnte; dies ist im Übrigen auch eine weitgehend sinnfrei Argumentation bezüglich des Wirkungsgrades von Elektromotoren, weil völlig realitätsfremd ! Wieviel Promille unseres Verkehrs wird denn in großen Höhen abgewickelt ??? Wir sollten bei solchen Betrachtungen
wirklich "am Boden" bleiben und realistische Annahmen zu Grunde legen !

Ozmog schrieb:
Die Herstellung von Wasserstoff mittels Elektrolyse funktioniert tatsächlich relativ effizient, die Verbrennung in einem Ottomotor ist allerdings insgesamt ineffizienter als über Brennstoffzelle plus E-Motor, wo wir wieder bei Elektromobilität wären (wobei der Akku durch Tank und Brennstoffzelle ersetzt wird). Der Transport von der Wüste bis hier muss dann auch noch mit abgerechnet werden. Solarzellen wachsen natürlich auch nicht auf Bäumen und amortisieren sich nach bestenfalls 0,5 Jahre (nicht hier in Deutschland) bei einer Nutzungsdauer von ca 30 Jahren, das ist schonmal nicht schlecht. Bleibt noch der Abfall bei der Produktion entsteht.

Für sehr konstruktiv halte ich Deine Darlegungen zu Wasserstoff; und wenn Elektromobilität auf der Basis von Brennstroffzellen erfolgt und der Brennstoff Wasserstoff aus der Wüste kommt, ist diese Elektromobilität ja auch eine sinnvolle ! Ich bin ja nicht gegen Elektroantrieb, nur derzeit und auf unabsehbar lange Zeit wäre dieser nicht sinnvoll, solange dafür für die Erzeugung des nötigen Stromes weiterhin fossile Ressourcen verbrannt werden müssten. Es gibt eben den Strom noch gar nicht, mit dem man Elektromobilität betreiben könnte, deshalb bleibt die Entwicklung und Förderung von Elektroautos solange eben Unsinn, bis man zuvor die saubere Stromerzerugung für diese Art der Fortbewegung entwickelt hat !

Was Deine Aussagen zur Photovoltaik in der Wüste betrifft, so liegst Du damit wohl falsch, denn Photovoltaik in der Wüste ist nicht sehr effizient, da Solarzellen um so mehr an Wirkungsgrad verlieren, je heißer es in der Umgebung wird, und auch weil die Herstellung der Solarzellen schon mal wieder einen großen Teil der Energie verschlingt, die diese dann in einer relativ begrenzten Lebensdauer wieder erzeugen kann. Meines Erachtens kommen für die Stromerzeugung in den Wüstengegenden beim heutigen Stand der Technik ohnedies nur solarthermische Kraftwerke in Betracht.

Wenn es aber gelingt, mit Solarthermie in den Wüstengegenden Wasserstoff zu erzeugen, dann kommt es wohl kaum mehr darauf an, ob der Wasserstoff von der Energiedichte geringer ist als beispielsweise Erdgas oder sonst irgendwie ineffizienter in bestimmten Bereichen oder Aggregatzuzständen; es gäbe nämlich dann Wasserstoff im Überfluss, weil in der Wüste Energie zu dessen Herstellung praktisch auch im Überfluss existierte; auch ein möglicherweise höheres Risiko bei Transport und Lagerung von Wasserstoff wäre relativ vernachlässigbar, denn wenn dies der Preis dann dafür wäre, dass wir endlich saubere Energie erzeugen könnten und zur Verfügung hätten, wäre dieser Preis eben von uns zu bezahlen; wir bezahlen ja auch heute schon unsere Mobilität weltweit mit mehr als einer Million Verkehrstoten pro Jahr und endlos mehr Verletzten, und das stört uns ja auch relativ wenig !

Und wenn das System mit der sauberen Energie dann einmal laufen würde, wäre es immer noch an der Zeit, die Technik weiterzuwentwickeln effizienter und sicherer zu machen, während man ja an der Effizienz von Akkus als Stromspeicher für die Elektromobilität seit Jahrzehnten mit Nachdruck forscht, im Grunde aber bis heute kaum weitergekommen ist und ein erfolgreiches Ende dieser Forschung auf unabsehbare Zeit nicht in Sicht ist.
 
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Also wir fassen zusammen: Autonomes Fahren macht keinen Sinn, weil Elektroautos noch nicht so gut sind. Und Elektroautos machen keinen Sinn, weil es noch nicht so viele Erneuerbare gibt.
Köstlich :D
 
@ Triversity

Genau - du beschreibst die nackte Wahrheit, auch wenn Du diese nicht wahrhaben möchtest und wenn man mal davon absieht, dass es nicht darum geht, dass "Elektroautos noch nicht so gut sind" - was sie zwar tatsächlich auch nicht sind - sondern es geht vielmehr darum, dass es den Strom, um sie betreiben zu können, schlicht und einfach nicht gibt und es auch nicht absehbar ist, ob und wann es ihn einmal geben könnte !

Und Dein Wunschdenken ändert daran auch nix, sondern Du hüllst damit den "Kaiser nur in neue Kleider" !

Dass es zum Wunschdenken aber sinvolle Alternativen gibt, wurde ja oben inzwischen ausführlich erörtert und deshalb wäre es wichtig, die vorhandenen (knappen) Mittel in die richtigen Entwicklungen zu investieren !
 
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de la Cruz schrieb:
Ja klar, aber es ist eine Entwicklung, die heute relativ sinnfrei ist, weil sich autonomes Fahren weder kurz- noch mittelfristig in der Praxis sinnvoll umsetzen lässt;

Tja da sind wir beim Problem - die Basis auf der deine ganzen Ausführungen aufbauen ist so falsch wie willkürlich.

Es lässt sich sinnvoll umsetzen und es wird umgesetzt. Die autonomen LKW auf Deutschlands Straßen werden dich in einigen Jahren eines Besseren belehren.
 
Ich wollte hier eigentlich nichts mehr posten, aber etwas ist mir noch eingefallen zum autonomen Fahren generell. In Kalifornien muss man sich bei der DMV eine Lizenz für autonome Tests holen. Dies ist öffentlich einsehbar:

As of March 8, 2017, DMV has issued Autonomous Vehicle Testing Permits to the following entities:


Volkswagen Group of America
Mercedes Benz
Google
Delphi Automotive
Tesla Motors
Bosch
Nissan
GM Cruise LLC
BMW
Honda
Ford
Zoox, Inc.
Drive.ai, Inc.
Faraday & Future Inc.
Baidu USA LLC
Wheego Electric Cars Inc.
Valeo North America, Inc.
NextEV USA, Inc.
Telenav, Inc.
NVIDIA Corporation
AutoX Technologies Inc
Subaru
Udacity, Inc
Navya Inc.
Renovo Motors Inc
UATC LLC (Uber)
PlusAi Inc
Quelle: https://www.dmv.ca.gov/portal/dmv/detail/vr/autonomous/testing

Also alleine in Kalifornien 27 Firmen, die dort ihre autonomen Technologien öffentlich erproben. Das ist kein Hirngespinnt mehr, das ist ein eiskalter Kampf zwischen zig Milliardenkonzernen, die ersten Level 5 Systeme auf den Markt zu bringen.
 
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