News Intel Optane Memory: Erste Tests zeigen geringe Vorteile in Rechnern mit SSD

Holt schrieb:
Das ist das Prinzip nach dem jeder Cache funktioniert, wenn Du das RAM immer komplett von vorne nach hinten liest, sind die L1, L2 und L3 Caches der CPU auch recht wertlos. Jeder Cache hat nur einen Effekt wenn bestimmte Daten häufiger wiederholt gelesen werden.

Exakt, bloß die User richtigen sich im Allgemeinen nicht nach den Cache, sondern verlangen, dass der Cache so dimensioniert ist, dass dieser "funktioniert" und Hits liefert.

Wobei die exakte Funktionsweise des Caching Algorithmus, der bei der Optane verwendet wird, wohl noch ein wenig genauer betrachtete werden muss.

Holt schrieb:
Klar, aber für eine SSD mit entsprechender Kapazutät müssen sie dann auch entsprechend tief in die Tasche greifen. Das SSD only schneller ist, mussen wird nicht diskutieren, es kostet aber eben auch mehr. Eine CPU mit 32GB L3 Cache und ohne RAM wäre besser als eine mit 8MB L3 und 32GB RAM daran.

Die Leute die ich kenne legen eher ein paar Euros mehr auf den Tisch und haben etwas vernünftiges anstatt eine Sparversion inkl. Stress und Ärger.

Den CPU mit 32GB L3 Cache möchte ich gerne mal sehen. ;)
 
r4yn3 schrieb:
Nene, er hat schon recht. Als stinknormales NVMe Laufwerk funktionieren die Dinger in jedem System, siehe seinen techreport Link einen Post über dir. Nur würde die Leute noch mehr heulen, wenn man sagt: "Installiert halt euer Windows auf den 27GB".

Erster Absatz im Link: "Since Optane Memory uses NVMe as its underlying protocol, an Optane Memory module will first appear as a small SSD in Windows' Disk Management utility. Although this is absolutely not the way most people will or should use Optane Memory, I was able to format the drive as a 27GB NTFS volume so that we could run some basic synthetic storage benchmarks on the stuff."

Da steht doch nur das Optane das NVMe Protokoll unterstützt und sich im Win Explorer als Minilaufwerk zeigt.

Ein Stückchen weiter oben heist es doch:
The $44 16GB module and the $77 32GB module that will be available at launch only work with PCs with 200-series motherboards and Kaby Lake Core CPUs.

Wenn ich dann noch auf der Intel HP lese:
INTEL® OPTANE™ MEMORY FAQS
WHAT IS IT?
Q1: What is Intel® Optane™ memory, and why is it called memory?
A: Intel® Optane™ memory is a system acceleration solution for new 7th Gen Intel® Core™
processor platforms.

gibt es wenig Spielraum zu Behaupten, dass Optane auf jedem Board läuft, auch nicht als "stinknormale" NVMe SSD.
Es sei denn, man sagt: Es läuft auf jedem 200er Board mit Kaby Lake CPU.
Mit nen 200er Board und Skylake CPU läuft´s dann schon nicht mehr.

Also gibt es die Teile nur für einen sehr eingeschränkten Kundenkreis.
 
Optane Memory wird das zusammenspiel zwischen RST, Intel CPU und dem Memory Module genannt, also die Cache Lösung als Ganzes. Das funktioniert nur auf 200er Board und Kaby Lake. Das NVMe Modul selbst sollte aber normal in jedem System erkannt werden. So zumindest meine Auffassung.

Da ich mein Modul aber doch nicht bestellt habe, werde ich das leider selbst nie testen können.

Edit: Ob dem wirklich so ist, fühlt natürlich niemand genau auf den Zahn weils halt keine Sau juckt, sich sein Windows auf die winz SSD zu packen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau so jetzt haben die leute se verstanden warum sollte ich mir so eine kleine Cache Platte holen? Um meine zu kleine 128GB uralt SSD abzulösen wohl kaum. Denn wo zu soll ich mir extra ein neues Board mit neuer CPU kaufen wo ich nicht mal mehr übertakten kann. (zumindest keine non K CPU mehr)

So dass zum Thema Komptabilität auch dass auf der Intel Seite steht erst ab i3 verkleinert weiter den Nutzerbereich.

Win64bit auf 32 GB zu installieren ist wohl weniger sinnvoll.

So jetzt zu Tests normalerweise verschicken doch grade so große Hersteller Testmuster an CB und CO komisch dass es noch nix gab in der Richtung mh.

Wie gesagt in der Jetzigen Form kann ich sie nicht verwenden und wahrscheinlich viele andere auch nicht die Skylake und ältere CPUs haben und AMD sowieso nicht dass ist der größte Kritikpunkt daran.
 
Eigentlich sollte die Möglichkeit der Nutzung als Cache auch mit anderen Systemen funktionieren, da bräuchte man dann eine andere Soft-/Hardware die die entsprechende Kontrolle übernimmt, ob das bei den derzeitigen Preisen und Kapazitäten sinnvoll ist und welche Alternativen dazu verfügbar sind (größere/günstigere NAND-SSD,...) wäre mal interessant zu testen...
 
Noch was mich würde mal auch die CPU last interessieren irgendwie Muss ja der Algorithmus berechnet werden.
 
Kommt gefühlte 10 Jahre zu spät. Und ist heute, wo jeder 300 Euro PC schon eine SSd hat, total überflüssig.

Finde ich sehr schade, das hier keine klaren Worte gesprochen werden, Intel ist schon lange kein Innovationführer mehr.
Stattdessen werden hier Intel Produkte in den Himmel gelobt...
 
Kasmopaya schrieb:
Ich würd nicht unter 2TB gehen in Form der 850 EVO. Aber das war 2016 als die Preise noch unten waren, schaut ja 2017 nicht mehr so rosig aus. Als M.2 würde bei mir nix unter der 960 Pro 2TB gehen.

gut für die Zielgruppe is Optane auch nichts. Da kostet ja die SSD allein mehr als nen ganzer Rechner mit Optane + 2 TB HDD.

Wenn man sich sowas holt dann vllt eher um die 2. große HDD Platte damit zu beschleunigen oder eben die OEM die so für recht kleines Geld viel schnellen Speicher anbieten können. Ein 400€ Rechner hat weit weniger SSD Speicher als der gleiche Preisrahmen mit Optane + HDD.
Der normale Consumer wird dadurch eventuell auch kaum Nachteile gegenüber einer SSD haben, dafür aber mehr Speicherplatz.
Ergänzung ()

Holt schrieb:

schaut man sich da die Bootzeiten an so schlägt man sogar ne normale SSD die vermutlich schon schneller ist als der SSD Crap in OEM Rechnern bei kleinem Budget.

Wichtig wäre wohl der Langzeit Test und man müsste schauen wie die Hitrate ist. Dazu einfach mal seine Platten zu Hause einen Filescan machen -> *.* und schauen wieviel % der Files in 16 / 32 GB passen. Die Hitrate sollte auch in etwa erreicht werden - ganz ohne Logik der SSD über "häufiger gelesene Files".

Man muss sich auch vor Augen halten dass wenn man zb mit VLC einen Film spielt vermutlich erstmal 2000 kleine Filezugriffe auf VLC und dann weniger auf den Film stattfinden.

Mit der richtigen Logik dürfte 32 GB kaum was der vollen SSD nachstehen und oft schneller sein da eben massive 4K Leistung. Nur muss vermutlich quasi jede Datei halt min 1 mal langsam gelesen werden, quasi ein Cache Miss erfolgen - außer die SSD arbeitet proaktiv.

Wer wie gesagt meint man kann 32 GB direkt in die Tonne legen sollte den Vorteil von 3D XPoint nicht einfach ignorieren. Dieser jemand kann auch spaßhalber mal eben seine im Karton liegende 64 GB SSD spaßhalber der HDD im System zuweisen. Geht bei fast jedem Intel Board seit Jahren. Dabei kanns eig nur besser statt schlechter werden.
Ergänzung ()

Holt schrieb:
Klar, aber für eine SSD mit entsprechender Kapazutät müssen sie dann auch entsprechend tief in die Tasche greifen. Das SSD only schneller ist, mussen wird nicht diskutieren, es kostet aber eben auch mehr. Eine CPU mit 32GB L3 Cache und ohne RAM wäre besser als eine mit 8MB L3 und 32GB RAM daran.

This :D
Ergänzung ()

supern00b schrieb:
Eigentlich sollte die Möglichkeit der Nutzung als Cache auch mit anderen Systemen funktionieren, da bräuchte man dann eine andere Soft-/Hardware die die entsprechende Kontrolle übernimmt, ob das bei den derzeitigen Preisen und Kapazitäten sinnvoll ist und welche Alternativen dazu verfügbar sind (größere/günstigere NAND-SSD,...) wäre mal interessant zu testen...

wie gesagt, kannst du bei jedem Intel Chipsatz seit Jahren testen. An SATA halt aber das macht ja auch kaum nen Unterschied ob SSD über PCIe oder SATA, zumindest im Alltag fern ab der Sequenziellen Read Benchmarks die keinen interessieren ;)

http://www.hardcoreware.net/ssd-cache-performance/2/

wenn du zB ne alte SSD rumliegen hast kannste das auch in wenigen Minuten der verbauten Platte zuweisen und schaun obs was kann.

Der Test oben von hardcoreware mit Ivy Bridge ist sichtlich begeistert.
Once again I’ll remind you that this is an overall system performance test, so the fact that scores are so dramatically improved by simply installing a $100 drive and using it as a cache is pretty impressive, and actually just about tells us all we need to know.
If you are already using a small SSD as your main drive, and still running programs off a mechanical drive, it is still worthwhile to get a second SSD and use that to cache the mechanical drive. I think we’re at the point now where small SSDs are cheap enough that everyone should have an SSD cache.
 
Zuletzt bearbeitet:
nebulus schrieb:
Kommt gefühlte 10 Jahre zu spät. Und ist heute, wo jeder 300 Euro PC schon eine SSd hat, total überflüssig.

Finde ich sehr schade, das hier keine klaren Worte gesprochen werden, Intel ist schon lange kein Innovationführer mehr.
Stattdessen werden hier Intel Produkte in den Himmel gelobt...


Hat Intel schon im 2007/08 schon mal versucht - genau das gleiche (mit kleinerem Cache). Ging damals in die Hose (Preis)..

Wundert mich, dass sich niemand mehr daran erinnert.. :freaky:
 
Na dann ist es ja noch schlechter weil Win würde ich niemals auf eine HDD packen.
 
Da ist das schon deswegen kein Produkt welches für Dich interessant ist.
 
Krautmaster schrieb:
echt? haste da genaue Infos zu?


Ist die identische Bedingung wie früher bei der SSD-Cache Realisierung von Intel. Das Caching der "Spiele HDD" ging dort ebenfalls nicht.

Wo ich das gelesen habe, müsste ich noch einmal suchen. Das werde ich zeitlich aber wohl erst nach den 02.05 schaffen. (Außer ich stolpere über eine Quelle.)
 
SSDs sind sowieso überbewertet. Nichts ist schneller und verschleißfester als RAM! Einfach nur viel davon einbauen und Auslagerungsdatei abschalten. Dazu ein 80+ Platinum oder Titanium Netzteil und wir nutzen nur noch den Energie Sparen Modus von Windows!

Das macht zwar etwas Stromkosten aber über die Lebenszeit einer SSD doch immer noch weniger. Viel Spaß beim durchrechnen!
 
Wenn man nur auf eine flüchtige RAM Disk setzt, darf man den Rechner aber nie rebooten :freak:
 
Man braucht keine RAM Disk, wenn man nur die Auslagerungsdatei abschaltet, schaufelt Windows doch eh alle Daten automatisch in den RAM. Der muss also nur groß genug sein und möglichst im Energiesparmodus gehalten werden. Mit 32 GB dürfte man auf der sicheren Seite sein.

Gespeichert werden alle Daten natürlich weiter auf der HDD, nur fürs schreiben sind die schnell genug. Das wichtige sind doch nur die Boot und Ladezeiten, da sind SSDs aber nur zweite Wahl. RAM ist bis zu 10mal schneller!
 
Lol, so ein Quatsch. Die Boot- und Ladezeiten werden durch eine RAM-Disk erst mal überhaupt nicht positiv beeinflusst. Das Zeug liegt immer noch im permanenten Speicher und muss erst in den RAM geladen werden. Das Nadelöhr ist eben die Platte. geanu deshalb haben sich SSDs so schnell durchgesetzt und RAM-Disk sind seit eh und je eine nette Idee, aber in der Praxis vollkommen irrelevant. Zumindest bei Arbeitsplatzrechnern.
 
Ist genau so eine Zwischen Lösung und Nische wie Optane oder andere Cache Lösungen. Wie auch schon erwähnt wurde irgendwo müssen die Programme und dass OS ja installiert werden tja wohl kaum im RAM. ;)

Des weiteren sind normale Mobos und co nicht dafür ausgelegt 24/7 zulaufen dafür gibt es Workstation Mobos.

Also bleibt nur SSD und ich denke für die meisten reicht eine SATA SSD völlig aus. Die sind zwar jetzt wieder etwas Teurer leider, aber im vergleich zum RAM und Optane viel billiger. ;-)
 
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