News Bundestag: Vorgaben für Netzneutralität und Internet-Geschwindigkeit

Bei der Telekom wird sich gar nichts ändern. Die erfüllen die Vorgaben die dieses Gesetz vorschreiben seit Jahren. Genauso wie die Routerwahl die Telekom nicht betraf weil es bei der Telekom seit jeher möglich war eigene Router zu verwenden.

Die Telekom gibt minimale, normale und maximale Leitungsgeschwindigkeiten für jeden ihrer Tarife an.

Für einen DSL 16000 Anschluss sind das bspw. 6300, 9800 und 16000.
Wer kann beweisen dass die Telekom für die Tarifgestaltung die 16000 hernimmt und nicht genauso wie auch beim letztlich durch den Kunden verursachten Traffic (=Kosten) eine Mischkalkulation nutzt basierend auf der durchschnittlich erreichten Geschwindigkeit?

Stammtischgeschwätz kommt hier mit Sicherheit nicht aus Richtung von Kenneth coldy.
 
Da machen sich Leute mit der nötigen Macht einmal Gedanken, obwohl manchmal unglaublich stümperhaft und mit Schlupflöchern versehenen "Gesetzen":
... Provider müssen den Kunden mehr Informationen über die wahre Geschwindigkeit mitteilen, die der Internetanschluss liefert. ...
und schon schießen manche aus verdächtigen Lagern aus allen Löchern und meinen, alles sei nicht so schlimm.

Manche hier gehen aber noch weiter und fordern eine tatsächlich internet-geschwindigkeitsbasierte* Rechnung (hier Rechnung, nicht Abrechnung).
Es kommt viel zu oft vor, dass die Internet-Geschwindigkeit so weit absinkt, dass ein normales "Arbeiten" fast nicht möglich ist.
Wenn man sich alle 2-3 Tage ärgert und dazu noch voll zahlen muss, dann ist die allgemeine Wut auf die Provider berechtigt.

* Viele vergessen hier auch die Ping-Zeit, die eine große Bedeutung für die Leistungsfähigkeit der Leitung hat. Das alles müsste mit berücksichtigt werden.
 
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Robo32 schrieb:
Nichts, ausser, dass wir nicht beim Mobilfunk sind und es nichts mit einer Drosselung zu tun hat.

Tatsächlich werden sehr viele Verträge abgeschlossen die die Übertragungsrate auf eine Geschwindigeit drosseln die unterhalb derer liegt die die Leitung hergibt. Das hat nichts mit der Volumenbasierten Erdrosselung zu tun, die Du offenbar im Sinn hast.
 
Das ist eine ganz andere Geschichte.
Wenn ich 100er haben kann, aber nur 50 haben will, dann wird es Providerseitig auf 50 gedrosselt. Nur interessiert mich diese Drosselung nicht wenn ich das bekomme was ich bestellt habe und natürlich ist es für den Provider so einfacher die 50 auch tatsächlich zu liefern.
Ganz anders sieht es aus wenn ich 100 bestelle, aber die Leitung nur 80 kann - da kann der Provider nichts mehr nachregeln... und genau das ist das Problem.
 
Robo32 schrieb:
Das ist eine ganz andere Geschichte.
Wenn ich 100er haben kann, aber nur 50 haben will, dann wird es Providerseitig auf 50 gedrosselt.

Vielen Dank dafür das Du noch einmal wiederholst was ich bereits schrieb.

Nur interessiert mich diese Drosselung nicht

Natürlich steht es Dir frei, Dich nicht für die Bestandteile Deines Vertrages zu interessieren.

Ganz anders sieht es aus wenn ich 100 bestelle

Und schon sind wir wieder beim ursprünglichen Thema. Du bestellst nicht 100. Du bestellst das die Geschwindigkeit bei 100 gedrosselt wird oder ansonsten soviel wie möglich liefert.
 
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