1. #1
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    Post Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Vier Jahre nach den ersten NSA-Enthüllungen zieht Edward Snowden im Interview mit dem Spiegel ein gemischtes Fazit. Verschlüsselungstechnologien haben sich verbreitet, was die Massenüberwachung erschwere, doch politisch sei noch kein Wechsel erfolgt. Skeptisch bewertet er auch die Rolle von Firmen wie Facebook und Google.

    Zur News: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen
    Binde Dich an nichts, was Du nicht innerhalb von 30 Sekunden loswerden kannst!

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  3. #2
    Lieutenant
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Das wissen wir aber wo ist seine Lösung? Und die Debatte ist langfristig nicht in den Köpfen der Menschen angekommen. Ist schon wieder alles vergessen bei den meisten. Trump kann nichts ändern (er ist nicht der Messias den einige erwartet hatten) , die Firmen die mit black Budget finanziert werden hat ein Präsident nicht unter Kontrolle.
    Geändert von icetom (10.09.2017 um 09:14 Uhr)

  4. #3
    Lt. Commander
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Ich verstehe diese Aussage von Snowden ehrlich gesagt nicht so ganz, aber bekanntlich ist dies ein Forum zum diskutieren.

    Es ist doch ganz einfach:

    http://www.sueddeutsche.de/digital/n...oten-1.3344338

    Etwas älterer Artikel aber dieser Mann hat es nach dem 11 September offensichtlich verstanden.Die Überwachung der Neuzeit ertrinkt in Datenfluten und das schon seit des modernen Computerzeitalters.

    Die Menschheit lernt deshalb nichts mehr,weil wir mit Informationen überhäuft werden, die unser Hirn gar nicht alle ab arbeiten kann.Daraus entsteht ein kürzeres Merkvermögen bzw Aufmerksamkeit.Seit dem Smartphone hat dies massiv zugenommen.

    Dank Snowden haben die Freeware(Verkäufe)Programme von Verschlüsselungssoftware zugenommen,aber da es eben ein globales weitweites Netz ist tummeln sich eben auch die Sherrifs des Internet in dieser weiten Welt herum.Dieses Problem besteht seit Anbeginn der Menschheit und nicht nur seit bestehen des Internets

    By the way, jeder weiss es, was mit seinen Daten geschieht und gibt sie trotzdem Preis....AGB´s....wer liest schon das klein gedruckte.

    Wo sich Opfer tummeln, da tummeln sich eben auch die Täter herum.Das macht Social Media doch zu so einem hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft.

    Ich tummle mich nur noch in WA das langt schon, denn sie wissen eh schon mehr als ich wissen kann.Einmal als Nummer gespeichert, bleibst du eine Nummer auf Lebenszeit.
    Geändert von Sgt.Slaughter (10.09.2017 um 09:28 Uhr)
    "Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollen in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben." Franklin D. Roosevelt

    Wann wird es diese Worte jemals von einem deutschen Politiker geben ?

  5. #4
    Fleet Admiral
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Ja sie ertrinkt in Datenfluten, aber deswegen können, und werden, sie dich trotzdem fertigmachen wenn du nur einen Grund gibst.
    Bei all den islamistischen "Gefährdern" ist das irrelevant: das sind mehrere tausend bis zehntausende, d.h man will die gar nicht überwachen weil es zu viel kostet und die keinerlei Bedrohung für das regierende System darstellen: im Gegenteil, das ist ein notwendiger äusserer Feind der die Gesellschaft zusammenschweißt und der sitzenden Regierung mehr Macht gibt. Dito bei der NSU Ecke. Das sind Randgruppen und irrelevant.

    Hätten wir aber so was wie den arabischen Frühling, hätten wir vielleicht eine RAF, dann ist dies der ideale Repressionsapparat und würde dann auch mit Hochdruck sofort genutzt. Derzeit sind das nur Arsenale in Friedenszeiten: die kosten höchstens Geld und bringen nix. Sollte aber in einem Land jemals eine wirkliche Opposition mit Veränderungspotential kommen, die die jetzige Gesellschaft und vor allem auch Wirtschaftssystem umkrempeln könnte, also eine zweite "rote Gefahr", dann sind dies wirklich moderne Massenvernichtungswaffen.

    Google und Facebook hingegen machen für den Bürger selbst ein zweites Problem: sie werden zu Staaten im Staate. Sie haben so viel Macht über dich wie der Staat, nutzen diese Macht für eigennützige Dinge um z.B. Kritiker mundtot zu machen.
    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  6. #5
    Cadet 3rd Year
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Solange die Leute das alles aus reiner Bequemlichkeit einfach alles hinnehmen wird sich auch nichts ändern.

    Hier noch ein wenig Unterhaltung für den verregneten Sonntag.


  7. #6
    Lt. Junior Grade
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Ja, ist schon Wahnsinn, wie weit die Gesellschaft durch dieses "ich muß dabei sein"-Virus infiziert ist.
    Alles wird inzwischen hingenommen, weil es geht ja allen so.
    Wenn Du an dieser Fassade kratzt, dann bist Du gleich ein Spinner oder ein (ja nach Land) Terrorist.

  8. #7
    Lt. Junior Grade
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Boah, vier Jahre schon her. Und irgendwie interessiert es nicht so viele wie es sollte, was Snowden aufgedeckt hat. Nun gut, ein Teil der Internetnutzer heute, war damals schlicht zu jung um das zu verstehen oder Interesse dafür aufgebaut zu haben. Und ich denke nicht, dass wir (oder die meisten von uns) unser Bestes getan haben, um eben jüngere Menschen damit zu konfrontieren, was Massenüberwachung und Co ist.

    Nach wie vor ist Snowden aber für mich ein Held der Neuzeit.
    "C:/DOS C:/DOS/RUN RUN/DOS/RUN"

  9. #8
    Lt. Commander
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Ich bin seither sehr vorsichtig mit meinen Daten geworden und gebe sie nach Möglichkeit erst gar nicht mehr an. Für genau jenes Vorgehen werde ich immer wieder schief angesehen, als Aluhutträger bezeichnet oder auch gleich beleidigt. Da wundert es mich nicht, dass viele da nicht mitmachen. Der Gruppenzwang ist halt stärker.
    Intel Pentium 120 MHz - 48 MB EDO RAM - ATI Rage IIc 4 MB - 500 MB HDD - 3,5" Floppy Drive
    Nokia 5110 - 45x45 mm LCD - SMS - 600 mAh Akku - wechselbare Klingeltöne

  10. #9
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Da hat Snowden definitiv recht. Was Google bei YT vor einiger Zeit eingeführt hat, halte ich definitiv für fragwürdig.
    https://www.cnet.com/google-amp/news...rorist-videos/
    Gegen Terror mal wieder.

    Dass die Firmenpolitik bei denen ziemlich links ist, ist kein Geheimnis. Die zunehmende politische Einflussnahme von Google &co gefällt mir aber gar nicht.
    Google Memo hat da wieder mal tief blicken lassen:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Goog...l_Echo_Chamber
    https://www.google.de/amp/gizmodo.co...1797564320/amp

    Natürlich haben Firmen bzw. deren Führung immer eine bestimmte politische Haltung und die dürfen sie natürlich auch haben, bei solchen Riesen wie Google/Alphabet, FB und Twitter, die als Plattform und Soziale Netzwerke dienen, ist eine zunehmende Einflussnahme mMn aber höchst kritisch zu betrachten.
    Geändert von Beitrag (10.09.2017 um 12:00 Uhr)

  11. #10
    Cadet 2nd Year
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Die Wurzel des Übels liegt, wie bei der Demokratie, verteilt über die ganze Gesellschaft.
    Und wie bei der Demokratie ist es wichtig, dass über Dinge geredet wird. Und zwar offen.

    Wer sich dagegen stellt wird boykotiert. Das bedingt, wie bei der Demokratie, dass die Allgemeinheit auch darüber weiss. Und da sind wir, als technisch informierte, gefordert. Klärt euer Umfeld auf!
    Geht den ersten Schritt:
    DuckDuckGo statt Google
    Mastadon statt Twitter
    Bitchute, DTube, LBRY statt Youtube
    Minds.com statt Facebook

    Vorallem auf dezentrale Varianten setzen.

  12. #11
    Lieutenant
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Es ist doch, bis auf die Flucht nach vorne sämtlicher staatlicher Organe, nicht besser geworden.
    Seit dem bekannt wurde was tatsächlich alles überwacht, abgegriffen und analysiert wird - und was noch alles in der Vorhabens-Pipeline steckt - wird seitens der staatlichen Organe öffentlich darüber gesprochen, dass man mehr Kameras, mehr Überwachung, mehr Eingriffe in die Privatsphäre etc. haben will, und die Bevölkerung nickt auch noch zustimmend.
    Man will ja sicherlich nur die Sicherheit erhöhen, Terror frühzeitig aufdecken und man wird die gesammelten Daten keinesfalls zu anderen Zwecken speichern, analysieren oder sonstwie nutzen.
    Versucht man heute - im Jahre 4 nach Snowden - mit Menschen verschlüsselt (GPG etc.) zu kommunizieren, wird das E-Mail Postfach sehr übersichtlich bleiben. "Hast Du kein Whats App?" bekommt man da immer noch an den Kopf geworfen. Sogar im geschäftlichen Umfeld wird über Whats App kommuniziert. Man hat ja nichts zu verbergen.
    Man hört immer noch die gleichen Phrasen wie z.B. "Wer sollte sich denn für meine Daten interessieren?", "Was hat man davon, wenn man meine E-Mails liest?". Im Business-Umfeld habe ich schon so Sätze gehört wie "Wenn man unsere Produkte ausspionieren will, dann werden sie von den Asiaten regulär gekauft und dann analysiert und nachgebaut."
    Hat man schon aufgegeben seine (persönlichen) Daten zu schützen? Ist es schon gleichgültig geworden, ob man überwacht, kontrolliert und ausgewertet wird? Ist in den letzten vier Jahren nur das Bewusstsein dahingehend gewachsen, dass man angeblich gegen die staatliche Übermacht nicht ankommt, und man deswegen Sätze wie z.B. "Wenn die wollen, dann kommen die an alles ran." vorschiebt, um sich nicht mehr um Datenschutz zu kümmern?
    Wenn jemand so denkt, der sollte alle Gardinen und Vorhänge entfernen, die Haustüre aushängen, alle Schlösser entfernen, seine Kontoauszüge, Verträge und Whats App Nachrichten draussen an die Hauswand tackern. Denn man hat ja schließlich nichts zu verbergen, und wer an diese Informationen ran will, der kommt auch ran, oder?

  13. #12
    Rear Admiral
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Für Snowden ist Trump sicher sowohl persönlich gefährlich als auch eine starke Persönlichkeit, die endlich mal Google und Facebook Kontra gibt. Nur bislang nicht so, wie sich Snowden das wünscht.

    Ich denke, Trump ist der einzige Politiker unserer Zeit, der die Meinungsmache von Google und Facebook in unabhängige Bahnen lenken kann. Hier muss eine Debatte entstehen, wie offen das Volk mit Meinungen umgehen will und trotzdem die Meinungsfreiheit möglichst stark gestützt wird.
    Und ja, Berufspolitikern traue ich dies nicht zu, zu heikel ist das Thema!

  14. #13
    Cadet 4th Year
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Google ist dich schon längst Sheriff.
    Viele betreten das Internet nur noch durch Google. Und die zensieren und manipulieren ihre Suchergebnisse bereits seit Jahren. Und das leider nicht nur aus kommerziellen Interessen, sondern vor allem ideologisch.

    Erotik und Pornos werden immer effektiver von Google verbannt.
    Alternative soziale Netzwerke, in denen Nutzer noch frei sind, ebenfalls.
    Filesharing sowieso.

    Bestimmte Suchergebnisse werden aktiv verändert, um die Realität zu verzerren und in ein bestimmtes Narrativ zu pressen.
    Zum Beispiel, wenn die meisten amerikanischen Erfinder plötzlich schwarz sind.

    Und dann Youtube:
    Counterstrike, Destiny, etc.?
    --> nicht "Advertiser Friendly"
    Wird also demonetarisiert.

    Videos mit politischem Content?
    --> nicht "Advertiser Friendly"
    Wird demonetarisiert und in einigen Fällen auch direkt aus jeglichen Suchergebnissen und Empfehlungen entfernt. Dein Video mit vom Mainstream abweichender Meinung darf online bleiben, aber niemand wird es mehr finden, wenn er nicht den direkten Link kennt.

    Zum Suchen verwende ich jetzt immer häufiger Yandex oder Bing.
    MS ist sicher nicht vertrauenswürdig, aber Bing ist derzeit noch sehr, sehr viel weniger zensiert als Google.

  15. #14
    Commander
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Für mich selbst habe ich schon vor Jahren die Konsequenzen gezogen und Google quasi vollständig verbannt. Einzige Ausnahme (mehr oder minder) ist ein Nexus 7 mit CM und ohne GApps.
    Aber wie viele andere tun das gleiche? Nicht viele...

  16. #15
    Lt. Junior Grade
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Zitat Zitat von estros Beitrag anzeigen
    ...
    Ich denke, Trump ist der einzige Politiker unserer Zeit, der die Meinungsmache von Google und Facebook in unabhängige Bahnen lenken kann. ...
    Trump ist der letzte Politiker dem ich unabhängigkeit unterstellen würde. Dazu ist er noch ein Unternehmer, kein Gutmensch!

    Trump ist die Essenz unserer Zeit, in der unwissende (dumme) Menschen anderen Menschen folgen "nur um dabei zu sein"

  17. #16
    Lt. Commander
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Zitat Zitat von namenloser_held Beitrag anzeigen
    Boah, vier Jahre schon her. Und irgendwie interessiert es nicht so viele wie es sollte, was Snowden aufgedeckt hat.
    Was hat er den aufgedeckt? Frag mal rum.. keiner weiß es. Es gab medial viel zu wenig aufklärung darüber. Was letztlich bei den meisten hängen blieb ist, dass er "irgendwelche NSA-Spionage die aber nur der Gefahrenabwehr diente ausgeplaudert hat". Nicht, dass ich das so sehe aber das ist was bei den Menschen hängen blieb.
    Ich mache auch Merkel dafür verantwortlich die viel zu gelassen darauf reagiert hat und die Sache im Endeffekt heruntergespielt hat.
    Win10 x64 // Asrock z68 Pro3 // Intel Core i5 2500k @ 4.3ghz // 16GB DDR3 G.Skill 1333 // AMD HD 7950 bzw. GTX 970 // be quiet! pure Power 530W

  18. #17
    Lt. Commander
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Ich glaube jeder muss für sich entscheiden wo er welche Daten preis gibt.

    Google habe ich auf Chrome und Youtube verbannt.
    Auf der anderen seite habe ich aber Microsoft als Desktop im Einsatz mit Zubehör und Apple auf dem Smartphone.
    Facebook nutze ich nicht, Twitter nicht als "echte" Person weil ich nur Infos brauche.


    Ich sehe es gar nicht als notwendig noch richtig an sich aus allen Diensten zurück zu ziehen, eigentlich sollten die Leute nur manchmal nachdenken wem sie jetzt wieder Daten geben und wie viele.


    Nebenbei. Ich bin immernoch froh das Trump Präsident geworden ist. Nicht weil ich Trump so mega super finde sondern weil es einfach nicht frau Clinton ist...
    Mir wäre sogar ralph wiggum lieber gewesen
    Xeon E3-1230 v3 @1,010V - geköpft | Noctua NH-U12S | Asrock Fatal1ty h87 Performance | 12GB/2x4GB Crucial B. XT + 2x2GB G.skill Ripjaws |
    Gainward GTX 1080 GS | be quiet! Dark Power Pro 11 550W | Samsung SSD 850 EVO 500 GB |
    Phanteks Enthoo Evolv ATX | 3x Noctua NF-S12A | Roland M-100 Aira @ FiiO E10K Olympus 2 | LG 34UC88-B

  19. #18
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Zitat Zitat von Gabber Beitrag anzeigen
    Wer sich dagegen stellt wird boykotiert. Das bedingt, wie bei der Demokratie, dass die Allgemeinheit auch darüber weiss. Und da sind wir, als technisch informierte, gefordert. Klärt euer Umfeld auf!
    Geht den ersten Schritt:
    DuckDuckGo statt Google
    Mastadon statt Twitter
    Bitchute, DTube, LBRY statt Youtube
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    Vorallem auf dezentrale Varianten setzen.
    Bei DuckDuckGo stimme ich dir voll und ganz zu, aber was bringen Alternativen zu Netzwerken wie Twitter, Facebook, YouTube & Co. wenn es dort so gut wie nichts zu sehen gibt, weil sie niemand kennt? Das widerspricht dem Sinn sozialer Netzwerke, egal ob man diesen befürwortet oder nicht. Ich bspw. kannte bestimmt die Hälfte der hier genannten Alternativen vor deinem Post nicht.
    Mein Sys: i7 6700K | GTX 980TI | 2x 8GB DDR4-RAM | 2x Crucial MX200 (500GB; RAID 0) | WD Blue 2TB | MSI Z170A-G45 Gaming | Windows 10 Pro 64x
    Web: Unitymedia BW - 3Play 60, real mit 70/6 Mbit/s
    Mobile: Huawei Honor 5X

  20. #19
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Eventuell etwas Off-Topic, aber vielleicht auch fuer einige hilfreich.

    Die Diskussion hier passt gut zu meiner gestrigen Suchaktion. Ich habe im Netz gestoebert, wie ich mich "anonymer" Verhalten kann oder besser gesagt eigentlich sollte und bin dabei auf diesen Blog gestossen :

    https://restoreprivacy.com/privacy-tools/ und hier ein Guide zu mehr Sicherheit - https://restoreprivacy.com/simple-privacy-guide/

    Hier werden einige Alternativen (Browser, E-Mail, AdBlocker, ... ,) zu Google, Windows, MacOS, usw. genannt. Auch VPN Vorschlaege, die zwar Geld kosten, aber im Austausch vielleicht mehr Sicherheit geben.
    In wie weit man, einem (fuer mich unbekannten) Blogger glauben schenken mag, sei mal dahingestellt, aber es gibt immer irgendwelche Alternativen.

    Ich selber benutze ein iPhone, habe ein Win 10 System und surfe neben dem Vivaldi auch mit dem Google Chrome Browser (zwar mit uBlock Origin, aber immer noch Chrome). Des Weiteren habe ich einen Gmail-Account, aber nun spiele ich mit dem Gedanken einiges zu aendern. Linux reizt mich sehr, vor allem elemantary OS und Manjaro, doch es gibt einige Spiele, die nicht auf Linux laufen. Aber da Frage ich mich laut, "opfere" ich mehr Sicherheit fuer Spass? Ausserdem ist da noch der Zeitaufwand, der mit dem neuen OS ensteht und meine Bequemlichkeit, die mir selber im Wege steht. Dagegen muss ich ankaempfen. Ich glaube jedoch, dass es sich am Ende lohnt.
    Geändert von Agito (10.09.2017 um 16:00 Uhr)

  21. #20
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    AW: Edward Snowden: Google nicht zum „Sheriff des Internets“ ernennen

    Jede Aufdeckung der illegalen Machenschaften vom Geheimdiensten der westlichen Welt hat IMMER dazu geführt, dass sie noch mehr Mittel und Rückendeckung bekamen. Also danke Herr Snowden, der so schräg wie diese Welt ist, gar kein Leaker ist, sondern nur das getan hat was ihm aufgetragen wurde. Jaja, der letzte Satz macht meinen ersten nicht unwirklicher. Wenn man sieht wieviele Leute sich in einer Woche seit der Aufzeichnung die Vorträge von: "Das ist Netzpolotik" angesehen haben, dann fehlen mir einfach nur die Worte! Schande über euch alle!
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