News Fedora 27: 64-Bit-Beta mit Multimedia-Framework Pipewire

fethomm

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Fedora 27 Beta ist mit dem aktuellen GNOME 3.26 und dem neuen Multimedia-Framework Pipewire veröffentlicht worden. Während der sechsmonatigen Entwicklung musste das Projekt wegen kritischer Fehler dreimal um eine Woche verschoben werden. Somit wird die Veröffentlichung der stabilen Version derzeit am 7. November erwartet.

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32bit können sie sich gleich ganz sparen. für legacy-kompatiblilität gibts andere distris
 
Nutzt nicht Linux Torvalds Fedora?
 
Manchmal. Er wechselt öfter mal Distribution und Desktop. Aber das ist auch völlig irrelevant. Er ist Kernel-Entwickler. Er kann bestimmt Distributionen bedienen für seinen Bedarf, ist auf dem Gebiet aber kein Experte.
 
Den 32Bit UEFI Support könnten ruhig mehr Distributionen aufnehmen. Hab auf meinem Mac Mini von 2006 (CPU Upgrade von CD 1,66GHz auf C2D 2,16GHz, 3GB RAM, SSD, von macmini1,1 auf 2,1 geflasht) erst vor ein paar Tagen Arch mit Plasma 5 installiert. Arch unterstützt die Installation auf 32 Bit EFI zwar nicht von Haus aus, aber sie ist leicht zu realisieren, dank der guten Dokumentation.
 
Ich finde gut, dass Fedora auch 32b UEFI unterstützt, weil ich persönlich mit Fedora die wenigsten Treiberprobleme mit alter Hardware hatte. Es gab auch schon Zeiten, in denen ich auf einem NForce2-Ultra-Chipsatz weder Suse, noch Ubuntu, noch Mandriva starten konnte (immer Kernel Panic beim Boot) und von den nicht allzu Nerd- aka. Vielselbsthandanlegen-Distros nur Fedora Images hatte, die selbst damit getestet waren. Auf 32b-Unterstützung beim gestarteten System kann man bei einer Workstation-Distro mittlerweile auf jeden Fall verziochten, seit Mozilla als letzter Browser-Engine-Hersteller den JavaScript-Just-In-Time-Compiler auf x86 mit unumgehbarer SSE2-Voraussetzung versehen hat. Das aktuelle WWW ist einfach mit einem klassischen JavaScript-Interpreter, der einspringt, wenn die CPU SSE2 nicht beherrscht, unbenutzbar - und zwar für absolute Basics wie Webmail und eBay. Aber die Macs der ersten und zweiten Intelgeneration haben alle SSE2 und x64-Hardware und sind auch für Mediatheken noch flott genug, deshalb ist Unterstützung für 32b-UEFI, was man bei denen ja niccht ändern kann, sinnvoll.

Das einzige, was ich bei Fedora alle paar Jahre aufs neue komisch finde, nachdem ichs mal wieder anders probiert habe, ist die Voraussetzung einer Boot-Partition in ext4. Zwar kann man Fedora auch mit /boot auf einer XFS-Partition installieren und starten, aber nach dem ersten Kernelupdate startet grub dann den Kernel nicht mehr automatisch und man lernt entweder den Umgang mit der Grub-Konsole oder installiert direkt neu mit /boot-Partition in ext4.
 
Existiert überhaupt Hardware mit 32-bit-UEFI ohne CSM? Mit CSM bekommt man doch sowieso jedes 0815-Linux installiert/gebootet.
 
Ja, sehr viele kostengünstige Laptops mit Bay Trail und Cherry Trail, die mit eMMC ausgerüstet sind. Warum das billiger sein soll als ein 64-bit-UEFI, kann ich mir jedoch nicht ausmalen.
 
das mit diesen ganzen boot-restrictions ist eh die letzte grütze. es gibt keinen sinnvollen grund, warum die initialisierung eine OS so sehr an ein anderes "mini"-OS gekoppelt sein soll. nix anderes is es doch.
 
Das sehe ich genauso. Aber solange Windows nicht mit Coreboot startet, wird sich das auch nicht ändern. Ich hoffe derweil einfach, dass es bald bezahlbare, ausreichend leistungsfähige (auch im Sinne von Erweiterungsmöglichkeiten) offene Hardwareplattformen gibt.
 
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