1. #1
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    Post The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Seit wenigen Tagen ist die VR Version des Ende 2014 veröffentlichten, philosophischen Rätselspiels The Talos Principle auf Steam erhältlich. Die Frage, wie ein „altes“ Spiel im VR-Gewand plötzlich seinen ursprünglichen Neupreis rechtfertigt, bewegte einen der Entwickler bei Croteam in die Erklärungs-Offensive zum VR Markt.

    Zum Bericht: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

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  3. #2
    Commander
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Das dürfte sich mit den Jahren etwas entspannen, wenn VR und "flach" näher beieinanderliegen was Engine, Optimierung und Co. angeht. Jetzt wo es VR gibt (im Gegensatz zu 2014) kann man es dann nämlich gleich zu Beginn der Entwicklung mit bedenken.

    Aber es ist schön, dass anscheinend eine deutliche Optimierung in Sachen Effizienz möglich ist, wenn man es mit 90 FPS und hoher uflösung darstellen MUSS. Da frage ich mich dann, ob auch die "flache" Version noch deutlich optimiert werden könnte. Bei vielen Spielen hat man das Gefühl, dass da gestoppt wurde sobald das Game grad so läuft auf Hardware der oberen Mittelklasse. Bloß keine Zeit mehr verschwenden, die mn in die detaillierte Ausarbeitung eines Ausbeutungssystems a la Mikrotransaktionen stecken könnte.
    Mein System: CPU: Core i5-2500 mit HR-02 Macho Graka: Asus HD7870 DCII V2 Ram: 2x 4GB OCZ G.Skill RipJaws 1600MHz MoBo: AsRock Z77 Extreme 4 SSDs: 1x Samsung 850 EVO 1TB & 2x Samsung 850 EVO 500GB Netzteil: Fortron Aurum 400W Monitore: BenQ V2400W & IIyama XB2783HSU Soundanlage: 4x Nubert NuBox 681 1x Nubert CS-411 und 1x NuBox AW-993 an Yamaha RX-V 675 NAS: Synology DS215j 2x 4 TB
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  4. #3
    Captain
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Ich finde das vollkommen ok!

    Ja, VR ist (aktuell) echt ein großer Aufwand. Sie haben das Ganze trotzdem implementiert (Wunsch der Spieler?), mussten aber viel Arbeit investieren -> für sie teurer als das normale Game -> Die Spieler sollten mehr bezahlen...

    Umso weiter VR aus der Nische herauskommt, umso einfacher wird dann für Entwickler wahrscheinlich auch die Implementierung sein.
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  5. #4
    Lieutenant
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Und der Typ glaubt, dass VR aus seiner Nische einfacher rauskommt, wenn man für das gleiche Spiel mit VR nochmal den Vollpreis verlangt? Da dürfte die Käuferschaft letztlich noch viel kleiner sein als die mickrigen 900k, die das Spiel bisher hatte.

    Bei neuen Produkten/Technologien ist es immer so, dass man erstmal investieren muss um irgendwann Gewinn zu machen.
    Da können sich Entwickler nicht in den Kopf setzen, dass gleich die erste VR Version eines ihrer Spiele sich finanziell lohnt. Das ist einfach eine Investition in die Zukunft, die man schlicht tätigen muss.
    Geändert von Roche (22.10.2017 um 12:18 Uhr)

  6. #5
    Ensign
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Das ist ein riesen Aufwand, daher kein Problem damit. Mich würde mal interessieren, ob die es inzwischen geschafft haben, richtig auf Vulkan zu optimieren, bislang war das ja wohl mehr oder weniger ein DX11->Vulkan Wrapper, dessen Performance entsprechend schlechter war, als DX11 allein.

  7. #6
    Ensign
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Zitat Zitat von Roche Beitrag anzeigen
    Und der Typ glaubt, dass VR aus seiner Nische einfacher rauskommt, wenn man für das gleiche Spiel mit VR nochmal den Vollpreis verlangt? Da dürfte die Käuferschaft letztlich noch viel kleiner sein als die mickrigen 900k, die das Spiel bisher hatte.

    Bei neuen Produkten/Technologien ist es immer so, dass man erstmal investieren muss um irgendwann Gewinn zu machen.
    Da können sich Entwickler nicht in den Kopf setzen, dass gleich die erste VR Version eines ihrer Spiele sich finanziell lohnt. Das ist einfach eine Investition in die Zukunft, die man schlicht tätigen muss.
    🤦🏻*♂️
    Ich hoffe du hast diese Einstellung auch deinem Arbeitgeber gegenüber.
    Bringst ja auch nur das gleiche jeden Tag.

  8. #7
    Lieutenant
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Welchem Arbeitgeber ?

  9. #8
    Commander
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    VR ist und bleibt halt nen Nischenprodukt ... klar kann man das nicht so ausbeuten wie das normale Gaming, dazu ist einfach keine ausreichende Basis vorhanden! Also verkauft man halt die Einzeltitel teuer! VR (Im Gaming Bereich) wird den gleichen Weg gehen wie 3d am TV!
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  10. #9
    Lt. Junior Grade
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Finde es gut mal zu erfahren, wie Aufwändig es ist ein Spiel auf VR umzusetzen. Es muss momentan noch viel verändert werden um es Spielbar zu machen.

    Finde den Preis von 36€ jetzt nicht wirklich zu teuer für den Start
    Mainboard: MSI Mortar B350 ; CPU: AMD Ryzen 1700; GPU: AMD RX480 Nitro+ Sapphire ; PSU: Super Flower Platinum King; RAM: 16GB DDR4 G.Skill Ripjaw V; Festplatten: Crucial SSD 128 GB, Seagate Barracuda 2TB ; Lüfter: 2x Nocuta 120mm; Kühler: AMD Wraith Spire

  11. #10
    Captain
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Zitat Zitat von Roche Beitrag anzeigen
    Und der Typ glaubt, dass VR aus seiner Nische einfacher rauskommt, wenn man für das gleiche Spiel mit VR nochmal den Vollpreis verlangt?
    "Dem Typ" kann es nur egal sein. Er verdient sein Geld mit Spieleentwicklung und nicht mit VR Hardware.

  12. #11
    Lieutenant
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Ein Nischenprodukt ist immer teurer als ein Mainstreamprodukt. Ist doch ganz klar, dass ein Produkt mit niedrigeren Verkaufszahlen, aber selben hohen Aufwand, teurer verkauft werden muss. Oder warum kosten bspw. CAD-Grafikkarten mehr geld? weil sie hochwertiger sind? weil sie schnellere/bessere Technik bieten? Eben nicht, es ist ein spezielles Produkt für eine spezielle Anforderung, das kostet dann eben mehr.

    Finde ich jetzt nicht problematisch und sollte auch honoriert werden.

  13. #12
    Commander
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    CAD Karten sind hochwertiger ... aber das macht sie nicht teuer. CAD Karten sind teuer wegen dem 24/7 Support! Macht halt nen gewaltigen Unterschied ob ich innerhalb 24h nen Ersatzgerät mit rundum Service kriege oder 8 Wochen auf ne Reparatur einer Gamingkarte warte!
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  14. #13
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Und wo sind diese hochwertiger? Weil sie ein andere BIOS haben? Es sind tendenziell die selben Chips mit anderem BIOS. Und selbst wenn es selektierte Chips sein sollte, rechtfertigt das den teilweise 6x Preis? Vergleich doch mal eine Titan X mit der P6000. Das ändert auch nicht der 24h/Nextbusinessday-Austausch.

  15. #14
    Captain
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Der für mich wichtigste Punkt: Das Gameplay eines Spieles wie Talos wird durch VR nicht besser. Es ist gut so wie es ist.
    Mehr solcher tollen Kommentare gibt es in meinem Blog: Marc.TV

    SHORTSCORE.de - Alle Spiele, deine Wertungen!

  16. #15
    Lt. Commander
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Für Dritthersteller lohnt sich das wirklich nicht. Die müssen hohe Preise abrufen, um bei der geringen Installationsbasis überhaupt die Hoffnung haben zu können, irgendwie keine Verluste zu machen.

    Der Verbreitung von VR ist das aber nicht zuträglich. Will man das irgendwann in den Massenmarkt hieven, sehe ich die Hersteller der Hardware in der Verantwortung. Die müssen Geld in die Hand nehmen und überzeugende Spiele entwickeln. Die Spiele selbst werden kein Gewinn abwerfen, sondern einzig und allein die Plattform interessanter machen. Es sollte sich dabei auch nicht um Umsetzungen bekannter Spiele handeln. Denn was VR eben genau fehlt, sind Killer-Apps, die das Ganze von bisherigen Darstellungsmethoden unterscheiden. Spiele und Erlebnisse, die so nicht auf einem Bildschirm möglich sind. Davon gibt es viel zu wenig.

    Leider sind Sony, Facebook und Valve hier viel zu wenig aktiv. Es kommt nur tröpfchenweise was und da sind auch keine Blockbuster dabei. Auf die Weise sehe ich mittelfristig keinen Durchbruch kommen. Da muss einfach mehr passieren. Ohne Super Mario Bros., The Legend of Zelda und Tetris wär auch das NES seinerzeit sang- und klanglos untergegangen. Dritthersteller alleine hätten die Plattform nicht tragen können, denn die springen erst in großen Mengen auf, wenn sich ein Gerät bereits durchgesetzt hat. Bei VR ist das nicht anders.
    Intel Pentium 120 MHz - 48 MB EDO RAM - ATI Rage IIc 4 MB - 500 MB HDD - 3,5" Floppy Drive
    Nokia 5110 - 45x45 mm LCD - SMS - 600 mAh Akku - wechselbare Klingeltöne

  17. #16
    Lt. Commander
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Was les ich da? DLCs sind unattraktiv? Kann ich jetzt nicht glauben. Was noch besser ist: Der Entwickler will ein Spiel für VR optimieren das dafür angeblich nicht besonders gut geeignet ist. Und erwartet das man erneut den Vollpreis zahlt.
    Trotzdem interessant zu lesen.

    Ich werde mir VR holen wenn der normale Vollpreistitel bereits VR inklusive hat. Sollte ja nicht mehr allzu lange dauern.

    Was aber nicht gesagt wurde: Wenn sich jemand das VR-Spiel holt, ist die "flache Version" auch inklusive?

  18. #17
    Commander
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    VR wird eine Nische bleiben solange es dieser klobigen HMDs bedarf, selbst wenn diese irgendwann einmal preislich attraktiv werden sollten für die absolute Mehrheit der Marktbevölkerung.
    2016er: 5820K @4,3 GHz - MSI X99A SLI Plus - 32 GB HyperX - AMD Fury X - Samsung 950 Pro 512 GB - Sandisk Ultra II 960 GB - CL Magnum TH10A - LG 34UC88-B
    [Star Citizen] Du kannst nicht auf alles vorbereitet sein, deswegen werden wir heute überrascht sein üben. =
    STAR-5RNF-FYS9=
    [ich] Jeder Mensch bekommt im Leben seinen Teil des Glücks... niemand hat aber behauptet die Verteilung wäre gerecht.

  19. #18
    Captain
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Worüber regt ihr euch eigentlich auf??

    Sowas wie: "Der Entwickler will ein Spiel für VR optimieren das dafür angeblich nicht besonders gut geeignet ist." hat doch nichts damit zu tun.

    Wenn du dieser Meinung bist, bitte, kauf das Spiel nicht in VR. Die Leute die es haben wollen, bezahlen mehr, aber die tausende, die KEIN VR wollen, bezahlen nicht die Entwickler für die Kosten der VR-Entwicklung.

    Das ist doch nur fair und OB man es jetzt am Ende kauft oder nicht, bestimmt man doch nur selber...
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  20. #19
    Lieutenant
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Wenn man VR vorran bringen will muss man investieren, sicher haben die Kunden keine Lust die jenigen zu sein das es komplett Finanzieren. Wie Blauäugig sind die Unternehmen heute? Hätte das erste Galaxy so ein Erfolg gehabt wenn die es einfach mal zum damals etablierten IPhone Preis verkauft hätten? Nach dem Motto wir müssen besser werden und brauchen Geld zahl und das bitte mal. Sicher nicht, sie müssten sich auch langsam nach vorne arbeiten, und sich Stück für Stück etablieren. So wird es halt nix.

  21. #20
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    AW: The Talos Principle VR: Wieso Kunden für VR doppelt zur Kasse gebeten werden

    Zitat Zitat von Roche Beitrag anzeigen
    Und der Typ glaubt, dass VR aus seiner Nische einfacher rauskommt, wenn man für das gleiche Spiel mit VR nochmal den Vollpreis verlangt? Da dürfte die Käuferschaft letztlich noch viel kleiner sein als die mickrigen 900k, die das Spiel bisher hatte.

    Bei neuen Produkten/Technologien ist es immer so, dass man erstmal investieren muss um irgendwann Gewinn zu machen.
    Da können sich Entwickler nicht in den Kopf setzen, dass gleich die erste VR Version eines ihrer Spiele sich finanziell lohnt. Das ist einfach eine Investition in die Zukunft, die man schlicht tätigen muss.
    Aha. Klar, wenn man bereit ist hunderte Euronen für ein VR-Headset und Zubehör auszugeben, dann werden die paar Euro für Spiele sicher zu viel sein.
    Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

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