News Dell mit Ubuntu Komplettsystemen

Sasan

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In einer gemeinsamen Mitteilung gaben Dell und Canoncial bekannt, dass ersteres Unternehmen fortan auch PC- und Notebook-Komplettsystem unter Ubuntu Linux anbieten werde. Damit wird die angekündigte Verfügbarkeit von Linux-Produkten im Dell-Sortiment Realität – wenn auch mit überraschendem Partner und zunächst nur in den USA.

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Angeblich kommt das Angebot leider vorerst nur in den USA. Wenn die Computer nicht die allerschlechtesten sind, und der Preis mit Ubuntu nicht höher ist als der mit Windows, würde ich mir so ein Teil kaufen.
 
Wenn man dann die Systeme mit Linux günstiger bekommt...sonst fände ich es schwach, warum auf eine "kostenlose" Windows Lizenz verzichten...
 
vielleicht ein historischer moment und andere springen auch auf den zug auf. jedenfalls kann man das nur begrüßen, und selbst die server würden mit ubuntu sehr gut laufen. kenne zwar keine genauen statistiken, aber würde mich freuen wenn ubuntu auch mac os stehenlässt...

im moment ist es nur eine kleine alternative aufm dem windows massenmarkt, aber selbst hardwarehersteller sollten sich jetzt wirklich ernsthafte gedanken machen auch gute treiber bereitzustellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dell hatte doch eine Umfrage gemacht und die Teilnehmer wollte Linux haben.
Nun ist Dell dem nachgekommen.
Habe gelesen, das sogar Michael Dell auf seinem Laptop Ubuntu installiert hat.

Jetzt kommen die ersten Rechner raus.
Finde das gut.



Dell geht sogar noch einen Schritt weiter.
heise berichtet: Dell kooperiert mit Microsoft und Novell


@spohl:
Ja, zuerst kommen die US-Käufer an die Linux-Systeme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kann ich nur begrüßen. Hoffentlich werden die Ubunturechner auch wirklich ein bisschen güngstiger als die Windows-Pendants und der Versuch ein Erfolg. Falls Dell hier einen Patzer erleidet, dürfte Linux in seiner Verbreitung generell zurückgeworfen werden :(
 
jo ohne das die Rechner billiger wären würde das ja schwachsinn sein. Dann kann ich mir auch nen Windows-PC kaufen und dann ubuntu drauf installieren. Und hab noch ne Windows-lizenz. Auch wenn man davon langsam mehr als genug hat, wenn man schonmal nen PC gekauft hat. Naja aber linux ist halt eh nur für nen 2tes System zu gebrauchen. Also für die breite Masse meiner Meinung nach. Das seh ich schon dran, was es für nen Aufwand ist nen Beamer unter Linux ins laufen zu kriegen. Da hat feisty leider auch nicht geholfen. Bei Windows ist es immerhin ne Sache von 30sec.

gruß
 
@ 9:

Dafür must du aber nicht erst Ubuntu installieren und alles anpassen. Damit wollen sie wohl weniger Geiz-ist-geil-Kunden erreichen, als viel mehr Geschäftskunden mit niedrigen Anforderungen und wenig Softwarekompatibilität. Oder einfach nur Leute, die gelegetlich einen Brief schreiben möchten und im Internet surfen. Da spart man sich die Anti-Virensoftware und zudem braucht man keine Highend-Hardware.

Zudem wird damit evtl das Henne-Ei-Problem gelöst. Warum sollte sich z. B. ein Beamer-Hersteller um Linux-Treiber kümmern? Wenn zumindest auf jedem 5. PC irgendwann Linux läuft, sind die Hersteller gezwungen, Multi-Plattform-Treiber herauszubringen. Je höher die Verbreitung von Linux, desto besser wird die Treibersitution und um so weniger das Gefrickel...
 
und bis deine multiplatfromtreiber rauskommen baded die breite masse das aus, dass se keinen beamer benutzen können?^^ wie gesagt als zweitsystem ratsam..dann kannste damit immer arbeiten oder was auch immer und mit windows wegen mir bestimmte sachen anschließen wo linux nur mackt oder eine elendig lange confi braucht wie bei samba etc.
 
@9: Die "breite Masse", wie Du sie nennst, brauch keinen Beamer.
Übrigends finde ich eher dass Windows ein "Zweitsystem" ist, zumindest für meine Zwecke (Spiele). Den ganzen Rest macht Linux zum größten Teil besser und schneller. Hängt aber sehr von den Vorlieben ab und was man genau mit dem PC machen will....
 
Ich denke auch, das erst der Preis die entscheidende Rolle spielen wird. Sehr schön, das Dell Linux als Alternative anbietet, aber wenn der Preis nicht stimmt, wäre es immer noch klüger Windows zu kaufen und Ubuntu nachzuinstallieren.
 
@12 man muss jetzt hier nicht ausfechten was 1tes und was 2tes system auf nem pc sein sollte. von daher sollten wir dsa hier beenden. was hälste denn von breite masse und samba und freigaben? brauch das nicht die breite masse? ^^ da brauchste 10zeilen um nen ordner freizugeben.(das ist nur ein beispiel wo linux doch eher für die wenigeren menschen gedacht ist) Ich selber benutze auch fast nur linux. Das liegt aber nur am Informatikstudium. von daher

bye
 
@14: Kein Problem. Ich studiere übrigends (noch) Musikwissenschaft.
Allerdings ist Samba bei mir mit einem Klick aktiv, es ist sozusagen einigermaßen anständig vorkonfiguriert. Allerdings hast Du schon recht, es gibt immer noch viele Dinge wo man sich durch Konfigurationsdateien quälen muss. Manchmal notwendig, manchmal nicht.
 
Beim letzten Laptop haben ich einen genommen, den es mit XP und mit SuSe (3 oder 6 Monate Support) gab. Damals habe ich die Linux-Version genommen und 70€ gespart. Wenn bei Ubuntu noch der Support wegfällt, wird der Rechner hoffentlich 80-100€ billiger.

Dieses Jahr kommen auch noch ein paar Spiele raus, die direkt von Linux unterstützt werden (UT3, Quake Wars) -- da könnte sich was tun.
 
Ich bezweifle das sich das je durchsetzt mit Linux. In der ersten Zeit mag es Interessierte geben die zuviel Negativpropaganda über MS gelesen haben, das wird dann aber auch wieder abflauen wenn die Leute selber merken welches System besser war.
 
Ich finde es ist ein guter Schritt von Dell. Nutze selber Ubuntu Linux auf einem meiner beiden PCs. Hauptsächlich fürs Internet und zum programmieren mit Gambas, was große Ähnlichkeit mit Visual Basic von MS hat. Leider funktioniert mein Epson Multifunktionsdrucker nicht unter Linux. Drucken ist zwar beschränkt möglich (kaum Einstellungsmöglichkeiten vorhanden), aber leider läßt sich der Scanner nicht benutzen. Muss deshalb leider doch auf Windows zurückgreifen. Sonst würde ich auch den ganzen Schreibkram unter Linux erledigen. Open Office nutze ich sowieso, da es auf beiden Systemen läuft. Wer Linux nutzen möchte sollte sich also informieren wie die Treiberunterstützung für seine Geräte ist. Ansonsten würde ich für einen Office und Internet PC Linux jederzeit den Vorzug geben.

Toll bei Linux ist der Paketmanager. Einfach einen Suchbegriff eingeben und schon sucht das System nach passender Software im Netz. Gebe zwar zu daß es wirkliche Änfänger etwas überfordern könnte, aber es ist eine schöne Sache.

Ich hoffe Linux wird durch diesen Schritt einen Aufschwung erleben und nicht nur in Profi Kreisen weiterhin genutzt werden. Für den Otto-normal-Gebraucher der nur Standardanwendungen nutzt ist Linux auf jeden Fall zu empfehlen. Es gibt mittlerweile auch spezielle Hardwareshops die nur Geräte vertreiben welche mit Linux funktionieren.
 
Ich lasse mich nun doch zu einem Kommentar auf CB hinreißen. Oft lese ich die Kommentare nur zum Vergnügen. Viele der User die auf CB Kommentare zu News abgeben haben einfach keine Ahnung und reißen dennoch die Klappe auf. Daraus entstehen dann die lustigsten Diskussionen.
anyway...

On Topic:
Ich bin nichtmal sicher, dass die Ubuntu Rechner von Dell günstiger werden als die Windoof Systeme. Das hat folgenden Grund. Microshit verkauft die OEM Windowslizenzen sehr günstig an Distributoren wie DELL, HP, Medion, Targa etc. Wer einen solchen Rechner kauft bekommt ihn meist mit einer menge Crapware (Testversionen von Programmen die kein Schwein braucht und die man nach 30 Tagen dann kaufen muss). Durch diese Werbeprogramme wird der Preis vom Komplettsystem/Notebook günstiger.
Wenn man nun einen Rechner ohne Windoof kauft fallen diese Crapware Programme auch weg und damit fehlen Subventionen die den Preis des Gesamtproduktes niedrig halten.

Noch mal zu meinem geflame vom Anfang: Bitte nehmts euch zu Herzen! Erst denken und dann posten.
 
@17) Toll, endlich geht es mit Geflame los!

Also, warum sollte es abflauen, wenn die Leute merken, welches System besser ist?
 
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