1. #1
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    Post Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    In Deutschland ist erstmals ein User,
    der illegal Musik zum Download angeboten hatte, verurteilt worden. Wie
    der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft IFPI mitteilte, musste ein 23-jähriger Auszubildender in
    Cottbus im Vergleichsweg insgesamt 8.000 Euro zahlen.

    Zur News: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt
    Grüße Tobi

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  3. #2
    Lieutenant
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Oh ich muss weg, meinen PC ausmachen ne mal wieder ernst, jetzt geht es den schmarotzern endlich an den Kragen.

  4. #3
    Lieutenant
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    nur inzwischen gibt es anscheinend schon wieder "legale" Möglichkeiten sich seine lieder kostenlos runterzuladen.
    http://www.tomshardware.de/news/20040608_143936.html
    Don't knock on Heavens Door!
    Ring the Bell and run away!!

  5. #4
    Admiral
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Da gibt's gleich wieder massig "Kiddies, Naps und Rohrbieger", die solche Nachrichten zum Anlass nehmen, über die "böse Musikindustrie" herzuziehen. Allerdings ist es in einer Demokratie jedermanns (und auch jeder Firma) Möglichkeit, sich ihr (gebrochenes) Recht einzuklagen.

    Für mich sind Filesharer in KaZaA und Konsorten keine Schwerverbrecher. Aber wenn es wen erwischt, hat er halt Pech gehabt.
    |_00P0

    Intel i5-2500K, Asus P8P67, 8 GB DDR3-1333 MHz, KFA² Geforce GTX 275

  6. #5
    Commander
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Ich würde schätzen, dass die Masse sein großes Problem war. Persönlich finde ich Winamp Streams einfach besser und sind dazu auch noch legal.
    Geändert von arterius (08.06.2004 um 17:16 Uhr)

  7. #6
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Die Frage bei solchen Aktionen ist eigentlich nur: hätte jemand sich auch die CD's gekauft?
    Das bezweifle ich stark. Bei vielen P2P setzt der Sammelgeist ein, und es wird einfach nur gezogen, was geht. Ist bei mir mit 3D Arts pics nicht anders. Eigentlich komme ich nie dazu, die alle anzuschauen, aber haben will ich die trotzdem.
    Die abschreckende Wirkung ist da, aber die CD- Verkäufe wird damit trozdem niemand ankurbeln. Bei "Geiz ist geil" kostet die DurchschnittsCD 17-18 €. Da fass ich mir nur an den Kopf.

    Ich selber habe über 500 AudioCDs (alles Alben) und habe die auch fast komplett auf meinem Rechner als legale Kopie liegen. (ich habe keine CD mit Kopierschutz) Nur als download würde ich die nie freigeben. Selber schuld.
    Geändert von Forlorn (08.06.2004 um 17:00 Uhr)
    Forlorn Wongraven - EvE online
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  8. #7
    Lt. Commander
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Das ist eben das Problem, nur weil jemand die CD nie kaufen würde, warum sollte er sie dann als MP3 haben ?
    Ist ein ganz einfaches Prinzip, entweder ich kann (und will!) mir etwas leisten oder eben nicht. Und wenn nicht dann habe ich es eben auch nicht zu haben.
    Gruss

    Blubberbrause

  9. #8
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Zitat Zitat von blubberbrause
    Das ist eben das Problem, nur weil jemand die CD nie kaufen würde, warum sollte er sie dann als MP3 haben ?
    Ist ein ganz einfaches Prinzip, entweder ich kann (und will!) mir etwas leisten oder eben nicht. Und wenn nicht dann habe ich es eben auch nicht zu haben.
    Wow, nur moralapostel hier. keiner, der auch nur entfernt irgendwann mal was mit einem p2p tool zu tun hatte. respekt...

  10. #9
    Lt. Commander
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    wer 4-5000 und mehr mp3s auf seiner festplatte hat kann sie garnicht alle anhören. das ist wie schon erwähnt der sammelwahn (bei einem alter von 12 - 25 jahren).
    Aber angenommen jetzt sollen wieder mehr cds verkauft werden, dann werden die plattenfirmen niemals die preise senken.
    ich denke es muss ein Ausgleich geschaffen bzw. erhalten werden
    Mer kenne des aus Akte X,
    doch Mulder rufe hilft da nix.

  11. #10
    Lt. Commander
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    @8

    Weißt du, mich kotzt diese Kiddie Mentalität in der letzten Zeit im Internet echt an. Alles haben wollen, nix bezahlen.
    Genau so sieht es mit Software aus, "Klar ich lads mal schnell runter", das bekommst du zu hören.
    Gruss

    Blubberbrause

  12. #11
    Lieutenant
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    @8 zu tun hatte ich damit schon mal, aber kommt dir auch in den sinn das mann p2p auch legal nutzen kann.

  13. #12
    Mr. Snoot
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    Herr

    Ja kann man - aber wieviel % legaler Tauschgeschäfte sind das?

  14. #13
    Commodore
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Haben hier auch im Dorf so einen Wochenend DJ der vorher 500 CD gekauft hatte und seit ca. 2 Jahren alles nur noch am saugen ist. Der verdient sogar Kohle mit den illegalen songs!
    Bonis nocet, quisquis malis pepercerit

  15. #14
    Lt. Junior Grade
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    glaube die p2p user sollten nach Kanada auswandern :P

    da ist das nämlich durch ein Gerichtsbeschluss als legal befunden worden....solange es sich für Privatezwecke eindämmt.

  16. #15
    Commander
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    so viel zur verblendeten werbung der musikindustrie "bis zu 5 jahre knast"

  17. #16
    Lt. Commander
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Soweit ich weiß, ist nur das Anbieten, aber nicht das Downloaden illegal.
    Oder irre ich mich da ?
    OS : Windows XP Pro
    MoBo : MSI MS-6570 K7N2-L, nForce2 (PC3200 dual DDR)
    CPU : AMD Athlon XP 1700 @1,9GHz ( JIUHB )
    GraKa : Sapphire Atlantis Radeon 9800 Pro 256MB
    RAM : 2x256MB DDR RAM, PC266, CL2 von Infineon
    OnBoard : LAN

  18. #17
    Lt. Commander
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    also mp3s zum download freigeben ist eine sache, aber mp3s von einer gekauften cd ziehen trotz (oder gerade wegen) des kopierschutzes ist manchmal nötig!
    (ich gebs zu ich habs getan, steinigt mich! verklagt mich!)

    jedenfalls ist es ein ding der unmöglichkeit, dass eine neu gekaufte cd in keinem cdspieler den man rumstehen hat funktioniert und am pc bloß dieser komische spieler aufpoppt, der soweit ich weiss 64 kbit mp3s abspielt die seperat auf der cd gespeichert sind! ich frage mich wie sinnvoll ein kopierschutz ist, der verhindert, dass man cds anhören kann, aber es zulässt, dass mp3s gerippt werden? hinzu kommt, dass ich die songs nicht mit meinem NetMD abspielen kann wenn ich die nicht entweder als audio cd erkenne oder als mp3 vorhanden habe.
    verrate mir da mal einer den sinn, ich persönlich sehe da nichts als schikane der ehrlich user, denn nach kurzem überlegen ist es offensichtlich, dass man nur vorteile hat wenn man sich die mp3s aus dem netz zieht. die musikindustrie sollte mal lieber die millionen die in kopierschütze gesteckt werden dazu verwenden die cds billiger zu machen!

    zugegeben ich hätte die mp3s auch 100% legal mit einem von der C'T mal angebotenen software erstellen können, aber so geht es einfach schneller.


    ich möchte die gelegenheit nochmal nutzen um für die legale download aktion der C'T zu werben:
    http://www.heise.de/ct/50-cent/
    Wenn man keine Ahnung hat...
    einfach mal Fresse halten!
    - Dieter Nuhr

  19. #18
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    @ hawk
    ist nicht so einfach zu beantworten deine frage. denn wenn du musiktitel runterlädst die auf einem kopiergeschützen medium waren ist auch das runterladen illegal. jedoch gibts jetzt ein programm das eine analog kopie machen kann. d.h. der kopiersutz wird nicht umgangen und somit greift das neue urhebergesetzt nicht. das programm jedoch checkt die cd nummer online und erlaubt einem nur von original cds aus kopien anzufertigen (ct hatte da mal einen artikel drin). das wäre dann eine grauzone für solch einen geripten download. wobei man im internet zu 99,999999999% illegale titel runterlädt welche von kopiergeschützen cds stammen. somit solte deine frage bezüglich gängie musik die zur zeit in diversen tauschbörsen angeboten werden beantwortet sein = illegal

  20. #19
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    Wenn ich mir MP3s herunterlade, habe ich kein schlechtes Gewissen, wenn sich die Bosse der Musikindustrie nur 3 anstatt 6 Porches leisten können.

    Ich will damit nicht sagen, dass es legal ist. Ich lade auch keine MP3 aus dem Netz.
    Aber wenn man nur herunterläd, nichts anbietet, und die Files nur für den Privatgebrauch sind, wird dafür bestimmt niemand verklagt. (So ist es jedenfalls in der Schweiz)
    (Andererseits wäre man ja schön blöd, wenn es gratis Wasser gibt, die anderen davon trinken lässt und selbst verdurstet. freak2)

    Was ich aber total daneben finde: Die Musikindustrie bezeichnet die Kunden als Verbrecher und wünscht dann auch noch, dass man mehr CDs von ihnen kauft. (Friss oder stirb.)
    So bestimmt nicht! Ich höre vermehrt im Forum, dass viele aus Protest keine CDs mehr kaufen, was mich überhaupt nicht verwundert.

    Der Grund für die sinkenden Verkäufe sehe ich anderswo: Die Musikindustrie ist träge und rückständig. Hätte man den legalen Online-Verkauf früher verbreitet, wäre es gar nicht erst ein so grosser illegaler Handel in Tauschbörsen entstanden. Und wieso sind die CDs so teuer geblieben?
    (Ich hab mich nicht informiert, aber ist eine Filmproduktion nicht viel teurer als eine Musik CD zu machen? Wieso sind sie dann gleich teuer? Ein Rohling kostet für uns auch sehr wenig und für die Masse wie sie die Industrie bestellt, ist der Preis bestimmt x-Mal kleiner.)
    Und das viele Newcomer keine Chance haben, schieben sie uns in die Schuhe. Dabei kassieren die Bosse das Geld und der Musiker erhält einen Bruchteil davon.

    Für mich ist die Musikindustrie, welche zu gierig ist, das Problem und nicht die Kunden.
    Geändert von Nitch (08.06.2004 um 18:25 Uhr)

  21. #20
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    Re: Erster P2P-Anbieter in Deutschland verurteilt

    hab noch eine Frage: Wenn ich eine CD kaufe, habe ich das Recht, sie anzuhören, kopien davon zu machen usw.
    (In der Schweiz darf ich auch eine Kopie an nahestehende Personen (Familie usw.) weitergeben/ verschenken)

    Wenn ich nun eine CD kaufe, darf ich mir doch die selben Titel aus dem Netz laden? Ich habe ja dafür bezahlt. (das Recht den Song zu besitzten/ anzuhören)
    Wenn ich einen Song aus dem Netz habe, kann ich auch sagen, dass er von der CD gerippt wurde, die ich gekauft habe(und natürlich keinen Kopierschutz besitzt).
    Andersherum kann ich auch einen Song herunterladen, denn ich mit der CD gekauft habe, sie aber nicht rippen kann, weil sie einen Kopierschutz hat. Denn Kopien sind ja weiterhin erlaubt, wenn man die Original CD besitzt. (Einen Song, den ich aus dem Internet legal gekauft habe, kann ich auch mehrmals herunterladen, wenn ich beweisen kann, dass ich ihn gekauft habe)
    So gesehen heisst das, dass ich trotz des Kopierschutzes eine Kopie des Songs besitzen darf. (Ob der jetzt vom Netz ist oder gerippt, kann man ja sowieso nicht nachweisen.)
    Folglich darf ich auch Songs anbieten, da der "Empfänger" mit dem Kauf der Original CD auch das Recht erwirbt, sich den Song herunterzuladen.

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