1. #1
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    [Erfahrungsbericht] Fractal Design Define XL


    Fractal Design Define XL
    Riesenkoloss, flüsterleise

    Der große Bruder des Fractal Design R3: Noch geräumiger, noch leiser, noch schwerer.
    Am 16.05.2011 14:02 kam die Versandbestätigung von Mindfactory, am 20.05.2011 kam das Paket bei mir an.
    Erstmal ein riesiges DANKESCHÖN an die Postfrau, die wirklich schwer zu schleppen hatte!
    Fangen wir mir den Spezifikationen des Define XL an:
    Breite: 23cm, Tiefe: 52,1cm, Höhe: 53cm
    Gewicht: 19Kg
    Farbe: Schwarz (Pearl Black)
    10x 3,5" Schächte, 4x 5,25" Schächte
    Lüfter (vorne): 1x 140mm(/120mm), 1x140mm(/120mm) optional, 1x120mm optional
    Lüfter (hinten): 1x 140mm(/120mm)
    Lüfter (seite): 1x 140mm(/120mm) optional
    Lüfter (oben): 1x 180mm
    4x USB2.0, 1x eSATA, Mic In, Kopfhöreranschluss
    7(+1) PCI Erweiterungsslots
    Schalldämmung


    ================================================================================

    Der erste Eindruck
    Schon beim reintragen bekommt man den ersten Eindruck des Gehäuses: groß und schwer.
    Das Gehäuse wiegt satte 19kg leer, und ist überdimensional groß. So ein unhandliches, sperriges
    Gehäuse hatte ich noch nie. Aber: genau das war mein Wunsch.
    Verpackt in einem großen Karton, geschützt von Styropor, einer Stoffhülle und einer Schutzfolie an der
    Front (welche aus Plastik besteht) kommt das Gehäuse an. Ist es erst einmal ausgepackt, sieht man es
    in vollem Glanze. Insgesamt wirkt das Gehäuse sehr schlicht, es ist komplett in schwarz gehalten.
    Die Front ist, so verwundert ich bin, KEIN Fingerabdrucksammler! Hierfür ein Lob an den Hersteller.
    Der Innenraum ist erwartungsgemäß sehr großzügig. Es sind bereits einige Lüfter vorinstalliert, hier
    fällt besonders der 180mm Lüfter oben auf. Nicht nur die großen Maße, sondern auch seine Ausrichtung ist
    etwas besonders: Der lüfter bläst schräg nach oben, der Luftauslass ist hinten. Aber Bilder sagen mehr als
    1000 Worte, seht selbst.



    Zubehör
    Mit dem Gehäuse wird auch einiges an Zubehör mitgeliefert. Als da wären: Ein Schraubenset (Mainboard,
    Lüfter, Thumbscrews, Festplatten etc), eine englischsprachige Anleitung (Hand aufs Herz, wer braucht
    für ein Gehäuse schon eine Anleitung!?), eine 5,25" zu 3,5" Blende, Kabelbinder, eine Lüftersteuerung.



    Details - Außen
    Die Front
    Die Front besteht in erster Linie aus der großen schwarzen Tür aus Plastik. Wie bereits erwähnt ist das
    Plastik kein Fingerabdruck-Sammler, auch wenn die Oberfläche (für meinen Begriff) glänzend ist.
    Öffnet man die von Magneten gut gehaltene Tür, merkt man sofort, dass die Verarbeitung sehr gut ist. Kein
    Quietschen, die Spaltmaße passen. Die Innenseite der Tür ist mit Schaumstoff verkleidet, was der
    Schalldämmung zugute kommt. Die eigentliche Front des Gehäuses besteht aus 4 5,25" Laufwerksplätzen sowie
    einer Gittertür, wodurch man an den vorinstallierten 140mm Lüfter (sowie an einen optionalen 120/140mm Lüfter)
    gelagnt. Dadurch muss man das Gehäuse nicht erst aufschrauben um die Staubfilter zu wechseln.
    Einen Schwachpunkt hat das ganze: die Staubfilter herauszubekommen kann etwas fummelig sein, außerdem
    muss man den Lüfter vom Staubfilter abschrauben damit man ihn sauber machen kann.
    Die 4 Laufwerksschachtblenden sind einfach (schrabuenlos) herausnehmbar. Installiert man nur ein optisches
    Laufwerk, so bleibt platz für einen weiteren 120mm Lüfter. Ich habe einen Scythe S-Flex 1200RPM dort installiert,
    welchen ich über die mitgelieferte Lüftersteuerung drossele. Auch hier gelangt man an über die Front an den
    Staubfilter, der auch etwas fummelig herauszubekommen ist.
    Alles in allem ist die Front aber gut gestaltet, funktional und sieht schön aus.

    Die Seiten
    Die Seiten sind beide mit Thumbscrews befestigt. Die linke Seite bietet die möglichkeit noch einen 120mm
    Lüfter anzubringen, dafür kann man einen teil der Dämmung einfach herausnehmen und den Lüfter einschrauben.
    Die Seitenteile sind gut verarbeitet, gerade, haben keine scharfen Kanten. Die Dämmung ist nicht 100% perfekt
    geschnitten, was mir aber wenig ausmacht. Außer das Gewicht von ca. 2Kg pro Seitenwand, ist sonst nichts erwähnenswert.

    Das Heck
    Hinten am Gehäuse wird das intelligente Design sichtbar:
    Zunächst sitzt die Halterung für das Netzteil unten. Mittlerweile ist dies fast Standard bei modernen Gehäusen, obwohl
    man sich darüber streiten darf was besser ist. Ich bevorzuge die Lage unten, damit das Netzteil einen separaten Lüftungs-
    Kreislauf besitzt. Weiter oben sind die 7 Erweiterungsslots, welche weiße Blechplatzhalter die mit Lüftungs-
    schlitzen versehen sind beherbergen. Fractal Design hat hier mitgedacht: Die mitgelieferte Lüftersteuerung wird in
    einem dieser Slots untergebracht. Damit aber alle normalen Slots genutzt werden können, hat das Gehäuse einen
    zusätzlichen, vertikalen Slot für die Steuerung. Der Slot ist auch etwas in das Gehäuse eingelassen, damit der
    Drehregler der Lüftersteuerung geschützt ist. Jedoch wird dadurch die Bedienung etwas umständlicher (obwohl,
    ich selbst schraube vielleicht 1mal im Monat an dem Teil, wenn es hochkommt). Desweiteren befinden sich
    gummierte Durchlässe für Schläuche einer Wasserkühlung hinten, der Auslass für einen vorinstallierten 140mm
    Lüfter sowie der Auslass für den 180mm "Top"-Lüfter.

    Der Boden
    Am Boden befindet sich ein herausziehbares Staubgitter, welches das Netzteil weitesgehend staubfrei hält.
    Der Filter lässt sich leicht herausziehen und säubern. Zudem Befinden sich (logischerweise) die 4 Standfüße
    des Gehäuses am Boden. Sie sind im HiFi-Look gehalten, Silbern und rund. Unter ihnen findet sich eine Gummi-
    Schicht, welche wohl noch einmal Vibrationen ausmerzen soll.




    Details - Innen
    Das Innere des Gehäuses ist leicht zu erreichen, dank Daumenschrauben die angebracht sind.
    Zunächst fällt die Zweiteilung des Innenraums auf:
    Der Obere Raum ist für die Hauptkomponenten (Mainboard, CPU, Kühler, Grafikkarte) Gedacht. Im unteren
    Raum findet das Netzteil seinen Platz. Zudem sind im unteren Raum 6 der 10 3,5" Slots (in 2
    fest installierten HDD-Käfigen). Der untere Raum kann von einem optionalen 120/140mm Lüfter mit
    Frischluft versorgt werden, was Festplatten zugute kommt. Ob das Netzteil seine Luft durch die
    Öffnung am Boden bezieht oder aus dem Innenraum, bleibt dem Benutzer selbst überlassen.
    Jedoch muss ich hier anmerken, dass der Haupt-Kabeldurchgang etwas zu weit in Richtung des Hecks
    liegt, bei sehr langen Netzteilen stößt man hier auf Probleme mit der Kabelverteilung. Alle normalen
    Netzteile, und damit wohl >90%, passen aber.
    In jedem Fall sollte man sich ein EPS-Verlängerungskabel mitbestellen. Sogut wie jedes EPS-
    Kabel vom Netzteil ist zu kurz um hintenrum verlegt zu werden und extra-Saft für CPU/Mainboard zu
    liefern. Ich weise hier auch nochmal ausdrücklich darauf hin, wenn am Mainboard 8Pins für extra-
    Strom sind, auch ein EPS-Kabel zu kaufen, nicht 2 P4-Verlängerungen!


    Die Beiden Räume sind durch eine stabile Metallplatte von einander getrennt, in ihr ist
    allerdings ein Plastikdeckel als durchlass. Hier können Kabel, Schläuche und Luft (empfehlenswert
    wenn das Netzteil die Luft nicht von außen saugt) durch.

    Der obere Raum ist sehr groß wie ich finde. Ein ATX.Mainboard passt von der höhe her genau hinein,
    seitlich (also in Richtung der Optischen Laufwerke) ist viel Platz. Die Kabeldurchgänge sind gut
    platziert, die Kabel verlaufen so fast ausschließlich im "Hintergrund", vorne ist alles aufgeräumt.
    Die Gummierung der Durchlässe ist ebenfalls gut, daran wird sich kein Kabel aufscheuern. Der Einbau
    der Hardware geht weitesgehend leicht von der Hand. Und selbst überdimensionierte Hardware findet hier
    Platz: So kann zum Beispiel der Festplattenkäfig nicht nur gedreht, sondern auch komplett
    herausgenommen werden. Damit hat JEDE Grafikkarte genug Platz. (Kleine Geschichte am Rande: erst vor
    ein paar Monaten musste ein Freund seinen BigTower zersägen, damit seine GTX580 dort reinpasste :P )

    Die Hauptkammer bekommt Frischluft durch einen vorinstallierten 140mm Lüfter in der Front, 120/140mm Lüfter
    an der Seite sowie durch einen 120mm Lüfter in den Laufwerksschächten (beide optional).
    Abgesaugt wird die Luft durch den 140mm Lüfter hinten sowie den 180mm Lüfter "oben".
    Nirgens sind Verarbeitungsfehler, Macken oder Ähnliches zu Entdecken (was ich bei 120€ auch erwarte).




    Besonderheiten
    Das Frontpanel
    Das Frontpanel bietet 4 USB2.0 Anschlüsse, einen eSATA anschluss sowie die beiden Audioanschlüsse.
    Die USB-Ports sind erfreulicherweise weit genug auseinander, dass sperrige UMTS-Sticks, USB-Sticks
    und CardReader gleichzeitig platz finden. Den Mittelpunkt des Frontpanels bildet der An-Schalter.
    Praktisch dass er oben platziert ist, so muss man a) nicht immer die Front öffnen und b) sich nicht bücken
    (so ein Monstrum von Gehäuse steht wohl normalerweise unter, bzw. vielmehr NEBEN dem Tisch)
    Der An/Aus Taster ist von einem blau leuchtenem Ring umgeben. Der Reset-Taster findet sich nicht oben,
    sondern da eher wohl eher selten gebraucht wird, und damit er auch nicht ausversehen betätigt wird,
    an der Front, rechts neben der Gittertür der Frontlüfter. Das Gehäuse gibt es inzwischen auch mit USB3.0
    (FD-CA-DEF-XL-USB3-BL) und es gibt ein Upgrade-Kit (FD-AC-USB3-DEFINEXL).
    Eine HDD-LED ist nicht vorhanden. Ich persönlich hätte sie eh nicht angeklemmt, da das Blinken zu sehr nervt.
    Die normale Power-LED hingegen stört mich nicht. Das Licht strahlt gerade nach vorn weg, bei Tag oder
    eingeschaltetem Licht ist der Ring deutlich hinterleuchtet, aber überhaupt nicht störend. Wenn der PC mal in
    der Nacht läuft, stört er mich auch nicht besonders. Eine Wand wird leicht angestrahlt, aber das Licht reicht
    nichtmal aus um irgend etwas in meinem Zimmer zu erkennen. Wem das aber immer noch zu hell ist, der lege
    einfach ein blatt papier darüber oder schaltet den PC nachts aus


    Nützliches
    Einiges Nützliches findet sich im Define XL wieder. Da wäre einmal die Klappe auf dem Mainboardtray,
    wodurch nicht das gesamte Mainboard herausgenommen werden muss, wenn man einen Kühler mit Backplate
    installiert.
    Weiter ist das der Besagte Durchgang zwischen Hauptkammer und Netzteil-Schacht, welcher die Kabel-
    verlegung dynamisch gestaltet sowie sicher praktisch bei Wasserkühlungen ist.
    Der zusätzliche Slot hinten für die Lüftersteuerung ist auch mit auf der Liste, sowie die Lüftersteuerung selbst.
    Sie regelt die Geschwindigkeit der Lüfter auf Wunsch. Man muss nur den Poti drehen und fertig.
    Die Steuerung wird durch einen 4Pin Molexstecker mit Strom versorgt, um genug Leistung für die 3
    Lüfteranschlüsse zu bieten. Die Vorinstallierten Lüfer können ohne weiteres direkt daran angeschlossen werden.
    Ich habe noch ein paar Verlängerungen und Y-Kabel gekauft, damit der Vierte Lüfter (im Laufwerksschacht)
    mit betrieben werden kann und die Kabel "unsichtbar" hinten verlegt sind.
    Wie schon erwähnt ist das Gehäuse Schallgedämmt und dadurch wirklich leise, wenn man die Lüfter auf
    50% Laufen lässt hört man nichts mehr. Weiterhin sind alle Lufteinlässe mit Staubfiltern versehen.
    Die Fronttür wird sicher durch 2 starke Magneten gehalten.
    Die Festplatten werden in "semi-entkoppelte" Halterungen geschraubt, welche einfach in das Gehäuse
    eingesetzt werden können und genau so schnell auch wieder entfernt werden können. Mit insgesamt 10
    Festplattenschächten sind wirklich mehr als genug vorhanden.
    All dies sind positive Eigenschaften des Gehäuses, die ich noch zusätzlich hervorheben wollte.



    Alltag
    Wozu habe ich mir eigentlich so ein riesiges und schweres Gehäuse ausgesucht?
    Es ist standfest, stabil und sieh sehr schön aus wie ich finde. Das ganze hat aber auch einen
    großen Haken für mich: Ich gehe gelegentlich auf LAN-Parties.
    Ich komme nicht herum eine kleine Geschichte zu erzählen (wer mag kann diese auch gerne auslassen )
    Ein ganz normaler Samstag Nachmittag. Ich habe mich zu einer LAN-Pary mit ein paar Freunden verabredet.
    Nicht die erste mit meinem neuen Gehäuse. Wie erwartet ist Herr XYZ mal wieder zu spät dran um mich
    abzuholen. Meine Lust sinkt schon gen 0, als er in letzter Sekunde doch noch auftaucht.
    Endlich kann das Auto beladen werden. TFT, Perepherie und Sonstiges waren schon eingeladen.
    Als letztes kam mein 24KG Ungetüm von PC dran. Leider war es inzwischen schon am dämmern,
    und der Weg vor meinem Haus ist dank Garagenbau nicht allzu eben. Da passiert es auch schon:
    Ein Schritt neben die Waschbetonplatte, und Ich und mein Gehäuse fallen.
    Heroisch habe ich noch versucht die teure Hardware mit meiner linken hand zu Schützen.
    Wie sich herausstellt: vergebens... Das Resultat: Hand wohl verstaucht, Knie blutet etwas.
    Das Gehäuse: Einige (kleine) Kratzer, eine Daumenschraube ist auf den Boden gekommen und hat somit das
    Gewinde ausgenudelt. Eine Niete hat es herausgerissen, das Gehäuse ist minimal verzogen.
    Die Moral von der Geschichte: Kauft euch kein Gehäuse was 2 Zentner wiegt, wenn ihr regelmäßig
    auf LAN-Parties geht. Rückblickend sind die Schäden nicht so schlimm wie im ersten Moment befürchtet,
    jedoch, der fade Beigeschmack bleibt.
    Zusammenfassung: Das Gehäuse ist sau schwer und es tut tierisch weh wenn es einem auf die Hand fällt.
    Hat aber selbst diesen Sturz ganz gut überlebt.

    Fazit
    Kommen wir nun zu einem Fazit:
    Das Fractal Design XL weiß durch sehr gute Verarbeitung, schlichte und zeitlose Optik zu beeindrucken.
    Beeindruckend ist nicht nur dies, auch Gewicht, Maße und Preis beeindrucken:
    120€ für den 63l/19Kg Koloss erforderlich. Wie ich finde: gerechtfertigt.
    Die Details passen, der PC ist leise und kühl. Die verwendeten Lüfter sind ohne weiteres so einsetzbar.
    Eine praktische Lüftersteuerung liegt bei, sämtliche erforderliche Schrauben, alles passt.
    Wer noch ein Modell mit USB2.0 hat, kann sich das Upgrade-Kit für gerade einmal 10€ kaufen. Nach etwas schrauben
    hat man dann 2 USB3.0 und 2 USB2.0 Ports oben.
    Das Define XL ist das rundum-Sorglospaket für silent-Freunde, die ihren PC eher stationär verwenden.
    Meine Bewertung: 4,5/5Punkten


    + Ausstattung
    + Verarbeitung
    + Optik
    + Funktional

    - Keine HDD-LED / Speaker
    - Groß und schwer


    Update: Bildergalerie auf abload.de
    http://abload.de/gallery.php?key=u1BF6LAz
    Interessante Links:
    Fractal Design R3
    Fractal Design XL (CB-Test)
    Herstellerseite
    FD-CA-DEF-XL-BL Preisvergleich
    FD-CA-DEF-XL-USB3-BL Preisvergleich
    Geändert von DaMoN1993 (07.11.2011 um 12:29 Uhr) Grund: Ergänzungen
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  3. #2
    Lt. Junior Grade
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    schöner Bericht. Ein Punkt ist aber inzwischen nicht mehr aktuell.
    Werde mir die Tage ebenfalls genau dieses Gehäuse kaufen. Allerdings dann mit USB 3.0. Es gibt auch ein Nachrüstkit. Somit hat man dann auch 2 USB 3.0 Anschlüsse an der Front.

  4. #3
    Commander
    Ersteller dieses Themas

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    2.107

    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Danke für die Info, das wusste ich noch garnicht. Werde ich nachher noch im Artikel ergänzen.

    MfG
    Damon
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  5. #4
    Lieutenant
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    gefällt mir auch sehr gut.
    reichen die netzteilkabel ohne verlängerung überall hin?
    kabelmenetschment brauch ich nicht.
    PS: hab jetzt das antec P193, da reichen die kabel

  6. #5
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Sehr schöner Bericht. Kommt recht gelegen für mich, da ich mir das Define Xl vor wenigen Stunden bestellt habe

    Was mich aber verwundert ist, dass die Schäden bei dem Sturz relativ gering ausfielen, hat das Gehäuse doch schon einiges an Masse.
    Die Hardware ließ sich von der Erschütterung auch nicht beirren?

    Das mit den Netzteilkabeln hat mir aber auch zu denken gegeben, habe ich doch schon öfters gelesen, dass gerade das Kabel des ATX-Steckers bei vielen Netzteilen zu kurz sei, um ihn hinten herum zu verlegt zu werden. Hab mir sicherheitshalber mal eine ATX- und 8Pin-Stecker-Verlängerung mitbestellt.

    Empfindest du die Power-LED eigentlich als zu hell?
    Eine HDD-Led fehlt aber, oder? (dann könnte man ja die Power-Led dafür verwenden).

  7. #6
    Captain
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Schöner Erfahrungsbericht.
    Ich musste mal ein Stahlgehäuse mit ebenfalls 20kg+ vom Paketshop 1,5km nach Hause schleppen und bei HP-Servern isses ab und an nicht anders, ich weiss wovon du redest auch wenn mir noch keines runtergefallen ist

  8. #7
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Tach auch!
    Ich habe seit kurzem ebenfalls ein Define XL unterm Schreibtisch stehen und kann dem Bericht weitestgehend nur zustimmen. Ein schönes, schweres und solides Gehäuse mit guter Verarbeitung. Ich habe die Variante mit USB 3.0, ansich ja nicht schlecht, allerdings fällt dadurch der E-SATA weg. Mich persönlich stört das nicht, brauche den Anschluss nicht.
    Womit ich allerdings nicht zufrieden bin sind die Lüfter! Sie laufen bei mir auf ca. 700 U/min. gedrosselt und sind mir noch zu laut. Den Deckenlüfter werde ich beim anstehenden Hardwaretausch durch einen Phobya G-Silent 18 700rpm Slim white ersetzen, mal schauen wie der sich dann macht. Die beiden 140er werde ich wohl durch BeQuiet SilentWings ersetzen.
    Bei den Netzteilkabeln hatte ich bis auf das EPS-Kabel keine Probleme mit der Länge.

    Gruß, Andy
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  9. #8
    Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Moin,
    Gut dass ihr mich auch daran noch erinnert: für das EPS-Kabel brauchte ich tatsächlich eine Verlängerung.
    Ich wusste das glücklicherweise schon vor dem Kauf und habe mir eine entsprechende Verlängerund bestellt, wodurch ich (fast) keine Probleme hatte. Wird auch nachher noch ergänzt.
    (Probleme gab es allerdings weil ich 2x P4 Kabel bestellt habe, nicht ein EPS (P8) Kabel )

    Die Hardware hat den den Sturz übrigens komplett unbeschadet überstanden. Meine größte angst war, dass meine insg. 5TB Platten kaputt wären, aber die haben keinerlei Fehler.
    Selbst die wackeligen SpaWa-Kühler an der Grafikkarte waren noch dran (die vom Accelero S1).
    Das einzige war dass die GraKa aus ihrem Slot gedrückt wurde.

    Bei weiteren Fragen / Anregungen, immer her damit!

    MfG
    Damon
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  10. #9
    Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Update:
    - EPS-Kabelproblem hinzugefügt
    - Fehlen der HDD-LED ergänzt
    - Links zu USB3.0 Gehäuse und -Upgradekit eingefügt
    - Kleine Änderungen im Abschnitt "Das Frontpanel"

    MfG
    Damon
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  11. #10
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Moin!
    Einen hab ich noch: Das Gehäuse hat keinen Speaker für die BeepCode-Ausgabe! Seltsamerweise habe ich diesen Hinweis auch noch in keinem Testbericht gefunden...

    Gruß, Andy
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  12. #11
    Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Hm, komischerweise ist mir das erst garnicht aufgefallen. Speaker sind für mich eh nur nervig, die brauche ich nur wenn etwas nicht geht, und dann nehme ich meinen kleinen der direkt aufs mainboard gesteckt wird.
    Sorry, aber es ist schon ein Weilchen her dass ich das Gehäuse gekauft habe, Dinge die im Alltag wenig auffallen sind leider zu leicht zu übersehen.
    Aber danke für den Hinweis, wird natürlich ergänzt.

    MfG
    Damon
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  13. #12
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Habe meins heute bekommen

    Extrem groß ist das Ding ja, aber auch schön schlicht.
    Die Dämmeigenschaften sind auch super. Höre nur meine Festplatte ganz leise brummen ansonsten nichts (Lüfter laufen auf niedrigster Stufe).

    Allerdings habe ich ein Problem. Die Front-Audioanschlüsse scheinen irgend einen Defekt zu haben. Zumindest der Ausgang. Stecke ich den Stecker meines Headset ganz rein, höre ich nur auf der linken Seite etwas, ziehe ich ihn etwas heraus, hört man auf beiden Seiten etwas. Allerdings hört es sich dann irgendwie "falsch" an. Wenn ich das Headset hinten einstecke, funktioniert alles und der Ton hört sich auch normal an.
    Ist das bei euch auch so?

  14. #13
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Nabend!
    Ja, ist alles in allem schon ein feines Gehäuse!
    Das Problem mit dem Front-Audio habe ich nicht, bei mir laufen beide Seiten bei voll eingestecktem Stecker.
    Ich habe übrigens heute den "Deckenlüfter" gegen einen Phobia G-Silent 18 Slim White getauscht. Ein deutlicher Gewinn gegenüber dem Serienteil! Der schaufelt selbst auf knapp 400 U/min. gedrosselt noch ganz gut Luft, ist dabei aber deutlich leiser als der originale.

    Gruß, Andy
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  15. #14
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    ich liebe mein Define XL "streichel, steichel"
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    Testbericht AOC AGON AG271QG

  16. #15
    Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Bei meinem Frontpanel funktionieren alle Anschlüsse, den eSATA habe ich noch nicht getestet (weil ich kein Gerät mit eSATA habe).
    Übrigens habe ich 3 HDDs im PC, dank der dämmung höre ich nur ein sehr leises monotones summen, was überhaupt nicht stört.

    PS: Au weia ists hier staubig! Zum glück nicht in meinem PC :P


    MfG
    Damon
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  17. #16
    Lt. Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    PS: Au weia ists hier staubig! Zum glück nicht in meinem PC :P
    Ist doch ein Zeichen dafür, dass die Filter funktionieren!

    Gruß, Andy
    System: AMD Phenom II X6 1090T Black Edition @ Thermalright Archon, ASUS Sabertooth 990FX R2.0, HIS Radeon 7950 Boost Clock @ Prolimatech MK26, 2 X 4096 MB Corsair Vengeance LP, 2 X SSD Samsung 840 Pro 128GB, LG DH16NS30, ASUS DRW-24B1LT, Seasonic Platinum 660, Windows 7 Professional 64, alles verpackt in ein Fractal Design Define XL Black Pearl

  18. #17
    Commander
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Update:
    Ich habe ein paar interessante Links hinzugefügt. Andere Reviews, preisvergleich, herstellerseite etc...

    Übrigens lassen sich die Staubfilter mithilfe von druckluftspray oder einem Kompressor sehr leicht reinigen.
    Nur um den Filter erstmal heraus zu bekommen braucht man eine weile, das ist (wie gesagt) nunmal fummelarbeit. Danach noch 2 Schrauben lösen und die clip-halterung damit man den lüfter abnehmen kann.

    Ich muss sagen, die Idee ist gut gemeint, nur nicht optimal umgesetzt. Tipp: wenn man die plastikstreben am filter greift, kann man das Konstrukt leichter nach vorn ziehen. Die clips an der linken seite bieten dafür nicht genug grip. Man kann sie zwar so weit nach innen drücken dass man den filter vorziehen könnte, ich rutsche an dem plastik jedoch meistens ab. Über die Streben klappt das aber ganz gut, die sind auch stabil genug um daran zu zerren.

    MfG
    Damon
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  19. #18
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Kann man nicht einfach einen Staubsauger nehmen und den Staub absaugen?
    Was mich noch interessieren würde, wie hoch ist die untere Kammer wo das Netzteil sitzt?
    Ist die Höhe ausreichend um das Netzteil evtl. hochkant zu stellen?
    Wäre das möglich, so wie es beim Tj07 ist, dann könnte man daneben schön einen Radiator setzen.

  20. #19
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Nabend!
    Also, mein NT ist ziemlich genau 15 cm breit und die Kammer 15,5 cm hoch. Von den Abmessungen her könnte es gerade so klappen, wenn die Gummipuffer entfernt werden. Allerdings müssten dann die Luftein- und -auslässe entsprechend angepasst werden, da diese Montage eigentlich nicht vorgesehen ist.
    Zu den Staubfiltern, ich würde diese auch mit 'nem Staubsauger reinigen, aber mit so 'nem "Putzepinsel" drauf.

    Gruß, Andy
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  21. #20
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    [Erfahrungsbericht] AW: Fractal Design Define XL

    Sehr schöner Bericht und ein feines Gehäuse.

    lg
    lalelu2001

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