Es gibt einen hervorragenden Ext2-Treiber für Windows, der auch im Windows-Vista-64-Kernelspace läuft, der leider weniger bekannt ist, als seine unfähige Alternative. Die unfähige Alternative ist beliebt, weil sie komplett OpenSource ist, der fähigere, optimale Treiber ist nur Freeware, aber in einem Windows-Kernel sollte das niemanden stören. installiere auf Windows, egal welches, Vista64 wird ausdrückluch unterstützt,
Ext2 IFS, dann hast du in der Windows-Systemsteuerung nen neuen Eintrag zum Festlegen für Laufwerksbuchstaben von Ext2-Partitionen und du kannst auf Ext2 und Ext3 Partitionen zugreifen, als wären sie Windows- - ach Quatsch, es sind ja damit Windows-Dateisysteme. Und noch ein weiterer Riesenvorteil ggü. Billiglösungen wie Linuxreader oder die Open-Source-Alternative ext2fsd:
UTF-8 wird vollständig unterstützt, was bedeutet, dass Umlaute in Dateinamen nicht mit total krummen ASCIII-zeichen ersetzt werden - Samba kennt übrigens auch keine Umlaute nach UTF-8, der Dateiname Vertäge sähe ohne UTF-8-Unterstützung, wie bspw. in Samba, so aus: Verträge
Ext2 IFS fehlen nur zwei Sachen:
1. kein Journaling (deswegen heißt der treiber auch Ext2, obwohl er auch die Ext3-Verzeichnisbaumindizes nutzen kann) - wenn man Schreibzugriff auf Windows nutzt, hat das den nachteil, dass manchmal, wenn ein Linux-System die Partition nach einem Schreibvorgang auf diese Partition von Windows einhängt, ein langwieriger fsck durch läuft, weil das Journal nicht mehr mit dem Datenbestand übereinstimmt. Die Problematik gibts glaube ich bei NTFS-3g auch.
2. Keine Unterstützung der Rechtevergabe, was aber imho auch kein problem ist, weil beim Direktzugriff auf die Festplatte von einem anderen Rechner eh immer alle Dateien vom rechtesystem ungeschützt eingehöängt werden können, ein Rechtesystem würde einen zwar selbst einschränken, brächte aber in diesem Anwendungsgebiet keinen Sicherheitsgewinn. (Daten auf Partitionen schützen, die von mehreren Systemen eingehängt werden, geht nur mit Verschlüsselungssystemen)
Also kurz gesagt,
Ext2 IFS ist das NTFS-3g für die entgegengesetzte Richtung -- und Ext2 ist kein schlechtes Dateisystem für externe Festplatten und fragmentiert deutlich langsamer als NTFS - Ext2 ist auch defragmentierbar, auch wenn das vermutlich nie nötig sein wird. (auf externen Platten ist Journaling imo nicht so wichtig)