[Diskussion] Ubuntu Linux auf einem USB-Stick installieren

HisN

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#1
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jodd

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#2
AW: Ubuntu Linux auf einem USB-Stick installieren

"Wir werden zwei Partitionen mit verschiedenen Dateisystemen erstellen müssen" -> ?
 

kiesbyjo

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#4
@HisN
Man kann natürlich auch den USB-Stick mit einer Partition formatieren und dann Linux dort hinein installieren. Ein solches System ist aber nicht dafür gedacht, ständig auf unterschiedlichen Rechnern zu laufen. Außerdem verbraucht es mehr Platz und lässt sicht nicht unter Windows als Wechseldatenträger nutzen.

@jodd
Die eine Partition muss mit FAT formatiert werden, weil das zum einen mit syslinux bootbar ist und zum anderen sogar von Windows gelesen werden kann. Die zweite Partition muss mit ext3 oder ähnlichem formatiert werden, um von Linux als Systemlaufwerk benutzt werden zu können.

Die Computerbase-Server haben eben alle Bilder, die sich nicht im Anhang befanden, gelöscht. Die Methode, die Bilder einfach in den überfüllten Anhang hochzuladen und auch wenn sie dort schon nicht mehr zu sehen waren immer noch deren Links für die Bildanzeige zu nutzen hat also nicht sonderlich gut funktioniert.

Ich habe die Bilder nun bei imagehost.org hochgeladen, mit denen ich bisher nur gute Erfahrungen hatte.
 
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#5
eine kleine nachfrage: ist es möglich dann auch auf dem USB Stick mit dem Live Linux daten speichern zu lassen? und auch auf der festplatte?

ansonsten hätte ich hier noch eine alternative: klick <- das Programm ermöglicht es einem jede ISO datei auf einen USB Stick zu kopieren, dann kommt es eben nur auf die größe des Sticks an, ist evtl. ein wenig einfacher als alles im Linux an sich anzugeben.

habe so auch Ubuntu Eee auf meinem EeePC installiert und kann sagen, dass es super einfach ist.
 
E

emagon

Gast
#7
Normal geht es auch mit SD Karten, allerdings sind die in Sachen Perfomance meist schlechter. Für ein Rettungssystem sicher praktikabel.

Wollte aber anfügen, dass es hier auf cb.de irgendwo gut versteckt ne riesige Liste mit getesten USB Sticks gibt, d.h. Größe/Preis und v.a. selbst gemessene Geschwindigkeitsangaben. Könnte man dem Artikel noch beifügen wenn sich jemand um die Suche bemüht (hab jetzt nix gefunden)

EDIT: http://usbstick.halbleiter.org/
 
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kiesbyjo

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#8
@Vesh
Ja, du kannst Daten sowohl auf deinem Stick, als auch auf jedem von Linux ansprechbaren Gerät deine Daten speichern, genauso wie auf einem auf der Festplatte installierten System.

@athlonforever
Wenn du eine genügend große Karte hast, wäre ich für einen Erfahrungsbericht dankbar. Das schwierigste dürfte das Auswählen der SD-Karte als Bootgerät im BIOS sein.
 
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#9
Nur so eine Anregung, habe sowas selbst noch nicht gemacht, aber das müsste sich doch eigentlich auch automatisieren lassen, sprich in ein bash-Script packen?!

Sonst: schöne Anleitung. :daumen:
 
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#10
Hi,

Super tut ;) doch ich habe ein Problem beim Booten , hier kommt (initramfs)
Ist warscheinlich eine Art console, kommt nachdem der kernel zu 100% geladen wurde, und es eigentlich weiter gehen sollte, was muß ich machen?

Mfg

Ps: sry wenn der Text etwas seltsam formatiert sein sollte, kommt vom iPhone ,sry
 

Bergfruehling

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#12
Welche Änderungen muss man bei kubuntu im Vergleich zu Ubuntu machen ?
 

kiesbyjo

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#13
@Vesh
Sehr interessant. Mal schauen, ob damit mein Tutorial hinfällig wird ;-)

@Backslash
So kritische Sachen wie Partitionen formatieren würde ich nicht so gerne in Scripts sehen.

@Straßdörfler & luphisto
Vielleicht bringt es was, statt der Zeile syslinux /dev/sd*1 das hier bei der Einrichtung einzugeben: syslinux -sf /dev/sd*1

@Bergfruehling
Da Ubuntu und Kubuntu nur wenige Unterschiede auf Systemebene haben, sollte es reichen, statt einer auf deine Erfahrungen mit Kubuntu bin ich sehr gespannt.
 
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#14
Ich muss zugeben, ich habe das Tut nur überflogen. Aber eine LiveCD, bzw ein Live-USB-Stick kann man doch viel eichfacher mit http://unetbootin.sourceforge.net erstellen lassen. Das Programm funktioniert mit Windows und Linux, läd das gewüschte Image aus dem netz, entpackt es, formatiert des Stick u.s.w. und kopiert alles auf ihn.



Grüße,
Tim
 
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#15
genau das habe ich jetzt auch mit ubuntu gemacht, nur kann mann da nicht deutsch beim start einstellen.

fand den ansaty vom tut auch besser, weil man da sachen speichern konnte, mit dem tool geht das nichtmehr, und man zerschiesst die installation, wenn m an ein update macht.
 

telemachos

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#16
Ich habs mit Kubuntu Ibex Beta versucht. Geht aber nicht, nach dem Splash-Screen kommt eine Fehlermeldung und die rudimentäre Konsole. Anscheinend findet es irgend was vom Linux-Kernel nicht. Ich nehme an, weil Ibex einen neueren verwendet und darum die Dateien anderst heissen.

Ich habs jetzt mit dem Kingston DataTraveler gemacht. Mit dem Kingston MiniSlim hab ich’s nicht geschafft.

Im Howto müsste es glaubs
Code:
cd ./casper
heissen, du hast den Punkt vergessen.

Besten Dank für das Tutorial, es ist super gemacht und nützlich

Habe selbiges Problem wie Straßdörfler. Bitte um etwas Hilfe.
Wechsle mal in dieser Situation das Terminal aufs erste Textbasierte (STRG ALT F1) dort stehen eventuell mehr Informationen, was nicht klappte. Zurück kommst du mit STRG ALT F8 oder F7 (weiss ich nicht)
 
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luphisto

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#17
Hab mittlerweile Ubuntu 8.10 Beta in Windows installiert und bin nach einiger Spielerei über die Paketverwaltung draufgekommen, dass Ubuntu da ein ganz nettes Tool dazu anbietet. Man braucht nur nen Stick und ne ISO und fertig.

Werde das demnächst mal testen und meine Erfahrungen diesbezüglich posten.

Habe die alte Installation nach dem Tutorial wieder gelöscht, da ich einfach zu wenig Zeit hatte. Aber ich meld mich wieder sobald ichs ausprobiert hab.
 

BLJ

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#18
Hallo,

vielen Dank für das Ausführliche How-To!

Wie siehts eigentlich mit der Performance aus? Sprich Hänger, lade- /Wartezeiten?

ich habe gerade eben anlässlich einer Dienstreise ein Ubuntu komplett 'normal' auf einen USB Stick installiert (OCZ Rally 2 Turbo 16GB, Lesen: 33MB/s, Schreiben: 16MB/s). Sprich Statt einer Festplatte ists einfach ein USB Stick... habe es ganz normal mit EXT3 Systemplatte und zusätzlicher SWAP Partition installiert, wie vom installer vorgeschlagen.
[lief übrigens total Reibungslos ab, musste nur CD einlegen und dem Wizard folgen...].

Das Problem: Ubuntu ist damit ziemlich langsam. Ich konnte es zwar wesentlich tweaken (ohne Tweaks brauchte das Laden des 'Start-Menüs' mehrere Sekunden!!)... [Tweaks: swappiness runter auf 5 stellen damit weniger geswappt wird, bei der Bootoption für Ubuntu ein IRQ Forwarding o.Ä. anhängen (müsste nochmal nachschauen)], aber es ist / war immer noch wesentlich langsamer als eine gleichwertige Installation auf einem langsameren Laptop mit langsamerer Festplatte (c.a. 25MB/s lesen / schreiben, 4200 RPM 2.5" Laptop; Zugriffszeit wird in der Grössenordnung um 20ms sein).


Nun benötige ich das Ubuntu auf dem USB Stick nicht mehr, da ich ja wieder an der Desktop-Maschine mit Ubuntu arbeiten kann. Doch wäre es trotzdem ziemlich praktisch für weitere Integrations-meetings und Demonstrationen...

EDIT: Ach ja, mit 8.04 war da noch so ein mühsamer Bug: Sys-partition auf USB Stick -> nach dem Login bleibt Gnome hängen und man hat nix anderes als das Hintergrund-Bild. Gnome-Keyring stürzt ab. Den USB Device-Controller als non-removable setzen hilft hier.
 

luphisto

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#19
Sodale hab das jetzt mit dem "Create an USB Startup Disk" Tool probiert (unter Ubuntu im Startmenü auf Anwendungen -> Hinzufügen / Entfernen -> einfach danach suchen & installierern)

Funktioniert, sofern man ein Ubuntu irgendwo installiert hat, sehr flott und einfach. USB Stick und ein ISO File von der LiveCD (bei mir wars 8.10 Beta) und ein paar Minütchen Zeit.

Hab den Stick (Sandisk Cruzer 4GB) in FAT32 formatiert, werde das aber auch noch in ext3 probieren + eine zweite FAT32 Partition damit ich ihn auch noch als "normalen" USB Stick in Windows benutzen kann ausprobieren.

Das Linux läuft mMn sehr sehr flott. Die von BLJ beschriebenen Probleme mit dem Öffnen des Startmenüs oder sonstige Hänger konnte ich bis jetzt nicht feststellen. Man hat eben hier die Live CD auf USB Stick. Aber grade zum Daten retten oder um schnell mal jemandem Ubuntu Linux vorzuführen reichts allemal.
 
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