News Display Week 2018: AUO macht Fortschritte bei Micro-LED-Displays

sNiPe

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#2
Kann ich mir das wie so eine LED Leinwand vorstellen, nur in winzig?
 

SaschaHa

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#4
Zu Schulzeiten, vor ca. 10 Jahren, habe ich meine Facharbeit über Beleuchtungs- und Bild-Techniken gehalten. Besonderen Wert habe ich damals auf OLEDs gelegt, die mich damals schon besonders begeistert hatten - obwohl es zu dem Zeitpunkt nicht ein einziges kommerzielles Produkt mit OLEDs gab.

Ich denke, in etwa an diesem Punkt sind aktuell die Micro-LEDs, sodass wir in vielleicht 5 Jahren mit ersten Produkten in annehmbarer Stückzahl rechnen können. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass die Kosten für Micro-LEDs - auch im Vergleich zu OLEDs damals - enorm hoch sind, weshalb es auch noch deutlich länger dauern könnte, bis man eine größere Produktion wagt. Ich freue mich aber schon auf die Technik! :)
 
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#5
So langsam glaube ich daran, dass es doch kein Fehler war die SED-Displays fallen zu lassen.
 

xoif

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#6
Was für ein komischer Artikel:
"Dabei wirkt der Prototyp gar nicht so besonders: Das 8-Zoll-Display besitzt eine Pixeldichte von 169 ppi, das ist nur etwas mehr als ein Apple iPad mini mit 7,9 Zoll bietet. "
100Mikrometer gelten als "Schwellwert" für Micro-Leds, Sony war bisher leicht darüber und Samsung soweit ich mich erinnern kann knapp drunter. 30Mikrometer ist also wirklich bemerkenswert. Für Fernseher und Monitore ist das bereits mehr als ausreichend.

"Das Micro-LED-Display sei mit einer „LTPS-TFT-Backplane“ gefertigt, wodurch jeder Pixel unabhängig beleuchtet werden könne."
Wieso beleuchtet? Miro-Leds sind selbst die Pixel, einen Absatz weiter beschreibt ihr das ja anhand von Wikipedia "treffend" selbst?
 

LaZz

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#7
Finde ich auch total komisch die aussage ... mit der technik ist mal halt nicht auf 8k auf 4“ aus, sondern die bild quali ist ausschlaggebend, das der te dabei so komisch negativ formuliert wirkt irgendwie als hätte er kein tiefes verständnis für die technik und dafür was hier geleistet wurde und was diese Technik in zukunft bedeuten könnte.

Als wenn jemand sagt, hm das neue e auto hat ja nur ne reichweite von 1100km, kaum mehr als der benziner hat....
 
Zuletzt bearbeitet:

Ozmog

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#8
Was für ein komischer Artikel:
"Dabei wirkt der Prototyp gar nicht so besonders: Das 8-Zoll-Display besitzt eine Pixeldichte von 169 ppi, das ist nur etwas mehr als ein Apple iPad mini mit 7,9 Zoll bietet. "
100Mikrometer gelten als "Schwellwert" für Micro-Leds, Sony war bisher leicht darüber und Samsung soweit ich mich erinnern kann knapp drunter. 30Mikrometer ist also wirklich bemerkenswert. Für Fernseher und Monitore ist das bereits mehr als ausreichend.
Ist quasi eine Einleitung, folgend steht ja geschrieben:
Für die noch junge Micro-LED-Technik sei dies jedoch ein Meilenstein: AUO betont, dass es sich um die bisher höchste Auflösung für ein Vollfarb-Display dieser Art handelt.
Es ist ja von der Auflösung selbst ja nun wirklich nicht der Durchbruch für Displays im Allgemeinen, jedoch für Micro-LEDs schon.
 
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#9
jow ... :)

Sony hatte schon vor fast 10 Jahren ein erste Full HD TV Gerät mit der technik gezeigt - natürlich nur ein Prototyp
CES 2012 :)

Ich war schwer enttäuscht dass sie auf der CES 2013 ein zugekauftes OLED-Panel gezeigt hatten. Klar, weil LG es immer noch nicht richtig hinbekommt hat Sony mit dem packaging den damals besten OLED-Fernseher der Welt hingestellt, aber dennoch, sie waren durch die OLED-panels von LG mit den white OLEDs limitiert. Und es ist eben selten gut zugekaufte Komponenten weiter zu veredeln. Weniger Gewinn und man kann sich schwerlich absetzen.

Sony bietet bereits im Profisegment CLED an und dürfte über JDI Zugriff auf Fertigungskapazität haben. Solange der neue CEO nicht generell der Hardwareabteilung den Saft abdreht könnten sie da noch was reissen. Sie sind ja de facto der Erfinder der Technik, dürften also wichtige Patente halten. Zu schade dass damals der Fokus auf OLED gelegt wurde - was Sony früher auch im Haus entwickelt hat und was dann fallen gelassen wurde.

In der Praxis kann ich mir Micro-LED als recht zügigen Schritt vorstellen um in die Produktion gehen zu können. Was auch erklären würde warum Panasonic ihren Ansatz vom letzten Jahr, ein monochrom-TFT hinter das Farb-TFT zu laminieren um die Helligkeit per Pixel zu regeln, derzeit nicht weiter zu verfolgen scheint.
 

Herdware

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#10
In der Praxis kann ich mir Micro-LED als recht zügigen Schritt vorstellen um in die Produktion gehen zu können.
So wie ich das mitbekommen habe, ist das Problem mit der Produktion von Micro-LED-Displays immer noch, dass jede LED (Subpixel) einzeln platziert werden muss.
An der "WALL" hat wohl ein Roboter Wochen (oder Monate) lang gewerkelt.
 

Ozmog

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#11
So wie ich das mitbekommen habe, ist das Problem mit der Produktion von Micro-LED-Displays immer noch, dass jede LED (Subpixel) einzeln platziert werden muss.
An der "WALL" hat wohl ein Roboter Wochen (oder Monate) lang gewerkelt.
Muss nicht sein, immerhin geht eine Bestückung recht schnell und da es sich hierbei um eine große Matrix aus gleichen Bauteilen handelt, kann man auch mehrere LEDs parallel bestücken, indem man mehrere Köpfe zusammenschraubt. Je nachdem wie groß so ein Kopf für die Bestückung ist, so muss ein einzelner Kopf nur eine solch kleine Fläche bestücken.
Oder man hat noch andere pfiffige Ideen umgesetzt, wie man Millionen gleiche Teile setzen kann.
 
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#12
Könnte man nicht theoretisch einfach einen Wafer nehmen und darauf wie bei der Prozessorherstellung die Strukturen einfügen? "Normale" LEDs werden schließlich auch einfach aus einem Wafer ausgesägt und dann kontaktiert.
 

AlphaKaninchen

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#13
Sollte eigentlich gehen man muss halt Blöcke von z.b. 10mm*10mm nehmen oder sogar noch kleiner da die Ausbeute kleiner wird je größer die Fläche, wobei man ja keine 7nm brauchen wird.
 
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