Kleinere HZ Zahl sieht besser aus?

uboot

Captain
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Hallo,
ich habe eine Radeon 9800 Pro und einen IIYAMA HM903DT. Habe die Auflösung 1280*1024*32. Der Monitor unterstützt bis 120Hz bei der Auflösung. So nun meine Frage. Wenn ich 100 Hz einstelle sieht das in der Auflösung für mich subjektiv etwas unschärfer aus als bei 85Hz. Woran kanns liegen? Optische Täuschung?
 

Queen

Admiral
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Durchaus möglich.

Je höher der RAMDAC belastet wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Minderung der Darstellungsqualität - auch abhängig vom D-Sub Kabel.

Sofern der Monitor einen BNC-Eingang besitzt, kannst du damit eine qualitativ bessere Übertragung erreichen und somit die Darstellungsqualität verbessern.


Bye,
 
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uboot

Captain
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Noeh der hat 2 normale Eingänge. Kein DVI. Könnte es nicht auch sein, dass das Auge gar nicht merken kann, wie es mit 100Hz verwöhnt wird?
 

IRID1UM

Commodore
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ich hab auch mal gehört, dass die monitore durchaus ein schlechteres bild bei hohen hertz frequenzen erzeugen können da sie wesentlich mehr pixel in der selben zeit zeichnen müssen.
zwischen 85 und 100 hz merkt man kaum einen unterschied, also lass deinen monitor ruhig auf der niedrigeren einstellung.
mfg
IRID1UM
 

balla balla

Lieutenant
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Hallo Flowy,
hattest Du das Problem auch schon mit der GF4 TI4200?
Wenn nein, dann kann das an billigen Ausgangs-Filterbausteinen an der Radeon liegen.

Die Zeilenfrequenz ist da übrigens der Knackpunkt, und berechnet sich aus der Anzahl der Zeilen un der Bildwiederholfrequenz.
In Deinem Fall also:
1024 x 100Hz = 102,4kHz
oder
1024 x 85Hz = 87kHz

Du solltest wenn möglich eine Auflösung von 1280 x 960 wählen wegen des 4:3 Seitenverhältnisses sonst hast Du bei Videos "Plattköpfe", probiers aus.
Ist ausserdem ein Kompromiss bei der Zeilenfrequenz (960 x 100Hz = 96kHz) die oft bei ca. 95kHz gedämft wird.

Bringt das alles nichts, würde ich die Graka zurückgeben und am besten gegen eine eines anderen Hersteller tauschen, ich empfehle ASUS (etwas teurer aber besser).

Info am Rande:

Das mit dem unscharfen Bild bei hohen Wiederholfrequenzen ist ein altes Problem und liegt meistens, wie gesagt, an diesen Filterbausteinen der Grafikkarte.
Nvidias GeForce haben machmal das gleiche Problem.
Zu lange oder schlechte Monitorkabel können den gleichen Effekt haben.
Eine Optische Täuschung ist es sicher nicht.

Die Filterbausteine sind dazu da das die Hersteller die EMV Werte an den Ausgängen der Grafikkarte einhalten (mit dem og. Effekt).
Im Internet gibt es Anleitungen wie man diese Bausteine (Spulen und Kondensatoren) mit einem Lötkolben und etwas Draht auslötet und überbrückt.
Ich würde davon aber eher abraten.


Gruß
balla balla
 
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uboot

Captain
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Neh war schon immer so. Dachte immer ich bilde mir das nur ein. Ist es denn schlechter für die Augen 8 Stunden am Tag vor nem 85Hz Bild zu sitzen als vor nem 100 Hz Bild?
 

balla balla

Lieutenant
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Den Augen ist es warscheinlich egal, nur sind manche Leute bei niedrigen Widerholraten sehr empfindlich und bekommen Kopfschmerzen.
85Hz gelten allgemein hin als ergonomisch annehmbar.
Probier doch mal die 1280 x 960 Auflösung, ich habe meinen Beitrag oben bearbeitet.
 

Morgoth

Captain
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Nein, 85Hz sind sogar von Vorteil: die höhere Schärfe ist ein Punkt, ein anderer die Tatsache, dass 100Hz gerade doppelt so viel wie die Netzfrequenz hier in Deutschland ist. Das führt bei Kunstlicht zu Überlagerungen, die dann wie ein leichtes Flimmern aussehen. Bei reinem Tageslicht ist das egal.

Ergänzung zu ballas Ergänzung:
bei diesen Ausgangsfiltern handelt es sich um Tiefpassfilter. Die haben die Eigenschaft, nur tiefe Frequenzen (des Signals, die haben nur wenig mit der Vertikalfreuquenz zu tun) durchzulassen. Um aber eine möglichst hohe Schärfe bei einer Vertikalfrequenz (z. B. 100Hz) zu erreichen, müssen sehr hohe Frequenzen an den Monitor geschickt werden - poportional zu der Vertikalfrequenz.
Es gibt verschiedene Filterordungen (1., 2., 3. usw.) und -typen (Bessel, Butterworth, Tschebyschev u. a.). Abhängig von diesen beiden Parametern dämpft der Filter schon tiefere Frequenzen mehr oder weniger. Besonders die Ordnung spielt da eine Rolle: um bei einer Frequenz eine bestimmte Dämpfung zu erzielen, muss man bei Filtern niedriger Ordnung schon "früher anfangen" zu dämpfen, bei hohen Ordnungen ist es umgekehrt.
Ein schlechter Filterbaustein ist meist einer geringerer Ordnung, so dass schon (zu) tiefe Frequenzen gedämpft werden, das verringert somit die Schärfe.
M. W. Spitze im Consumer-Bereich ist die Parhelia-Serie von Matrox, die mit einem Filter 10. Ordnung arbeitet.
Wer das jetzt nicht verstanden hat, macht nichts, es ist nicht wichtig.
 
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