Test Lian Li A4-H2O im Test: 11 Liter Platz auch für potente Mini-ITX-PCs

acty

Redakteur
Teammitglied
Dabei seit
März 2008
Beiträge
13.268
Das kompakte Mini-ITX-PC-Gehäuse Lian Li A4-H2O überzeugt im Test mit einer exzellenten Verarbeitung und genug Platz für durchaus potente Gaming-Hardware. Das Gehäuse entstand in Zusammenarbeit mit DAN Cases und knüpft mit 11 statt 8 Litern Volumen an den Erfolg des A4-SFX an. Für eine Überraschung sorgte im Test die SSD.

Zum Test: Lian Li A4-H2O im Test: 11 Liter Platz auch für potente Mini-ITX-PCs
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zitterrochen, C4rp3di3m, SVΞN und 3 weitere Personen
Das mit den fehlenden Staubfiltern verstehe ich nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Atomique, c9hris, NerdmitHerz und 6 weitere Personen
Sehr schönes Teil. Nur bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich nochmal ein mITX bauen möchte. Dazu ist mir die aktuelle Hardware zu hungrig.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: cruse und Burfi
  • Gefällt mir
Reaktionen: flo.murr, Öcher Tivoli, usernamehere und 3 weitere Personen
Das mit der Temperaturkurven der SSD sieht schon seltsam aus. Ist der Sensor zwischenzeitlich beschädigt worden? Warum hat die rote Kurve eine so gute zeitliche und vertikale Auflösung aber die anderen Modi sehen so aus als wäre die Messfrequenz auf einmal komplett anders? 🤔

Edit: oder hats hiermit zu tun? "Gegenüber punktuellen Temperaturmessungen zu einem willkürlichen Zeitpunkt werden alle ermittelten Temperaturen und GPU-Lüfter-Drehzahlen im Zeitverlauf protokolliert und dargestellt."
 
Sehr interessantes Gehäuse, würde aber lieber auf das DAN C4 warten.
 
@aur0n
das wundert mich auch

Die Tabellen zeigen jedoch, dass die SSD bei minimaler und ausgewogenen Lüfterdrehzahl nahezu permanent bei einer Temperatur blieb und jeweils nur sprunghaft anstieg

bei starker Belüftung schwankten die Temps hingegen permanent
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aur0n
Da die Karte direkt die Luft von außen ansaugen kann, sollte es auch bei höheren TDPs keine Probleme geben.
Selbst das NT zieht die Luft direkt von außen.
Ansonsten bin ich mit dem NR200P gut bedient^^.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lnnz
Danke für den Test/die Vorstellung @acty

Ich habe lange überlegte, ob es das A4, da Q58 oder das Meshlicious wird (alle bei Lian Li gefertigt) und habe mich am Ende gegen das Dan entschieden.

Zum einen habe ich die Größenordnung mit 240ger schon (Ghost S1 mit Tophat Large), zum anderen wollte ich dann doch die Möglichkeit für nen 280ger Radiator (bei geringerem Footprint).

Also ist es das Meshlicious geworden.
Das hat zwar 3L mehr Volumen, dafür aber eben 280ger Radi, bis zu 4 Slot GPUs, Custom Loop leichter umsetzbar und mit ein paar Standoffs deutlich leichteres Kabelmanagement.

Das Kabelmanagement war am Ende das Zünglein an der Waage.

Ich werde sicher das ein oder andere A4 H2O zusammenbauen und wünsche allen Käufern viel Spaß mit dem Case, aber für mich ist es eben das Meshi geworden (im Angebot bei CK als PCIe 4.0 Version zum gleichen Preis wie das A4 H2O).

Ps.: Das Q58 ist auch super interessant, aber die geteilten Seiten muss man mögen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: acty
Danke, das hier mal Mittelklasse-Hardware getestet wurde und eben nicht die dicken Schiffe. Aus meiner Sicht auch eher die Komponenten, die man in so ein Case einbaut. Damit will ich nicht sagen, dass das mit stärkerer Hardware gar nicht geht. Aber wenn man es gleichzeitig auch leise haben möchte, ist SFF halt eher etwas für solide Mittelklasse und nicht für Highend-Hardware, die halt auch Atmen möchte.

Meins ist bestellt und kommt wohl im Juni. Denke mein 3700X und meine 6600 XT werden sich da drin sehr wohlfühlen. Die GPU garantiert wohler, als im aktuellen H210i ;)

Ich habe auch noch einmal über das Q58 überlegt. Das ist aber nicht wesentlich kleiner als mein H210i und nach zwei Jahren RGB-Blingbling bin ich dann wieder erwachsen geworden ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lnnz und acty
Zitat von USB-Kabeljau:
Das mit den fehlenden Staubfiltern verstehe ich nicht.
Macht den ohnehin schon schweren Puzzle/Zusammenbau um so ärgerlicher, weil man es gleich mehrfach pro Jahr anfassen muss mit der höheren Verschmutzung und der niedrigeren Reserven für höhere Temperaturen.

Ob ein MIDI Desktop mit ein wenig Staub +10°C nach oben wandert bei CPU/GPU, interessiert meist niemand, man hat ja oft 30°C und mehr an Reserven bis Throttling anfängt. Ohne ständige Temperaturmessungen merkt man es ja nicht mal, die Performanz gerade bei Spielen ändert sich ja kaum.

Aber diese kleinen Kisten laufen ja mit mid-range Komponenten eher auf der warmen Seite, ob man sich sowas unbedingt antun möchte, sollte man sich schon gut überlegen. Wenn man immer gerne bastelt ist es sicher perfekt, wenn man eher den PC nutzt, eher weniger.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Manou, ergibt Sinn, acty und eine weitere Person
@acty wie habt ihr denn die Tests gefahren? Erst die niedrigen Lufterdrehzahlen und dann mit Voll Lüftung? Hatte der PC zwischen den Runs ne Ruhepause zum Runterkühlen? Seltsam finde ich den direkten Sprung auf 60°C bei den kuriosen Temperaturverläufen. Aber gut, am Ende ist das Fazit ja trotzdem: schlechte SSD Position Danke für den Test!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: acty
Zitat von USB-Kabeljau:
Das mit den fehlenden Staubfiltern verstehe ich nicht.
Auch wenn ich das Gehäuse selbst für wieder mal nicht durchdacht halte (wie auch alle Dan cases bisher) verstehe ich diesen Punkt schon.

Warum? Was viele vergessen: Staubfilter vernichten den Staub nicht, sie sammeln ihn nur an und setzen sich dabei weiter zu.
Staubfilter reduzieren den Airflow schon im sauberen Zustand massiv. Bei miniITX wird es damit immer schwieriger solide high performance Kühllösungen aufzubauen.

Ist es jedoch überhaupt dramatisch? Meiner Meinung nach sehr oft nein.
Moderne Gebäude haben alle eine Lüftungsanlage mit Staub- und Pollefiltern. Staubsaugroboter kosten <500€ und können programmiert fahren und die Schmutzgrundlast weiter senken.
Wenn man Dinge nicht gerade im Hauseingangsbereich abstellt ist Staub kein Problem.

Diese Dan cases sind alle so lala und eher als Designobjekt und Bastelexperiment zu sehen. Das sind keine ultra robusten LAN-Party Gehäuse mit Tragegriff und IP-5x+ Schutz gegen Staub, Nässe etc.
Es ist eher ein sehr spezifisches (Design)Produkt für genau ausgewählte Komponenten. Das hier ist also absolut sicher kein gutes Gehäuse für den rauchenden Besitzer mehrerer Katzen.

Ich halte es übrigens auch für nahezu unmöglich die Oberklasse der kommenden HW, insbesondere GPUs, damit sinnvoll zu betreiben und zu kühlen. Hierfür sind einfach zu viele Fehler im Kühlkonzept selbst vorhanden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: c9hris
Ich dachte das C4 bekommt einen 280mm Radiator Support. Das würde die Lautstärke nochmal reduzieren wenn man einen 12900K(S) verbaut. (Bei mir wird es eher der Nachfolger im Herbst 22)
 
@supermanlovers
das C4-SFX bekommt 2x 140er

vgl.:
Gehäuselüfters: 1x80/92mm Rückseite, 2x120/140mm oben und 2x120/140mm Radiatorbracket
 
Zitat von kachiri:
Ich habe auch noch einmal über das Q58 überlegt. Das ist aber nicht wesentlich kleiner als mein H210i
Das Q58 ist 13 Liter kleiner als das H210i...
Also etwas mehr als halb so groß.
Andersrum gedreht ist das H210i nahezu doppelt so groß wie das Q58.
Ist das für dich nicht "wesentlich"?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: BatCatDog
Zitat von Cronos83:
Das Q58 ist 13 Liter kleiner als das H210i...

BxHxT
Lian Li A4-H2O: 140x244x326mm
Lian Li Q58: 170x250x342mm
Jonsbo Jonsplus i100 Pro: 194x307x435mm
NZXT H210(i): 210x349x372mm

In der Tat. Irgendwie mit dem Jonsplus verwechselt, dass zwar "schmaler" und "weniger hoch", dafür deutlich breiter daherkommt.
Letztlich gefällt mir beim A4-H2O aber dann doch auch einfach auch das schlichte Design (ohne Blick ins Innere) ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ferris19 und Cronos83
@kachiri

Ja, optisch ist das Q58 wirklich Geschmackssache. Vor allem die geteilten Seiten waren bei mir auch ein Punkt, der mich da gebremst hat.

Das A4 H2O ist wirklich schick :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: acty
Zurück
Top