Bericht Prozessor-Rangliste: CPU-Vergleich mit AMD Ryzen & Intel Core für Ende 2019

Esenel

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CB testet schon immer den 8700k mit, der sogar durch die 12 Threads besser ist und auch dieser muss extrem kämpfen um den 3600 zu schlagen.
Muss er nur mit 2666er RAM, was niemand mehr kauft, wenn man sich die Kaufthreads ansieht.

Mit dem richtigen RAM, auch ohne CPU OC, spielt sich der 8700K selbst mit dem 3900X.

Dies gilt rein für Games.

Trotzdem sollte heute ein 3600 in fast allen Situationen vorgezogen werden.
Die meisten Leute werden während ihrer Nutzungszeit dieser CPU selten an dessen Grenzen kommen, da dazu einfach keine High End GPU gekauft wird.

Diese Relation sollte aber immer hergestellt werden.
Für die Meisten schnell genug und die bessere Wahl, aber im CPU Limit weitaus langsamer als ein 8700K.
 

aldaric

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Muss er nur mit 2666er RAM, was niemand mehr kauft, wenn man sich die Kaufthreads ansieht.

Mit dem richtigen RAM, auch ohne CPU OC, spielt sich der 8700K selbst mit dem 3900X.
Darum ging es ja jetzt nicht, bzw. nur indirekt.

Es sollte eher klar machen, warum ein 9400F oder 9600K, keine Empfehlung sind, da die in der Regel nicht mit Z-Boards gepaart werden und auch andere Nachteile mit sich bringen.
 

Jesterfox

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Esenel

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@aldaric
Klar. Ein 9400F oder 9600K mit einem non-Z-Board und dadurch 2666er RAM ist nie und nimma einer 3600 +B 450 Kombination vorzuziehen.
Da ist der Ryzen das einzig sinnvolle Paket.
 

ProximaCentauri

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Ein toller Artikel, danach habe ich schon länger Gesucht.
Meine Kaufentscheidung habt ihr deutlich beeinflusst.
Ein Ryzen 3700X ist es geworden 😀
 

Nixdorf

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Bzgl. B450 soll doch Ende des Jahres der B550 kommen?
Also... jetzt?

Der B550 bringt wahrscheinlich kaum Neuerungen gegenüber dem B450. Vermutlich ist das nur der umgelabelte B450, nachzertifiziert für PCIe 3.0. Eigentlich hätten wir die B550-Boards im Juli gebraucht, pünktlich zum Launch von Ryzen 3000. Die Menge an Geraffel hier im Forum wegen der BIOS-Update-Problematik war den tollen neuen CPUs unwürdig. Es wäre auch kein Problem gewesen, aber dann hätte man weder X570 pushen können, noch B450 abverkaufen. Die derart spät kommenden neuen Einsteigerboards sind mein zweiter Kritikpunkt an 3rd Gen Ryzen, neben den Chipsatzlüftern bei X570.
 

chithanh

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mit dem geld könnte man dann im gegenzug eine noch schnellere amd cpu kaufen
Das ist theoretisch richtig. In der Praxis haben wir aber Z390-Boards ab 110€ gegen B450-Boards ab 60€. Mit einem 9600K sind das 335€. Das Budget bei AMD liegt dann bei 275€ für die CPU. Dummerweise gibt es den 3600 für 200€ und der nächste lohnende Schritt darüber ist der 3700X für 330€. Das passt also nicht. Die Lücke bei AMD ist in dem Bereich einfach zu groß.

Die Ersparnis fließt eher in einen besseren CPU-Kühler, ein doch etwas hochpreisigeres B450-Board, oder aber wird zur Anzahlung auf eine bessere Grafikkarte. Oder aber man freut sich über gespartes Geld.
 

Beteigeuze.

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Das ist theoretisch richtig. In der Praxis haben wir aber Z390-Boards ab 110€ gegen B450-Boards ab 60€. Mit einem 9600K sind das 335€. Das Budget bei AMD liegt dann bei 275€ für die CPU. Dummerweise gibt es den 3600 für 200€ und der nächste lohnende Schritt darüber ist der 3700X für 330€. Das passt also nicht. Die Lücke bei AMD ist in dem Bereich einfach zu groß.

Die Ersparnis fließt eher in einen besseren CPU-Kühler, ein doch etwas hochpreisigeres B450-Board, oder aber wird zur Anzahlung auf eine bessere Grafikkarte. Oder aber man freut sich über gespartes Geld.
sry aber dein beispiel ist total praxisfern
mal abgesehen davon dass man sich das geld auch einfach sparen könnte um sich so einen günstigeren pc zu bauen könnte man genauso gut noch nen fuffi drauf legen um sich den 3700x zu holen
außerdem brauchst du noch nen kühler für den 9600k und dann ist der unterschied noch geringer
und dann hat man eine cpu die einfach mal doppelt so schnell ist in anwendungen wie der 9600k
 

Nixdorf

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könnte man genauso gut noch nen fuffi drauf legen um sich den 3700x zu holen
Natürlich könnte man das tun, aber eben nicht ausschließlich mit dem Geld, was man mit einem günstigeren Board spart. Bei einem harten Budget fehlt zum 3700X eben dieser Fuffi.

Davon ab würde ich wegen der höheren Anwendungsleistung auch immer den Ryzen empfehlen, bzw. grundsätzlich keine 6C/6T mehr für neue Gaming-Systeme. Ich würde aber auch kein B450-Board für 60€ empfehlen.

Die Diskussion über die Vorteile von Ryzen in Anwendungen könnte sich übrigens mit Comet Lake Anfang nächsten Jahres in Wohlgefallen auflösen, falls Intel tatsächlich die SMT-Deaktivierung endlich beerdigt. Der 10500K käme dann auch mit 6C/12T und läge wohl ziemlich gleichauf mit dem Ryzen 3600(X).

Wenn das so kommt, wäre das ggf. wieder der Startschuss für sinkende Preise bei AMD und eine schöne Grundlage für die nächste Runde an Performance-Steigerung mit Ryzen 4000 Mitte 2020.
 

Beteigeuze.

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Natürlich könnte man das tun, aber eben nicht ausschließlich mit dem Geld, was man mit einem günstigeren Board spart. Bei einem harten Budget fehlt zum 3700X eben dieser Fuffi.

Davon ab würde ich wegen der höheren Anwendungsleistung auch immer den Ryzen empfehlen, bzw. grundsätzlich keine 6C/6T mehr für neue Gaming-Systeme. Ich würde aber auch kein B450-Board für 60€ empfehlen.

Die Diskussion über die Vorteile von Ryzen in Anwendungen könnte sich übrigens mit Comet Lake Anfang nächsten Jahres in Wohlgefallen auflösen, falls Intel tatsächlich die SMT-Deaktivierung endlich beerdigt. Der 10500K käme dann auch mit 6C/12T und läge wohl ziemlich gleichauf mit dem Ryzen 3600(X).

Wenn das so kommt, wäre das ggf. wieder der Startschuss für sinkende Preise bei AMD und eine schöne Grundlage für die nächste Runde an Performance-Steigerung mit Ryzen 4000 Mitte 2020.
es ist trotzdem unrealistisch dass das harte budget grade so liegt dass es für den 9600k reicht und alles andere nicht

warten wir mal ab
im moment gibt es für intel keinen grund die preise zu senken
die leuten kaufen die intel cpus wie verrückt
 

chithanh

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Ich würde aber auch kein B450-Board für 60€ empfehlen.
Von einer besseren CPU hat man Performance-Vorteile.
Von besserem RAM, besserer SSD, usw. auch.
Aber beim Mainboard? Solange man nicht übertaktet ist auch ein Gigabyte B450M-S2H für aktuell 56€ gut genug für alle Lebenslagen, solange es die benötigten Features besitzt.
 

Nixdorf

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im moment gibt es für intel keinen grund die preise zu senken
Intel senkt ja auch so gut wie nie Preise. Das passiert nur alle Jubeljahre mal offiziell. Meinen Q9550 habe ich 2008 nach Preissenkung um 40% erworben. Sie ersetzen normalerweise stattdessen die CPU durch eine bessere auf dem gleichen Preispunkt.

die leuten kaufen die intel cpus wie verrückt
Die Leute nicht mehr. Die absoluten Verkaufszahlen der Intel-CPUs sinken seit der Veröffentlichung von Ryzen. Damit meine ich aber ausschließlich separat verkaufte CPUs im DIY-Markt.

Firmen und Rechnerhersteller hingegen kaufen die Dinger tatsächlich wie verrückt, und die fertigen Rechner mit Intel-CPUs verkaufen sich dann natürlich auch gut, oftmals in Ermangelung von Alternativen. Im Notebook-Markt aber ist Intel meiner Meinung nach durchaus zu Recht noch immer der Platzhirsch, denn das Power Management bei AMD liegt hier noch immer zurück.
Ergänzung ()

Aber beim Mainboard? Solange man nicht übertaktet ist auch ein Gigabyte B450M-S2H für aktuell 56€ gut genug für alle Lebenslagen, solange es die benötigten Features besitzt.
Theoretisch ja, aber Empfehlungen macht man ja nicht nur auf Grundlage der Featureliste, sondern auch aufgrund von Erfahrungen. Legt man da mal fast alles beiseite, würde ich immer noch 4 Speicherslots für eine spätere Aufrüstbarkeit empfehlen. Das wäre dann das Gigabyte B450M DS3H ab 66€. Wegen des besser eingrschätzten VRMs würde ich dann aber zumindest das ASRock B450M Pro4-F empfehlen, und dann sind wir bei 70€.

Man kann mit Featurewünschen wie besserem Audiocodec oder Intel-LAN natürlich schnell bei höheren Preisen landen, aber das ist dann tatsächlich Geschmackssache.
 
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Wilhelm14

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Sehe ich ähnlich. Mir gefallen z.B. CPUs mit IGPs, auch wenn man sie eigentlich mit einer Grafikkarte paart. Einfach für Testfälle, Grafikkarte eingeschickt oder fehlerbehaftet oder man möchte später nach Ausmusterung den PC als "Büro"- oder Zweirechner ohne "fette" Grafikkarte weiter nutzen. Und dann überlege ich noch, dass am besten sämtliche Monitorausgänge (VGA, DVI, HDMI, DP) vorhanden sind, falls man mal auf entsprechende Monitore stößt. usw. Häufig rutscht man dann von alleine zu ganz bestimmter Hardware, unabhängig vom Hersteller.
 
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