Dafür, dass die Spiele teilweise Jahre später rauskommen ist das sicherlich ein Posten den man mitnehmen kann. Vor allem da der Aufwand halt ziemlich gering ist. Zusätzlich wird der Exklusivvorteil trotzdem mitgenommen.Kaufmannsladen schrieb:1,5 Mrd USD insgesamt bei einem Jahreszumsatz von 30 Mrd USD ist nicht so viel. Und die MP-Tiztel sind ja weiterhin Multiplat.
Die Frage ist eher: Worauf basiert die Annahme, dass genug Portkäufer wirklich eine PlayStation kaufen würden? Die 20 Ports sind sicherer verkauft, als dieser eine PS-Nutzer generiert. Wieviel nimmst du hier überhaupt als Lebensspanne an? Sonys eigene Zahlen sprechen von 731$ ohne Konsole in 4 Jahren. Die Hürde ist also relativ hoch, von zb 4 Spielen in 4 Jahren für 280$ zu 1300$. Da muss man schon wirklich Bock haben die 1000$ mehr auszugeben.Kaufmannsladen schrieb:Ein typischer PS-Nutzer macht über eine Konsolen-Lebenszeit einen groben Umsatz von um die 1.400 € (500 € Konsole, 600 € 10 Spiele, 300 € PSN+). Dafür müssten sie 20 Ports a 70 € verkaufen.
Sony bekommt doch grade aktuell beides, erst die Exklusivität auf der Konsole und später den PC-Port. Ein Port-Stopp würde nur dann mehr bringen, wenn dadurch genug echte Plattformwechsler entstehen, dafür sehe ich aber bisher keine belastbare Grundlage.
Die, die da an der Quelle sitzen haben genauso wenig Ahnung, da du nie Vergleichswerte erzeugen kannst. Es gibt nur Ports oder eben keine Ports. Du kannst in dem selben Zeitraum nicht beides laufen lassen, somit ist es immer ein Schuss ins Blaue, ob du wirklich genug Spieler überzeugen kannst für viel Geld Konsole + Spiele zu kaufen.RedPanda05 schrieb:Ich finde es wirklich beeindruckend, dass du offensichtlich mehr Ahnung von den Einkommensströmen hast als Jene, die tatsächlich an der Quelle sitzen.
Edit: Erinnert euch mal an HZD zurück, als es 2017 erschien konnte niemand damit rechnen, dass es auf PC erscheint. Somit wurden hier schon der Großteil der Leute abgeholt, die sich eine PS wegen Exklusivtiteln holen. Der PC Release kam 3,5 Jahre später und trotzdem wurden ca. 4,5 Mio. Einheiten auf Steam verkauft. Sony hat da eher eine neue Käuferschicht erschlossen, als in einem relevantem Umfang potenzielle Konsolenkäufer verloren.
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