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News Spiele exklusiv auf PlayStation: Sony behält Einzelspieler-Titel auf der eigenen Konsole

_Cassini_ schrieb:
Der Vergleich mit 0,8 % des Jahresumsatzes greift zu kurz. Entscheidend ist nicht, wie groß der Betrag im Sony-Gesamtkonzern wirkt,
Das ist im Vergleich Vergleich zu den Playstation-Umsatz, nicht zum Gesamtkonzern.

_Cassini_ schrieb:
sondern wie profitabel dieser Umsatz im Verhältnis zum Aufwand ist. PC-Ports sind spätere Verkäufe bereits entwickelter Spiele.
Du gehst davon aus, dass kurzfristiger Profit dass Ziel ist, sie den gleichen Umsatz machen werden und ignorierst, dass der Umsatz dann fast komplett auf ihrer eigenen Plattform läuft.

_Cassini_ schrieb:
Nach Steamgebühr, Portkosten und Steuern dürfte der Gewinn pro Dollar Umsatz relativ hoch sein.
Auf ihrer eigenen Plattform fallen weder Gebühren an, noch müssen sie einen Port erstellen.

_Cassini_ schrieb:
Die 1,25 Mio. sind eben nicht einfach „nur 1 % mehr PS-Verkäufe“. Es müssten 1,25 Mio. zusätzliche Vollumsteiger sein,
Wieso müssen es Vollumsteiger sein? Es reicht, wenn mindestens so viele Leute sich eine PS5 zulegen, weil es die einzige Möglichkeit ist, die SP von Sony zu spielen. Woher die kommen, ist zweitrangig.
 
TR2013 schrieb:
Bin ich der Einzige, der annimmt, dass Sony mit Marktanalysen und Interna bessere Entscheidungen treffen kann als ein einzelner Gamer?
Entscheidungen wie Concord?

Firmen sind nicht unfehlbar, auch mit internem Wissen nicht. Am Ende zählt dann nämlich immer noch, wer dieses Wissen wie interpretiert. Die tollste Marktanalyse bringt dir nix, wenn sie falsch interpretiert wird.

Wir sehen doch tagtäglich wie Firmen gigantische Summen in den Sand setzen, wie sie ihre eigenen Produkte vorschnell absägen, wie sie auf irgendwelche kurzlebigen Hypes umschwenken, etc.
Wie kann man das sehen und dann einfach annehmen, dass solche Firmen zuverlässig erfolgreich handeln?

Wir behaupten nicht, wir wüssten es besser oder das Sony hier definitiv den falschen Weg geht.
Genauso könnt ihr aber nicht behaupten, dass es der richtige Weg ist, nur weil Sony interne Analysen dazu hat.

RedPanda05 schrieb:
Wenn das Spiel nicht mehr auf dem PC erscheint, muss der Multi Gamer es schlicht auf der PS spielen, was soll er sonst machen?
Es nicht spielen. So wie es diese PC Kunden eben auch davor gemacht haben.
Ergänzung ()

Kaufmannsladen schrieb:
Auf ihrer eigenen Plattform fallen weder Gebühren an, noch müssen sie einen Port erstellen.
Überspitzt: 100% von nix sind trotzdem weniger als 70% von etwas ;)
 
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Powl_0 schrieb:
Firmen sind nicht unfehlbar, auch mit internem Wissen nicht.
Natürlich nicht
Powl_0 schrieb:
Wir behaupten nicht, wir wüssten es besser oder das Sony hier definitiv den falschen Weg geht.
Genauso könnt ihr aber nicht behaupten, dass es der richtige Weg ist, nur weil Sony interne Analysen dazu hat.
Wir und ihr. Lustig. So hab ich das noch nicht wahrgenommen.

Is klar. Aber eine Tendenz dazu in einem Forum die einzig goldene Wahrheit abzuliefern und alles andere (vor allem lang überlegte Unternehmensentscheidungen, die einem gegen den Strich gehen) für stumpfsinnig zu halten ist teils sicher ausgeprägt. Hier wie auch andernorts.

Nicht auf dich gemünzt, schon allein weil ich nicht so genau verfolge wer was schreibt und wer ihr und wir sind. ;-)
 
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TR2013 schrieb:
Wir und ihr. Lustig. So hab ich das noch nicht wahrgenommen.
Naja, ich find schon hier gibts grob zwei Camps/Meinungen zum Thema.
 
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RedPanda05 schrieb:
Die Leute haben auch fuer ~1000€ eine PS5 vor 5 Jahren gekauft. Der Preis des Gamings scheint Wenige abzuhalten
Ja, das ist korrekt, du musst aber bedenken, dass die Leute, die eine PS für 1000€ gekauft haben, auch besonders willige PS Käufer sind. Natürlich würde es sicherlich Umsteiger geben, was ich nur zu bedenken gebe, ist, dass der Pool derjenigen die theoretisch umsteigen könnten relativ klein ist und du müsstest aus dieser kleinen Menge schon einen einigermaßen großen Teil zu Umsteigern machen. Das halte ich für eine sehr wackelige Annahme.

Kaufmannsladen schrieb:
Das ist im Vergleich Vergleich zu den Playstation-Umsatz,
Ja mein Fehler, hab ich später auch gesehen. Ändert aber eben nichts dran, dass man so einen leicht verdienten Umsatz nicht ohne Not aufgibt.

Kaufmannsladen schrieb:
Du gehst davon aus, dass kurzfristiger Profit dass Ziel ist, sie den gleichen Umsatz machen werden und ignorierst, dass der Umsatz dann fast komplett auf ihrer eigenen Plattform läuft.
Das ignoriere ich nicht, die Plattform kostet aber eben Geld und der Umsatz pro Kunde ist da nicht vergleichbar mit dem Umsatz pro Kunde bei PC-Ports. Ein Port und die Steamgebühr sind deutlich geringere Kostenfaktoren als die Hardware der Playstation + Server und Betriebskosten der Plattform.

Kaufmannsladen schrieb:
Auf ihrer eigenen Plattform fallen weder Gebühren an, noch müssen sie einen Port erstellen.
Da gehst du aber davon aus, das ein nicht geringer Anteil an Portkäufern in das PS-Ökosystem wechselt und genau das zweifele ich an. Und wie gesagt hat Sony mit der Plattform trotzdem Kosten, die verschwinden ja nicht.

Kaufmannsladen schrieb:
Wieso müssen es Vollumsteiger sein? Es reicht, wenn mindestens so viele Leute sich eine PS5 zulegen, weil es die einzige Möglichkeit ist, die SP von Sony zu spielen. Woher die kommen, ist zweitrangig.
Wenn es nur Konsolenkäufer wären, dann reichen die 1,25Mio ja erst recht nicht. Die 1,25Mio sind auf einen Durchschnittsnutzer gerechnet, der 1400$ Umsatz in 7 Jahren generiert. Das waren ja sogar deine Zahlen.

Woher sie kommen, ist außerdem nicht zweitrangig. Es geht um zusätzliche Käufer, die durch den Stopp der PC-Ports entstehen. Wenn sie ohnehin eine PlayStation gekauft hätten, kompensieren sie nichts. Und wenn sie nicht aus dem Pool der bisherigen oder potenziellen PC-Portkäufer kommen, lässt sich der Port-Stopp auch nicht als Ursache anführen.

TR2013 schrieb:
Aber eine Tendenz dazu in einem Forum die einzig goldene Wahrheit abzuliefern und alles andere (vor allem lang überlegte Unternehmensentscheidungen, die einem gegen den Strich gehen) für stumpfsinnig zu halten ist teils sicher ausgeprägt.
Ich behaupte nicht, die goldene Wahrheit zu haben. Ich sage nur, dass die Gegenrechnung ebenfalls auf Annahmen basiert. Eine Unternehmensentscheidung ist nicht automatisch der Beweis, dass diese Annahmen stimmen.
Sony kann eben nicht messen, wie viele Leute in einer Gegenwelt ohne PC-Ports tatsächlich eine Playstation gekauft hätten. Genau das ist der strittige Punkt. Es gibt nur für den umgedrehten Fall ein Beispiel, das ich bereits erwähnte.
 
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_Cassini_ schrieb:
Ja, das ist korrekt, du musst aber bedenken, dass die Leute, die eine PS für 1000€ gekauft haben, auch besonders willige PS Käufer sind. Natürlich würde es sicherlich Umsteiger geben, was ich nur zu bedenken gebe, ist, dass der Pool derjenigen die theoretisch umsteigen könnten relativ klein ist und du müsstest aus dieser kleinen Menge schon einen einigermaßen großen Teil zu Umsteigern machen. Das halte ich für eine sehr wackelige Annahme.
Ich kenne solche Leute perönlich. Die haben in Corona für 900€ eine PS gekauft und haben nun einen Rechner mit 5080. Einer der Gründe war tatsächlich, dass die Spiele ebenfalls für PC rauskamen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Sony in den letzten Jahren mehrere solcher User identifiziert hat / vermutet hat. Das würde auch erklären, warum man plötzlich für Helldivers 2 eine PSN Anmeldung wollte. Vermutlich wollte man herausfinden, ob das wirklich eine kritische Masse ist.
Ergänzung ()

Powl_0 schrieb:
Klar, der typische Konsument (mit PC und PS) kauft das Spiel lieber nicht als es auf seiner PS zu spielen. Verzicht ist den meisten Konsumenten ein Fremdwort.
 
Da ja im Artikel Kena 2 erwähnt wird (auch wenn es noch nicht betroffen ist): Copyright, Developer und Publisher ist doch Ember Lab? Wie hängt das zusammen, dass Sony hier entscheiden kann solches Games exklusiv auf ihrer Plattform zu veröffentlichen?
 
_Cassini_ schrieb:
Das ignoriere ich nicht, die Plattform kostet aber eben Geld
Das verstehe ich nicht. Die Plattform ist doch schon da und die Skalierung kostet nicht viel.

_Cassini_ schrieb:
und der Umsatz pro Kunde ist da nicht vergleichbar mit dem Umsatz pro Kunde bei PC-Ports.
Ja, im PSN wäre er höher, da höherer Verkaufspreis, keine Fremdgebühr und keine Portokosten.

_Cassini_ schrieb:
Da gehst du aber davon aus, das ein nicht geringer Anteil an Portkäufern in das PS-Ökosystem wechselt
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst. Schlussendlich geht es darum, dass sie mit der Exklusivitätsstrategie hoffen, mehr Kunden in das eigene Ökosystem zu kriegen.

_Cassini_ schrieb:
Woher sie kommen, ist außerdem nicht zweitrangig. Es geht um zusätzliche Käufer, die durch den Stopp der PC-Ports entstehen. Wenn sie ohnehin eine PlayStation gekauft hätten, kompensieren sie nichts.
Das ist eine Binse.

_Cassini_ schrieb:
Sony kann eben nicht messen, wie viele Leute in einer Gegenwelt ohne PC-Ports tatsächlich eine Playstation gekauft hätten.
Was ist mit Benchmarking, Umfragen und Verkaufsstatistiken?

Übrigens sind Exklusives der Hauptgrund für Konsolen:
1000146949.jpg
 
Kaufmannsladen schrieb:
Das verstehe ich nicht. Die Plattform ist doch schon da und die Skalierung kostet nicht viel.
Kaufmannsladen schrieb:
Ja, im PSN wäre er höher, da höherer Verkaufspreis, keine Fremdgebühr und keine Portokosten.
Der Betrieb einer Plattform kostet natürlich Geld. PSN, Store, Zahlungsabwicklung, Support, Infrastruktur usw. sind nicht kostenlos. Sicherlich sind das keine 20 oder 30% wie bei Steam, aber anzunehmen, dass da quasi kaum Kosten für Sony im Spiel sind ist so nicht ganz korrekt. Des weiteren unterschlägst du die Hardware/Entwicklungskosten der Konsole, du gehst hier vom reinen Spieleverkauf aus. Die Kosten für Spieleentwicklung fällt dann da auch mit rein, denn der PC-Port war nur ein Bonus nach der Exklusivität und dort habe ich die Portentwicklungskosten mit eingerechnet. Deshalb kann man 1.400 $ PS-Ökosystemumsatz nicht einfach mit 1.400 $ PC-Port-Umsatz gleichsetzen.

Dein Ansatz stimmt am Ende nur, wenn der PC-Kauf wirklich einen PSN-Kauf ersetzt. Genau das ist aber die Frage. Wenn der PC-Käufer ohne Port gar nicht gekauft hätte, ist Steam nicht „verlorener PSN-Umsatz“, sondern zusätzlicher Umsatz. Und bei späteren Ports ist das ziemlich plausibel.

Kaufmannsladen schrieb:
Ich weiß nicht, wie du darauf kommst. Schlussendlich geht es darum, dass sie mit der Exklusivitätsstrategie hoffen, mehr Kunden in das eigene Ökosystem zu kriegen.
Diese Strategie geben sie ja nicht auf, oder machen sie neu. Die Titel waren schon immer PS Exklusiv, sind aber nach einer gewissen Zeit geportet wurden. Wenn Sony diese späteren Ports einstellt, muss man zeigen, dass dadurch genug zusätzliche PS-Kunden entstehen. „Sony hofft darauf“ ersetzt nicht die Rechnung.

Kaufmannsladen schrieb:
Übrigens sind Exklusives der Hauptgrund für Konsolen:
Habe ich etwas anderes behauptet? Sony verkauft doch viele Konsolen. Aber nochmal: Wen möchte Sony durch die Einstellung späterer Ports zusätzlich ins PS-Ökosystem holen, wenn nicht genau die Leute, die sonst auf den PC-Port gewartet hätten?
 
Zuletzt bearbeitet:
TR2013 schrieb:
Bin ich der Einzige, der annimmt, dass Sony mit Marktanalysen und Interna bessere Entscheidungen treffen kann als ein einzelner Gamer?

Können tun sie das sicherlich. Aber tun sie das auch? ;)
Nicht jede Entscheidung eines Konzerns ist immer mit harten Zahlen belegbar/erklärbar.

Und dann kommt auch immer noch der eigentlich entscheidende Punkt: Sollten sie das auch so machen... Und hier lautet die Antwort definitiv Nein, IMHO.

Kaufmannsladen schrieb:
Übrigens sind Exklusives der Hauptgrund für Konsolen:

Die Umfrage stellt aber die Frage nach Warum jemand auf der Konsole spielt.

Nicht, ob jemand bereit wäre für einen Exklusivtitel eine Konsole zu kaufen.

Das ist halt ein entscheidender Punkt in dieser Diskussion. Schließlich ist ja letzteres vermutlich das Ziel von Sony. Die bestehenden Kunden sind da ja nicht mehr relevant.
 
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_Cassini_ schrieb:
Der Betrieb einer Plattform kostet natürlich Geld. PSN, Store, Zahlungsabwicklung, Support, Infrastruktur usw. sind nicht kostenlos. Sicherlich sind das keine 20 oder 30% wie bei Steam, aber anzunehmen, dass da quasi kaum Kosten für Sony im Spiel sind ist so nicht ganz korrekt. Des weiteren unterschlägst du die Hardware/Entwicklungskosten der Konsole, du gehst hier vom reinen Spieleverkauf aus. Die Kosten für Spieleentwicklung fällt dann da auch mit rein, denn der PC-Port war nur ein Bonus nach der Exklusivität und dort habe ich die Portentwicklungskosten mit eingerechnet.
Du meinst also, dass Sony seine eigene Plattform aufgeben und zum reinen Publisher werden soll?
Dass diese Plattform deutlich höhere Einnahmen als Kosten hat, weißt du aber, oder?

_Cassini_ schrieb:
Dein Ansatz stimmt am Ende nur, wenn der PC-Kauf wirklich einen PSN-Kauf ersetzt. Genau das ist aber die Frage. Wenn der PC-Käufer ohne Port gar nicht gekauft hätte, ist Steam nicht „verlorener PSN-Umsatz“, sondern zusätzlicher Umsatz. Und bei späteren Ports ist das ziemlich plausibel.
Kannst du das bitte so erklären, dass ein 5-Jähriger das versteht? Ich verstehe es leider nicht.

_Cassini_ schrieb:
„Sony hofft darauf“ ersetzt nicht die Rechnung.
Willkommen in der Realität, wo man die Zukunft nicht voraussehen kann. Wenn du ein semantisches Problem mit "hoffen" hast, dann nimm "rechnet damit", "prognostiziert", "nimmt an", "möchte" etc.

_Cassini_ schrieb:
Aber nochmal: Wen möchte Sony durch die Einstellung späterer Ports zusätzlich ins PS-Ökosystem holen, wenn nicht genau die Leute, die sonst auf den PC-Port gewartet hätten?
Leute, die vor der Wahl ihres Ökosystems stehen zum Beispiel: Kinder, Neugamer und Menschen, die noch auf einer Konsole der 8. Generation spielen. "Soll ich mir eine PS5 für 500 Ocken holen, wo ich exklusiv Wolvie spielen kann oder doch lieber den Gaming-PC zum doppelten Preis ohne???"

MaverickM schrieb:
Die Umfrage stellt aber die Frage nach Warum jemand auf der Konsole spielt.

Nicht, ob jemand bereit wäre für einen Exklusivtitel eine Konsole zu kaufen.
Die eine Frage beantwortet doch indirekt die andere. Wenn bei Bestandskunden Exclusives der Hauptgrund für die Wahl einer Konsole sind, dann sind Exclusives sehr wahrscheinlich auch ein starker Anreiz für Neukunden diese Konsole zu wählen.
 
Kaufmannsladen schrieb:
Du meinst also, dass Sony seine eigene Plattform aufgeben und zum reinen Publisher werden soll?
Das ist ein Strohmann. Ich habe nicht gesagt, Sony soll seine Plattform aufgeben. Ich sage nur, dass späte PC-Ports nach der Exklusivphase zusätzlichen Gewinn bringen. Am Ende geht es darum, ob Sony durch deren Stopp genug zusätzliche PS-Kunden gewinnt, um diesen Gewinn zu ersetzen.

Kaufmannsladen schrieb:
Dass diese Plattform deutlich höhere Einnahmen als Kosten hat, weißt du aber, oder?
Habe ich irgendwas anderes behauptet?

Kaufmannsladen schrieb:
Kannst du das bitte so erklären, dass ein 5-Jähriger das versteht? Ich verstehe es leider nicht.
Wenn jemand ohne PC-Port trotzdem keine PS kauft, verliert Sony durch den PC-Port keinen PS-Kauf. Dann gewinnt Sony nur einen zusätzlichen PC-Verkauf. Einfacher geht es leider nicht.

Kaufmannsladen schrieb:
Willkommen in der Realität, wo man die Zukunft nicht voraussehen kann.
Ja genau darum geht es doch: Welche zusätzlichen Käufer entstehen durch den Wegfall späterer PC-Ports?
Dafür gibt es keine belastbaren Zahlen, somit ist das ein Schuss ins Blaue und kann eben nicht den erhofften Effekt bringen.

Kaufmannsladen schrieb:
Kinder, Neugamer und Menschen, die noch auf einer Konsole der 8. Generation spielen.
Du umgehst die Frage. Deine genannte Gruppe kann Sony auch mit zeitlicher Exklusivität erreichen. Entscheidend ist aber, welche zusätzlichen Käufer nur durch den Wegfall späterer PC-Ports entstehen. Genau um diese zusätzliche Gruppe geht es.
 
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@_Cassini_ Lass es einfach gut sein. Du kannst die Zukunft nicht voraussagen, ich kann es nicht, Sony kann es nicht.

In zwei Jahren kann man dann über die Geschäftszahlen herfallen und interpretieren, inwiefern der Strategiewechsel dazu beigetragen hast.
 
@Kaufmannsladen

Genau darum geht es doch. Sony kann nicht vorhersehen ob und wie viele der Portkäufer zur PS wechseln wegen der Einstellung der Ports. Auch in ein paar Jahren kann man das nicht sauber ablesen. Wenn die PS-Verkäufe steigen, weiß man nicht, ob es am Port-Stopp lag oder an zb. GTA 6. Wenn die PS-Verkäufe fallen, kann es trotzdem einige Umsteiger gegeben haben, die von anderen Effekten überlagert wurden.

Meine Einschätzung ist eben, dass die Wechselbereitschaft innerhalb der Leute, die diese Ports kaufen, eher gering ist. Wie gesagt, das Gegenbeispiel wurde mit HZD gemacht und stützt meine Annahme.
 
Als PC-Spieler 2010 eine PS3 gekauft und bis 2012 parallel gezockt. Nachdem ich Diablo 3 im Sommer 2012 durchgespielt habe, den PC für 1 kleines Geld an Freunde fast verschenkt. Seit Herbst 2012 nur noch auf Konsole unterwegs.

Diese Möglichkeit ist für SONY und jeden Neu-Konsolero ist da. Wie wahrscheinlich, ist reine Spekulation. Fakt ist aber, dass jeder wechseln oder parallel zocken kann.
 
Um solche Leute geht es da doch gar nicht. Leute die parallel eine PS haben sind von dem Problem sowieso nicht betroffen. Es geht hier nur um reine PC Spieler.
 
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_Cassini_ schrieb:
vorhersehen ob und wie viele der Portkäufer zur PS wechseln wegen der Einstellung der Ports.
Ich habe dazu noch nichts gefunden dass SONY die Entscheidung mit der Zielsetzung getroffen hat. Im Artikel liest es sich auch eher so, dass es nicht um die Einnahmen sondern um die Marke an sich und der Konkurrenz-Position gegenüber anderen Konsolen geht.
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Lass es einfach gut sein.
Du hattest recht. Die Macht "lesen und verstehen" ist nicht in ihnen. 👍
 
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