Bericht Bestenliste 2023: SSD-Kaufberatung für Spieler und Profis mit NVMe & SATA

Ich würde mir auch eine Trennung von NVMe und SATA bei den Empfehlungen wünschen. P1 und 660P sind ja nun NVMe und nur die 860 QVO ist SATA.
Am besten wäre es SATA (2,5"), SATA (M.2) und NVMe. Immerhin kommt es eben oft in erster Linie darauf an, was das Board denn da (noch) bietet.

Die Thematik Praxis vs Benchmark ist auch nicht so leicht. Schön, wenn die Transferraten hoch sind, aber die merkt man meist nur, wenn es ums Kopieren/Verschieben von größeren Dateien/Mengen geht und dazu auch nur, wenn man dann auch zwei schnelle Laufwerke hat. Und gerade im Privatbereich kommt es meistens nicht so sehr auf einige Minuten mehr oder weniger an, die ein Kopiervorgang dauert, der läuft ja normalerweise eh nebenher. In wie weit sich die 4k-Random-Leistungen und die Reaktionszeiten im allgemeinen Gebrauch des PCs bemerkbar machen, wird nicht richtig beleuchtet.
 
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Auf welcher Grundlage basieren die Empfehlungen denn? Die 860 QVO ist aktuell nur 11€ günstiger als eine Blue 3D/Ultra 3D (je 1TB), da würde ich definitiv nicht zu der mit QLC greifen.
 
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Eine SSD mit QLC Speicher würde ich mir inmomend nicht kaufen,
die allgemeine Technische Qualität ist zuschlecht und dieser QLC Billigkram hat kein gutes Preis/Leistungsverhältnis !


Gut das ich mir schon in diesen Jahr eine Samsung 860 EVO gegönnt habe,
dazu auch noch meine weit über 5 Jahre junge Crucial M500 :)

Mal schauen wie sich mittelfristig wirklich die Preise endwickeln,
wenn mich da was überzeugt werde ich noch weitere 2,5 " SSD kaufen.

frankkl
 
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Ich finde es auch ziemlich gewagt, pauschal QLC SSDs als "gut" und günstig zu empfehlen.
Speziell auch im Hinblick auf den hauseigenen Kaufberatungsthread des Forums, wo eigentlich immer eine MX500, WD Blue 3D oder SanDisk Ultra anstelle einer QLC empfohlen wird.

Ich würde hier wohl defintiv zu einer dritten Kategorie raten.
 
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r4yn3 schrieb:
Ich finde es auch ziemlich gewagt, pauschal QLC SSDs als "gut" und günstig zu empfehlen.
Speziell auch im Hinblick auf den hauseigenen Kaufberatungsthread des Forums ...
Ja eine Samsung 860 QVO zuempfehlen ist schon fast grob fahrlässig,
da dazu eine hochwertigere Crucial MX 500 nur etwa 11 Euro mehr kostet !

https://geizhals.de/samsung-ssd-860-qvo-1tb-mz-76q1t0bw-a1936280.html?hloc=de&hloc=pl&hloc=uk

https://geizhals.de/crucial-mx500-1tb-ct1000mx500ssd1-a1745357.html?hloc=de&hloc=pl&hloc=uk

frankkl
 
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Von Linus Tech Tips gabs auch mal ein nettes Video zum Thema Intel 660P in dem die Nachteile schön dargestellt sind - und die Ursachen dieser Probleme, bspw. der sinkenden Leistungsfähigkeit der Platten bei steigender Kapazität und Layeranzahl.

Besonders gut am Video finde ich aber auch die schließliche Relativierung des Ganzen für die meisten Anwender, da die SLC-Caches diese Nachteile massiv begrenzen und im Standard-Gebrauch die wenigsten diese Nachteile groß spüren werden.
 
Die Kaufempfehlung für "Entusiasten" wundert mich ein wenig. Für mich ist da ganz klar die Samsung 850 Pro auf Platz eins.
Ergänzung ()

Prophetic schrieb:
Ich vermisse die Sandisk Ultra II und Exteme Pro, gerade beim P/L. Zudem kann ich die Empfehlung von TLC NAND nicht nachvollziehen.

Sandisk ist verglichen mit "den guten" unfassbar langsam. Ich trau den Dingern auch nicht; das wird maximal auf einem Test-PC eingesetzt.
 
Als Systemplatte Crucial MX500 + Daten Intel 660p 2TB schon über zwei Monate im Einsatz. Kann mich nicht beklagen und vom P/L gibts im Moment nichts besseres. Leistung Top!
@7hyrael
vermutlich wenn 660p solo eingesetzt wird, habe es nicht getestet
 
mikeStevens schrieb:
Sandisk ist verglichen mit "den guten" unfassbar langsam. Ich trau den Dingern auch nicht;
Ich setze jetzt schon länger SanDisk Ultra SSDs ein, keine Probleme. Die Ultras sind auch nicht unfassbar langsam, sondern relativ auf Augenhöhe. Verwechselst du es vielleicht mit den Non-Ultra? Die sind wirklich langsam.
 
Sehe ich auch so, meine Sandisk Extreme Pro ist alles andere als langsam. Dazu kommt das ich ein refurbished Modell aus China im Einsatz habe, nach Zwei Jahren Nutzung funktioniert die noch wie am Ersten Tag :)
Die Ultra Serie(WD Blue) ist auch absolut ausreichend und mit einer MX500 gleichzusetzen, macht im Laptop bis jetzt keine Probleme.

Es muss nicht immer Samsung sein ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Den QLC-Mist bei gut und günstig reinzustellen ist der Witz des Monats, die gehören unter Lahm und Billig rein.
Die MP510 gehört eigentlich zu gut und günstig - weit schneller als der QLC-Mist, günstiger als die 970er aber in der gleichen Leistungsregion.
Bei gut/günstig gehören die üblichen TLC-SATA rein.
Ein Test mit 20GB Datentransfer ist ein Test des SLC-Caches bei dem besonders die QLC glänzen, sobald der voll ist wird's Schnecke bei denen.
 
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Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen, dass es ab 2 schnellen NVMe-SSDs bei AM4-Boards mit den PCIe-Lanes eng wird und dann welche von der GPU abgezwackt werden. Könnte das mit PCIe 4.0 wegfallen? So wie ich das verstehe, könnten ja dann solche SSDs (bei entsprechender Anpassung) mit weniger Lanes auskommen, oder?
Würde gerne mit Zen2 auf 2 NVMe-SSDs umsteigen.
 
Wun Wun schrieb:
Würde gerne mit Zen2 auf 2 NVMe-SSDs umsteigen.

Es ist zwar derzeit alles nur Spekulation (vermutlich noch 1 Woche bis zum Computex-Messe-Start), aber hier scheint es dem Diagramm nach möglich zu sein in Zukunft mit X570 / Ryzen 3000 :)
 
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Guter Beitrag.
Bei den Pro & Contras fehlt mir allerdings ein durchausgewichtiger Vorteil von HDDs, der uns in der Praxis doch öfter begegnet, als es den Endanwendern gefällt: Die Dateiwiederherstellbarkeit.
Daten auf einer HDD sind im Falle einer Beschädigung der Daten zumeist recht gut wieder herstellbar. Selbst in mechanisch bemitleidenswertem Zustand ist, für zugegeben sehr hohe Geldbeträge, eine Herstellung der Daten im Recoverycenter oft noch möglich.
SSDs, so habe ich das in einem Nebensatz mal gelesen, "wissen" in funktionierendem Zusatand eigentlich nicht wirklich wo sie die Daten hinschreiben. Die Art und Weise, wie SSDs und HDDs Daten ablegen ist grundverschieden. Und somit sei eine Wiederherstellung oft fraglich oder unmöglich. Spätestens bei physischer Beschädigung (mechanisch, überhitzt, Überspannung) sind die Daten idR unwiederbringlich weg.

Solange es hier noch keine verläßliche, standartisierte Technik gibt, die hier Abhilfe schafft, muß man entweder redundant (SSD-RAID) arbeiten oder auf die (noch) gute alte und preiswerte HDD zurückgreifen.

Ich empfehle deshalb nachdrücklich die (eigentlich obligate) Sicherung auf externe Datenträger öfter bzw gewissenhafter durchzuführen.

safety first
 
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@PCSpezialist
Meine persönliche Meinung: wer kein Backup hat, hat auch keine wichtigen Daten. Insofern finde ich, dass die Frage beim Kauf einer SSD nicht sein müsste, ob die Daten im Falle des Falles easy zu recovern sind - imho ist das schlicht die falsche Frage. Die sollte nämlich lauten: wie sichere ich mich im Falle eines Datenverlustes ab. Und die Antwort kann nur "Backups!" lauten und nicht "Doch lieber eine HDD."
Tendenziell wirkt es auf mich allerdings so, als träte ein Datenverlust bei einer SSD im Alltag seltener auf als der plötzliche Ausfall einer Festplatte, an der schließlich auch mechanische Teile vorhanden sind - im Gegensatz zu einer SSD.
Aber gut, technisch magst du Recht haben: wenn eine SSD plötzlich ausfällt, ist die Wahrscheinlichkeit, noch was retten zu können, geringer als bei einer HDD. Als Entscheidungskriterium würde ich das persönlich nicht sehen. Das wäre die gleiche Frage wie: in welchem Auto hat man ohne angelegten Sicherheitsgurt die besten Überlebenschancen ;)
 
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Irgendwie ist dieser Artikel echt so nicht zu gebrauchen, eure Empfehlungen sind schlicht nicht gut.
Eine Auftrennung auf M2 und SATA wäre echt wünschenswert. und die QVO als einzige SATA zu empfehlen geht mal garnicht. Die ist nicht gut und günstig... Da ich gerade auf der Suche nach einer SATA SSD bin hatte ich auf diesen Artikel echt meine Hoffnungen gelegt. Schade

@TheManneken deine Sicherheitsgurtfrage könnte für Taxifahrer die ohne angelegten Gurt fahren dürfen, damit sie vor Übergriffen der Beifahrer fliehen können, durchaus interessant sein ;-)
 
Toller Artikel!
 
Wun Wun schrieb:
Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen, dass es ab 2 schnellen NVMe-SSDs bei AM4-Boards mit den PCIe-Lanes eng wird und dann welche von der GPU abgezwackt werden. Könnte das mit PCIe 4.0 wegfallen? So wie ich das verstehe, könnten ja dann solche SSDs (bei entsprechender Anpassung) mit weniger Lanes auskommen, oder?
Würde gerne mit Zen2 auf 2 NVMe-SSDs umsteigen.
Nö, ein M.2 Slot mit PCIE3 für NVMe SSD ist immer direkt an der CPU dran, eine weiterer mit PCIe2 kommt vom Chipsatz.
Es mag welche geben die den x16 auf x8 ziehen für einen dritten M.2 NVMe Slot.
Ergänzung ()

Weby schrieb:
Ironie oder ernst gemeint ?
 
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Holt schrieb:
Zu den Formaten und Schnittstellen: Schön das ihr das sinnvoll trennt, aber 2.5" gibt es auch mit PCIe Anbindung, die Schnittstelle ist dann SFF-8639 und die gibt bei der Intel 750 auch konkret als Consumer-SSD zu kaufen. Was es nicht gibt, sind Kabel und Anschlüsse auf den einem Consumer-Board, das soll aber noch kommen. Bisher gibt es da einzig eine Adapterlösung von ASUS die über eine M.2 Slot Adapter funktioniert. Der dort erwähnt ‘mini-SAS HD’ Stecker dürfte ein SFF-8644 sein und natürlich kann man die PCIe 3.0 x4 SSDs nicht an einem ‘mini-SAS HD’ Stecker eines SAS Controllers betreiben weil da ganz andere Signale anliegen, aber der SFF-8644 wird wohl der Stecker für die Schnittstelle auf Seiten des Mainboards werden um dort die SFF-8639 SSDs anzuschliessen.

das stimmt so nicht, SFF-8643 ist das gegenstück zu SFF-8639 auf mainboards (beides allgemein U.2 genannt), und ist bereits auf dutzenden consumer mainboards vorhanden, vor allem bei den HEDT platinen aber auch auf AM4 und 115x findet man sie bereits.

e: super das kommt davon wenn man auf die kommentare klickt ohne aufs datum zu schauen :D
dachte der artikel ist aktuell also die kommentare wohl auch.

@topic mich wundert, dass die E12 SSDs nicht mehr erwähnung finden, sehe derzeit überhaupt keinen grund zu einer QLC SSD zu greifen wenn man für fast den gleichen preis eine der E12 TLC varianten bekommt.
 
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Mir hat der Beitrag auch mehrere Erkenntnisse geliefert. Ich bin immer sehr Samsung fokussiert (bislang Samsung 830 EVO - 128GB; 840Pro 256 GB; 850 EVO 1TB). Deswegen schiele ich immer auf die 860 EVO (2TB) bzw. die 970EVO/EVO Plus. Mir ist gerade aufgefallen, dass die Dinger ganz schön teuer sind. Eine Corsair Force MP510 mit 1,92 TB kostet gerade mal 284 Eur. Das sind fast 150 Eur Preisunterschied gegenüber den Samsung. Irgendwie sind die Preisstürze bei Samsung noch nicht wirklich angekommen oder übersehe ich etwas? Da sind doch die Corsair MP510 oder PNY Xlr8 oder PatriotViper VPN 100 die eigentlich besseren Alternativen oder?

2. Erkenntnis, was mir so bislang nicht bewusst war, dass die mit ihren 3,5GB/s schon am theoretischen Limit des PCIE 3 (4-lanes) laufen. Könnte durchaus sein, dass es hier bald mal wieder eine neue Entwicklungsstufe gibt oder? Insbesondere, wenn PCIE 4.0 (soll ja mit Ryzen 3xxx kommen) bzw. 5.0 mal so langsam rauskommt. Gibt es hierzu schon irgendwelche Lichtblicke am Horizont? (ich meine hinsichtlich schnellerer SSDs und hinsichtlich Einführung 5.0)
 
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