Test Test: AMD Phenom II X6 1100T Black Edition

Volker

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#1
Zu den finalen Zügen des Weihnachtsgeschäfts 2010 bringt AMD den bisher schnellsten Sechs-Kern-Prozessor. Wir sehen uns den Phenom II X6 1100T Black Edition genauer an und werden dabei neben den typischen Betrachtungen noch einmal genauer auf die Funktion des Turbo-Modus' eingehen, der drei der sechs Kerne um 400 MHz höher takten kann.

Zum Artikel: Test: AMD Phenom II X6 1100T Black Edition
 

NX84GS

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#2
Wie immer: Super ausführliche Test - Danke!

Den Phenom 1100T beim OC: 1,6Volt!? <-- nicht schlecht...
 
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#5
Kleine Blüte, wie sonst schon fast üblich, auf dem Prozessor? Ich hätte da etwas von unserem Weihnachtsstern geopfert ;)
 
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#6
Imo ein Fail. :/
Da hinkt sogar der i5 bei weniger W nicht weit hinterher..
Vl hol ich mir den i5 oder ne i7.

Kommt natürlich am Anwendungsbereich an.
 
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#7
Bei planet3dnow haben die mit 1.4V 3950 Mhz erreicht, das ist auch eine Spannung die man auch im alltag dauerhaft benutzen kann.
Um das Maximum einer CPU zu bekommen braucht wie immer unverhältnismässig viel Vcore Erhöhung. 1.6V unter Luft schon mal gar nicht.
Sehe ich auch so.

Es ist zwar interessant, wie hoch man die CPU unter Luft maximal takten kann, aber deutlich interessanter ist, wie hoch man sie takten kann während man in normalen VCore-Bereichen bleibt (also eben 1,4V)
 
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#8
Konkurrent ist klar der i7-870, jedoch muss dazu der Preis des X6 1100 noch etwas sinken. Gut, mit dem günstigeren Unterbau gleicht sich das in etwa aus.

Dennoch sehe ich den i7 im Vorteil aus folgenden Gründen:

- Höhere Pro Kern Leistung -> höhere Leistung bei Anwendungen mit einem oder wenigen Threads (kommt in den Tests leider nie so raus)
- weniger idle Verbrauch
- weniger last Verbrauch
- SLI + Crossfire Support der Platform
- höhere OC Kapazität.

Der X6 schlägt sich als 1055 oder 1075 weit besser, gerade dann, wenn man viele parallelisierte Aufgaben verrichtet. Für den Normale Bürger zaubert ein kleiner 2 Kern i5 + SSD jedoch mehr Leistung auf den Bildschirm bei weniger Verbrauch.

Mit der jetzigen Architektur kann man nicht viel mehr als 200€ für eine CPU verlangen, alles darüber geht an Intel. Auch muss man diese Aussage mit Blick auf Sandy Bridge in nicht mal 30 Tagen treffen.

Lobenswert ist, dass scheinbar geringfügige Verbesserungen gerade beim Turbo eingeflossen sind. Man kann sich vergleichsweise gut vom 1090T absetzen.
 
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gstarr

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#10
Also ich denke diese CPU ist eine gute Wahl, wenn man sich kurz vor Weihnachten einen neuen Gaming Rechner zulegen möchte, der Preis muss ledeglich etwas noch fallen.

Sonst top Artikel! Hoffentlich nimmt die CB Redaktion, den 1100T um die GTX570 zu testen =)
 
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#11
Sehe ich absolut nicht so gstarr.
6 Kerne bringens schon in vielen Programmen kaum bis wenig im Ggsatz zu 4 Kernern.
Warum also bei Spielen?
Um den Verbrauch hoch zu halten?


Der Vergleichbare Intel i5-760 spart weitaus mehr und kann sogar weiter übertaktet werden.
Sorry. Der 6Kerner hier braucht 50 Watt mehr.
 

gstarr

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#12
@Augen1337

Wenn es um P/L geht und Stormverbrauch magst du Recht haben. Habe selber hier einen i5 760 vor Ort.

Wenn ich mir die Spiele- Benchmarks aus dem Test anschaue, vorallem bei höheren AUflösung, so erkennt man, das der 1100T permanent in Führung bleibt.

Klar, alternativ zu dem x6er der AMD Reihe, könnte man zu dem X4 965 greifen und ich denke schon das man den "AMD Phenom II X6 1075T" aus dem [FAQ] Der ideale Gaming-PC ablösen kann, wenn der Preis für den 1100T fällt.
 
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#13
hui, OC mit 1,6 Volt, und dabei "nur" 67% mehr Leistungsaufnahme. Also das find ich schon nicht schlecht. Wär interessant gewesen, wie hoch der noch ohne Spannungserhöhung (oder ganz minimale, also 1,4V) gegangen wäre und wie hoch dann der Stromverbrauch dabei ausfallen würde.

Wie immer, super Test, Volker!

Hab schon überlegt, ob der nicht zu Weihnachten meinen Athlon X3 435 (Phenom C2 Maske, L3 Cache defekt) ablösen könnte. Aber ein Blick auf das Preis/Leistungs-Rating hat mich umgestimmt :)
 

TKing

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#15
Ich finde, dass wenn man sich einen guten und für die zukunft langlebigen Prozessor (noch vor Weihnachten) holen will, dann ist man mit diesem oder dem 1090T schon sehr gut dabei. Wie vorhin schon angesprochen, ist der Unterbau (Mainboard + AMD Grafik ;) ) deutlich günstiger, als bei einem 1366er Sockel. Ich habe für mein 1366er System ein vermögen ausgegeben, womit ich bei einem AMD System deutlich weniger Zahlen würde. Aber naja.... ich denke ich Probiere mal den 1100T aus und schaue mal, wie dieser sich gegen nen
i7 930er schlägt^^. Laut Tests müsste er genau so gut oder bei Games besser sein. Man wird es sehen^^

Edit: Kann es sein, dass die Uhrzeit noch auf Sommerzeit gestellt ist oder ist ne umstellung nicht möglich?^^
 
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#16
und nochmal: es sollte mal der praxisfremde 800x600er Benchmark aus dem Test entfern und stattdessen die FullHD Auflösung getestet werden.

Oder zockt echt noch jemand in solch mikriger Auflösung? Oo

Ansonsten einwandfreier Test :)
 
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#17
@ TKing:
Uhrzeit im Winter ist Winterzeit :D

Der Vergleich mit S1366 ist falsch. Wie schon weiter oben gesagt wurde, ist der Konkurrent zum X6 Highend bei Intel die S1156 Mainstream-Plattform. Die gibt es schon zu sehr niedrigen Preisen.
 
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#18
Ich finde den jetzt auch nciht soo siinlos. Gerade im Gamingbereich machen 100 Mhz mehr oder weniger manchmal viel aus. Man bedenke nur Phenom II 955 und 965 ;) kleiner aber feiner Unterschied. Ich finde, AMD macht das schon richtig, so eine CPu rauszubringen und immerhin sinds nur 40 euro Aufpreis ich hab von Herstellern gehört die für 100 Mhz mehr auch gerne mal gleich den preis der CPU verdoppeln. ;)
 
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#19
Den Test halte ich was die Spiele betrifft für wenig aussagekräftig. Mir ist schon klar, dass es einen großen Aufwand darstellen würde (wenn überhaupt noch verfügbar) sämtliche ältere Prozessoren in Bezug auf aktuelle Titel zu testen.

Ohne anmaßend erscheinen zu wollen ... aber wer oder wieviele Leute spielen heute noch in einer 800x600er-Auflösung?
Um die Leistungsunterschiede zu verdeutlichen, wären höhere Auflösungen ebenso gefragt gewesen, wie höhere Qualitätseinstellungen.

Wenn ich nur nach dem Spieletest gehe, brauche ich mir eigentlich gar nicht zu überlegen, meinen Intel x6800 aufzurüsten ...

Nix für ungut, aber da gab's auf Computerbase hinsichtlich der Gamesleistung schon bessere CPU-Tests.
 

KainerM

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#20
naja also für 100MHz auch nur 20€ mehr zu bezahlen wär ganzschön dumm; der Prozessor ist ~3% schneller, mit Blick aufs P/L Verhältnis wären das also etwa 6-7€ Aufpreis. Da es sich bei beiden Prozessoren um BE handelt, ist nichtmal das wirklich gerechtfertigt - jeder kann den Prozessor ganz einfach hochtakten, ohne jegliche Nachteile.

Allerdings ist in fast jedem Fall ein 6-Kerner Sinnlos, bei Spielen kann er sich fast nie von der wenigerkernigen Konkurenz - sei es AMD oder Intel - absetzen. Auch dem Intel 6-Kerner gehts nicht anders. Sinn machen 6 Kerne nur wenn gut parallelisierbare Aufgaben durchgeführt werden, und da wär dann eine GPU meist sinnvoller.

Sprich: Sechskern ist in meinen Augen Ressourcen- und Energieverschwendung, zumindest in einem Gaming-Rechner.

@800*600 Meckerer: Die Auflösung ist drinnen um ein GPU-Limit aus zu schließen. Da soll es darum gehen heraus zu finden welche CPU am wenigsten bremst!

edit: Interessant ist aber das nach wie vor Dirt2 absolut garkeine Freude mit den Sechskernern von AMD hat... geschlossen am Ende des Feldes.

mfg
 
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