Test Test: Danamics LMX Superleggera CPU-Kühler

MartinE

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#1
Mit dem LMX Superleggera präsentiert der dänische Hersteller Danamics die finale Version eines lange erwarteten Flüssigmetallkühlers. Auf Basis einer Natrium-Kalium-Mischung werden die herkömmlichen Heatpipes gegen leistungsstarke Flüssigmetall-Kreisläufe ersetzt. ComputerBase testet den Danamics LMX und verrät, ob die technisch aufwändige Konstruktion gegen konventionelle Luftkühler bestehen kann.

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Ralf T

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#2
Für die gebotene Kühlleistung viel zu teuer.
Da lieber einen potenten Tower Kühler, der billiger ist, besser oder gleich gut kühlt und nicht so schwer ist.
 

G00fY

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#4
Sowas braucht doch niemand. Der Prolimatech Megahalems zum Beispiel kosten weniger als 1/3 des LMX Superleggera, hat eine bessere Kühlleitung, bessere Optik und brauchen keine platzverschwendende, elektromagnetische Pumpe (wer will sowas überhaupt gerne im PC haben).

Also imo - fail.
 
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#5
Sehr lustige Gerät...1,5Kg hahahahahahaha...hahahaha...ha..haha
Naja, Leistung ist schon in ordnung, jedoch ist der "geldwerte" Vorteil gegenüber einem Megahalems eher weniger auszumachen, zudem passt er eh in kein Gehäuse...
Der Preis...nunja... wer meint er muss...

Fazit: Unfug, leider... denn die Idee ansich mal was neues zu machen finde ich gut,
frage mich aber, ob die Hersteller das Ding "zuhause" net testen bevor sie es raushauen Oo...
Denn ich denke nicht, dass sich Danamics mit diesem Produkt große Gewinne erhoffen kann...
Da wäre weitere Optimierungsarbeit nötig gewesen, dieses Kühlmonster wäre nämlich erst dann für mehr Leute attraktiv, wenn es die Leistungsweihen einer WaKü erreichen könnte...und das sieht momentan leider gar nicht danach aus...
 
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#6
Sehr enttäuschend aber irgendwie war es abzusehen.

Gibt es irgendwelche Studien, Konzepte, Prototypen etc. die in die Richtung interessant sind?
Bitte keine Ionenlüfter die haben mit Kühlung ja nix zu tun ...
 

Schnitz

Vice Admiral
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#8
die innovation des kühlers muss gelobt werden - schon wie im vorwort - was hatte man sich über die heatpipes lustig gemacht. Ich glaube aber auch, dass die Kühlerentwicklung diesen weg nicht weiter verfolgen wird. Guter Versuch Danamics :daumen:
Aber leider werdet ihr doch keine Geschichte schreiben...
 

BobbyBest

Lt. Commander
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#9
Ich verstehe es nicht, dass die Entwickler tatsächlich so mutig sind, trotz der physikalischen Gegenargumente an so einem Projekt weiterarbeiten.

Heatpipes haben "passiv" eine bessere Wärmeleitfähigkeit als dieses komische Flüssigmetall aktiv angetrieben!

Aber egal, einen findet man immer....
 
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#10
Dem Problem und häufigen Leistungs-Nadelöhr, die aufgenommene und transportierte Wärme wieder an die Umgebung abzugeben, begenet auch der Danamics LMX auf herkömmlichem Wege und ordnet eine Schar an Leichtmetalllamellen motherboardparallel um die Flüssigmetall-Röhren an. Bis zu zwei 120-mm-Lüfter sorgen final für die gezielte Luftbewegung durch den Radiator.
Tja.
Ich würde mal vermuten - und das liegt ja auch angesichts der Quasi-Gleichstände der aktuellen Heatpipekühler nahe -, dass der Wärmetransport von der CPU weg eben nicht mehr das Problem darstellt. Heatpipes wurden und werden schon länger dafür eingesetzt und sind fest eingebaut bzw. gebogen auch einfach zu warten - nämlich ohne Beschädigungen gar nicht.
Letzten Endes kommt es wohl nur noch auf die Umsetzung der Kühllamellen an und ob der Hersteller eher auf Lownoise oder Powerdesign setzt.
Siehe Wasserkühlungen - rein von der CPU-Kühlung her ist diese ja ohnehin nicht zwingend notwendig. Es sei denn man nutzt eben größere Kühlflächen/Radiatoren für weitere Komponentenabwärmekühlung.

edit: Schreibfehler im Text fett markiert.
 

Delta 47

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#11
Schade, hatte mich sehr auf das Produkt gefreut, da es endlich mal einen Sprung versprach, aber wieder nix.
Sicher "normale" Towerkühler sind weitaus vernünftiger, aber nicht jeder hat so ein Teil im Rechner.
Wenn mehr Hersteller auf den Zug aufspringen und die Produktion günstiger wird eine Alternative.
 

Jungster124

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#12
Ich denke auch, dass das limitierende nicht mehr das abtransportieren der Wärme von der CPU ist, sondern das abgeben der Temperatur an die Luft am Ende... da hat man mit vielen Lamellen und 120mm Lüftern heute einfach die Grenze erreicht... der riesige Vorteil der Wasserkühlung ist hier eben, dass man riesige Radiatoren anschließen kann, welche nicht das Mainboard tragen muss... Damit hat man kein Problem die Wärme an die Luft abzugeben...

P.S.: Ne doofe Idee für die Kühlerentwickler: baut ma ein Produkt, mit dem ich über Heatpipes die CPU Abwärme an das Gehäuse leiten kann, welches dann eine Lammellenstruktur außen hat... damit hätte man einen Monster passiv Kühler...
 
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#13
Flüssigmetallkühlung kann sehr effektiv sein, allerdings nicht bei den Temperaturen im PC-Bereich!

Ende 2001 begann Coolermaster mit dem mittlerweile legendären „HHC-001“, einem Vollkupferkühler im Top-Blow-Format (ausgestattet mit einem für heutige Verhältnisse kaum vorstellbaren, 6.800 U/min schnellen 60-mm-Lüfter) die Heatpipe für Übertakter salongfähig zu machen
Immernoch im Einsatz @12V!

mfg
Kai
 
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#14
@Jungster124: Es gibt ein HTPC Gehäuse was so funktioniert.
Ist allerdings sehr ineffektiv da die Heatpipes einen möglichst direkten Kontakt benötigen und in diesem Falle sogar noch vom Nutzer (!) selbst gebogen werden müssen.

Für solche Zwecke ist eine WaKü besser, da gibt es ebenfalls passende Gehäuse mit integrierten Radiatoren, ansonsten gibt es große Radiatoren die man an die Seitenwand schrauben kann.
 

miagi

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#15
so unterschiedlich koennen messergebnisse sein PCGH hat bei seinem test angeblich festgestellt das der Superleggera wenn auch knapp der beste luftkuehler ist...

naja mit ~120 euro ist das sowieso ne randerscheinung
 
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#16
jungster, da gab es mal einen Big tower von Zalman der so gebaut war. Das ganze gehäuse war eine einzige kühlkonstruktion, die mit heatpipes an die wärmequellen angebunden war. und 600 tacken gekostet hat.
 

T-DSC

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#19
In der PCGH hat er was besser abgeschnitten, finde aber angesichts des 3fachen Preises den Megahalems und Noctua DH14 um einiges stärker...

Peace
 
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#20
Bei den ganzen Kühlertests stell ich mir irgendwann immer die selbe Frage.
Ist das wirklich so viel mehr an Arbeit, den gleichen Kühler auf einem Phenom zu testen?
So sind die Tests ja allesamt nicht schlecht nur als AMD User hat man nichts wo man sein eigenes Kühlsystem daheim abgleichen könnte.
 
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