Test Test: LG Flatron M2794D

Jirko

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#1
LG bietet mit dem M2794D einen TV-Monitor an, der die Vorzüge zweier Welten vereinen soll. Die hohe Auflösung und Reaktionsschnelligkeit eines PC-Bildschirms sollen mit der Bildqualität und Anschlussvielfalt eines Fernsehers kombiniert werden. Schafft das Gerät den Spagat, oder sitzt es zwischen zwei Stühlen?

Zum Artikel: Test: LG Flatron M2794D
 

McDöner

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#3
also vom design ist er überhaupt nicht mein geschmack. diese billige klavierlackoptik und dann noch mit den rundungen dazu, ist mittlerweile einfach schon zu lange und zu häufig am markt. hat man sich einfach satt gesehen. weniger ist halt auf dauer doch mehr.
hoffe die hersteller kommen langsam davon ab und denke sich mal wieder neue schlichte, elegante, zeitlose und trotzdem schicke designformen aus. aber ist wahrscheinlich auch immer eine frage des preise.
 

Empire

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#4
Also das i1 Display 2 ist ja kein so gutes Kalibriergerät.
Ich bin mir sicher das sich der Monitor mittels DTP94 oder i1 Pro besser kalibrieren lassen würde.
Ich habe bis jetzt noch keinen Monitor gesehen den ich im Durchschnitt nicht auf unter 1 dE94 kalibrieren hätte können. Ich hab das DTP94.

Ein Ausführlicher Testbericht von den gängigen Kolorimetern gibt es in der MACLife 04/2008 Ausgabe.
 

Jirko

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#6
Danke, Fehler ist korrigiert.

@ Empire

Nun, das Testergebnis ist grottig, ja. Aber darauf allein verlasse ich mich nicht. Das i1 Display 2 wird genauso im Internet mit mitunter sehr guten Ergebnissen bewertet. Es hängt mitunter entscheidend von der Software ab, die man verwendet. Hier werde ich mich noch mal umschauen.
 
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#7
Ich hab den 32" 300er. Das ist fast der gleiche mit 15 000er Kontrast, ohne DVI und mit 720p. Die Bildqualität ist wirklich gut und das Menü gefällt mir total. Es ist einfach übersichtlich und bietet zahlreiche Einstellungen. 27" Ist auch eine schöne Größe im kleinen Zimmer. Meiner hat zwar 500 cd/m² läuft aber auf 80% daher auch 400cd/m².
Mich interessiert, wieviel W Strom der verbraucht.
 
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#8
hmm 27" mit tn ist schon fast KO kriterium!
guter test von CB wie immer, weiter mit MOnitor tests bitte!
 

Seppuku

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#9
@ ***XXX***

Und für andere ist das KO-Kriterium der Preis eines Monitors mit einem besseren Panel.
Es ist immer eine Frage, was einem wie viel wert ist und welche Einschränkungen man bereit ist in Kauf zu nehmen.


@ Jirko

Hast du, in Bezug auf die Blickwinkel, einen Vergleich zu einem anderen größeren TN-Panel (denn dass die bei diesem Panel-Typ nicht toll ist, weiß man ja)?
Wäre gut zu wissen, wie sich andere TN-Panels gegen den LG schlagen.
 
P

phelix

Gast
#10
"Fernsehtypisch ist der obale Standfuß, der dem LG-TFT einen soliden Stand ermöglicht,..."

Sollte wohl "oval" und nicht "obal" heissen, oder? ;)
 

Jirko

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#11
@ Jirko

Hast du, in Bezug auf die Blickwinkel, einen Vergleich zu einem anderen größeren TN-Panel (denn dass die bei diesem Panel-Typ nicht toll ist, weiß man ja)?
Wäre gut zu wissen, wie sich andere TN-Panels gegen den LG schlagen.
Nein, das habe ich nicht.

Wenn du daran denkst, den Monitor zu kaufen, guck dir die Blickwinkel einfach vorher an. Sie stören ja nicht immer und nicht jeden. Mir sind sie bspw. erst aufgefallen, als ich im Forum umherscrollte, das ja auf einige hellere Grautöne setzt, und diese am Bildschirmrand weißlich bzw. gelb aussahen. Das war nicht mein Ding.
 
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Empire

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#12
@ Empire

Nun, das Testergebnis ist grottig, ja. Aber darauf allein verlasse ich mich nicht. Das i1 Display 2 wird genauso im Internet mit mitunter sehr guten Ergebnissen bewertet. Es hängt mitunter entscheidend von der Software ab, die man verwendet. Hier werde ich mich noch mal umschauen.
Hier das Testfazit der MACLife:

X-Rite hat das i1 Display 2 von Gretag-
Macbeth geerbt, das es seinerseits zugekauft
hatte, um dem eigenen Paradestück
i1 Pro ein preiswertes Kolorimeter beigesellen
zu können. Das hätten beide besser
lassen sollen – das i1 Display 2 bringt
das Kunststück fertig, für vergleichsweise
teures Geld eine Monitorkalibration zu
erstellen, die messtechnisch schlechter
ist als Apples Werksvoreinstellung.
Zwar befand sich unter unseren Testgeräten,
deren Einzelergebnisse gemittelt
dieses messtechnische Gesamtergebnis
ausmachen, auch ein besonders schlechtes
Exemplar des von starken Qualitätsschwankungen
geplagten i1 Display 2, aber abgesehen davon, dass jeder Käufer
ein solches Exemplar erwischen kann,
sieht das Ergebnis ohne Einbeziehung dieses
Exemplars nicht viel freundlicher aus.
Um die Handhabung ist es ebenfalls
nicht sonderlich gut bestellt. Zusätzlich zu
dem für LCD-Monitore geeigneten weichen
Schaumstoffrand enthält die Unterseite
des i1 Display 2 jede Menge Saugnäpfe,
die, obgleich für LCD-Monitore ohne Funktion,
nicht abgenommen werden können
und sich bei unseren Tests immer wieder
ungewollt am Monitor festsaugten und ihn
zu beschädigen drohten. Und das Gegengewicht
so am USB-Kabel zu befestigen,
dass es nicht alsbald wieder herabfällt, ist
eine Aufgabe für Masochisten.
Das i1 Display 2 ist für die Messung
von Umgebungslicht vorgesehen und
besitzt dafür sogar eine weiße Streuscheibe,
die ansonsten als Abdeckung
der Messunterseite des Gerätes dient
(in unserer Abbildung in der Mitte). Die
Messergebnisse für Umgebungslicht sind
aber, gleich mit welcher Software, derart
„daneben“, dass man die Messung stattdessen
auch bleiben lassen kann. (Das
Spyder 3 hat keine solche schicke Streuscheibe,
liefert aber bei der Umgebungslichtmessung
präzise Ergebnisse.)
Keine Frage – das i1 Display 2 ist
das Gerät, dass X-Rite nach dem Aufkauf
von GretagMacbeth statt des DTP94
hätte auslaufen lassen sollen.
 

ujmoskito

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#14
Danke für das interessante Review!

Das der LG Flatron M2794D nicht überzeugt finde ich schade, aber anscheinend hat der Hersteller hier seine Hausaufgaben nicht besonders gut gemacht. Ist mir unverständlich, warum man keine Vesa Vorrichtungen angebracht hat, um wenigstens eine vernünftige Wandhalterung zu montieren.
Da bin ich froh, das ich mit meinen beiden LG's L246WHX und W2600HP die Möglichkeit der Höhenverstellung und damit optimalen Positionsverstellung habe.

Gruss, ujmoskito
 

Jirko

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#15
@ Empire,

ja, ich kenne den Test. Trotzdem halte ich die Ergebnisse, die ich bisher erzielt habe, für glaubwürdig und völlig ausreichend für diese Zwecke. Keiner wird bestreiten, dass der LG M2794D Problemchen hat. Dazu brauche ich kein Colorimeter, das sieht man mit bloßem Auge.

Für zukünftige Tests steht wohl ein Wechsel an. Auch, weil ich iMatch nicht besonders prall finde. Ich kasper das gerade aus. :)

[edit]

Noch was, was mir auffällt.

dE94 und das hier im Test angegebene dE2000 unterscheiden sich. Ich vermag jetzt nicht zu sagen, wie groß die Unterschiede sind, aber deine Erfahrung, dass du jeden Monitor auf dE94 < 1 kalibrieren konntest, mag zutreffen. Vielleicht verhält es sich bei dE2000 anders. Vielleicht hast du auch noch nie einen Monitor wie den LG M2704D gehabt. :)
 
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#17
Hallo,
schöner Test. Ist glaube ich das erste mal das Ihr mit einen Colorimeter arbeitet und die Ergebnisse hier veröffentlicht. Ich finde das sehr begrüßenswert. Vielleicht könntet Ihr in anderen bereichen eure Testergebnisse ebenfalls mit Messwerten untermauern. Z.B. bei Tests von Lautsprechern.

Ebenfalls super würde ich es finden wenn Ihr ein Test von verschiedenen Mess - Programmen und Colorimeter veröffentlichen würdet. Mir scheinst das Du Dich damit gerade eh ein wenig intensiver mit auseinander setzt.

Die Spyder Colorimeter sind ja sehr beliebt und Color Facts besitzt als Programm ebenfalls einen guten Ruf. Und auf der "kost nix" Seite haben unsere französischen Nachbarn ein Programm geschrieben das sich HCFR nennt. Und neben bei auch gleich noch ein DIY Colorimeter. Mit Spyder II, HCFR Sensor + Software arbeite ich mich demnächst ein, sobald ich wieder etwas luft habe.

In diesem Sinne fände ich es super wenn Ihr mir Arbeit abnehmt ;). Bei Interesse könnte ich mich aber auch an ein deutsches "wie machen" wagen und es zur Verfügung stellen.

Gruß
Ice
 

BigLebensky

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#18
ohne vesa bohrungen, wie jirko schon gesagt hat, einfach unbrauchbar.
damit könnte man das teil wenigstens an die wand montieren und die ergonomie dadurch deutlich erhöhen.
ich verstehe das mit dem vesa "standard" sowieso nicht.
bin auf der suche nach einem guten display (26"-27") und jeder monitor hat einen anderen lochabstand.
100x100 / 200x100 / 200x200 usw...
zu blöd dass ich schon zwei sehr gute tischhalterungen von ergotron besitze, die beide einen lochabstand von 100x100 haben.
bei einem gewicht von maximal 10kg sollte dieser eigentlich auch völlig ausreichend sein, finde ich.

schade dass es in dieser grösse nichts wirklich ordentliches zu geben scheint, vorallem mit eingebautem tuner.
@ jirko
du schreibst dass du die meisten full hd tvs für den pc einsatz empfehlen kannst.
ich habe einen toshiba 42" z3030, auf welchem ich niemals arbeiten könnte.
wirkt alles einfach unsauber, sobald man näher an das gerät heran geht.
liegts am tv oder an irgendwelchen einstellungen ?
würde mich mal interessieren ;)
 

Jirko

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#19
@ iceman

Nein, das ist nicht der erste Test mit Colorimeter, eher der (vor)letzte mit dem i1 Display 2 und dieser Software. :)

Einen Rundumschlag bei Colorimetern und Software werde ich nicht machen. Dafür fehlt mir die Zeit und um es richtig zu machen auch das Fachwissen.

Bei Lautsprechern habe ich daran gedacht, auch mal Messequipment zu holen, aber damit ist es nicht getan. Man sollte den Raum auch dahingehend optimieren und mit einem Headset-Mikro kann man nun auch nicht unbedingt einen Frequenzgang messen. Es wäre also keine ganz billige Angelegenheit. Ob sich da der finanzielle Einsatz überhaupt lohnt, um PC-Lautsprecher auszumessen, bezweifle ich etwas.

Bisher ist das eher ein Gedankenspiel. Nichts ist ausgeschlossen, aber vorerst...

@ BigLebensky

Nunja, das kommt wohl auf den Abstand zum Gerät an. Auf einem 42"-Gerät kann man eher nicht arbeiten, wenn man im PC-Abstand davor sitzt. Das wird wohl eher bei zwei Meter (und mehr) etwas. Unscharf oder "unsauber" sollte da aber nix aussehen. Wenn überhaupt sieht man bei zu geringem Abstand, dass die Pixeldichte bei PC-Monitoren eben doch höher ist als bei Full-HD-TVs, womit auch die Arbeitsfläche je Bildfläche größer ist.

Hinzu kommt, dass TVs oft zu hell zum Arbeiten sind. Prinzipiell untauglich sind sie aber nicht.
 

Madden.

Lt. Junior Grade
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#20
Was soll man groß dazu sagen?

You get what you pay for!

Diese goldene Regel trifft vor allem bei PC-Hardware zu, und da wiederum insbesondere bei Monitoren. Traf bei Monitoren schon immer zu. Und wird auf absehbare Zeit auch weiterhin zutreffen.
 
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