Test Test: Pentium M im Desktop-PC

Tommy

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#1
Heute stellt Intel sein neues Flaggschiff, den Prescott 3,8 GHz, vor. Doch - Massenlaunch adé - nehmen wir uns ein besonderes Stück Hardware für den Heim-PC vor: Den Pentium M auf einem AOpen-Board. Wie sich der für Notebooks entwickelte Prozessor in Verbindung mit einer GeForce 6800 GT schlägt, haben wir ausführlich getestet. Und auch der 3,8-GHz-Prescott findet Erwähnung.

Zum Artikel: Test: Pentium M im Desktop-PC
 
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#2
KLASSE! :daumen:

Ich komme immer mehr ins grübeln, mir ein P-M-System aufzubauen! ;)
 

DiGiTaL

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#3
SUPER Test !



"Unter Vollast liegen zwischen Pentium M und Athlon 64 in etwa 45 Watt."

Ist das wirklich gemessen worden oder "nur" theoretisch ( 67 W - 21 W = 46W ) ?


mfg
DiGi
 
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#4
Ich hab mir den Test durchgelesen, leider wohl die Hälfte nicht verstanden ... und somit stellt sich für mich die Frage, woran es denn nun genau liegt, dass der M einem scheinbar viel höher getakteten P4 das Wasser reichen kann?

Liegt es an den Pipelines? Und inwiefern, wenn?
 
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#5
Zitat von porn()pole:
... und somit stellt sich für mich die Frage, woran es denn nun genau liegt, dass der M einem scheinbar viel höher getakteten P4 das Wasser reichen kann?

Liegt es an den Pipelines? Und inwiefern, wenn?
Dürfte unter anderem an den 2 MB L2-Cache liegen...
 
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#6
Die Ergebnisse liegen in etwa so wie ich erwartet hatte. Mit den Mitteln FSB400/DDR333, die der Pentium M nur zur Verfügung hat gegen FSB800/DDR-2-533 oder HT1000 so einigermaßen mithalten zu können und bei 2,4 GHz Spielen nur ein paar Punkte hinter einem P4 Extreme Edition 3,4 GHz zu liegen, ist nicht schlecht.

Es kränkelt halt insgesamt doch ein wenig an der Bandbreite, wo er im CAD/3D Bereich natürlich einknickt. Daher hätten mich Werte - wenn man schon overclockt - mit 17x140 MHz mehr interessiert als 20x120 MHz.

1400 MHz mit diesem kleinen gammligen Alukühlkörper passiv bei Laune zu halten ist trotz offenem Gehäuse auch ok. Da ist mit richtigen Kühlkörpern sicherlich noch viel mehr drin. :)

Ohne Frage wieder ein super Test - wie gewohnt. :daumen:

Bei mir ist es ähnlich wie bei stummerwinter, die Verlockung ist doch ziemlich groß.
Sonoma wäre schon geil, nur leider fehlt das Geld für ne PCIe Grafikkarte. Von daher wird wohl erstmal so eine AOpen Platine den Kopf für Experimente herhalten müssen. :p

mfg Simon
 
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#7
Interessanter Artikel mit ca. dem gleichen Fazit wie die c't: Ein Pentium M lohnt sich im Vergleich zum Athlon 64 nicht unbedingt.

Kleiner Fehler
Was bleibt zum Pentium M als Gesamtpaket zu sagen? In Sachen Leistung kann der 2,0 GHz schnelle Pentium M mit einem 2,8 GHz schnellen Pentium 4 „Prescott“ oder Athlon 64 3000+ - also den jeweils langsamsten Modellen ihrer Zumpft- mithalten
Sollte nach meinem Wissen Zunft heissen:)
 
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#8
Zitat von porn()pole:
Liegt es an den Pipelines? Und inwiefern, wenn?
wie stummerwinter schon sagte, hat der PM erstmal 2Mbyte L2-Cache. Dazu kommt, dass die Pipes von PM breiter und kürzere Stufen haben, als der Prescott. Damit ist er zwar nicht so hoch taktbar, wie de Prescott, aber schaden tut es ihm anscheinend nicht.;)
 
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#9
Zitat von Simon:
Es kränkelt halt insgesamt doch ein wenig an der Bandbreite, wo er im CAD/3D Bereich natürlich einknickt.
Und wieso kann man die Bandbreite nicht erhöhen? :freak:
Und warum kann ein Proz vergleichbar weniger getaktet werden, wenn die Pipelines kürzer und breiter sind? Wo ist der Zusammenhang?

(In irgendeinem früheren Artikel habt ihr das, glaube ich, schon beschrieben, aber ich errinnere mich, auch da schon nix verstanden zu haben... ;))
 

Gonzo71

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#10
fein, fein :)

schon verführerisch in den besitzt eines solchen Systems zu gelangen
wenn da nicht das liebe Geld wäre :rolleyes:

vieleicht werden die Boards und CPU's in absehbarer Zeit mal günstiger :D
 

LeChris

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#11
@pp: die in den Spielen höhere Rechenleistung dürfte wohl aus der Kombination zweier Merkmale resultieren:

2 FPUs beim P-M (der PII/III hatte 2, von daher postuliere ich selbiges mal für den M ;)) - damit schon mal doppelte FP-Leistung bei gleichem Takt, für Spiele nicht unwichtig

+

Kürzere Pipe: bei chaotischen Rechenszenarien wie Spielen kommt es häufig vor, daß die folgende Operation das Ergebnis des Vorgängers benötigt. Es muß also gewartet werden, bis der Wert vorliegt: das dauert zB beim PIII nur 10 Takte, beim Prescott 31!

Da kann bei letzterem selbst Branch Prediction (welche Berechnungen liegen denn noch an und können in der Wartezeit berechnet werden?) und HT nicht mehr so viel rausholen, zumal ersteres auch der P-M hat...

EDIT: dazu kommt dann noch der Fall, daß ein oller Interrupt bei der CPU anklopft und sofort den Oberbefehl haben will. Die längere Pipe beim Prescott muß dann erstmal gecached werden. Zumal auch hier das Handicap der wenigen ALUs(2) und FPU (Plural gibts ja nicht ;)) zuschlägt...

---

Ich möchte nochmal bemerken, daß der Transistoren pro Fläche-Count beim P-M für den Fertigungsprozeß ziemlich groß ist. Da kommt ja nicht mal AMD ran (Dothan: 140Mio auf 84. Winchester: 68Mio auf 84). Irgendwas muß da noch im Busc...ähh...Silizium sein....

---

Der Test ist ansonsten mal wieder jenseits von Gut und Böse...:daumen:

---

EDIT² für PP ;)

Jeder Spannungspuls braucht seine Zeit, bis er einen Transistor "durchquert" hat". Also Spannung geht am Eingang auf HIGH, dann dauerts eine Zeit, dann ist auch die Spannung am Ausgang entsprechend der Schaltung dazwischen. Je größer diese ist (=je komplexer der einzelne Pipeschritt), desto länger dauert das. Ist dann aber blöd, wenn der Spannungspuls durch zu hohe Taktrate zu kurz ist ;).

Laufzeit ist das Stichwort.

Wenige komplexe Pipes: lange Schaltzeiten, weniger Takt.
Viele einfache Pipes: kurze Schaltzeiten, mehr Takt.
 
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#12
@porn()pole

Wenn die Pipes länger gestreckt sind, so sind die einzelnen Ablaufschritte nicht sehr komplex, weshalb man diese auch höher takten kann. Generell sind diese längere Pipelines nicht von Nachteil, gebe es da nicht die Sprünge.

Jetzt kommt es an. Wenn die CPU den Sprung richtig voraussagen kann, indem es den Algorithmus voraussieht, so kann die Pipe ohne Aussetzer weiterhin optimal laufen.

Aber trifft er einen Sprung nicht, und ein bedingter Sprung erfolgt, so muss erstmal die ganze Pipe geleert und gefüllt werden, was bei 31 Stufen (Prescott) einiges an Zeit kosten kann, wohingegen es bei 18Stufen (K8) weniger Zeit braucht.
 

Bokill

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#14
Jupp gut gelungener Benchmark! :) :) :)

Lag alles in Erwartungshöhe ...

An sich wundere ich mich bei den Packern. zip ist so ziemlich das schlechteste was man einem K8 so vorsetzen kann, was haben die denn für einen Code? RAR ist hingegen lüstern auf alle Vorteile die eine CPU so bieten kann, sowohl Cache, als aich Speicherbandbreite, wie auch Systembandbreite können so gut ausgelotet werden.

Die Bandbreitenvorteile des K8 werden bei zip hingegen fast vollständig vernichtet!

Auch zu den Tabellen Eigenschaften des L2-Caches hat sich so ein kleiner Fehler eingeschlichen. Der PentiumIII mit L2 Cache on Die hatte auch schon eine sehr breitbandige Anbindung wie der Dotham/Banias.
Die Busbreite des L2 Cache bei dem frühen PentiumIII mit externen L2 Cache hatte eine 64 Bit-Breite Anbindung (das waren die schwarzen Brickets die man in den CPU-Slot-1 drückte).

MFG Bokill
 
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#16
Genau mein PIII-S hat eine anbindung von 256 Bit wenn mich nicht alles teuscht !!! Leider ist der rechner zu zeit nicht im Haus sonst würde ich mal nachsehen.

Hab auch schon meinen PIII-S gegen meinen 1,5 Ghz Banias getestet bei gleicher Taktfrequenz nur der FSB des PIII-S war höher. Der Banias war nicht in allen benchmarks schneller mal lag der PIII vorne mal der Pentium M. Ich denke nicht das Intel viel an der Architektur verändert hat, die haben "einfach" die CPU leicht überabeitet und sachen hinzugefügt.

Aber echt ein super Test von CB !!! Klasse :)
 
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#17
Zitat von porn()pole:
Und wieso kann man die Bandbreite nicht erhöhen? :freak:
Kann man sicherlich, nur ist das mit aktuellen Mitteln etwas schwierig.

Ich schätze mal die von CB erreichten 153 MHz FSB werden eher durch den Chipsatz limitiert, als durch die CPU. Und einen Quad-pumped Bus wie beim P4/PM mit Single-Channel DDR-RAM zu füttern ist halt auch nicht das gelbe vom Ei. Aber was will man machen. 1:1 Teiler gibt es ja schließlich nicht. Die Bandbreite von Northbridge zum Speicher bleibt immer geringer als die Bandbreite vom Prozessor zur Northbridge.

Der Pentium M ist halt rein für den mobil Bereich gedacht, da reicht sowas nunmal aus.

Wenn es Sonoma Plattformen für den Desktop gibt, könnte man sicherlich mal durch Umtakten von 15x133 MHz auf 10x200 MHz (Multi dürfte auch bei den neuen "J" Modellen des Dothans offen sein) Szenarien wie FSB800 mit Dual Channel DDR-2-533 simulieren, um dem Pentium M mal ähnliche Bandbreiten zu gewähren, die Athlon 64 Sockel 939 und Pentium 4 C/E/EE zur Verfügung haben.

Intel will halt keinen Pentium M auf dem Desktop sehen, daher wird in absehbarer Zeit der Pentium M ein Fressen für Bastler sein, die da richtig aufmöbeln können.

mfg Simon
 
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#18
Zitat von BodyLove:
@porn()pole

Wenn die Pipes länger gestreckt sind, so sind die einzelnen Ablaufschritte nicht sehr komplex, weshalb man diese auch höher takten kann. Generell sind diese längere Pipelines nicht von Nachteil, gebe es da nicht die Sprünge.

Jetzt kommt es an. Wenn die CPU den Sprung richtig voraussagen kann, indem es den Algorithmus voraussieht, so kann die Pipe ohne Aussetzer weiterhin optimal laufen.

Aber trifft er einen Sprung nicht, und ein bedingter Sprung erfolgt, so muss erstmal die ganze Pipe geleert und gefüllt werden, was bei 31 Stufen (Prescott) einiges an Zeit kosten kann, wohingegen es bei 18Stufen (K8) weniger Zeit braucht.
Sorry, Jungs, aber das ist mir echt zu hoch...
Ich sollte vielleicht bei Sachen bleiben, die ich auch verstehe. Also die Logik mit den weniger komplexen Pipes (=schnellerer Takt) und andersrum ist mir einigermaßen klar... aber diese Sprünge-richtiger Algorithmus-blabla-Geschichte... hmm ---> :freak:

Egal, es liegt nicht an euch ;)
 
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#19
Zitat von Simon:
Intel will halt keinen Pentium M auf dem Desktop sehen, daher wird in absehbarer Zeit der Pentium M ein Fressen für Bastler sein, die da richtig aufmöbeln können.

mfg Simon
Schade eigentlich aber ich denke lange wird sich Intel dem Pentium M nicht verschließen können denn der Prescott is am Ende der wird einfach zu heiß und der Nachfolger is eingestellt also bleibt da nix mehr. Ich denke mit Dualcore CPUs wird Intel, wenn sie auf dem Prescott aufbauen auch nich weit kommen also bleibt nur noch der Pentium M.
 
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#20
Hi

Intell sollte aud den Pentium M setzen
auch wenn der oft schwächen zeigt.

Zum Stromverbrauch. Da Intel und AMD die ja unterschiedlich angeben.
AMD den tatsächlich höchst möglich und Intel run 90% davon,
wär es nützlich gewesen den Stromverbrauch des gesammten Systesm zu
messen und nicht nach dem Werten der Hersteller zu gehn.

Unter Prime95 verbraucht der Athlon 3500+ z.B: nur 31.4 Watt und nicht 67!!!

http://www.tomshardware.com/cpu/20041115/pentium4_570-20.html
 
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